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Kuddel_2611

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1

Montag, 30. Oktober 2017, 17:35

Segeln 2017 - so war es wirklich

Moin,

Der Mensch ist ja von Natur aus neugierig! Und mich treibt die Frage um, wie Euer Segeljahr 2017 denn so gewesen ist. Vielerorts wurde ja über schlechtes Wetter diskutiert, aber bestimmt gab es auch tolle Törns.
Mich interessiert, welche 3 Fahrten Euch dieses Jahr am Besten gefallen haben. Und wenn es den Forenregeln nicht widerspricht, dann gerne zu dem kurzen Text im Post noch den Link zu Eurem Blog, Website, Youtube etc.
Bitte nicht schreiben: "Das ganze Jahr war toll!" und dann den Link "hinklatschen". Mich interessieren kurze Zusammenfassungen der Highlights! Danke!

Ich fang auch gerne mal an ;)


Platz 1) Fahrt von Kiel nach Lübeck im Mai. Einhand Freitag Abend los und Samstag 10:30 in TW. Viel Speed und viel gelernt (Gennaker ab 20kn auch mal weg nehmen, Dirk nicht mit Schäkel fest machen, Frauchen vorher informieren etc.). Insgesamt ein spannender Törn, der mich in Punkto Einhandsegeln sicherer hat werden lassen.
Platz 2) Fahrt von Kiel nach Lyø und Retour im Juli. Einhand 2 Tage Halbwindsegeln bei wenig Welle und bestem Wind. Neuer Speedrekord für Berzerk. Netter Abend auf Lyø. Und tolle Rückfahrt an Marstal vorbei. Leider nur 2 Tage, aber das könnte ich mir auch auf Dauer vorstellen.
Platz 3) Überführung ins Winterlager Kiel Fehmarn. Wieder Einhand in die Nacht bei Halbwind und Raumschots. Schnell, aber diesmal (fast) Alles richtig gemacht. Das Bild vom Sonnenuntergang und gleichzeitigem Aufgang des Vollmond bei klarem Himmel steht deutlich über dem angeschrammten Kiel :O .

Bilder (soweit vorhanden) werden nachgereicht, sobald ich wieder am heimischen PC sitze.

Übrigens können natürlich auch tolle Regattafahrten zu den Highlights zählen. Ich war dies Jahr halt leider selten auf der Bahn.

LG
Daniel
Fragt Fritzchen seinen Vater: „Papa,
ist der Stille Ozean den ganzen Tag still?“
:ueberlegen: darauf der Vater: :kopfkratz: „Kannst du mich nichts besseres fragen?“ Sohn: „Ok, woran ist dann das Tote Meer eigentlich gestorben?“ ?(


2

Montag, 30. Oktober 2017, 17:53

1) Französische Atlantik-Küste um Lorient auf 2x B38match (Dauerregatta ;o) )
2) Herbsttörn Ostsee ab HRO mit SO439
3) DHH Training Elba (eigentlich nicht wirklich Platz 3, war cool mit lauter netten Leuten auch an Land)

Eine klasse Saison, es blieb noch Gelegenheit zum Windsurfen u.a. auf Tobago, Fehmarn uuund (comin up next) Lanzarote....
Nix zu mägggern :yippee:

ahoi! spliss
Holt groß das Dicht !

Windvorhersage: 3 in Böen 2

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3

Montag, 30. Oktober 2017, 17:55

welche 3 Fahrten Euch dieses Jahr am Besten gefallen haben.



Öhm, ich hatte nur zwei Fahrten ...

Einmal ein verl. 3-Tage-Wochenende von Arnis nach Schleswig und zurück, war gut.

einmal zum Kappeln-Treffen (Arnis - Kappeln = 1 nm)

Kein Urlaub in diesem Jahr, war gut gewählt bei dem Wetter.
Grußß Svenning

F28

Salzbuckel

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4

Montag, 30. Oktober 2017, 18:01

3 tolle Törns? In 2017??
Puh, schwer, in diesem verkackten Sommer.

