Sie sind nicht angemeldet.

Werbung

Boote kaufen

Windstärken

Windstärkentabelle
  • »AnneRaddi« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5

Wohnort: Kiel

Bootstyp: Maxi 95

Heimathafen: Wedel

  • Nachricht senden

1

Montag, 30. April 2018, 11:17

Seekarten Papier für die Norwegische Küste

Liebe Segler,

Ich bin auf der Suche nach den Seekarten Serien N 306 bis N311 (http://www.hansenautic.de/seekarten/seek…ale%5B0%5D=1443) für die Norwegische Küste. Wir wollen dieses Jahr hoch in den Norden und ich will auf einen Satz Papierkarten nicht verzichten. Allerdings würde ich die Karten ungern für diesen einen Törn neu kaufen. Wisst ihr vielleicht eine Möglichkeit, Seekarten auszuleihen? Oder hat einer von Euch die genannten Karten auch älteren Datums zu Hause rumliegen und evtl. günstig abzugeben? Ich bin für jeden Tipp dankbar.

Liebe Grüße aus Kiel,
Anne

Klaus Helfrich

Salzbuckel

Beiträge: 3 951

Wohnort: Lübeck

Schiffsname: Tammina und Siebengestirn

Bootstyp: Motoryacht + Jolle Triss Giggen

Heimathafen: Schlutup

Rufzeichen: DJNW

  • Nachricht senden

2

Montag, 30. April 2018, 15:15

Frag mal @Yachtcoach: das ist jemand, der gebrauchte Seekarten anbietet...
Die Gieselau Schleuse auf dem Weg von und zur Eider ist wieder geöffnet und so soll das auch bleiben!

3

Montag, 30. April 2018, 22:28

Das sind keine Sätze soindern (Übersegeler) Karten im Maßstab 1:350.000

  • »AnneRaddi« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5

Wohnort: Kiel

Bootstyp: Maxi 95

Heimathafen: Wedel

  • Nachricht senden

4

Dienstag, 1. Mai 2018, 12:35

Ja stimmt, es soll ja auch "nur" eine Ergänzung zu den digitalen Karten sein.

Und danke für den Tipp, hab mal nachgefragt!

5

Dienstag, 1. Mai 2018, 15:09

was helfen dir Karten mit denen du nicht in den Hafen kommst?

dolphin24

Offizier

Beiträge: 331

Wohnort: Hannover

Bootstyp: Jolle (Vaurien); HR 352

Heimathafen: zuhause und Flensburger Förde

  • Nachricht senden

6

Dienstag, 1. Mai 2018, 15:15

was helfen dir Karten mit denen du nicht in den Hafen kommst?
Das kann funktionieren, wenn ich Hafenführer habe, bei denen die Hafenpläne so gestaltet sind, dass an der Einfahrt eine Position abgegriffen werden kann.

  • »AnneRaddi« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5

Wohnort: Kiel

Bootstyp: Maxi 95

Heimathafen: Wedel

  • Nachricht senden

7

Donnerstag, 3. Mai 2018, 11:03

was helfen dir Karten mit denen du nicht in den Hafen kommst?
genau, es sind sowohl Hafenführer an Bord als auch digitale Karten in Form von Plotter, AIS mit Tablet und Laptops mit digitalen Karten (die Norweger haben viele Seekarten online). Die Karten sind eher zur groben Planung und weil wir nicht gänzlich ohne Papierkarten los wollen. Weißt du denn eine Stelle wo man sich die Karten evtl leihen könnte?

8

Donnerstag, 3. Mai 2018, 11:53

Hallo Anne,

die südlicheren drei Karten der Westküste hatten wir auch mal, aber nach dem Törn verkauft. Die 305 Skagerrak habe ich behalten (möchte sie allerdings wg. eigener Sommertour auch nicht verleihen, es sei denn Ihr seid bis zur 27. kW wieder zurück, was ich nicht glaube ;) ).
Daher auch mein Vorschlag: Dreht es doch einfach um.
Kauft die Karten neu und veräußert sie anschließend zu 50 %. So zahlt Ihr unter dem Strich auch den halben Preis, habt aber aktuelle Karten.
Gerade weil diese Übersegler als Backups benutzt werden und nicht 100 %ig aktuell sein müssen, dürfte die Chance eines Wiederverkaufs nicht schlecht sein. Jeder, der diesen Törn macht, macht ihn nicht alle Jahre, benötigt die Karten im Grunde nur einmal und steht vor dem gleichen Problem wie Ihr.


Guten Törn + Gruß
Andreas

Yellow Boat

Salzbuckel

Beiträge: 7 661

Schiffsname: YELLOW DREAM

Bootstyp: Leisure 27

Heimathafen: Schildmeer Holland

Rufzeichen: PG8944

  • Nachricht senden

9

Donnerstag, 3. Mai 2018, 12:08

Am besten kaufen in Nortwegen. Gibts bei (fast?) jeden Buchhandlung und sind im allgemeinen bedeutend billiger als in Deutschland.

