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181

Mittwoch, 17. April 2019, 14:20

Hallo Walter und Martin

ich mache das auch so wie Walter es beschrieben hat funktioniert perfekt, der Mast ist fixiert.
Die Reling habe ich generell abmontiert, hat mich nur beim ausreiten gestört. Man soll sich ja ohnehin nicht daran festhalten..
Ich habe Dir auch ein Foto von meiner Rollreffanlage von Bartels geschickt. Es ist auch eine Endlosversion, ich bin damit sehr zufrieden. Die Rolle ist sehr flach, elegant und tiefer am Deck ich habe dafür keinen Adapter oder so gebraucht.
Wir haben gestern gekrant :) hat alles soweit super funktioniert..

Liebe Grüße

Alex
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mawer

Smutje

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182

Mittwoch, 17. April 2019, 20:14

Hallo Alex und Walter,

warte auf meine Bartels Endlos-Rollanlage/Vorstag und tausche bei der Gelegenheit auch noch die Wanten (sind noch die originalen !!). Mit Glück kommt alles am Freitag; sonst nächste Woche. Das Problem Reling/Bugkorb ist verschoben bis ich die ersten Schläge mit dem tiefen Roller gemacht habe; danach überlege ich mir die Modifikationen; tendiere aber zum Weglassen von Bugkorb; halbieren der Höhe der vordersten Relingstütze und Abspannung nach unten auf die Scheuerleiste. Oder auch umschweißen des Bugkorbs auf eine 45° abfallende Strebe nach hinten zum Deck.
Habe bereits Gummimatten organisiert und werde dann nach Walters Vorgabe den Mast damit abstützen; bzgl der Wantenspannung warte ich mal ab wie es sich anfühlt; auf der homepage der italienischen Klassenvereinigung (http://www.first8-ita.org) empfehlen die bis zu 40 für die Oberwanten; da braucht man einen langen Gabelschlüssel.....(Misure prese col tensiometro: – sartie alte a 35 con vento medio e leggero e a 40 con vento forte – sartie basse a 32 con vento medio e leggero e a 36 con vento forte Inzeppatura della mastra).


LG


Martin

Beiträge: 64

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183

Donnerstag, 18. April 2019, 09:25

Servus Martin!

Das mit den Wanten ist eine gute Idee 8o
Ich denke meine sind auch Original. Werde diese nächstes Jahr vielleicht austauschen. Was kostet denn das?? Kannst Du mir bitte eine ungefähre Summe nennen das würde mich echt interessieren..
Also bis jetzt bin ich sehr zufrieden dass die REling und der Bugkorb weg sind, man bewegt sich freier an Deck. Bin bis jetzt am See meist mit Schiffen gesegelt ohne Reling daher finde ich es wahrscheinlich auch ohne besser.
Habe alle Relingstützen trotzdem neu abgedichtet. Was für eine blöde Arbeit, da die Muttern teilweise so knapp am Rumpf verbaut sind dass man diese fast nicht aufbekommt.

Wünsche Dir viel Erfolg beim Kranen und Maststellen..

Ganz liebe Grüße

Alex
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184

Freitag, 19. April 2019, 17:17

Hallo Martin und Alex

Zur Reling: Die Hurricane ohne Reling sieht natürlich schon sehr elegant aus, das gebe ich gerne zu. Sind die Heckstützen (nur) wegen dem Hahnepot des Achterstags stehen geblieben - und verzichtest Du jetzt auch auf die Ausreitgurte? Gut finde ich jedenfalls, dass Du die Stützen nur abmontiert hast und die Reling gegebenenfalls wieder montieren kannst. Ich erinnere mich nämlich an eine Zeit, als wegen Hund/Kind sogar ein Relingsnetz gefordert war. Und als junger Mensch bewegt man sich ja noch katzenleicht auf dem Deck, später rutscht man bei Seegang auf den Knien aufs Vordeck und hält sich gerne an einer Reling fest.

Zur Rollanlage: Der originale Bügelbeschlag zum Anschlagen des Halsschäkels ist ja mit der Rollanlage überflüssig geworden (Bild 1). Ich habe ihn (beim grünen Pfeil) abgetrennt, nur noch die Klüsen stehen lassen und den Roller damit noch um einige Zentimeter tiefer setzen können (roter Pfeil).

