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41

Donnerstag, 28. September 2017, 14:16

Zitat

- Bietet NV künftig auch gute Dritt-Marken neben seinen eigenen Produkten an?

Zitat


- Wie sieht die Beratung mit / ohne Dritt-Marken aus?
Lt. deren Mail zunächst mal klares JA (Gleichlautend: KLICK ).

Nur: ALLE Marken oder werden direkte Wettbewerbsprodukte ausgeklammert? Und wie sind künftig Empfehlungen zu verstehen?

Kann es passieren, dass bei - sagen wir - Spobo-Karten die Alternativen NV, Klasing, Kartenwerft abgewogen werden und eine Empfehlung herauskommt, die nicht NV lautet? Werden Klasing und Kartenwerft überhaupt gelistet sein? :rolleyes:


Gruß
Andreas

kielius

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42

Donnerstag, 28. September 2017, 15:52

Werden Klasing und Kartenwerft überhaupt gelistet sein?
Und wenn nicht, kann man die nicht einfach auch woanders kaufen?
Aus dem Zusammentreffen von Vorbereitung und Gelegenheit entsteht das, was wir Glück nennen.
Anthony Robbins

43

Donnerstag, 28. September 2017, 16:32

..ja, kann man alles, würde aber der vollmundigen Übernahme-Ankündigung widersprechen. Von wegen Geschäftsbetrieb fortführen und so. Da wurde etwas anders suggeriert und würde am Ende Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Übernahmerhetorik aufkommen lassen, falls es nicht so eintreffen würde. Und so etwas würde immer ein schräges Licht auf ein Unternehmen werden, was Kunden wie mich definitiv abschrecken würde. Denn ich bin "old-stylt" und stehe auf echte Offenheit und ungeteilte Ehrlichkeit.
--------------------------
Ehrensenator im Bundesverband "Klare Worte statt gesülztes Gelaber" (BV KlaWo)

kielius

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44

Donnerstag, 28. September 2017, 16:41

Ich verstehe langsam das Problem nicht mehr. Der Laden in HH ist zu - Fakt. Kann man bejammern, aber wie lange noch?

Seine Karten etc.pp. wird man so oder so irgendwo bekommen. Und der Service bei NV war bisher recht gut.

Der Rest wird sich zeigen.
Aus dem Zusammentreffen von Vorbereitung und Gelegenheit entsteht das, was wir Glück nennen.
Anthony Robbins

45

Donnerstag, 28. September 2017, 17:23

Ich verstehe langsam das Problem nicht mehr.
Jaja, ist schon klar. Das ist in Zeiten von Amazon Kundenbewertungen als Maß der Dinge quasi symptomatisch :D

Ich mach mal Marktwirtschaft für Anfänger, äh für früher.
Im Grunde war es früher (ja: früher... :D ) ganz einfach: Der freie und unabhängige Handel als Mittler und Filter zwischen Hersteller und, ähm, auch so ein altmodisches Wort: Verbraucher.


Bei komplexen Produkten bedarf es einer Institution, deren unabhängiger Expertise Kunden vertrauen können. Der Händler prüft, wählt aus, listet. Einem guten Händler vertrauen die Kunden. Die fünf von zehn Marken, die er im Angebot hat, hat er vorher sorgfältig ausgewählt. Führt er ein Produkt nicht, hat das seinen Grund.

Kommen wir zu ihm und schilderen ihm unsere Bedürfnisse, berät er uns und wir finden unter den fünf gelisteten Produkten jenes, das uns am besten dient und dessen Preis-Leistungs-Verhältnis unseren Vorstellungen entspricht.

Macht der Händler einen guten Job (und haut nicht z. B. einfach die Produkte mit den fettesten Margen raus), baut er sich einen Kundenstamm auf, der ihm vertraut.
Für die Herstellerseite sind, äh waren, gute Fachhändler mit hohem Marktgewicht ernstzunehmende "gatekeeper". Endkunden kann man werbe- und marketingmäßig verarxxxen, aber beim guten Händler zieht das nicht so einfach. Seine Empfehlung zählt nämlich. Und wenn man ihn nicht überzeugt, überzeugt der seine Kunden nicht.
"Spobo-Karten von XYZ? Könnense haben, ich würde aber für Ihre Zwecke die von ABC nehmen, weil: 1. (...), 2. (...)" usw. usf.