#1: Überfahrt nach England Ende Juli. Bis hinter das VTG Northinder mit Maschinenhilfe, dann nach NW Richtung Lowestoft. 20 bis 25 Knoten aus S, also raumer Wind. Acht Stunden Rauschefahrt, meistens mit mehr als 7 Knoten Fahrt durch's Wasser. Leider getrübt durch je einen heftigen Schauer pro Stunde. Aber gut, es war ja 2017, da darf man nicht zu anspruchsvoll sein.
(die Rückfahrt hätte nett werden können - wenn wir uns nicht mitten auf der Nordsee eine ausgewachsene Plastikplane mit dem Prop eingefangen hätten. Aber OK, andere Geschichte, hier war ja nach den Highlights gefragt)

#2: Fahrt die Westerschelde hoch nach Antwerpen bei nur wenig Regen (aber OK, es war ja 2017). 4 Tage im Innenstadthaven (Wilhelmdok) gelegen und das wirklich wunderschöne Antwerpen zu Fuß erkundet. Frage am Abend des ersten Tages: "wieso laufen hier soviele Schwule rum?". Frage am 2. Abend: "gibt es eigentlich auch Antwerpener, die NICHT schwul sind?". Erklärung am 3. Tag: OK, wir sind genau in der Gay Pride Parade 2017 gelandet, die grade am Hafen stattfand.

#3: fällt mir jetzt so recht nix ein, es war halt 2017.....2018 wird garantiert besser.
Gruß
F28

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »F28« (30. Oktober 2017, 18:29)


F28

Salzbuckel

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5

Montag, 30. Oktober 2017, 18:11

ah, doch, ein Highlight gab es doch noch (hat allerdings nur indirekt mit Segeln zu tun):
Ratespiel: wer weiß, wo dieses wunderschöne Exemplar europäischer Klempnerkunst zu finden ist:
index.php?page=Attachment&attachmentID=217709
Und welche Funktion es genau ausübt?
Gruß
F28

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »F28« (30. Oktober 2017, 18:30)


Kuddel_2611

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6

Montag, 30. Oktober 2017, 18:16

Klospülung? :O sieht so aus.
Fragt Fritzchen seinen Vater: „Papa,
ist der Stille Ozean den ganzen Tag still?“
:ueberlegen: darauf der Vater: :kopfkratz: „Kannst du mich nichts besseres fragen?“ Sohn: „Ok, woran ist dann das Tote Meer eigentlich gestorben?“ ?(


F28

Salzbuckel

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7

Montag, 30. Oktober 2017, 18:28

Klospülung? :O sieht so aus.

unglaublich, Volltreffer. Bist Du vom Fach??
Jawohl, das ist der Wasserbehälter für die monumentale Piss-Rinne des Royal Norfolk & Suffolk Yacht Clubs in Lowestoft:
index.php?page=Attachment&attachmentID=217711
Alleine dafür hat sich die Fahrt schon gelohnt. Ein wahrlich erhebendes Gefühl, dort zu urinieren. Wer das selber mal erleben möchte, muss aber vernünftige Klamotten in den Seesack packen. Die Kleiderordnung dieses Vereins umfasst eine DIN-A4-Seite und wird strikt durchgesetzt.
Gruß
F28

ams-christian

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8

Montag, 30. Oktober 2017, 19:32

Zitat

Klospülung? :O sieht so aus.

unglaublich, Volltreffer. Bist Du vom Fach??
Jawohl, das ist der Wasserbehälter für die monumentale Piss-Rinne des Royal Norfolk & Suffolk Yacht Clubs in Lowestoft:
index.php?page=Attachment&attachmentID=217711
Alleine dafür hat sich die Fahrt schon gelohnt. Ein wahrlich erhebendes Gefühl, dort zu urinieren. Wer das selber mal erleben möchte, muss aber vernünftige Klamotten in den Seesack packen. Die Kleiderordnung dieses Vereins umfasst eine DIN-A4-Seite und wird strikt durchgesetzt.


