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txg

Salzbuckel

  • »txg« ist der Autor dieses Themas

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Wohnort: Momentan Karibik

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1

Dienstag, 6. Januar 2015, 01:47

Weltumsegler-Bücher

Hier mal mein persönliches Ranking der Bücher die ich in der letzten Zeit gelesen habe, alles vollkommen subjektiv:

1. Roever - 1200 Tage Samstag: Absolut erste Klasse, man merkt richtig wieviel Freude die Reise den beiden gemacht hat. Hat einen Haufen wertvolle Informationen, liest sich entspannt und zumindest ich konnte garnicht mehr aufhören. Genau so stelle ich mir unsere Weltumsegelung auch vor. Dazu kommt dass man durch das relativ aktuelle Erscheinungsdatum auch viele technische Infos erhält, z.B. war ich ursprünglich der Meinung dass ein Radar unnötiger Spielkram ist, nach der Lektüre des Buches möchte ich jetzt auf jeden Fall auch eines haben.

2. Röttgering - Die See gehört mir: Sehr interessante Reise mit einem tollen Boot abseits eingetretener Pfade. Wenn mich Zweihand-Reisen nicht viel mehr interessieren würden hätte das auch der erste Platz sein können. Der dazugehörige Film (gibts auf segel-filme.de) ist auch ausgesprochen sehenswert mit tollen Aufnahmen.

3. Erdmann - Mein Schicksal heißt >Kathena<: Tolle Leistung und gut geschrieben, aber zumindest aus heutiger Sicht sind seemannschaftlich einige Dinge fraglich, z.B. die Reparatur von Wurmlöchern mit Streichhölzern und die Navigationsprobleme weil die Uhr nicht mehr funktioniert. Früher war dann wohl doch nicht alles besser.

4. Erdmann - Tausend Tage Robinson: Hat mir ehrlich gesagt nicht so gefallen, was aber auch daran liegen könnte dass ich das Buch direkt nach dem Roever-Buch gelesen habe. Im Vergleich dazu wirkt das ganze Buch eher negativ geschrieben, aber vielleicht hat ja Sönke Roever auch einfach nur mehr geschönt... Die Entscheidung dazu, trotz Astrid Erdmanns Schwangerschaft den letzten Teil der Reise von Südafrika bis fast nach Hause nonstop durchzuführen und auch trotz knapper Nahrungsmittel und Wasservorräte nicht abzubrechen finde ich absolut daneben, gerade in Anbetracht der früheren Fehlgeburt. Ist ja aber zum Glück alles gut gegangen, und das Schiff war immerhin deutlich seetauglicher als die erste Kathena.

Außer "Konkurrenz": Slocum - Sailing Alone Around the World: Kann ich im Moment noch nicht beurteilen, ich habe mit dem Buch vor einem Jahr angefangen und es nach dem ersten Viertel weggelegt weil mir der "altenglische" Schreibstil einfach zu anstrengend war. Mit Englisch an sich habe ich überhaupt kein Problem, aber ich fand das Buch sehr anstrengend zu lesen. Vermutlich muss ich mich da in einer ruhigen Stunde nochmal hinsetzen.


Was gibt es noch so? Ich bin immer auf der Suche nach weiteren Buchempfehlungen!

txg

Salzbuckel

  • »txg« ist der Autor dieses Themas

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2

Dienstag, 6. Januar 2015, 16:48

Liest hier sonst niemand solche Bücher? ?(

Gernegroß

Aluschüssel Segler

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Schiffsname: ist geheim

Bootstyp: 9 Meter Alu aber nur 0,5m Tiefgang

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3

Dienstag, 6. Januar 2015, 16:53

Nö! ich fand solche Bücher, wie übrigens alle Reisebeschreibungen, noch nie unterhaltsam. Entweder ich will das selber erleben oder ich komme da sowieso nie hin, dann brauche ich die auch nicht zu lesen. Außerdem interessiert mich wochenlanges geradeaus segeln nicht besonders. :D
Ich erlebe segeln lieber selber :D:D
Legastheniker sind auch nur Menschen (mit Rechtschreibproblemen)


Zitat Helmut Schmidt:"Der Terrorismus hat auf Dauer keine Chance, denn gegen den Terrorismus
steht nicht nur der Wille der staatlichen Organe, gegen den Terrorismus
steht der Wille des gesamten Volkes.
Dabei müssen wir alle trotz unseres Zornes einen kühlen Kopf behalten"

4

Dienstag, 6. Januar 2015, 17:24


Hier mal mein persönliches Ranking der Bücher die ich in der letzten Zeit gelesen habe, alles vollkommen subjektiv:

1. Roever - 1200 Tage Samstag: Absolut erste Klasse, man merkt richtig wieviel Freude die Reise den beiden gemacht hat. Hat einen Haufen wertvolle Informationen, liest sich entspannt und zumindest ich konnte garnicht mehr aufhören. Genau so stelle ich mir unsere Weltumsegelung auch vor. Dazu kommt dass man durch das relativ aktuelle Erscheinungsdatum auch viele technische Infos erhält, z.B. war ich ursprünglich der Meinung dass ein Radar unnötiger Spielkram ist, nach der Lektüre des Buches möchte ich jetzt auf jeden Fall auch eines haben.