Also stört er irgendwie auch, der Händler. Von der zusätzlichen Stufe der Wertschöpfungskette mal abgesehen, die man einfach umgehen könnte. Oder gleich das ganze Geschäft selbst tätigen.

Hübsch wäre es doch, wenn man als Hersteller irgendwie unter anderem Namen auch selbst so ein Händler wäre, dem die Kunden vertrauen. Einem der wenigen und letzten mit Expertise im Markt und treuen Stammkunden.

Echt jetzt: muss ich noch weitermachen...? ?(


Grüße in die Masse der Konsumenten

Andreas

46

Donnerstag, 28. September 2017, 18:20

Und der Service bei NV war bisher recht gut
Kann man geteilter Meinung sein.
Guter Serice gilt nur für Ostsee-Kunden, denen das Unternehmen die Möglichkeit einer Berichtigung ihrer Kartensätze über eine Saison hinaus gegen eine faire Gebühr anbietet.
Nordsee-Kunden dagegen dürfen jedes Jahr komplett neue NV-Kartensätze kaufen. Da ist nix mit Update-Service zum fairen Preis.
--------------------------
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47

Donnerstag, 28. September 2017, 18:29

Wahrscheinlich hat die Muttergesellschaft den Laden verkauft, weil dort exorbitant hohe Umsätze erzielt wurden und jedes Jahr der Umsatz zweistellig wuchs. Irgenwann hat man als Unternehmer die Nase von den hohen Gewinnen voll, weil man nicht mehr weiß, wohin mit der Kohle.
Mache die Dinge so einfach wie möglich, aber nicht einfacher.

kielius

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48

Donnerstag, 28. September 2017, 23:24

Zitat von »kielius«
Ich verstehe langsam das Problem nicht mehr.

Jaja, ist schon klar. Das ist in Zeiten von Amazon Kundenbewertungen als Maß der Dinge quasi symptomatisch :D
Nee, nee, es ging mir einfach nur darum: Der Drops ist geluscht - muss man dann noch lange jammern ?( Wenn's Spaß macht :verstecken:

@Käptn Blaubär: :thumb:
Aus dem Zusammentreffen von Vorbereitung und Gelegenheit entsteht das, was wir Glück nennen.
Anthony Robbins

jensstark

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49

Freitag, 29. September 2017, 01:26

Nee, nee, es ging mir einfach nur darum: Der Drops ist geluscht - muss man dann noch lange jammern ?( Wenn's Spaß macht

Ist aber zu erwarten. Angeblich schlachtet Amazon die ganzen "echten" Einzelhändler, also die selbständigen Kaufleute, in den Bereichen, in denen Amazon stark ist.

Und Navionics beispielsweise ist da auch nicht besser - die Abos für die Karten bestellt man bei denen selber, da bleibt keine Mark beim Fachhandel.

50

Freitag, 29. September 2017, 07:36

Ist aber zu erwarten. Angeblich schlachtet Amazon die ganzen "echten" Einzelhändler, also die selbständigen Kaufleute, in den Bereichen, in denen Amazon stark ist...
Die Frage ist, warum schließen Händler ihre Läden? Zu wenig Umsatz und Gewinn. Und warum sinken die Umsätze? Weil die Kunden nicht oder nur noch selten dort einkaufen. Aber jeder schwört bei jeder Gelegenheit, dass er immer beim Händler vor Ort kauft, nie bei Discountern und sich hauptsächlich von bioveganem stillen Mineralwasser ernährt.

Vielleicht sollten wir unsere Handlungsweisen mal überdenken oder einfach die Klappe halten.
Mache die Dinge so einfach wie möglich, aber nicht einfacher.

51

Freitag, 29. September 2017, 07:51


Die Frage ist, warum schließen Händler ihre Läden? Zu wenig Umsatz und Gewinn. Und warum sinken die Umsätze? Weil die Kunden nicht oder nur noch selten dort einkaufen. Aber jeder schwört bei jeder Gelegenheit, dass er immer beim Händler vor Ort kauft, nie bei Discountern und sich hauptsächlich von bioveganem stillen Mineralwasser ernährt.

