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Leafde

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41

Sonntag, 2. April 2017, 21:19

hast du nicht die möglichkeit einen tag im kran zu hängen?

kurz den kiel los machen. abdichten und fertig.

ist echt kein hexenwerk.

wie sehen deine kielbolzen aus. schwitzen die oder rosten?
Liebe Grüße Andreas

Squirrel

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42

Sonntag, 2. April 2017, 21:54

Dieses Boot hat keine Kielbolzen, den Kiel kann man nicht losnehmen ;)
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

Leafde

Proviantmeister

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43

Sonntag, 2. April 2017, 22:01


Wir haben oben am Kiel auch geschliffen, da kann man meiner Meinung nach erkennen, das der Kiel angebolzt ist.
Aber das verwundert mich doch sehr - woher das verdammte Wasser kommt - und das bei einem verbolzten Kiel.
Nächsten Winter in eine Halle, Kiel komplett abschleifen und nach Rissen schauen ????
Wenn einer eine Idee hat, würde mich das doch sehr freuen, so das ich kommende Saison loslegen kann. Der Übergang Rumpf/Kiel hat auch ein paar kleine Risse - kann dort Wasser eindringen ? Ein neuer Kiel macht kostenmäßig wohl kaum Sinn.

Gruß
Andy
was denn jetzt?
Liebe Grüße Andreas

Refugio

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44

Sonntag, 2. April 2017, 22:08

Hat leider keinen Kielbolzen. Es war nur eine Vermutung wegen dem Schlitz/ Nut an dem Übergang zwischen Kiel und Rumpf.
Und genau dieser Schlitz/Nut ist jetzt das Rätzel. Normal oder kaputt


Gruß
Andy
:segeln: Segeln ist die teuerste Art unbequem zu leben :segeln:

Unsere Phantom 30

45

Sonntag, 2. April 2017, 22:49

Andy,

genau das ist der springende Punkt. Ist der "Riss" eine Kerbe oder ein Riss?
Der Kiel ist nicht untergebolzt, sondern anlaminiert oder angeklebt - however, an dieser Stelle hat ein Riss nichts zu suchen!
Er könnte sich als Haarriss gezeigt haben und sich nicht im Laminat fortsetzen - dann gäbe es zwar ein Indiz für strukturelle Überlastung, aber keinen unmittelbaren Handlungsbedarf. Setzt sich der Riss im Laminat fort, käme er als Ursache für die Leckage in Frage. Und ist er tatsächlich so lang wie aufgeschliffen, würde ich das Boot ohne Reparatur nicht mehr ins Wasser bringen.
Wenn der Riss sich im Laminat fortsetzt, ist er als Weißbruch nach dem Aufschleifen erkennbar. Aufgeschliffen ist der Riss ja schon. Also, wie sieht er aus? Schau mal genau hin oder mache sehr detaillierte Mekro-Fotos. Das Foto aus der Totale lässt keine Rückschlüsse zu.


Reparatur meint hier übrigens nicht spachteln, sondern neu laminieren! Etwa 10 Lagen als Hausnummer. Ist kein Hexenwerk, macht aber nur Sinn wenn das Material trocken ist.
Lästig und mühsam ist allerdings das Anschäften in einer Hohlkehle.


Zu unterschieden sind dann vermutlich
a) die Reparatur des Risses
b) die Entwässerung des Kiels, soweit dies irgend möglich ist.


a) wäre vordringlich, für b) hättest Du Zeit für einen Schlachtplan im nächsten Winter.