2. Röttgering - Die See gehört mir: Sehr interessante Reise mit einem tollen Boot abseits eingetretener Pfade. Wenn mich Zweihand-Reisen nicht viel mehr interessieren würden hätte das auch der erste Platz sein können. Der dazugehörige Film (gibts auf segel-filme.de) ist auch ausgesprochen sehenswert mit tollen Aufnahmen.

3. Erdmann - Mein Schicksal heißt >Kathena<: Tolle Leistung und gut geschrieben, aber zumindest aus heutiger Sicht sind seemannschaftlich einige Dinge fraglich, z.B. die Reparatur von Wurmlöchern mit Streichhölzern und die Navigationsprobleme weil die Uhr nicht mehr funktioniert. Früher war dann wohl doch nicht alles besser.

4. Erdmann - Tausend Tage Robinson: Hat mir ehrlich gesagt nicht so gefallen, was aber auch daran liegen könnte dass ich das Buch direkt nach dem Roever-Buch gelesen habe. Im Vergleich dazu wirkt das ganze Buch eher negativ geschrieben, aber vielleicht hat ja Sönke Roever auch einfach nur mehr geschönt... Die Entscheidung dazu, trotz Astrid Erdmanns Schwangerschaft den letzten Teil der Reise von Südafrika bis fast nach Hause nonstop durchzuführen und auch trotz knapper Nahrungsmittel und Wasservorräte nicht abzubrechen finde ich absolut daneben, gerade in Anbetracht der früheren Fehlgeburt. Ist ja aber zum Glück alles gut gegangen, und das Schiff war immerhin deutlich seetauglicher als die erste Kathena.

Außer "Konkurrenz": Slocum - Sailing Alone Around the World: Kann ich im Moment noch nicht beurteilen, ich habe mit dem Buch vor einem Jahr angefangen und es nach dem ersten Viertel weggelegt weil mir der "altenglische" Schreibstil einfach zu anstrengend war. Mit Englisch an sich habe ich überhaupt kein Problem, aber ich fand das Buch sehr anstrengend zu lesen. Vermutlich muss ich mich da in einer ruhigen Stunde nochmal hinsetzen.


Was gibt es noch so? Ich bin immer auf der Suche nach weiteren Buchempfehlungen!
Bei mir sieht die Reihenfolge aus:


1. Beate Kammler - Komm, wir segeln um die Welt
Wenn Weltumsegelungen noch wie von Beate Kammler beschrieben wären, hätte ich auch noch Lust dazu….


2. Uwe Röttgering - Die See gehört mir
Der unaufgeregte und selbstironische Schreib- und Erzählstil gefällt mir sehr gut.


3. Gaby Kinsberger - Vom Alltag in die Südsee
Auch nett geschrieben, mit einigen netten Details zu den besuchten Ländern

4. Wilfried Erdmann - Allein gegen den Wind
Schwer begreiflich, wie ein Mensch sich diese Tortur; mit zu wenig Proviant antun kann.
Interessante Studie eines Menschen in der Einsamkeit


5. Ernst J. Koch - Hundeleben in Herrlichkeit: Unsere Weltumsegelung mit der "Kairos"1998
Ein netter Bericht aus den "guten" alten Zeiten.




6. Naomi James - Ich und der Ozean1989
Schon etwas abgedreht - mit sehr wenig Erfahrung rund - um


Nicht so empfehlenswert finde ich:
Bernd und Daniel Mansholt - Wir hauen ab!
Ich konnte keine Sympathie für die Protagonisten aufbauen

Diane Stuemer - Das Glück war jeden Tag an Bord
Liest sich nicht allzu flüssig.


Hans Habeck - Mal sehn, wie weit wir kommen
Auf einer Etap 21 mit Kleinkind um die Welt
Schon recht risikoreich.