Zum Maststellen: Beim Mastlegen im letzten Herbst hat es uns bei stürmischem Seitenwind den Mast weggedreht und das über die Deckskante hängende Vorstagsprofil geknickt. Erst dabei bin ich drauf gekommen, dass man das Profil bei Legen an den (noch nicht ganz aus der Decköffnung herausgezogenen) Mast binden könnte (Bild 2 roter Pfeil). Bei Stellen muss man dann nur die Schlaufe des Mastkrans so zwischen Mast und Profil durchfädeln, dass das Profil auf der Aussenseite liegt, sonst kann man es nicht am Kranseil vorbei nach vorne ziehen, wenn der Mast wieder in der Decksöffnung hängt. Das Wegdrehen des Mastes habe ich jetzt zudem durch Hilfsleinen verhindert, die an die Backstage geknüpft und über die Mittelklampen (oder die Spi-Barberholer) geführt werden (Bild 2 grüne Pfeile). Das geht viel besser als mit dem Grossfall und dazu auch bei auflandigem Seitenwind. Das Maststellen war noch nie so relaxed...

Walter
PS: Wir hatten schon zwei prächtige Segeltage.
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mawer

Smutje

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185

Freitag, 19. April 2019, 19:18

Hallo Ihr beiden,

habe meinen Mast noch nie gelegt; Backstagen als "Notwanten" seitlich abgespannt und Genua- und Spifall am Bugbeschlag fixiert; damit steht der Mast leidlich stabil auch ohne Wanten; zum Aushängen dann mit Kletterausrüstung am Großfall hochgestiegen (Klettergurt/Jümarklemmen/GriGri); ich krane auch nicht sondern slippe das Boot, also alles stressfrei und ich bin unabhängiger da zum Kranen bei uns im Club immer ein Kranwagen anrückt (fixer Termin).
Einbau bei mir erst nach Ostern (Rollanlage noch nicht eingetroffen); meine neue Wanten sind aus Dyform/Python; exakte Kosten der Wanten weiß ich noch nicht da ich ein Gesamtpaket (mit Rollanlage/Vorstag) gekauft habe; werde ich für Alex aber noch nachreichen.
Habe die letzten Tage elektronisch aufgerüstet (B&G Triton Display/B&G 310 Windsensor/Airmar DST Triducer/Pelagic Autopilot); viel Arbeit und noch nicht fertig; unter der Schiebeluke habe ich ein Instrumentenpanel montiert (wie bei der Cuzco); ist damit abgeschattet und mittig; ich wollte auch keine großen Löcher ins Boot machen....ich werde berichten und Bilder nachreichen wenn alles funktioniert; möchte das Boot für den Einhandbetrieb optimieren.

Beste Grüße

Martin

186

Freitag, 19. April 2019, 19:40

Hallo Ihr FirstClass8ler,

da melde ich mich doch auch mal wieder.
Meine ist seit letzten Freitag im Wasser. Zum Segeln bin ich noch nicht gekommen, außer die Überführung letzten Sonntag bei dem prächtigen Wetter. :kalt:

Witzig, neues stehendes Gut habe ich mir auch gegönnt, allerdings klassisches Drahtseil. Achterstag und Backstage aus Dyneema.
Das mit der Rollanlage direkt am Bugkorb muss ich mir mal näher anschauen. Bei mir ist es wie bei Alex, aber Walters Lösung ist wie immer top. Den Stutzen gibt's bei Bartels sagtest Du?
Ohne Reling sieht schon top aus, allerdings will ich auf die Lehnengurte nicht verzichten und für Elektrospielzeug ist grad kein Budget, wenn es welches gäbe, wären auch eher selbstholende Winschen dran. Das Nachtrimmen der Genua ist im Standard Setup echt mühsam...

Viele Grüße,

Thomas
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mawer

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187

Freitag, 19. April 2019, 20:29

Hallo Thomas,

selbstholende Genuawinschen werde ich wohl auch noch nachrüsten (muß ja nicht Harken sein); mit dem Autopiloten hat man aber auch mehr Hände zum Trimmen frei; der Pelagic steuert nach scheinbarem Wind; war auch der Grund eine Windanlage zu montieren. Auf Dyform bin ich durch den alten northsails trimmguide gekommen. Weniger Reck kann ja nicht schaden und der Rumpf scheint ausreichend stabil.

Beste Grüße

Martin

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188

Freitag, 19. April 2019, 22:27

Hallo meine Lieben!