Gruß + gedrückter Daumen
Andreas

46

Montag, 3. April 2017, 06:55

Kann es sein, dass die Phantom aus zwei Hälften zusammengesetzt wurde? Damit meine ich Rumpf inkl. Kiel --- rechte Hälfte und linke Hälfte..., dann Deck aufgesetzt und Spiegel eingesetzt.
Wie auf dem Foto ganz am Anfang zu sehen ist, zieht sich ein "Riss" vom Kiel bis über den gesamten Steven nach oben durch.
Foto ist von einer Phantom 28, die wohl ähnlich gebaut wurde. Diese Trennung ist auch an der Kielsohle zu erkennen (leider kein Foto)
Von innen war im Kielbereich kein Ansatz festzustellen, bzw. wurde er sehr gut beigeschliffen, man konnte nichts erkennen.
Das erklärt zwar nicht die angebliche Trennfuge, hilft aber evtl. weiter. Habe noch ein Foto zur Kielform angehängt, darauf kann ich auch keine
Ansatzstelle für die Kiel / Rumpfverbindung finden.
Ist auf der anderen Seite des Kiels die gleiche Fuge zu erkennen?

Handbreit
Ralf

P.S.: Frag doch mal bei dem User Kai nach. Er hat oder hatte doch auch eine Phantom 30 und sich ziemlich mit der Werksgeschichte der Genzel Werft beschäftigt....
»mac88« hat folgende Datei angehängt:
  • Phantom2.jpg (988,92 kB - 12 mal heruntergeladen - zuletzt: 5. April 2017, 16:08)

Andreas29

Salzbuckel

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47

Montag, 3. April 2017, 07:54

Hi,

zeigt sich eigentlich auf der anderen Seite auch solch ein "Riss" oder ist dort unter dem AF eine (beigespachtelte) "Fuge" versteckt?
Wenn nur einseitig können wir weiter spekulieren ;)

Grüße

Andreas
Jahrzehntelang haben sie die Kriegsgeneration gefragt, wie das alles passieren konnte.
Jetzt glauben sie jeden Mist aus dem Internet, schimpfen auf die Lügenpresse, verachten das Politikerpack, pöbeln gegen Flüchtlinge,
verunglimpfen den Rechtsstaat und wählen eine "Alternative für Deutschland".
So passiert das!

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48

Montag, 3. April 2017, 18:27

Hallo nochmal,

folgende Vorgehensweise:
Ich schleife die andere Seite auch mal auf und schaue ob es umlaufend ist.
Ich schaue mir die Nut nochmal genau an und mache Fotos
Ich schaue mal ob ich von etwas öffnen kann um ganz unten reinzuschauen

Das ganze passiert nächstes Wochenende, dann melde ich mich wieder.

Gruß
Andy
:segeln: Segeln ist die teuerste Art unbequem zu leben :segeln:

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49

Montag, 3. April 2017, 18:56

Da der Kiel ja an einigen Stellen sowieso neu laminiert werden muss, sollte man die Zeit nutzen, und an einigen Stellen unten im Kiel größere Löcher bohren. Wo genau das passieren muss ist leider kaum abzusehen, hier helfen wohl nur kleine 3-4mm Probebohrungen. Je früher und vollständiger das Wasser raus kommt, desto besser. Da dies so oder so passieren muss sollte man damit nicht warten.
Man könnte sich auch überlegen den Vorgang durch erwärmen des Kiels durch Infrarotstrahler, oder einfach starken Scheinwerfern zu unterstützen.
Mit besten Empfehlungen
Ein Freund ist, wer Dich für gutes Schwimmen lobt, nachdem Du beim segeln gekentert bist.

Refugio

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50

Montag, 3. April 2017, 19:15

Ich denke wenn der Kiel umlaufend diese Kante hat, und es grade aussieht (also nicht gerissen) und von innen nichts zu sehen ist werde ich die Nut spachteln. In die bereits gebohrten Löcher habe ich mit Lampen gesteckt die mit Kapillarwirkung die Feuchtigkeit rausziehen. Klar bleibe da was drin. Nächsten Herbst werde ich dann mit einem Kondens-Wandtrockner den Kiel komplett trocken legen, abschleifen spachteln usw. Wenns es nicht geht, gibr es einen neuen Kiel. Die 2-3 T€ würde ich glatt noch investieren. Ist halt ein klasse Boot. :D Und für das Geld kriege ich nicht vergleibares- ist halt sehr viel neues drin und dran.
Wie gesagt .... keine Ahnung ... aber noch voller Hoffnung
:segeln: Segeln ist die teuerste Art unbequem zu leben :segeln:

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51

Montag, 3. April 2017, 19:23

P.S.: Frag doch mal bei dem User Kai nach. Er hat oder hatte doch auch eine Phantom 30 und sich ziemlich mit der Werksgeschichte der Genzel Werft beschäftigt....


