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41

Samstag, 4. November 2017, 12:59

Ich hatte mir mehr erhofft von diesem Jahr.

Zunächst musste das halbfertige Schiff gekrant werden. (Termin ist Termin). Dann habe ich in HH zweimal den Hafen gewechselt um dort alles fertig zu schrauben.

Anschl. ging es dann via NOK nach Grossenbrode. Die Überführung was eigentlich ganz ok.

Im Sommer waren dann 3 Wochen Familiensegeln angesagt. Es sollte der Bodden abgesegelt werden. Aufgrund des Wetters sind wir dann jedoch bei 6 Bft in Warnemünde eingeweht und sind dann wieder durch den Guldburgsund in vertraute Gefilde geflüchtet. Dort dann Langeland, dän. Südsee im Zickzack-Modus zwischen den Regenschauern. War trotzdem schön.

Ergo:

Familiensegeln nur noch in Nord-Süd-Richtung.

Dann noch ein Herrentörn mit Kollegen nach Kühlungsborn, einer nach Rostock, Clubregatta, Fehmarn und Absegeln.

Das wars...

Aber: Nike was das erste Jahr (wahrscheinlich seit 1974) vollständig trocken.

Keine leckende Stopfbuchse, fehlende Ruderlager, tropfende Fenster usw. Pottendicht, aber sowas von.. Das war mein Highlight.. :D
Ein Mensch ohne Träume ist wie ein Schiff ohne Segel..

brend_zwo

Matrose

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42

Montag, 13. November 2017, 17:39

In der Erinnerung war die Segelsaison hauptsächlich dadurch geprägt, dass wir keine 2 Tage hintereinander stabiles Wetter hatten... aber schön war's doch.
1. Himmelfahrt bei schönstem Wetter - und Hexenschuss im Cockpit
2. 4 Wochen Sommer - Auf dem Weg von Mön nach Kopenhagen spontan rechts nach Bornholm abgebogen (weil das Wetter passt) und eine Woche später in 25 h von Bornholm nach Vejrö wieder zurück (weil das Wetter passt)
3. zweites August-Wochenende, herrlichster Segelwind - aber Dauerregen.

War übrigens West-Ost ;-)

Gruß, Bernd

Lupo

Proviantmeister

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Wohnort: Langenfeld

Schiffsname: Remember

Bootstyp: Bavaria 34 Cruiser

Heimathafen: Lemmer

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43

Dienstag, 14. November 2017, 10:25

Im Gegensatz zu vielen Anderen hier, hab ich wohl in diesem Jahr mit dem Wetter richtig Schwein gehabt!
Ich war insgesamt 53 Tage mit dem Boot unterwegs. Verteilt allerdings auf 7 Törns zwischen 3 und maximal 16 Tagen. In dieser Zeit hatte ich nur 3 Hafentage wegen schlechtem Wetter.

Highlights:
1. Über Vlieland, Borkum, Norderney nach Helgoland. Retour über Hooksiel, Langeroog, Norderney, Lauwersoog, über die Kanäle nach Harlingen und wieder zurück ins Ijsselmeer.
2. Vater + Sohn Törn (2 Väter, 2 Söhne) zu den Watteninseln
3. Ein kurzer Solotörn um das Ijsselmeer Mitte Oktober.

Grüße
Eckart

44

Dienstag, 14. November 2017, 10:35

Nö,ich fand 2017 auch ein sehr gelungenes Segeljahr. Privat gab´s die eine oder andere Katastrophe, aber seglerisch? 1a (was bei der Katastrophenbewältigung geholfen hat...)

Mai / Juni Himmelfahrtstörn auf der Havel, und 2 Revierregatten, und die Havelklassik in Berlin, Juli das Boot ne Woche in Berlin, und ne sehr schöne, Rückfahrt nach Hause (fast alles gesegelt, auch viel gekreuzt),

Urlaub, der auf 3 Wochen geplant war, nach der Hälfte der Zeit mit ner Infektion im Knie in der Uniklinik Greifswald geendet hat, aber bis dahin extremst traumhaftes, adrenalinförderndes Segeln zwischen Barth, Stralsund, Hiddensee und Ribnitz bot, auch viel Freude an Land bei Hafentagen (Familienurlaub eben), und nach Genesung ab Ende September noch paar schöne, und manchmal wilde Segeltage im Heimatrevier (wo aufgrund des Wellenbildes das eine oder andere mal Boddenfeeling aufkam - war halt windig 8o )

Alles in allem knapp 50 Bordtage, wenig Flaute, häufig gerefft.