Autopilot ist bei uns bei Einhand Regatten verboten, daher habe ich auch keinen montiert.
Gute Idee von Walter betreffend dem Tiefersetzen der Rollanlage das haben wir uns heute auch schon gedacht, als wir segeln waren :) Habe ich auf meine Refit Liste 2020 aufgenommen.
Was für ein herrlicher Tag super Wind wir haben meine Hurricane gleich einmal ordentlich hergebügelt :)
Was für eine Freude!
Bis jetzt bin ich ohne Reling sehr zufrieden aber wie Walter sagt man wird ja nicht jünger, habe alles gut verstaut im Falle kann ich schnell wieder aufrüsten...
Bin es wie gesagt ohne Reling gewohnt mein Bruder hat einen alten Holz Drachen -auch ohne Reling...



Bin gespannt auf Martins upgrade darf ich mir Dein Schmuckstück dann mal anschauen kommen würde mich interessieren...

Ganz liebe Grüße an alle

Alex
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189

Samstag, 20. April 2019, 11:42

Hallo Ihr FC8-Freunde

Ist ja eine wahre Freude, was Ihr da alles ausheckt. Selbstverständlich kann man die FC8 ohne Reling segeln, es gibt ja schliesslich auch die Jollenkreuzer und die Int 806. Rod/Dyform für die Wanten ist natürlich auch eine Lösung; wie dick und schwer sind die eigentlich, und wieviel Zug gibt man da drauf ? Zu den hohen Werten von bis zu 40, die auf der WebSeite der italienischen Klassenvereinigung angeben sind, stellt sich mir die Frage, um was für Werte es sich handelt, vielleicht nur um die Skalenwerte auf ihrem Messgerät und nicht um die von uns besprochenen Prozente der Bruchlast.

@Thomas: Ja, der Abstands-Stutzen ist von Bartels, die kennen offenbar die FC8 sehr gut. Selbstholende Genuawischen würden mir auch näher liegen als elektrische. Dafür habe ich mir rollengelagerte Genua- und Fockschlitten gegönnt und kann jetzt die Holepunkte über Leinen mit dem kleinen Finger verschieben. Als Einhandsegler sitze oder kniee ich mitten im Cockpit und habe so die Pinne und alle Leinen in Griffweite - dafür sind auch die konventionellen seitlichen Klemmen besser als die Klemmenbrücke über dem Schiebeluk. Aufs Ausreiten verzichte ich alleine, weil ich nicht im Blindflug unterwegs sein oder laufend anluven und abfallen will. Und so schwergewichtig bin ich auch wieder nicht, dass es wirklich etwas bringen würde, da braucht es schon eine ganze Mannschaft auf der Kante.

Schönes Bild übrigens. Wie heisst Dein Boot? Du hast ja offenbar die Reling auf der Höhe der vordersten Relingsstützen auch aufs Deck hinunter gespannt. Geht da die Genua gut drüber? Und sieht Dein Mast nur auf dem Bild so gestreckt aus, oder hast Du ihm bewusst weniger Biegung gegeben, durch mehr Zug auf die Unterwanten? Ich habe mir das auch schon überlegt, weil es mehr Bauch ins Gross geben würde.

Walter

mawer

Smutje

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190

Samstag, 20. April 2019, 19:45

Hallo FC8 Kollegen,


die höhere Bruchlast von „1X19 Dyform“ zu einfachem „1x19“ erklärt sich aus der größeren Querschnittsfläche von „1X19“ Dyform bei gleichem Durchmesser.
Dyform hat eine ca. 14% höhere Bruchlast. Wenn die neuen Wanten die gleiche Vorspann-Kraft haben sollen, ergibt sich die neue Spannung aus der Beziehung:
Spannung (neu) = Spannung (alt) / (Bruchlast (neu) / Bruchlast (alt))
Außerdem ist die Dehnung 0,95 mm statt 1,0 mm (bei normalen 1x19 Draht) bei 5% Bruchlast (Zollstockmethode).
Habe mein Wissen aber auch nur aus diversen Foren....
Durchmesser ist weiterhin 5 mm; Gewicht geringfügig mehr und Draht wohl deutlich steifer; da ich den Mast aber nicht lege im Winter stört mich das nicht. Werde noch berichten wenn ich montiert habe; warte noch auf die Lieferung.
Werde die Einstellung eher nach Mastbiegung als nach Bruchlastwerten machen.
Alex Du bist jederzeit willkommen bei uns; ich würde im Herbst im Gegenzug Dich besuchen wenn Du den Mast legst um mir das mal anzuschauen.
Regattaregeln waren keine Überlegung bei meinen Umrüstungen; möchte im Einhandbetrieb einfach die Hände von der Pinne nehmen können; mit Pinnenkamm funktioniert das auf unserem See bei häufig sehr drehenden Winden nicht besonders gut.