Übrigens , für das navigieren zwischen den Schären braucht man umbedingt die Detailkarten , vorzugsweise die Yachtsets.
Leider sind die in ziemlich kleine Gebiete aufgetelt und schliessen manchmal ziemlich schlecht aneinander.
Al ich Anfang 2000 mein erster Ploter gekauft habe ( eine Geonav 4C ) war das wirklich eine erleichterung da das navigieren mit Papierkarten dort , jedenfalls für Solosegler ( meine Frau traut sich doie Navigation nicht zu ;( ), ziemlich schwierig ist . Und genaue Navigation ist zwischen den Schären "von Lebensbelang" .
Ad

34fuss

Kapitän

Beiträge: 598

Schiffsname: GOTLAND

Bootstyp: HR 34

Heimathafen: Lubmin

Im Marktplatz: 1

  • Nachricht senden

10

Donnerstag, 3. Mai 2018, 13:29

Meine Erfahrung ist:

In den Schären ist die Papier-Detailkarte mit im Cockpit und wird durchaus mit benutzt, neben dem Plotter an der Steuersäule.

Anders auf großem, freiem Wasser. Da bleibt der Plotter am Naviplatz und das Papier... naja, falls wirklich mal gebraucht, werde ich es finden.

  • »AnneRaddi« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5

Wohnort: Kiel

Bootstyp: Maxi 95

Heimathafen: Wedel

  • Nachricht senden

11

Donnerstag, 3. Mai 2018, 16:29

Am besten kaufen in Nortwegen. Gibts bei (fast?) jeden Buchhandlung und sind im allgemeinen bedeutend billiger als in Deutschland.
Danke für den Tipp! Das klingt schonmal sehr gut. Und weiterverkaufen kann ich die ja dann tatsächlich anschließend. Bis Südnorwegen sind auch Papierkarten einschließlich Detailkarten vorhanden, ebenfalls von der dänischen Küste. Weiter hat man sich in unserer Familie bisher noch nicht vorgewagt. Mir wird ganz kribbelig wenn ich daran denke! Dann werden wir wohl zunächst eine "größere" Stadt (vielleicht Farsund oder Egersund?) ansteuern und uns da mit Karten eindecken.

Vielen Dank für eure Berichte und Tipps!
Anne

Fahrtenskipper

Proviantmeister

Beiträge: 423

Wohnort: Köln

Bootstyp: Charteryacht

  • Nachricht senden

12

Donnerstag, 2. August 2018, 19:37

Auch hier noch mal der Hinweis, daß ich die Seekarten, die ich als Backup für meinen diesjährigen Skandinavien-Törn mitgeführt hatte, derzeit bei Ebay zum Verkauf anbiete:

https://m.ebay.de/itm/Seekarten-NV-Verla…eekarten+k.TRS0

Vielleicht hat ja hier aktuell noch jemand Verwendung dafür! ;)

Magermix

Offizier

Beiträge: 161

Bootstyp: 45ft Alu-One-Off

Heimathafen: Flensburg

Rufzeichen: DKJD

  • Nachricht senden

13

Mittwoch, 7. November 2018, 10:08

@Anne

ich bin dieses Jahr die Norwegische Küste hochgefahren bis auf 68°N, also nördlich der Lofoten. Mit den Navionics-Karten auf Plotter und Ipad war das völlig problemlos. Die Karten, alles POD‘s von Kartverket, für die Strecken habe ich alle an Bord. Ehrlicherweise muß ich aber sagen, haben die jeweiligen Karten nur als Backup auf der Navi gelegen. Die Detailgnauigkeit der Navionics-Karte ist sehr gut. Beim reinzoomen ist sie besser als die der norwegischen Karten.
Das Revier ist nicht ohne Anspruch, aber nicht besonders schwierig zu navigieren. Die Gezeiten stören eigentlich kaum. Ein paar Regionen an der Küste sollten mit erhöhter Vorsicht angegangen werden. Ein Blick auf die Tiefenlinien vor der Küste macht schnell alles klar. Stadlandet und Folda sind bei starkem W/SW berüchtigt und werden schnell gefährlich. Ebenso der Westfjord (Ostseite) bei den Lofoten. Bei kritischem Wetter sollte man diese Gebiete meiden oder sehr weit draußen umfahren. Der Seegang ist dort dann z.T. extrem und gefährlich, auch für größere Boote. Bis auf wenige Passagen gibt es meistens auch eine Möglichkeit inshore weiter zu kommen, wobei aber manchmal Brücken oder Stromkabel die Durchfahrtshöhe limitieren. Also genau gucken! Die ungeschützten Passagen sind dann aber nur etwa 15-25nm lang, also erträglich.

Auf unserer Reise war fast alles Gentleman sailing, also halb- oder downwind. Kreuzen mußten wir nur zweimal für wenige Meilen.