Vielleicht sollten wir unsere Handlungsweisen mal überdenken oder einfach die Klappe halten.
Wir kaufen unser Segelzubehör fast ausschließlich beim lokalen Fachhandel, Nielsen in Eckernförde.
Dort gibt es nicht nur Beratung, sondern auch prima Service. Sollte etwas nicht vorhanden sein, wird es ohne Verpflichtung bestellt und wir beim Eintreffen der Waren informiert.
Die Preise sind fair und unterscheiden sich nicht wesentlich vom Versandhandel. Das Geschäft liegt auf dem Weg zum SCE Hafen und hat Parkplätze.
Es ist regelmäßig guter Betrieb im Laden, viel Geschäft funktioniert auch über die maritime Mode, die ebenfalls angeboten wird.
Unter dem Strich: Das richtige Angebot am richtigen Ort mit dem richtigen Service - und sehr guten Öffnungszeiten inkl. Sonn- und Feiertagen.

Wenn ein Geschäft so positioniert ist, funktioniert es in meinen Augen auch.
Da ich kein Hamburger bin, kann ich wenig zu Hansenautic sagen. Für Laufkundschaft mit KFZ ist die Gegend jedoch nicht einfach....
Jan

52

Freitag, 29. September 2017, 08:02


Vielleicht sollten wir unsere Handlungsweisen mal überdenken oder einfach die Klappe halten.


Moin,
Stimmt nur leider reicht das Geld dafür nicht immer
Beratung kostet Geld die Beratung wird über den Kaufpreis beglichen.
Bei uns im Ort gibt es einen Telefonladen der für Beratung und Hilfe beim Einrichten
nach Zeitaufwand abrechnet, daran werden wir uns in Zukunft gewöhnen müssen.
Anno dazumal gab es vom Verkäufer Tipps und Hinweise, heute haben wir leider viel zu viele Fachverkäufer die nur noch die Ware aus dem Fach nehmen können.
Gruß Uwe

HERR Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.
Psalm 90 Vers 12

jensstark

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53

Freitag, 29. September 2017, 09:42

Anno dazumal gab es vom Verkäufer Tipps und Hinweise, heute haben wir leider viel zu viele Fachverkäufer die nur noch die Ware aus dem Fach nehmen können.

Das ist es halt. Geschultes Fachpersonal kostet mehr als Hein Blöd. Auch den Kunden. In den besseren Läden gibt's immer noch Personal (wenn auch nicht jeden im Laden), der helfen kann.

Kleine Läden am Hafen erfüllen den Zweck, den woanders die 7-eleven-Geschäfte, hierzulande die Kioske und Tankstellen übernehmen. Die wichtigsten Artikel in direkter Nachbarschaft anbieten, wenn auch nicht zu Discounterpreisen. Dazu kommt bei denen noch Ortskenntnis (Wer kann bei Problem mit X helfen) und Kundendienst ("Bestellen wir bis zum Wochenende") und gute Beziehungen zu den Unternehmen der näheren Umgebung. Schon schick, wenn man die Rettungsinsel zur Wartung abgeben kann, ohne sie halb durch Deutschland zu karren - und ohne einen Aufpreis

Also der Gegenentwurf zu Amazon oder Ebay. Und auch zu den Discountern.

(Was anderes ist der "Yachtzuschlag". Ob eine elektrische Baugruppe jetzt 30 oder 100 Euro kostet, was davon abhängt, ob sie im normalen Handel oder im Bootszubehör angeboten wird, macht für mich schon einen Unterschied. Aber natürlich mein Risiko - und bitte auch ohne beim Fachhandel ein stundenlanges Verkaufsgespräch zu führen...)

kielius

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54

Freitag, 29. September 2017, 10:41

Wir kaufen unser Segelzubehör fast ausschließlich beim lokalen Fachhandel, Nielsen in Eckernförde.
Dort gibt es nicht nur Beratung, sondern auch prima Service. Sollte etwas nicht vorhanden sein, wird es ohne Verpflichtung bestellt und wir beim Eintreffen der Waren informiert.
Mir geht es so ähnlich bei AWN in Kiel - kommt noch dazu, dass, wenn ich mit einem SVB-Katalog (oder...) erscheine, der Preis (Garantie) entsprechend nach unten angepasst wird.