Beste Grüße


Martin

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191

Sonntag, 21. April 2019, 18:46

Hallo Martin frohe Ostern Dir und den anderen FC8lern!

Danke ich komme gerne mal vorbei im Sommer melde ich mich. Gerne würde mich freuen wenn Du zum Mastlegen und Kranen kommst.
Ist wirklich nicht kompliziert, man muss sich nur trauen 8o und schauen dass der Mast schön gerade heraus kommt alles andere ist ein Kinderspiel...


Habt Ihr eigentlich bei Euren FC 8s einen Topnant beiholer aus Gummi installiert?
Der Vorteil ist dass man den Spibaum nicht gleich wegräumen muss da er auf das Deck abgesenkt und der Topnant zum Mast gezogen wird. Dadurch kann die Genua über den Spibaum gleiten.
Sehr gute Sache bei Regatten oder im Einhandbetrieb... Wenn Ihr das habt schickt doch mal ein paar Bilder würde mich interessieren wie Ihr das gelöst habt.

Ganz liebe Grüße und bis bald

Alex
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192

Montag, 22. April 2019, 10:09

Hallo Walter,

immer wieder faszinierend wie gut Du hinschaust. :)
Ja der Mast steht noch bisschen steiler, habe mit dem neuen stehenden Gut jetzt so superduper Wantenspanner mit Skala drauf und von Hand zu verstellen. Da will ich einfach mal mit der Mastbiegung experimentieren. Auch werden sich die neuen Wanten wohl noch etwas recken. Das muss dann auch wieder ausgeglichen werden.
Die Reling habe ich tatsächlich an der 1. Stütze nach unten genommen. Nach den ersten Schlägen kann ich sagen, das Wenden mit der Genua ist toleranter, dieses nochmal anluven wenn sie nicht rein kam, hat mich echt genervt.
Das Boot hat meinen Jugendspitznamen bekommen :D , ist jetzt ein echtes Familienmitglied.

@alex: Gummizug am Toppnant habe ich nicht. Das mache ich alles noch recht vorsichtig und defensiv bis jetzt.

LG,

Thomas

mawer

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193

Mittwoch, 15. Mai 2019, 21:42

Hallo liebe FC8 Segler,

kurze Rückmeldung meiner "Renovierungsmaßnahmen":
Neue Wanten (Dyeform 5mm) und neue Rollanlage (Bartels endlos mit Dyeform Vorstag 5mm) sind montiert: habe fürs erste die hier geposteten Grundeinstellungen übernommen (ca. 50 cm Mastfall; Oberwanten ca. 20%; Unterwanten ca. 15 %; ohne Umrechnung auf Dyeform; Loos Wantenmeßgerät) und den Mast am Decksdurchtritt mit Gummiplatten fixiert. Tendiere aber zu einem stärkeren Mastfall. Meine Bartelsanlage hat noch genug Verstellreserven.
Bilder folgen nächste Woche, wenn das Wetter hoffentlich besser wird. Dyeform unterscheidet sich eigentlich nicht wesentlich von normalem 1/19 Draht was Steifigkeit angeht. Meine neuen Bluewave Wantenspanner gehen sehr leicht zu drehen.
@alex: Kosten für neue Ober- und Unterwanten fertig konfektioniert ca. 700 Euro (Dyeform 5mm mit Bluewave Gabelwantenspanner/Terminals/Verpressung)
@alex: die Grundplatte des Bartelsrollers kann man um 90° Grad drehen; damit entfällt der Toggel am Bugbeschlag und man gewinnt etwas an "Tiefe" (in Deinem Bild ist ein Schäkel zu erkennen den Du Dir dann sparen kannst)
Die Elektronik (Pelagic Autopilot und B & G Windanlage/Airmar Trisensor) funktioniert soweit; Probeschläge stehen aufgrund des hundsmiserablen Wetters noch aus.
Nächste Baustelle werden neue Segel; mein Favorit wäre derzeit northsails 3Di....
Ich werde weiter berichten (nächstes Mal mit Bildern).