Quintessenz:
Das Revier lohnt sich! Nur keine übertriebene Angst. Das Losfahren ist immer das schwierigste.

Magermix

Yellow Boat

Salzbuckel

Beiträge: 7 661

Schiffsname: YELLOW DREAM

Bootstyp: Leisure 27

Heimathafen: Schildmeer Holland

Rufzeichen: PG8944

  • Nachricht senden

14

Mittwoch, 7. November 2018, 11:21

Da kann ich nur zustimmen.
Bin 9 Mal an die Norwegische Küste gesegelt , allerdings nur bis Bergen ( dut 60 grad) .
Was Gefahren angeht ; auf den karten wird an manchen stellen gewarnt für "dangereous waves" und das sollte man durchaus erst nehmen.
Hatte mal so einer von geschätzt 3,5-4 Meter dicht vor der Küste in der Nähe vom Rekefjord . Und das bei fast Windstille ?(
Später erzählte mich einer von der Rettungsgesellschaft das die Ursache ein Schwerer Sturm vor Scotland war , also eher eine Art von Tsunami .
Folgen , ein Riss im Wassertank ;(
Ad

Magermix

Offizier

Beiträge: 161

Bootstyp: 45ft Alu-One-Off

Heimathafen: Flensburg

Rufzeichen: DKJD

  • Nachricht senden

15

Mittwoch, 7. November 2018, 16:07

Man kann

die gefährlichen Gebiete gut weit draußen in tiefem Wasser umfahren. Da ist u.U. der Seegang auch hoch, aber lange nicht so gefährlich steil, hoch und brechend, wie vor der Küste. Der steile Anstieg des Grundes ist der Grund dafür. Das ist aber auf den Karten oder Plotter gut zu sehen.
Der Seemann ist auf See sicherer als an Land. Also raus, so 30-50 Meilen, da hat man seine Ruhe.

Magermix

NB.

Mit einem Schiff unter 35Fuß würde ich da aber nicht gerne unterwegs sein. Die Wasserlinienlänge ist einfach zu kurz für die Wellenlänge, das mach die Reise anstrengend oder unangenehm.

Yellow Boat

Salzbuckel

Beiträge: 7 661

Schiffsname: YELLOW DREAM

Bootstyp: Leisure 27

Heimathafen: Schildmeer Holland

Rufzeichen: PG8944

  • Nachricht senden

16

Donnerstag, 8. November 2018, 09:39

Also raus, so 30-50 Meilen, da hat man seine Ruhe.

Magermix

NB.

Mit einem Schiff unter 35Fuß würde ich da aber nicht gerne unterwegs sein. Die Wasserlinienlänge ist einfach zu kurz für die Wellenlänge, das mach die Reise anstrengend oder unangenehm.
Nur sit es so weit von der Küste längs nicht so schön als unter der Küste .
Und das unterhalb von 35 Fuss zu kurz ist für die wellenlänge ist m.a. unsinn . Nie was von gemerkt mit sowohl; 23 als 27 Fuss.
Die Wellenlänge weit vor der Küste ist normalerweise an die 20 -30 meter, oft sogar noch viel länger , da macht 23 oder 35 Fuss wenig unterschied.
Ja , z.B auf dem Ijsselmeer ist das weniger aber das kommt wegen der recht geringen Tiefe . Die wellen fängen nähmlich an sich zu brechen wenn das wasser weniger als etwa 2-3 Mal Tiefer ist als die Wasserteife.
Da die Tiefe auf see viel tiefer ist ( vor Norwegen hunderte von Meter) brechen sich die Wellen nur wenn sie nahe an der Küste kommen .Es seih dan es steht ein schwerer Sturm.
Ad

Magermix

Offizier

Beiträge: 161

Bootstyp: 45ft Alu-One-Off

Heimathafen: Flensburg

Rufzeichen: DKJD

  • Nachricht senden

17

Donnerstag, 8. November 2018, 12:37

Ich sag‘ doch

...“ich würde nicht gerne...“, was andere machen, oder mögen, sollen doch diese entscheiden. Ich bin mit meinen 44Fuß WL ganz zufrieden und finde die Schiffsbewegungen auch in schwerer See nicht unangenehm.

Magermix

Verwendete Tags

Norwegen, Papier, Seekarte

Counter:

Gezählt seit: 4. Februar 2014, 08:39, nur eingeloggte Mitglieder
 Zugriffe:   Hits heute: 77   Hits gestern: 1 881   Hits Tagesrekord: 5 297   Hits gesamt: 4 088 227   Hits pro Tag: 2 339,1 
 Seitenaufrufe:   Klicks heute: 500   Klicks gestern: 11 073   Klicks Tagesrekord: 154 353   Klicks gesamt: 33 210 747   Klicks pro Tag: 19 001,74 

Kontrollzentrum

Helvetia