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21

Freitag, 16. September 2016, 13:02

Ich hab nix gegen die Marinas. Nur finde ich manche Alternativen erlebenswert.
Oder halt schön.
Gruß
der Michael

:D

Goeni

legendärer Ostsee-Ösi

Beiträge: 2 907

Wohnort: Wien

Schiffsname: NAMASTEtwo

Bootstyp: Sunbeam 33 Ocean

Heimathafen: Wien, Liegeplatz Barth

Rufzeichen: OEX 6115

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22

Freitag, 16. September 2016, 14:08

In Grado würde ich auch nur in den Stadthafen gehen. Einfach ein Erlebnis, alleine schon die Einfahrt.

Goeni
S.Y. NAMASTEtwo
Nach 11 wunderschönen Jahren auf der Ostsee, und meiner heurigen (2017) 7monatigen Ostsee Umrundung werde ich mich Ende der Saison von meinem Schiff trennen.
Ausstattungsliste auf meiner Homepage.

Homepage vom Schifferl: http://www.namastetwo.npage.at

23

Dienstag, 20. September 2016, 06:45

Mittlerweile habe ich auch die "Segeln" gefunden, in welcher das Revier ausführlich beschrieben wurde. :ok: Der Golf von Triest kommt da nicht so gut weg. Aber alles andere schon.
Wenn das in und um die Lagunen überall so flach ist, müssten doch aber jede Menge Ankerplätze vorhanden sein. Interessant sieht auf Maps auch die Lagunen-Gegend zwischen Bibione, Caorle und Lignano aus. Wie weit kann man denn da in die Kanäle hineinfahren mit 1,7m Tiefgang?
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

gdb

Proviantmeister

Beiträge: 313

Wohnort: Traiskirchen Österreich

Schiffsname: Algedi

Bootstyp: Sunbeam 44

Heimathafen: Marina Sant'Andrea

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24

Dienstag, 20. September 2016, 08:14

Bibione: keine Ahnung
Caorle:
Wir haben es bis in die Marina d'Orologia (oder so) geschafft. Marina ist nett und empfehlenswert. Mit 37 Fuss aber schon etwas eng.
Im Kanal hat's bei Niedrigwasser eine oder zwei flache Stellen gegeben, wo wir im Schleichgang rüber sind.
Flussmündung Tagliatello (oder wie der genau heisst): haben wir abgebrochen weil über der Barre zuviel Welle war, so dass in den Wellentälern bereits zu wenig Wasser war.
Lignano:
Die Zufahrt zur Bucht versandet schnell. Wir sind auf ausreichender Tiefe im Fahrwasser angefahren und es hat funktioniert. Keine zwei Bootslängen von uns weg haben Angler knietief im Wasser gestanden.
Die Marinas weiter hinten sind angeblich nur mit dem Tidenkalender erreichbar.
Porto Buso (da bin ich zu Hause): Die Hauptfahrrinne wird auf 5 Meter gehalten, weil dort ein Industriehafen ist. Neben den Pricken stehen(!) die Möwen im Schlick.
Grado: Bis auf ein flache Stelle im Fahrwasser, die man umfahren kann, kein Problem.

Alle Nebenkanäle in den Lagunen: Ob's geht ist Glücksache. Auch, wenn's letztes Jahr noch gegangen sein mag.

Bei allen Einfahrten: Nicht(!) schnippeln. Immer frühzeitig in's Fahrwasser einfahren, zum Teil ist's ausserhalb schon recht weit draussen flach.

Da die Kanäle wohl als enge Fahrwasser gelten müssen, ankere ich dort in der Regel nicht. Ausnahmen bestätigen die Regel. Viele Ausnahmen gibt es aber nicht.
Ausserhalb der Kanäle wird's meist sehr schnell flach. Die Einheimischen legen ihr kleines Angel-Motorboot gerne dorthin. Mit 1.70 Tiefgang wird's schon enger.

Tagsüber kann man je nach Wind und Welle gut vor den Stränden ankern. Aber Achtung, da gibt es irgendeinen gesetzlichen Mindestabstand. 300meter oder so. Informationen dazu sind leider auf deutsch oder englisch schwer zu finden.

lg
Gerhard

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »gdb« (20. September 2016, 08:56)


25

Dienstag, 8. August 2017, 07:58

Zweiten Anker ausbringen - Redundanz

So, nun ist es bald soweit. Der/die/das Voucher kam gestern schon.
Wir werden die erste Nacht noch in der Marina oder außerhalb vor Anker verbringen. Die JARUSKA bekommen wir erst ab 1600. In aller Himmelherrgottsfrüh nach dem 0400-Kaffee soll es unter Segel gehen - hoffentlich mit gutem Wind - und schnurstracks und in gerader Linie in einem Schlag nach Caorle rüber. Meine Frau besteht auf Soft-Eis essen auf dem C-Platz "San Francesco" bei Duna Verde, wo wir schon 2x waren. So zumindest der Plan. Wir wollen ausschließlich ankern oder zwischen zwei Dalben liegen. Und für den Fall, dass wir schweres Wetter bekommen werden, will ich gern redundant ankern. Dafür habe ich bei der Charterbasis schon um zusätzliche Ankerleine gebeten. Ein Reserveanker mit Kette ist ja ohnehin immer an Bord.
Man fährt nach dem Einfahren des 1.Anker´s so, dass die Kette wie ein U liegt und bringt den 2.Anker aus, der - belegt auf der Vorschiffklampe - ebenfalls eingefahren wird. Dann gibt man erst Leine und dann Kette so, dass beide V-förmig vom Bug weg zu den Ankern liegen. Hat das schon mal einer von Euch gemacht?
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