LG

Martin

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194

Montag, 27. Mai 2019, 09:43

Hallo Martin
danke für Deine wertvollen Infos!
Sorry für meine späte Meldung, hatte etwas viel zu tun in letzter Zeit...

Segelst Du auch Regatta? Vielleicht hast Du ja mal Zeit/Lust beim Hurricane Sailing Team mit zu segeln?
Juni fahre ich bei einer Einhand Regatta, im Juli werde ich sicher eine oder zwei Regatten mitfahren Du bist herzlich eingeladen.
Samstag Godspeed Seglerfestival waren wir sehr zufrieden, als 4. im Ziel, nach Yardstick 7. :D 8o

Liebe Grüße

Alex
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195

Montag, 27. Mai 2019, 12:14

Hallo Walter!

ich hoffe es geht Dir auch gut und Du hast schon schöne Stunden auf Deiner Arc en Ciel verbringen können!
Ich hätte eine Frage, kannst Du mir bitte die Dimension Deines TOP Spis sagen? bzw. auch die m²?
Spiele mich mit dem Gedanken auch einen Top Spi zu verwenden, vor allem bei leichtem Wind, welcher bei uns üblicherweise vorkommt.

vielen Dank

Ganz liebe Grüße

Alex
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196

Montag, 27. Mai 2019, 15:33

Hallo Alex

Es gab zwar schon einige schöne Segeltage, aber der Mai war insgesamt doch eher mies und kalt. Normalerweise ist der See Ende Mai gegen 20° warm, jetzt sind es gerade mal 12°. Zu Deiner Frage: Der TopSpi hat um 90m² (genau weiss ich es nicht), Mittelnaht: 12.88m, Seitenliek: 11.37m, Unterliek: 7.66; Spibaum: 3.00m, zusätzlicher Baumbeschlag auf Bugkorbhöhe. Der Spifall ist aussen am Mast über einen Block geführt (Bild), weil der Mast oben sehr schlank ist. Der Mast wird in dieser Ausführung zwar von Spars ausgeliefert, aber mit einem Garantieausschluss wegen dem seitlich unverstagten Top.

Der Riesenballon macht zwar riesig Spass, eingetaucht in das Licht des farbigen Tuchs, aber braucht bei nicht idealem Wind auch etwas Mut zum Wagnis. Bei zu schwachem Wind fällt er zusammen und man muss aufpassen, dass man ihn nicht überfährt. Und bei auffrischendem Wind sollte man einen möglichst tiefen Kurs fahren. Wir haben auf unserem See viel Platz, aber ich bin auch schon bei gegen das Ufer drehendem Wind in Schwierigkeiten geraten. Auf einem Regattakurs braucht es schon eine geübte Crew - oder Risikobereitschaft. Alleine oder ohne geübten Partner setze ich lieber den 7/8 Roll-Gennaker, der steht auch ohne Wind, ist unkritisch und bringt bei etwas höheren Kursen wohl ebenso viel.

Herzliche Grüsse
Walter
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197

Montag, 27. Mai 2019, 19:05

Hallo Walter,

ich habe auch noch eine Frage an Dich bezgl. der Kielspindel. Du schreibst irgendwo, dass Du pro Segeltag oder so einen Tropfen BioÖl auf die Spindel gibst. Könntest Du mit mitteilen, was Du genau verwendest und wo Du das genau drauftust. Muss ich dazu die Spindelabdeckung entfernen?

Und echt, der Mai ist schon etwas herb, da bin ich endlich mal früher im Wasser und dann hat nix gebracht. ;) . Aber vielleicht wird's ja noch.

LG,

Thomas

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Montag, 27. Mai 2019, 20:42

Hallo Thomas

Die Informationen über den Unterhalt der Kielkurbel findest Du im Schwenkkiel-Beitrag. Ich verwende wie dort erklärt ein biologisch abbaubares 2-Takt-Öl, weil bei den älteren Bénéteau-Booten die Spindel im Wasser hängt und das Öl mit der Zeit ausgewaschen wird. Wenn Du von oben in die Kurbelnuss hineinschaust, siehst Du die Bohrung durch die man Öl in das Rohr der Spindel geben kann. Es läuft dann im Innern des Rohres bis zum Spindelgewinde hinunter und schmiert dieses als Wasser-Öl-Gemisch, also eine eher «schmutzige» Lösung. Es empfiehlt sich deshalb einmal im Jahr die Spindel auszubauen und zu reinigen. Fast wichtiger als die gelegentlichen Öltropfen ist ein regelmässiges Hochkurbeln des Kiels. Bei den neueren Booten ist die Spindelanlage umgekehrt montiert: Das Rohr ist jetzt unten und die Spindel wird von oben ins Rohr gedreht. Das unten geschlossene Rohr bildet so eine Art Ölwanne. Gemäss Bénéteau-Vertretung absolut pflegefrei!? Ich werde dieses Jahr mal so ein weisses und schweineteures Spezial-Wantenspanner-Hochdruckfett ausprobieren, in der Hoffnung, dass es nicht ausgewaschen wird und auch kein Wasser aufnimmt.

