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  • »suppilein« ist der Autor dieses Themas

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1

Freitag, 21. April 2017, 13:43

Neu - macht man das so?

Moin Moin.

Ich habe mich hier jetzt mal registriert - seit langem interessiere ich mich für das Segeln generell, habe auch den ein oder anderen Törn als Gast (sagt man das so?) mitgemacht - allerdings nie wirklich großes Wissen mitnehmen können.

Wenn die stressigste Zeit meiner aktuellen beruflichen Situation vorbei ist, plane ich einen Kurs zu belegen, um einen Segelschein zu erlangen, dachte aber auch vorab kann hier mitlesen und ggf. nachfragen kann nicht schaden.

Was mich am Segeln besonders interessiert, sind Multihull Boote. Ich hoffe in 4-5 Jahren an dem Punkt angelangt zu sein, meinen Arbeitsort, zwar abhängig von einer Internetverbindung, frei wählen zu können.

Dann würde ich gerne die kalten Monate irgendwo vor Anker verbringen und dort leben und arbeiten.

Vielleicht optimistisch, aber man muss ja ein Ziel haben.

Was soll ich ansonsten zu mir sagen?

Ich bin Daniel, 33 Jahre jung oder alt, Gründer und Geschäftsführer einer Onlineplattform zur Personalvermittlung - habe derzeit keine Kinder und keine Haustiere. Ein Boot und einen Segelschein aber eben leider auch nicht. :)

Ich wohne im Speckgürtel von Hamburg, Moorrege im Kreis Pinneberg. Mögliche Häfen sind Wedel oder Elmshorn wobei Wedel aufgrund der direkten Elbanbindung in meiner Wahrnehmung den Vorzug bekommt.

Meine erste Frage bring ich gleich mal rein - wie finde ich die, für mich richtige, Segelschule?

Ich würde grundsätzlich gerne den Kurs mit meiner Partnerin gemeinsam belegen, die aber aufgrund von Schichtdiensten zeitlich relativ eingeschränkt ist.

Gibt es hier bestimmte Blöcke, die man z.B. in einem Urlaub/Wochenende konzentriert an 2-3 Tagen Theorie durchziehen kann?
Beim praktischen Teil denke ich ist die Terminabsprache leichter, oder?

Soweit erstmal von mir, hoffe auf ein paar passende Antworten.

Viele Grüße

Daniel

Kassebat

Salzbuckel

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2

Freitag, 21. April 2017, 14:11

Moin Suppilein,

:willkommen: und viel Spaß hier
Handbreit
Torsten
__________________________________________________________________________________________
Winston Churchill wurde zu seiner Goldenen Hochzeit gefragt, ob er je an Scheidung gedacht hätte.
Antwort: An Scheidung nicht, aber öfter an Mord !

Phantom-Fan

Kapitän

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Bootstyp: Phantom 30

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3

Freitag, 21. April 2017, 14:16

:willkommen: ... und viel Spass hier!
"Du wirst die Welt niemals richtig genießen, bis nicht das Meer durch deine Adern fließt, dich der Himmel zudeckt und die Sterne Dich krönen. (Thomas Traherne)


4

Freitag, 21. April 2017, 14:16

Moin Daniel,

herzlich willkommen und guter Zeitpunkt - die Saison startet soeben ;)

Statt einer Segelschule empfehle ich die relative Nähe zu Hamburg zu nutzen und einen geeigneten Verein auszugucken, welcher

- einen guten Einstieg
- solide Ausbildung
- regelmäßige Segelmöglichkeiten bietet.

Übungsreviere sind für den Einstieg die Alster und die Elbe im Mühlenberger Loch.
Perspektivisch spielt auch eine Rolle, ob Ihr beide auf ein eigenes Schiff aus seid.
Es gibt Vereine mit Communitiys rund um eigene (seegehende) Yachten und Vereine mit großen Anteilen an Bootseignern. Explizite oder faktische Liegeplatzgemeinschaften gibt es auch, aber die empfehle ich Euch nicht für den Einstieg.

Hier eine (subjektive) Auswahl:

- Blankeneser Segelclub BSC
- Mühlenberger Segelclub MSC
- Hamburger Segelclub HSC
- Seglervereinigung Altona-Oevelgönne SVAOe

Darüber hinaus gibt es auch Segelvereine in Wedel, Haseldorf und an der Pinnau. Ich weiß aber nicht, was die für Einsteiger tun können und inwieweit sie eher Liegeplatzgemeinschaften sind.