Habe ich bereits angeschrieben. Danke für den Tip

Gruß
Andy
:segeln: Segeln ist die teuerste Art unbequem zu leben :segeln:

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Kai

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52

Mittwoch, 5. April 2017, 11:01

Hallo Andreas,

Die meisten Fragen wurden Dir ja bereits beantwortet. Der Kiel der Phantom wurde damals von der Werft fest einlaminiert und wahrscheinlich aus zwei Hälften gefertigt. Dass der Kiel zusammen mit dem Rumpf laminiert wurde, ist eher unwahrscheinlich. Zum einen aufgrund seiner Form mit 'Bombe' und zum anderen, da es verschiedene Kielversionen gab. Ich glaube nicht, dass Genzel für jede Kielversion eine eigene Rumpfform hatte. Allerdings konnte ich das noch nicht verifizieren.
Ich habe mich in den letzten Jahren mit zahlreichen Eignern unterhalten, die ebenfalls ein Problem mit Wasser im Kiel haben oder hatten. Du bist also nicht der einzige Bettroffene. Die meisten haben es so gelöst, dass sie im unteren Teil Löcher gebohrt haben, und den Kiel über den Winter mehr oder weniger ausgetrocknet haben. Die Löcher wurden entweder zugespachtelt oder Harz mit Druck reingepresst. Danach war wohl wieder Ruhe. Einige vermuteten, dass das Wasser von oben durch die Bilge eingedrungen ist.

Meine Phantom wurde als Kasko mit hohlem Kiel ausgeliefert. Mein Vater hat damals Bleiplatten gesägt, den Kiel damit vollgestopft und alles mit Harz ausgegegossen. Da habe ich bisher noch nie Probleme gehabt. Sitzt alles bombenfest. Probleme gab es meines Wissens nach nur bei den mit Beton vergossenen Kielen.

Am Wochenende habe ich mit den Übergang zwischen Rumpf und Kiel bei meiner nochmal genauer angesehen. Da wurde richtig dick gespachtelt und mit Matten laminiert. Bei sieht es auch etwas gröber und unregelmäßiger als bei Dir aus. Fugen oder ähnliches kann ich bei meinem Kiel nicht entdecken. Vor sechs Jahren habe ich mit der Flex und einer Schrubbscheibe vorsichtig den Übergang geschliefen, um eine Sperrschicht auftragen zu können. Auch da bin auf keinen Spalt gestoßen. Der Voreigner müsste bei Dir schon reichlich Material weggenommen haben, um das aufzudecken. Oder die Werft hat bei späteren Baunummern weniger Material verwendet. Welches Baujahr ist sie denn? Und wie sieht der Kiel auf der anderen Seite aus? Hattest Du während der Saison vermehrt Wasser in der Bilge?

Ich persönlich würde den Spalt an einer Stelle Mal vorsichtig anschleifen und mir das Laminat genauer ansehen. Weißbruch lässt sich sehr einfach erkennen. Wenn Du keinen entdeckst, kannst Du immerhin einen strukturellen Schaden größtenteils ausschließen.
Wenn Du den Kiel im nächsten Jahr abziehen möchtest, würde ich auch drüber nachdenken, eine oder zwei Lagen Matten drüber zu legen. Darauf dann das Unterwasserschiff neu aufbauen und du kannst aussschließen, dass Wasser von außen in den Kiel eindringen kann.

Beste Grüße

Kai
"Sie segelt bemerkenswert trocken", sagte er zu Stephen, der an Deck gekrochen kam, weil er lieber an der frischen Luft sterben wollte.

Gruß,
Kai
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