Also pissen und duschen darf man da auch in segelklamotten und ohne Schlips ;-)


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F28

Salzbuckel

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9

Montag, 30. Oktober 2017, 19:44

Also pissen und duschen darf man da auch in segelklamotten und ohne Schlips ;-)

ich bin mir grade nicht ganz sicher, welche Kleidung unter der Dusche als angemessen angesehen wird bzw. vorgeschrieben ist. Müsste ich nochmal genauer nachsehen....
Gruß
F28

Bluis

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10

Montag, 30. Oktober 2017, 19:59

Wir sind in ganz normalen Klamotten dort zum Frühstück gewesen, kein Problem! Allerdings habe ich den Eindruck das der Club auch schon
bessere Zeiten gesehen hat. Obwohl, zum Abendessen war es relativ voll! Dafür hatten wir uns aber das Harbour Inn ausgesucht. So, weiter
im Thema bitte! :D
:segeln:
Schöne Grüße

Thomas

Kuddel_2611

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11

Montag, 30. Oktober 2017, 20:14

Bist Du vom Fach??
"Scheiße" noch eins, bin ich nicht - war halt ein Zufalls-Rate-Treffer ;)

Zum Thema Kleiderordnung ... wer die ZDV 37/10 kennt, hat keine Angst vor DIN A4 Blättchen :tongue:

p.s. Gemeinschaftsduschen oder Privatkabinen? In beiden hätte ich wenigstens Badelatschen an :O
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12

Montag, 30. Oktober 2017, 20:16

Mich interessiert, welche 3 Fahrten Euch dieses Jahr am Besten gefallen haben.
Das war die Frage.
3 tolle Törns? In 2017??
Puh, schwer, in diesem verkackten Sommer.

#1: Überfahrt nach England Ende Juli. Bis hinter das VTG Northinder mit Maschinenhilfe, dann nach NW Richtung Lowestoft. 20 bis 25 Knoten aus S, also raumer Wind. Acht Stunden Rauschefahrt, meistens mit mehr als 7 Knoten Fahrt durch's Wasser. Leider getrübt durch je einen heftigen Schauer pro Stunde. Aber gut, es war ja 2017, da darf man nicht zu anspruchsvoll sein.
(die Rückfahrt hätte nett werden können - wenn wir uns nicht mitten auf der Nordsee eine ausgewachsene Plastikplane mit dem Prop eingefangen hätten. Aber OK, andere Geschichte, hier war ja nach den Highlights gefragt)

#2: Fahrt die Westerschelde hoch nach Antwerpen bei nur wenig Regen (aber OK, es war ja 2017). 4 Tage im Innenstadthaven (Wilhelmdok) gelegen und das wirklich wunderschöne Antwerpen zu Fuß erkundet. Frage am Abend des ersten Tages: "wieso laufen hier soviele Schwule rum?". Frage am 2. Abend: "gibt es eigentlich auch Antwerpener, die NICHT schwul sind?". Erklärung am 3. Tag: OK, wir sind genau in der Gay Pride Parade 2017 gelandet, die grade am Hafen stattfand.

#3: fällt mir jetzt so recht nix ein, es war halt 2017.....2018 wird garantiert besser.
und das Deine Antword :no_1:

Gruß Klaus
Wo der Teufel nicht hin will, schickt er Pfaffen oder die Heilsarmee

Kuddel_2611

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13

Montag, 30. Oktober 2017, 20:24

und das Deine Antword
Eine Antwort für Alle? Glaub ich jetzt nicht! Oder waren so viele aus dem Forum bei der Gay Pride in Antwerpen :verstecken:
Das Wetter war so wie immer, einfach da. Und Segel-Highlights 2017 müssen ja nicht nur Supi-Duppi-Schönwetter-Törns sein. Eine (fast) fehlerfreie Fahrt zum ersten Mal als Skipper z.B. fände ich ziemlich toll. Und wer dieses Jahr unterwegs war hatte bestimmt auch tolle Momente auf See. :-)

LG
Daniel
Fragt Fritzchen seinen Vater: „Papa,
ist der Stille Ozean den ganzen Tag still?“
:ueberlegen: darauf der Vater: :kopfkratz: „Kannst du mich nichts besseres fragen?“ Sohn: „Ok, woran ist dann das Tote Meer eigentlich gestorben?“ ?(


14

Montag, 30. Oktober 2017, 21:03

Zum 2. Mal gemacht: Texas 200

Das Texas 200 Event ist eine Woche Flottillensegeln an der Golfküste in Texas, etwa 200 (US) Meilen. Ungefähr dort, wo ein paar Wochen später Hurrikan "Harvey" den Landfall gemacht hat. Die Küste hat langgestreckte flache, sog. Barrieseninseln. Dahinter Lagunen und Buchten, die mit Kanaldurchstichen verbunden sind.