Taniate Aebi und Bernadet Brennan - Die Welt im Sturm erobert
Die Atmosphäre des Buches sagt mir nicht zu


Jan

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »janni« (6. Januar 2015, 17:46) aus folgendem Grund: Zusätzliche Bücher eingefügt


Olly

Cometensegler

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Schiffsname: Lady G.

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5

Dienstag, 6. Januar 2015, 17:49

Ich hab mit diesen Büchern auch so meine Probleme. Das einzige von "Erdmann - Mein Schicksal heißt >Kathena<:" finde ich wirklich ehrlich und wahr. Sämtlich andere dieser Aufstellung sind für mich nur zum Kühlschrank-füllen. Geschrieben um Geld zu verdienen. Sind ja nicht alle beurlaubte Beamte.

Spontan zufügen würde ich Tanja Aebi und Slocum. Mir gefallen einfach diese Logbuchnacherzählungen nicht.

Dann lese ich lieber Vettermann- Firsching- Pollak, Klassiker sind Das Rätsel der Sandbank und Der Tote im Watt.

Selbst Krauss mit seinem Gustav ist eben nur "Humor" abgekuckt von Peyton.

Ausser Baravitzka... alles nur einmal lesen und wech damit.

unregistriert

6

Dienstag, 6. Januar 2015, 17:58

Nö! ich fand solche Bücher, wie übrigens alle Reisebeschreibungen, noch nie unterhaltsam. Entweder ich will das selber erleben oder ich komme da sowieso nie hin, dann brauche ich die auch nicht zu lesen. Außerdem interessiert mich wochenlanges geradeaus segeln nicht besonders. :D
Ich erlebe segeln lieber selber :D:D

Da hast aber schon eine seltsame Einstellung dazu. Wenn du es selber erleben (nachmachen) willst, setzt das einen Appetitanreger, sprich die entsprechende Lektüre, vorraus :)
Mit deiner Einstellung kann ich mit meinen Topper auch auf auf dem Max-Eyth-See bleiben.

Zum Thema: Ich lese Weltumsegler-Bücher sehr gerne, ein Ranking aber habe ich mir bisher noch nicht überlegt, bevorzuge aber doch eher die "Klassiker".

unregistriert

7

Dienstag, 6. Januar 2015, 18:05



Hans Habeck - Mal sehn, wie weit wir kommen
Auf einer Etap 21 mit Kleinkind um die Welt
Schon recht risikoreich.



Jan
Auf jeden Fall eines der spannendsten Bücher.
Ich war selbst als Leser über den glücklichen Ausgang dieser Odyssee froh :D

Spi40

Salzbuckel

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8

Dienstag, 6. Januar 2015, 18:10

Der eine hat Probleme beim lesen von Büchern der Wetlumsegler, weil er gerne selber segelt. Das finde ich ok.
Ich segle auch lieber selber und lese solche Bücher trotzdem. Zu den schon aufgezählten habe ich beizusteuern:

Philippe Monnet Gegen Strom und Wind
Sprungala/Radtke BlueShip Zwei Männer und viel Meer.

Urteile gebe ich dazu nicht ab. Wenn Sie mir nicht gefallen hätten, hätte ich sie nicht zu ende gelesen :D
Gruß Torsten

kis
keep it simple

9

Dienstag, 6. Januar 2015, 18:10



Hans Habeck - Mal sehn, wie weit wir kommen
Auf einer Etap 21 mit Kleinkind um die Welt
Schon recht risikoreich.



Jan
Auf jeden Fall eines der spannendsten Bücher.
Ich war selbst als Leser über den glücklichen Ausgang dieser Odyssee froh :D
Die Passage durch das rote Meer ist schon einigermassen spannend, inkl. Versenkung der Windsteueranlage.
Jan

unregistriert

10

Dienstag, 6. Januar 2015, 18:17



Hans Habeck - Mal sehn, wie weit wir kommen
Auf einer Etap 21 mit Kleinkind um die Welt
Schon recht risikoreich.



Jan
Auf jeden Fall eines der spannendsten Bücher.
Ich war selbst als Leser über den glücklichen Ausgang dieser Odyssee froh :D
Die Passage durch das rote Meer ist schon einigermassen spannend, inkl. Versenkung der Windsteueranlage.
Jan
....und wenn die Strömung ein Anlanden zum dringenden Verproviantieren nicht zulässt und das kleine Boot auf den offenen Ozean hinaustreibt.....