Kinder und Jugendliche bilden viele Vereine aus, bei erwachsenen Einsteigern wird es schon dünner. Vom MSC und aus der SVAOe sind mir Einstiegsprogramme bekannt, bei den anderen müsstest Du recherchieren.
Führerscheinausbildung, Funkkurse usw. bieten grundsätzlich alle an.
Über alle o. g. Vereine könntet Ihr auch an günstige Liegeplätze für ein eigenes Boot auf der Elbe (alle Vereine), auf der Alster (HSC, SVAOe) oder auch auf der Ostsee (SVAOe) kommen.
Nachtrag: Multihull - liegeplatzmäßig nicht immer einfach, weil Steganlagen darauf idR nicht ausgelegt sind. Zudem auch tendenziell teurer. Multihulls können aber gut an einer Mooringboje liegen. Hier liegen zB. welche KLICK

Gruß + viel Glück

Andreas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Quallenschubser« (21. April 2017, 14:33)


ESis

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5

Freitag, 21. April 2017, 14:46

Moinsen ...

... und herzlich Wilkommen.

Das Wichtigste hat mein Vorredner schon gesagt. Willst du dich nicht gleich an einen Verein binden, so gibt es auf der Alster eine Reihe von Segelschulen. Meine persönliche Empfehlung wäre Käptn Prüsse. Karl, Kalle und die ganze Mannschaft sind nett und kompetent. Du kannst dort (und anderswo) die Theorie kompakt belegen und die Praxis gemeinsam mit deine Partnerin ganz nach deinem Gusto auf der Alster absegeln. Parallel schaust du dich dann in Ruhe um. Was willst du kurz- und mittelfristig? Jolle, Kielboot oder gleich einen Multi Hull? Willst du in einem Verein mitarbeiten (Arbeitsdienste!) oder nicht (Werfthafen). Was für Leute sind das da, an deinem zukünftigen Standort. Kläre das in Ruhe, schaue dich um, arbeite vielleicht sogar einmal mit, dann weißt du sehr schnell, wo du dich wohlfühlst.

Viel Freude und neue Freunde wünscht dir

Matthias, von der anderen Seite der Elbe

Rain

Seebär

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6

Freitag, 21. April 2017, 14:46

:viannen_01: hier und viel Spaß
Fürchte Nichts und Niemanden außer eine Leeküste,Blitze und Verwandte.

7

Freitag, 21. April 2017, 14:48

Es gibt Vereine mit Communitiys rund um eigene (seegehende) Yachten und Vereine mit großen Anteilen an Bootseignern.


Eigner- und 3 Vereins-Kielyachten gibt's bei der SK Hansa. Segelschulen gibt es natürlich in HH auch, wobei - mein Eindruck - Pieper und Prüsse sich eher an die Alster-/Jollenklientel halten, Meridian sich eher an die potenziellen Elb-/Dickschiffsegler. (Weitere kenne ich nur vom Namen.).

grummel

Leuchtturmwärter

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8

Freitag, 21. April 2017, 15:07

Hallo und herzlich Willkommen. :welcome:
von nix Ahnung, aber glücklich.
Mein Marktplatzeintrag

  • »suppilein« ist der Autor dieses Themas

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Heimathafen: noch keiner

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9

Freitag, 21. April 2017, 15:32

Hallo Andreas,

die Links werde ich mir mal zu Gemüte führen. Danke!

Mittelfristig darf es gern ein eigenes Boot sein - was ich mit meinem laienhaften Halbwissen bisher an Ideen habe könnte irgendwo so in Richtung Lagoon 42 gehen.

Liegeplatz ist dahingehend für den Moment aber erstmal sekundär, da ich da mit einer Anschaffung nicht vor Saison 2019 rechne - realistisch gesehen jedenfalls nicht.

Vermutlich werde ich aber zum "lernen" erstmal ein kleines, günstiges Boot holen - auf Boot24 habe ich einige im Bereich 10.000 -15.000 € gesehen, die als Anfängerboot brauchbar sind. Einen Kat wird man in der Preisklasse natürlich nicht bekommen, aber man kauft sich als erstes Auto ja auch nicht gleich die S-Klasse.

Danke wie gesagt für die Links - ich arbeite die mal durch :)

Hamburger Deern

Forums-Nadel-Königin

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10

Freitag, 21. April 2017, 15:35

:welcome:
„Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.“ :lachtot:
Joachim Ringelnatz



ErnestV

Kapitän

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11

Freitag, 21. April 2017, 16:24

Vermutlich werde ich aber zum "lernen" erstmal ein kleines, günstiges Boot holen - auf Boot24 habe ich einige im Bereich 10.000 -15.000 € gesehen, die als Anfängerboot brauchbar sind. Einen Kat wird man in der Preisklasse natürlich nicht bekommen, aber man kauft sich als erstes Auto ja auch nicht gleich die S-Klasse.