Außerhalb der Fahrrinne wird es flach: es segeln hauptsächlich kleinere Boote, Kiel- und Schwertjollen, die man Abends zum Campen auf den Strand zieht. Viel Selbstbau dabei. Üblicherweise herrscht raumer Wind und nicht zu knapp. Das Revier ist abgelegen: man ist auf sich selbst gestellt.

Manchmal schaffen es nur 50%. Herausforderungen: das Wetter; 35° und ohne Schatten, mit ebensolchen Wassertemperaturen. Tagesetappen bis 12 Stunden. Viele segeln einhand, ohne Pinnenpilot. Material: Ruderschäden sind häufig, einmal wurde nachts am Strand ein Riss im Rumpf von einem Katamaran geflickt, der sich überschlagen hatte.

Geplant diesmal: vom Ziel gegenan der Flottille entgegen, dann gemeinsam zurück.

Mit knapp 30° war es "kühl" für die Zeit. Das erste Camp war kurzfristig angesagt worden; wir hatten nur knapp Vorstellung, wo es sein sollte und wollten an der richtigen Stelle nach den Masten am Strand schauen. Voll gegenan, bis die Sonne unterging. Mit Handy jemand aus der Gurppe. Der zeigte uns die Position mit Suchscheinwerfer an - - bis der ausbrannte. Ich hatte mir ein Sternzeichen gemerkt: in diese Richtung weiter. Nach GPS waren wir dabei, auf ein Wrack aufzulaufen: Zacken segeln um der Fahrrinne zu folgen. Das ging gut, bis wir auf einmal stehen blieben und uns im Kreis drehten.

Kabel für die Schwertplatte war gerissen: sie hatte sich in eine Sandbank gebohrt. Bei Dunkelheit nix zu machen. Anker geworfen. Der Mond ging auf: wir konnten sehen, dass wir 100m vorm Ziel aufgelaufen waren. Im Cockpit übernachtet und am nächsten Morgen mit ein paar Helfern das Boot auf die Seite und ein neues Kabel eingezogen.

Der Rest weniger aufregend: Wind günstig, selten Reff nötig, Strekbug haupsächlich, vor allen in den Engpässen zwischen Inseln, Sandbänken und Untiefen musten wir nicht aufkreuzen, und sind schneller gesegelt, als angedacht: Zeit im Strandlager die anderen Segler kennen zu lernen.

Neben vielen Einzelkämpfern auch ein Vater, unterwegs mit seinen zwei Töchtern in einer 5-Meter Jolle. Von den beiden war eine blind und ließ sich von der anderen überallhin führen. Sie liebe Segeln und das Gefühl den Wind in den Haaren zu haben. Sie hätten schon viele Gegenden so besegelt, von den großen Seen, bis zu den San Juan Inseln an der Pazifikküste.

Zwei Segler, nicht aus Texas, hatten sich vor Ort für 200 Dollar eine gebrauchte 20 Fuß Rennjolle gekauft und aufs notwendigste präpariert. Ich habe sie nur tief gerefft segeln sehen, aber sie waren trotzdem überall immer die Ersten im Lager.

Einer hatte auf seinem 15 Fuß Kleinkreuzer aber auch wirklich alles, was man an Elektronik unterbringen konnte, inklusive so viel an bunter LED Beleuchtung wie ein Jahrmarkt.

Eine anderer lief unruhig am Strand entlang, seine Frau und Tochter waren auf eigenem Boot unterwegs und überfällig, und außer Reichweite von Funk und Handy. Er hatte sie vor Jahren auf der Texas200 getroffen und sie hatten später ihre Hochzeit auf einem der Strandlager gefeiert. Am Ziel kam heraus, sie hatte sich zwischen einigen Inseln verfahren und unterwegs übernachtet, hat es aber am Ende doch geschafft.

index.php?page=Attachment&attachmentID=217738
~sx

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »sagnix« (31. Oktober 2017, 06:50) aus folgendem Grund: Bildbeilage


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Salzbuckel

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15

Montag, 30. Oktober 2017, 21:03

Dieses Jahr war aus seglerischer Sicht ein nicht so dolles...
Aus verschiedenen Gründen konnten wir mit unserem Trailerboot keinen größeren Törn wie in den letzten Jahren durchführen.