Sostechnic für die Rettungswesten ist auch vor Ort - ich hab's damit in Kiel echt gut.
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Anthony Robbins

55

Freitag, 29. September 2017, 11:13

Mir geht es so ähnlich bei AWN in Kiel - kommt noch dazu, dass, wenn ich mit einem SVB-Katalog (oder...) erscheine, der Preis (Garantie) entsprechend nach unten angepasst wird.
Ich möchte nicht AWN vs. SVB thematisieren (spielen ja beide in der gleichen Liga), sondern das Prinzip:

Online aus der Garage die Schnelldreher verkaufend (ich polemisiere bewusst etwas) geht leicht "billig".
Mit dem billigsten Preis unter dem Arm beim Fachhändler reintapern und den auf dieses Niveau drücken ist ... ein weiterer Nagel zu seinem Sarg.
Die Vorposter haben es beschrieben, der Kunde ist Teil des Problems - wenn er denn überhaupt ein solches zu erkennen bereit ist.

Das alte betriebswirtschaftliche Gesetz:
Bei vollständigem (Preis)Marktüberblick (ist dem Kunden heute meist möglich)
und
streng ökonomischem (d. h. quasi automatenhaften) Kaufverhalten bieten am Ende alle verbleibenden Akteure eines Marktes nur noch zu Grenzkosten an, d. h. sind zu Gewinnerzielung nicht mehr oder nur noch mit Ausweichmaßnahmen (wettbewerbslose Eigenmarken etc.) fähig.

Alle Kosten sind auf das Äußerste "optimiert". Spaß hat keiner mehr, es zählen allein das Mengengeschäft bei niedrigsten Margen und die Ausschaltung oder Umgehung des Wettbewerbs.

Hauptakteur in diesem Spiel: Wir Konsumlemminge, mit dem "mach mir billigsten Preis" unter dem Arm durch die Ladentür spazierend. Lebensinhalt von der Leberwurst bei Aldi bis zum Yachtkauf: Preisdrücken, Rabatte mitnehmen. Wie wir es aus unseren eigenen Jobs gewohnt sind. Eine "Leben und leben lassen" Mentalität funktioniert auch volkswirtschaftlich viel besser. Wir Deutschen erweisen uns diesbezüglich mit unserer manischen Preisfixierung als kollektiv dümmer als die meisten unserer Nachbarn.

Grüßings
Andreas

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56

Freitag, 29. September 2017, 11:29

Mit dem billigsten Preis unter dem Arm beim Fachhändler reintapern und den auf dieses Niveau drücken ist ... ein weiterer Nagel zu seinem Sarg.
Sehr verkürzt dargestellt. Die Preisgarantie von AWN ist 1. ein Angebot von AWN, 2. begrenzt. Im übrigen nutze ich die Beratung von AWN in Kiel und kaufe auch dort, wenn ich die Preisgarantie nicht nutzen kann. Ich glaube nicht, dass AWN in Kiel bereits einen Sarg bestellt hat ;)
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57

Freitag, 29. September 2017, 11:42

Hauptakteur in diesem Spiel: Wir Konsumlemminge, mit dem "mach mir billigsten Preis" unter dem Arm durch die Ladentür spazierend. Lebensinhalt von der Leberwurst bei Aldi bis zum Yachtkauf: Preisdrücken, Rabatte mitnehmen. Wie wir es aus unseren eigenen Jobs gewohnt sind. Eine "Leben und leben lassen" Mentalität funktioniert auch volkswirtschaftlich viel besser. Wir Deutschen erweisen uns diesbezüglich mit unserer manischen Preisfixierung als kollektiv dümmer als die meisten unserer Nachbarn.

Was willst Du machen? Es ist schwierig, im Einkauf eines Unternehmens zu rechtfertigen, daß man den Lieferanten *nicht* bis ins letzte auspresst. Dann beginnt er nämlich, schlechtere Qualität, schlechtere Lieferzeit, schlechteren Service anzubieten. In Japan bauen Firmen über Jahre Vertrauensverhältnisse zu Lieferanten auf, im gegenseitigen Respekt. So können beide Seiten davon ausgehen, daß man langfristig gute Geschäfte für beide Seiten machen wird. Aber hier? Angestellter Geschäftsführer wird nach Jahresergebnis mit Prämie gezahlt, dazu ein kleines Fixum. Gewinnmaximierung statt -optimierung und man kann es ihm nicht einmal verdenken.