Zuerst mal :welcome: !
Aber Obacht - wenn Du mal mit einem Einrumpfboot warm geworden bist wird Dir die Bewegung eines Multihulls nicht mehr angenehm erscheinen... :O
Navigation ist wenn man trotzdem ankommt :D


  • »suppilein« ist der Autor dieses Themas

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12

Freitag, 21. April 2017, 18:05

Ich kann mir gut vorstellen, wenn es an sportliches Segeln gehen soll, das eine Monohull da deutliche Vorteile gegenüber dem Fartenkat hat.

Mittelfristig ist die Premisse aber, auf dem Boot leben und Arbeiten zu können und da hat ein Kat eben unschätzbare Vorteile - rein platz und Komforttechnisch :)

JürgenG

Proviantmeister

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Heimathafen: Kiel

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13

Freitag, 21. April 2017, 18:25

Hi Daniel,

herzlich willkommen! Probier´ einfach alles mal intensiv aus, bevor Du Dich zu sehr festlegst.

Grüße Jürgen

Sehbeer

Klabauter

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Wohnort: Emden

Heimathafen: 26723 Emden

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14

Freitag, 21. April 2017, 19:19

Moin Moin

:willkommen: :Laie_22:
liebe Grüße

Mattze :Kaleun_Sleep:

Warns

Salzbuckel

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Schiffsname: Schwälbchen

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15

Samstag, 22. April 2017, 09:47

Moin!

Na, Du hast ja Pläne! Viel Erfolg bei der Umsetzung! Einszwei Gedanken dazu:

Ein Fahrtenkat bietet, wie Du richtig bemerkst, deutlich mehr Platz und Komfort. Die Bewegungen des Bootes sind meines Erachtens aber keineswegs unangenehmer als die eines Monohulls, was auch viele meiner Mitsegler (auf Chartertörns, ich fahre im Moment ein Mono) bestätigen, Und ich würde sagen: Einmal auf nem Kat gefahren, bist Du für Monohull versaut.

Aber! Aber ob ein Kat für nordische Gefilde und die Nordseewelle geeignet ist, kann ich nicht sagen, und es gibt Stimmen, die das bestreiten. Notabene: So ein Teil ist mal schnell schlanke 5 Meter breit, da mag es in manchem Hafen Probleme geben, von den Gebühren mal abgesehen.

Zum Plan, den Winter in wärmeren Gefilden zu verbringen. Das klingt schön, aber wahrscheinlich musst Du dann seeehr weit südlich sein. Nicht vergessen, auch in Italien, Griechenland oder der Türkei kann es fies kalt und recht ungemütlich werden. Ich selbst hab grad ein sehr unangenehmes Wetter im tyrrhenischen Meer gehabt, der nächste Starkwind ist für kommende Woche angekündigt (glaubt man den lokalen Vorhersagen. Windfinder sieht es gemäßigter - lag aber zB gestern auch deutlich daneben: 14 Kn angesagt, es waren durchgängig deutlich über 20, in der Spitze 30). Will sagen: Es gibt Leute, die sagen, dass das MED nur sehr bedingt für einen genussvollen Winteraufenthalt ausschließlich an Bord taugt.

Und da geht es dann weiter: Die meisten Marinas machen im Winter dicht (wie übrigens auch die meisten so netten Örtchen im Winter die Bürgersteige hochklappen; dann ist das da eine recht einsame Gegend). Für den Bordaufenthalt ist entsprechend Autarkie gefragt, Also (auch bei bedecktem Himmel und Windstille) ausreichende Energieversorgung; Watermaker; Infrastruktur, was Einkauf und Reisen angeht; Mobilität an Land, ....

Ich denk, das alles ist nicht ganz einfach, schon gar nicht billig, aber machbar. Sicher gehst Du es langsam an und lernst die Anforderungen erst mal auf diversen Chartertörns kennen. Dann weißt Du, ob das Ganze was für Dich ist, und wenn ja, was Du dazu brauchst, noch wichtiger: was Du nicht brauchst.
Gruß
Wolfgang

www.sy-schwaelbchen.de

de-si

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Samstag, 22. April 2017, 20:10

Herzlich willkommen im Forum

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