Brynja

Salzbuckel

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11

Dienstag, 6. Januar 2015, 18:51

Bei mir waren Moitessier, Erdmann, ganz zu Anfang sogar Schenk, Hiscock und ein paar andere dafür "verantwortlich", dass ich mit dem Segelvirus infiziert würde.
Ich finde die früheren Bücher oft bescheidener und respektvoller als die heutigen. Im heutigen Überangebot sehe ich viel Selbstverliebtheit, aber das scheint sogar besser in die heutige Zeit zu passen. Ab und zu gibt es aber auch heute noch Bücher, die sich vom Mainstream abheben.
Gruß, Frank


BLogbuch: https://sybrynja.wordpress.com/

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12

Dienstag, 6. Januar 2015, 19:18

Ich hab glaube ich alle gelesen, ein Ranking gibt es bestimmt in mir, aber um das geht es mir nicht. Es gibt viel die eher langweilig sind. Die gabs aber auch schon früher, die kennt nur keiner. Hab in Antiquariaten einiges gefunden und es gibt nen guten Grund warum die keiner kennt. Ich finde es dennoch sehr hilfreich diese Bücher zu lesen, man lernt so mehr übers Segeln, Seemanschaft und vorallem denke ich lerne ich aus den Fehlern und Erfahrungen der anderen. Möchte diese Erfahrung nicht missen. Werde weiter alles lesen.
Aber da darf jeder seine Meinung zu haben. (Mein erstes Segelbuch; Rollo Gebhard-Seefieber, vor Erdmann, -Schicksal Katena)

Gruss Andreas

dreamsailor

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13

Dienstag, 6. Januar 2015, 19:28

Kann mich da Andreas voll anschließen. Mein erstes Buch war übrigens "Ein Mann und sein Boot" von Gebhard, das mich mit dem Segelvirus infiziert hat. Von den neueren Büchern gefiel mir z.B. "der erfüllbare Traum" von Klaus Nölter und Joanna Michaelis ganz gut.
Leider sind diese ja vor einigen Jahren auf See geblieben.

Gruß
Michael

barcollo

Matrose

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14

Dienstag, 6. Januar 2015, 20:41

gut sind auch die Hausner - Bücher und Hugo Wehner "Tagedieb und Taugenichts", die gibts aber mittlerweile nur noch antiquarisch

15

Dienstag, 6. Januar 2015, 20:58


Ich finde die früheren Bücher oft bescheidener und respektvoller als die heutigen. Im heutigen Überangebot sehe ich viel Selbstverliebtheit, aber das scheint sogar besser in die heutige Zeit zu passen. Ab und zu gibt es aber auch heute noch Bücher, die sich vom Mainstream abheben.
Die Medienkultur war in den 70ern und 80ern deutlich anders. Die Touren um die Welt waren etwas besonderes, wo heute hunderte Schiffe von den Kanaren in die Karibik segeln, waren dies früher 1 - 2 Handvoll Schiffe.
Die Südsee war stellenweise unentdeckt; die Bücher haben uns einen Eindruck von der Südsee vermittelt, den es über die Vor-Internet Medien nicht gab.

Heute ist die Barfuss Runde medial ziemlich gut abgedeckt - daher auch mein Faible für das Röttgering Buch. Von den Inseln in den Roaring Fourties hatte ich zuvor eher nichts gehört.
Jan

unregistriert

16

Dienstag, 6. Januar 2015, 22:01

- 'Allein mit dem Tod' von Sinead O'Brien und Nick Ward habe ich mehrfach gelesen
- 'Gegen den Strom' von Dee Gafari auch...

Den 'Der Sportbootführerschein Binnen Segel+Motor' sollte ich mal wieder...
...nehme aber auf Dienstreise eher
- 'Katamarane - Das Buch' von Helge Sach und Andreas Kling mit :-)

Viele der obengenannten Bücher habe ich auch gelesen und besitze sie noch.
Mit 'Allein übers Meer' von Joseph E. Garland kann ich nichts wirkliches anfangen. Keine schlechte Geschichte - aber sowohl Story als auch Schreibstil sprechen mich nicht an.
(bei Interesse ---> PN)

Beste Grüße.
Micha

Warns

Salzbuckel

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17

Mittwoch, 7. Januar 2015, 10:20

Ich lese auch gerne Reiseberichte, von "einfachen" Fahrtenseglern, Blauwasserseglern, Weltumseglern.

Ich denke, von den meisten kann man was lernen, auch wenn man sich selbst als befahrenen Segler sieht. Ob nun seglerisch Relevantes, irgendwelche Technik-Details, Menschliches, Land und Leute, Geschichte, da sollte man weit offen sein. Darüber hinaus sind solche Bücher - oder virtuelle Reiseberichte - tolle Appetizer und sie regen zu neuen Projekten an, auf die man in seiner kleinen Welt alleine vielleicht gar nicht kommt. Okay, wenn man sicher weiß, man will nie was anderes als Baggersee, Schlei oder IJsselmeer, dann mag es nicht so prickelnd sein.