Logisch, daß Internetpreise Internetpreise sind. Und daß eine gewisse Baumarktkette sich auf die Schnelldreher gestürzt hat, um einen mißliebigen Filialisten zu ärgern...

Wie kommt man da 'raus? Der Wert eines phyischen Artikels ist bestimmbar, der Wert einer Beratungsleistung muß irgendwie pauschaliert werden. Aber verkauf' mal Farben zu einem günstigen Preis und verlange dann 1.25€ pro Minute Beratung...

58

Freitag, 29. September 2017, 12:39

Wie kommt man da 'raus?
Wenn das Verhalten virulent ist, kaum. Zuweilen funktioniert, höhere Preise mit Qualität durchzusetzen, aber das muss man auch einlösen können.
Auch bei diesem Mechanismus zählt natürlich letzten Endes der Preis, wenn der Kunde die Erfahrung "wer billig kauft, kauft zweimal" schon einmal gemacht hat und künftig vermeiden möchte.


Ich habe Kunden die vorab etwa wie folgt Ansagen treffen:
"Kalkuliere x % höher, denn die muss ich Dir abhandeln, sonst krieg ich hier Ärger wenn ich das nicht nachweise".

Ein Irrenhaus, aber das kennen wir ja :D


Ahoi
Andreas

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Wohnort: mittendrin

Schiffsname: wechselt und daher auch nicht wie Frauennamen auf den Arm tötowiert

Bootstyp: Ja ...sagt man von mir....

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59

Freitag, 29. September 2017, 14:43

jetzt mal ganz ehrlich.... so im Urlaub und im fremden Hafen....

wer spaziert da nicht auch mal gerne durch den ansässigen Zubehörshop ?
Und schaut dabei nicht, mit Einkaufszettel bewaffnet, nur nach dem unbedingt dringend benötigten Ersatzteil ?
Eben....

Im richtigen Laden mit viel Auswahl und fachkompetenter Beratung macht man auch gerne mal nen Klönschnack
und betreibt mit anderen Kunden small-Talg.
Da es sich hier aber um einen trööt über Karten handelt, so dürfte doch klar sein,
dass man i.d.R. da nicht so viel Beratung braucht ? Es sei denn, man ist Neuling im Revier.

Und da soll es sogar auch Leute geben, die einem Empfehlungen, Kartenlisten und Revierinfos geben. :whistle2:
Egal ob im Laden, am Telefon oder per mail ....

Im übrigen dürfte doch klar sein, dass bei dieser digitalen Entwicklung für den Verkauf der CDs, DVDs oder Speicherkarten
nicht extra ein Ladenlokal bezahlt werden kann ?
Die Einen kaufen das auf den Messen, um dortigen Rabatt zu erlangen. Die Anderen im Internet.

Die großen Verdrücker wie AWN, Compass, SVB usw.. können das auch nur in Verbindung mit anderem Zubehör auf diesem Level machen.
Ein reiner Karten- und Bücherladen ist heute bereits ein Anachronismus - leider !
Bei uns haben nur die Must-Haves-Discounter das sagen. Weil "Boot" drauf steht, ist es aber nicht billiger.

Ich finde es schade, da ich immer gerne in Läden gestöbert, gesucht und viel gefunden habe.
Sowohl Literatur, als auch Karten oder Antiquitäten.
Die Kombination - maritimes Antiquariat, Buchladen, Kartenshop und evtl. Tauschbörse - gibt es bei uns wohl nicht ?
In Frankreich, England, USA etc. schon.

Nur weil man meint, man müsse auch Karten, Navigation und Bücher etc. unbedingt nur in digi machen...
wissen viele trotzdem nicht, wo es lang geht...

So what ?

:rolleyes:
ja...der redet und schreibt auch ungefragt....wer wissen will was....liest da :


http://www.my-seaside.net/html/kolumne.html . ... -.....QUERULANT= https://blog650.wordpress.com ... - ......HORIZONTE = https://blog35215.wordpress.com ......-........http://www.wassersport-pool.info ..[/align]

60

Dienstag, 3. Oktober 2017, 10:10

So der online Shop ist wieder online.
Ging ja schneller als bei so mancher Firmenübernahme ohne Umzug

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