Der beste Törn war ein Einhand-Törn bei bestem Segelwetter. Sonnenschein, gleichmäßiger leichter Wind, gut bekanntes Revier, für das ich keine neuen Seekarten kaufen musste.

Einmal rund um unsere Talsperre :)
Ein schöner Segelnachmittag mit gut gekühlter Fassbrause und ein paar BiFis.

Viel mehr war dieses Jahr nicht drin. Die anderen "Törns" kann ich an einer Hand abzählen...
2018 wird besser!
Viele Grüße
alinea
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16

Montag, 30. Oktober 2017, 23:03

Dieses Jahr ging für mich ein kleiner Traum in Erfüllung, Einhand nach Ustica...

1.) Einhand von Rom/Fiumicino nach Ustica und zurück (jeweils 200sm)
2.) Mit Familie Ustica/Marettimo/Ustica (ca.70sm einfach)
3.) 2 Wochen Einhand Rom/Fiumicino nach Giannutri Giglio und zurück (ca. 200sm)

Es war also ein wirklich erfülltes Segeljahr, allerdings ist es im August definitiv zu heiß!

Grüße Marian

P.S: Film in Arbeit

TillM

Matrose

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17

Montag, 30. Oktober 2017, 23:46

Also ich hatte eine total tolle und lange Segelsaison. Ich werde mal die Highlights, nicht nach Plätzen sondern Chronologisch, aufzählen.

Mitte Mai bei meinem Kumpel Andreas 1 Woche segeln auf der Ostsee. Sein Boot liegt in Kiel. Tagsüber sonnig und warm, gerade genügend Wind, abends schon noch kühl. Von Kiel aus segeln wir sehr entspannt nach Maasholm. Hier ein wenig Wartung und der erste Sonnenbrand. Am nächsten Tag nach Söby, mit dabei für 20min. mehrere Schweinswale, die vor den Bug rumtollen. Dann Aerösköbing und Marstal und wieder zurück. Kein Kampfsegeln, aber schönes segeln mit netten Kumpeln

Mitte Juni eine Woche Vlieland bei tollem Wetter. Eigentlioch wollten wir nach Terschelling, da lief aber noch das Festival. Entspanntes segeln von Stavoren nach Terschelling, hinter der Schleuse Kornwerdersand noch 2h festgemacht und die passende Tide abgewartet. Mit der Tide nach Vlieland und gegen abend wartete da auch noch eine frei Box auf uns. Es folgen zwei schöne Strandtage mit hochsommerlichen Temperaturen. Da in Terschelling wieder etwas Platz ist setzen wir nach Terschelling über. Ein Tag Fietsen auf der Insel und es geht über Harlingen wieder zurück nach Stavoren.

Dann kam der Sommerurlaub, der ganze Juli insgesamt 5 Wochen :rolleyes: . Mit meinem Freund Andreas das Boot in einer Woche nach Fecamp überführt. Erste Tag gehts los ab Ijmuiden, schweres Wetter, Wind über 30kn hohe Wellen. Wir segeln, besser fliegen, bis nach Stellendam. Ab hier nur noch gutes Wetter. Da wir das Schiff erst einmal überführen also Strecke machen. Von Stellendam gehts nach Dünkirchen, da setzen wir einen Tag aus um und Brügge in Ruhe anzuschauen. Kann ich sehr empfehlen. Die Strassenbahn kostet 3 Euro für fast 20km. Weiter nach Boulogne, ums Cap Griz Nez 4kn Strom die uns anschieben, das GPS zeigt 11,5kn. Abends kaputt in die Koje und früh morgens dann nach Fecamp. In Fecamp steig meine Frau zu :rose: , die Stadt gefällt uns sehr gut und wir bleiben noch ein wenig. Unser nächstes Ziel ist St. Vaast, ein kleinerer Hafen mit kleinem Ort, sehr gemütlich. Essen ist in der Normandie sehr gut und sehr günstig. Die Abgebildeten Muscheln aus Fecamp kosten 9,90 Euro und schmecken super. In Cherbourgh, was uns irgendwie nicht packt, geht Andreas von Bord und meine Frau und ich segeln in 24 Tagen sehr gemütlich über die kleinen Häfen wieder zurück, entlang der Küste bis Vlissingen, ab da binnen, da für eine längere Periode Nordwind angesagt ist. Je näher wir Amsterdam und dem Ijsselmeer kommen um so schlechter wurde das Wetter. Bei der Nachtdurchfahrt durch Amsterdam (Stande Maast Route) viel Wind und Dauerregen. Am nächsten Tag auf dem Ijsselmeer wieder 30kn Wind.
@Bluis: Du bist doch Zeitgleich mit und nach Cherbourg gesegelt, wie war dein Trip?