26

Dienstag, 8. August 2017, 10:38

Man fährt nach dem Einfahren des 1.Anker´s so, dass die Kette wie ein U liegt und bringt den 2.Anker aus, der - belegt auf der Vorschiffklampe - ebenfalls eingefahren wird. Dann gibt man erst Leine und dann Kette so, dass beide V-förmig vom Bug weg zu den Ankern liegen. Hat das schon mal einer von Euch gemacht?

Wie sieht das aus, wenn der Wind dreht, und Du Anker auf gehen willst? Um 180°, oder gar um 360°?
Gruss,
Christof

27

Dienstag, 8. August 2017, 10:56

Man fährt nach dem Einfahren des 1.Anker´s so, dass die Kette wie ein U liegt und bringt den 2.Anker aus, der - belegt auf der Vorschiffklampe - ebenfalls eingefahren wird. Dann gibt man erst Leine und dann Kette so, dass beide V-förmig vom Bug weg zu den Ankern liegen. Hat das schon mal einer von Euch gemacht?

Wie sieht das aus, wenn der Wind dreht, und Du Anker auf gehen willst? Um 180°, oder gar um 360°?

Die Bora weht recht verlässlich aus NE und der Jugo zwischen S und SO. Die nachts drehenden Winde sind nicht so heftig, dass man einen zweiten Anker brauchen würde. Aber trotz allem wird man bei starkem Wind grundsätzlich Ankerwache gehen müssen und ggf. das zweite Eisen umbelegen, damit es keinen Ankersalat gibt. Ist aber erstmal nur Theorie.
In Kroatien geht man bei angesagtem Schwerwetter an eine Boje oder in die Marina. In Italien wird das vermutlich nicht so einfach sein nach allem, was ich im Revierführer gelesen habe.
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

28

Dienstag, 29. August 2017, 09:40

Resümee´nach dem Törn

So, wir sind wieder zurück. Habe leider zu viel Arbeit am Tisch liegen. Deswegen nur eine kurze Zusammenfassung vom Segeltörn im italienischen Lagunenrevier.
Wegen Gewittersturm zu Beginn und häufigem Schwachwind im einstelligen Bereich haben wir es leider noch nicht einmal bis in die venezianische Lagune geschafft. Geschweige denn bis Chioggia. Leider... ;(
Aber ein paar nautische Meilen haben wir schon im Kielwasser gelassen. Von Portoroz nach Grado, Caorle (Marina Margherita), Lignano, Porto Buso, Grado wieder nach Portoroz.
Wer nun die typischen kroatischen Bade-/Schnorchelbuchten mit dem kristallklaren Wasser kennt und liebt, wird wohl enttäuscht werden. Das Wasser an der Lagunenküste ist trüb und vor den Städten auch ziemlich dreckig.
Aber wer die Einsamkeit sucht und gern ankert, für den ist das im Lagunenrevier ideal. 1 Seemeile vor der Küste, die gesamte Küste entlang hat man Wassertiefen um die 4m. (Allerdings gefällt das auch den Fischern, die überall Stellnetze oder Reusen ausbringen, die sie mit Fähnchen markieren!) Da muss man sich dann irgendwie zwischendurch manövrieren, bis man einen guten Ankerplatz hat und auch noch schwojen kann. Wir waren immer allein auf weiter Flur. Von lauter Gesellschaft weit und breit keine Spur. In der Lagune selber haben wir keinen guten Platz finden können. Bei einem Versuch ein paar Meter neben der Dalbenstraße schnippste der Tiefenmesser plötzlich von ~ 2,5 auf weniger als Tiefgang und wir steckten im Schlick. Aus gutem Grund habe ich das vorsorglich bei Ebbe ausprobiert. Bis zur Flut mussten wir nicht warten, einmal ordentlich Vollgas und wir schwammen schon wieder.
In einer Nacht vor Anker hatten wir einmal eine steife Bora. Aber anders als in Kroatien braucht man sich bei dem allgegenwärtigen sandigen Ankergrund keine Gedanken um den Anker zu machen, auch wenn der sich mal lösen sollte.
Für uns war es ein sehr interessanter Segelurlaub. Sehr viel Sonne. :sonne: Leider 1/4 vom Törn zu viel und 3/4 vom Törn zu wenig Wind. :nixweiss1:
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

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