Ich warte wie Du auf den Sommer und wünsche Dir viel Erfolg mit den verstellbaren Wanten.

Walter

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199

Dienstag, 28. Mai 2019, 08:50

Hallo Walter, liebe FC 8ler!

Danke für die Info betreffend dem Spi, die zweite FC 8 am See fährt auch einen Topspi daher hatte man bei der letzten Regatta auch einen Yardstickpunkt abgezogen zu meinen Gunsten :) finde ich fair.
Also bei dem Wind welcher bei uns bei den meisten Nachmittags- Regatten herrscht denke ich mir mit dem Top-spi überhaupt nichts...
Bei Oberwind kann es schon ordentlich krachen da würde ich mir das auf keinen Fall trauen...
Die zweite FC 8 war dank Top Spi (und nicht wirklich eingespielter Crew, wir haben Probleme beim Spi-setzen beobachtet) wirklich weit voraus und ist uns nach Runden der Leetonne entgegen gekommen.
Wir haben aber auf der Kreuz versucht alles rauszuholen ordentlich Gas gegeben und hatten auch die bessere Taktik.
Am Ende konnten wir sogar noch ein paar Minuten vorher ins Ziel einfahren :) :D

Ich bin am Überlegen ob ich nicht mit einem etwas größeren Spi experimentiere z.B. 62m² anstelle der 49m² welche ich jetzt fahre, das könnte uns bei Vorwind einen entscheidenden Vorteil verschaffen gegen H Boote und Elan Express.
Das Problem sind hauptsächlich diese Boote, die auch ausgezeichnet laufen (vor allem mit neuen Laminatsegeln!!!) aber deutlich höhere Yardstickzahlen haben.
Ich habe die Vermutung dass einige Kollegen auch größere Spi fahren als normal.
gegebenen Falls müsste ich den Spibaum dann etwas tiefer fahren...

Auf der Kreuz sind wir eigentlich immer sehr gut unterwegs und auch richtig schnell aber bei Vorwind können wir H Boot Elan Express etc... wie gesagt nicht abhängen.
Kürzlich hat uns sogar noch eine Elan vor dem Ziel versaugt (hatte auch etwas besseren Wind das Segelrevier ist extrem anspruchsvoll drehende Winde, etc...) wir konnten nichts machen.
Ich habe jetzt auf meinem Tablet ein APP installiert damit wir sehen können welche Auswirkungen der Trimm auf den Speed hat.
Kiel höher kurbeln haben wir bis jetzt noch nicht probiert, werden wir aber demnächst einmal anschauen, ob das was bringt.

Bei der letzten Regatta sind wir als 4. durchs Ziel und landeten dann wie schon berichtet auf Platz 7.
Wir hätten 10 Minuten schneller sein müssen damit wir vor den Yngling gewesen wären...
Neben dem Bootshandling, brauchen wir unbedingt mehr Geschwindigkeit auf Vorwind.

Habt Ihr Tipps und Kniffe für mich dass wir noch schneller werden?

Liebe Grüße

Alex
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200

Dienstag, 28. Mai 2019, 08:57

Wegen der Spindel-ölung...

ich habe als das Boot am Hänger war und der Kiel sozusagen abgelegt, die Abdeckung beim Kielkasten im Boot abgeschraubt, dann kann man die Spindel soweit herausdrehen, dass man das Gewinde sieht, muss man aber aufpassen dass man das nicht zu weit macht, denn wenn die Gewindestange rausfliegt ist es sicher sehr kniffelig diese wieder anzuschrauben...
Sobald man dann das Gewinde sieht kann man ein paar Tropfen Öl darauf geben und alles wieder zusammen bauen, geht wie gesagt nur am Hänger wenn der Kiel komplett eingezogen ist...
So habe ich auch die Kielbolzen gewechselt ohne den gesamten Kiel auszubauen.

lg Alex
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