Die erste Woche im Oktober Saisonausklang im Ionischen Meer. Kojencharter bei meinem Freund Peter. Super wenn man jemanden mit besten Revierkenntnissen dabei hat. Kleine Häfen, zum Frühstück in eine abgelegene Bucht, Weitersegeln in eine traumhafte Bucht, abends wieder netter Hafen oder Ankerbucht. Und das 7 Tage lang. Spitze

Macht für die Saison ca 2000sm in 10 Wochen. Ich fürchte das werde ich die nächsten Jahre nicht mehr hinkriegen. ;(

Grüße
Till
»TillM« hat folgende Dateien angehängt:
  • Maasholm.jpg (248,19 kB - 35 mal heruntergeladen - zuletzt: 16. November 2017, 16:22)
  • Marstal.jpg (171,53 kB - 18 mal heruntergeladen - zuletzt: 16. November 2017, 16:22)
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  • Fecamp.jpg (234,7 kB - 15 mal heruntergeladen - zuletzt: 16. November 2017, 16:23)
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TillM

Matrose

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18

Montag, 30. Oktober 2017, 23:50

Noch ein paar Bilder
»TillM« hat folgende Dateien angehängt:
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19

Dienstag, 31. Oktober 2017, 06:51

Das Texas 200 Event ist eine Woche Flottillensegeln an der Golfküste in Texas, etwa 200 (US) Meilen

Nachtrag. Das Bild ist kein Selbstportrait.
~sx

20

Dienstag, 31. Oktober 2017, 07:03

welche 3 Fahrten Euch dieses Jahr am Besten gefallen haben

Tja, bei mir ist es relativ einfach. Alle drei, die ich in diesem Jahr (leider nur) machen konnte waren toll.

#1:
Im Mai der Meilentörn 1 Woche in Kroatien ab Zadar auf einer Bavaria 34. Der war besonders toll, weil - außer meiner Frau - auch meine Tochter das erste Mal mit war. Leider war das Wasser noch sehr kalt. Aber für den FB2-Schein haben wir die letzten erforderlichen Meilen alle geschafft. :good2:

#2:
Dann im Juni der (erfolgreiche) Trainings-/Prüfungstörn zum FB2 in Kroatien ab Split auf einer Bavaria 39. War anstrengend, mit einer gewissen Anspannung verbunden und eine reine Männercrew ist für mich auch etwas Neues gewesen. Aber zumindest der allerletzte Tag war entspanntes Urlaubssegeln und ich habe eine Menge dazu gelernt.

#3:
Der Lagunen-Törn mit meiner Frau Slowenien-Italien auf einer Sun Odyssey 30i. Eine ganz neue und interessante Erfahrung ab Portoroz (SLO) nach Grado (I) und dann die Küste entlang durch einige Lagunengebiete, dann bis Caorle und weit vor der Küste ankern oder im offenen Meer herumsegeln.

Zum Jolle segeln bin ich aus verschiedenen privaten und beruflichen Gründen überhaupt nicht gekommen. ;( Wenn ich doch mal einen Tag Zeit gehabt hätte, war das Wetter Scheixxe.
Aber im nächsten Jahr sieht es hoffentlich und garantiert wieder besser aus. :segeln:
Ahoi, Mario Falko.

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

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