Und alles ist einem Wandel unterworfen, den nachzuvollziehen sehr interessant ist. In dem Zusammenhang mache ich mal auf Göran Schildt aufmerksam, der mit seiner Frau auf der Daphne bereits das Mittelmeer bereiste, als das noch nicht allzu üblich war, sehr pur, basic und urig: M.E. sehr lesenswert, wenn auch nur noch antiquarisch zu erhalten.
Gruß
Wolfgang

www.sy-schwaelbchen.de

unregistriert

18

Mittwoch, 7. Januar 2015, 12:59

Mich wundert, daß Gudrun Calligaros "Ein Traum wird wahr" hier noch gar nicht aufgetaucht ist.

Ein ehrlicher Bericht über Ihre Einhand-Reise rundum mit kleinem Boot in der "falschen" Richtung

IngoNRW

Seebär

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Bootstyp: Verl900

Heimathafen: Nauerna

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19

Mittwoch, 7. Januar 2015, 13:32

Ich habe früher die Pieske Bücher verschlungen. Vor kurzem mal wieder rausgeholt Weit weit voraus liegt Antigua von Rudolf Wagner, und Tania Aebi, die Welt im Sturm erobert. :) . Erdmann und Rollo Gebhard natürlich auch gelesen.
Aber mittlerweile finde ich die neueren Bücher nicht mehr so spannend. Die Zeit ist halt mittlerweile viel durchorganisierter geworden, und es ist mehr Freizeitgestaltung wie Abenteuer finde ich. Aber irgendwie konnte man früher auch ungefährlicher durch bestimmte Seegebiete reisen.
Ein Buch wo ich öfter noch dran denke ist, mit der Freydis in die Antarktis :D . Die hatten damals mehr wie Glück, das sie nicht draufgegangen sind. Schüttle immer noch über so viel Wagemut den Kopf- das wäre nicht meins gewesen. Aber einprägsam :)
Interessant wäre mal ein Buch, was ist in welchem Hafen los :D . Will ja auch irgendwann los. Aber Einsamkeit ist nicht so meins. Diese Themen wurden leider immer unterschlagen :rolleyes: .
:Kaleun_Binocular:
Es ist nicht immer der Wind, wenn die Boote wackeln

20

Mittwoch, 7. Januar 2015, 14:33

gut sind auch die Hausner - Bücher und Hugo Wehner "Tagedieb und Taugenichts", die gibts aber mittlerweile nur noch antiquarisch



Das ist eines der besten Bücher, die es gibt.

Es fehlen aber noch Hal Roth, von den Kochs die beiden anderen (Paradies im Stundenglas und Hundeleben in Herrlichkeit), von Erdmann nahezu alles und, und, und.

Es stimmt, heute werden die Bücher nicht mehr (oder nur noch selten) mit Eigenerfahrungen, Eindrücken, Selbstironie und Gedanken Drumherum geschrieben. Einfache Reiseberichte im Stil von Urlaubsführern, gespickt mit Wikipedia Zitaten beherrschen den Markt, leider. So kann man die Gefühlswelt der Langzeitsegler kaum noch wahrnehmen. Mancher Blog ist da besser, aber eben durch die Aktualität nicht vom Grunde her durchdacht geschrieben, wobei das ja auch meist Logbücher, Tagebücher sind und keine literarischen Ansprüche haben.

Der Vettermann hatte einen guten Schreibstil gefunden, der viele ansprach. Wer den Vettermann nicht nur zum lachen liest findet dazu viele Reviertipps (mittlerweile halt alt) und viele Tipps zu Segeln, Proviant, zusammenleben.

Erdmann versinkt manchmal in Selbstmittleid (wobei er damit nur seine Gefühlslage beschreiben will), das kann anstrengend sein und liest sich häufig nicht flüssig. Allerdings kommt Demut vor der Natur, Enthaltsamkeit im Konsum, spartanisches Leben und die daraus resultierenden seelisch, geistigen Einstellungen recht gut durch.

Im Grunde ist es aber so, dass die Langzeitsegler/Weltumsegler nicht das Bedürfnis nach Segeltechnik/Navigation etc. bedienen. Es sind eben Reiseberichte zu Reisen mit einem Segelboot. Wer Abenteuerliche Segelmanöver, Berichte zu Sturmtaktik oder dergleichen sucht, der muss zu Kurzgeschichten in der Art "SOS-Yachten in Seenot" oder ähnlichen Titeln greifen.
So long

Tom

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