45

Dienstag, 14. November 2017, 13:39

Gleich im Frühjahr beim Ausslippen des kleinen Kats wegen der Schxxxx Algen auf der Slipbahn aufs Steissbein geknallt. Da gabs erstmal Zwangsapause bis zur Rundum am Bodensee, die sind wir mit dem Tri mitgesegelt. Dann nach Kroatien getrailert und drei Wochen Mitteladria. Danach war entweder der Lustfaktor auf der kleinen Binnenpfütze nicht mehr so vorhanden oder das Wetter schlecht. Zuletzt noch zwei Tage Vereinsregatta, da gab es entweder zuviel Wind (30kn) und am zweiten Tag dann aufgrund ausgleichender Gerechtigkeit zuwenig Wind, sodass wir insgesamt im Mittel schöne 3-4 Bft. hatten. Damit also Totalausfall der Regatta und ein wenig rühmliches Ende der Saison...

Na ja, nächstes Jahr wird alles besser... ;)
Michael

Irgendwas ist immer, nur hoffentlich nicht alles zusammen... :Mauridia_44:

Löhni

Salzbuckel

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46

Dienstag, 14. November 2017, 20:44

Mein Jahr 2017 wird überschattet von dem Ausfall des dreiwöchigen Sommerurlaubs. Das Schiff musste nach Meinung eines Gutachters kurz vorher aus dem Wasser und in die Werft, aber die Schulferien ließen sich leider nicht verschieben. Aus 3 Wochen Ostsee mit Kopenhagen und Rund Seeland wurden dann spontan 2 Wochen Italien im Wohnmobil.

Immerhin war noch eine Woche übrig, in der ich mit den Kindern bei einem Freund anheuern konnte. Diese Woche hat es auch in die Top 3 geschafft.
- Wir sind der Kinder zuliebe ganz entspannt nach Damp zum Strand-Open Air mit Mark Forster und div. anderen Künstlern und anschließend bei trockenem, aber recht kühlem und windigen Wetter in 5 Tagen oneway weiter bis Øer (Ebeltoft). Dort dann (Teil-) Crew-wechsel und mit dem Auto zurück.
- Die Überführung des neuen Schiffes von Glücksburg nach Hause muss natürlich auch erwähnt werden. Zusammen mit zwei Freunden aus dem Verein haben wir das Ding durchgezogen, obwohl für das Wochenende wirklich Mistwetter angekündigt war. Und so kam es auch: Am ersten Tag Westwind mit 6-7bft plus Schauer und Gewitter. Vorwind/Raumschots aus der FL-Förde raus eine schöne Rutsche. Kurz vor Kalkgrund plötzlich Weltuntergang. Schwarzer Himmel, heftige Böen und Platzregen. Im Hintergrund Blitz und Donner. Wir platt vor dem Laken mit 2. Reff im Groß und SW-Fock. Das neue Schiff ist deutlich gutmütiger, als die alte Helmsman und hält locker die Spur. Trotzdem war ich froh, nach dem Turm anluven zu können und Raumschots und später in Landabdeckung Richtung Schleimünde fahren zu können. In Maasholm erwartete uns ein Empfangskomitee von mehreren anderen Schiffen aus Mönkeberg und ein, leider verregneter, aber unvergesslich netter Grillabend. Die Weiterfahrt am nächsten Tag verlief unspektakulär.
- Das Highlight des Jahres war aber die Äero-Rund Regatta Mitte Juni. Auf der Hinregatta unter Spi in den Sonnenuntergang, bis dann der Vollmond die Segel hell erleuchtet hat. Und dann die Flautenfahrt bei strahlendem Sonnenschein auf der Rückregatta, bei der ich den Gruppensieg einfahren konnte. :) :D

Rückblickend eigentlich ein ganz anständiges Segeljahr, welches ich mir durch den Verlust des alten Schiffes und vor allem durch die Umstände in der Abwicklung nicht gänzlich habe verderben lassen.
Gruß,
Jan

Lieber Wasser unterm Kiel :segeln:, als Kiel unter Wasser :tit:

craighouse

Bootsmann

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47

Dienstag, 14. November 2017, 21:07

2017 war mein krassestes Segeljahr bisher. In den ersten Monaten habe ich verschiedene Schiffe besichtigt. An Ostern fiel dann die (vorläufige) Entscheidung für den zu kaufenden schwimmenden Untersatz. Vier Wochen später habe ich mit meiner damaligen Lebensgefährtin die Probefahrt gemacht, das Schiff hielt, was es in der Halle versprochen hat. Handschlag mit dem Voreigner. An Pfingsten ging es zur Überführung von Emden nach Holland. Auf der einen Fahrt durch die Stande Mastroute habe ich am eigenen Schiff mehr Schäden angerichtet, als in 10 Jahren zuvor an Charterschiffen. Von wegen, dass die Eigner die besseren Segler sind... :)

Es folgten mehrere verlängerte Wochenenden auf dem IJsselmeer, die auch mit kleinen und größeren Katastrophen endeten. Mein Anker jedenfalls liegt irgendwo vor Stavoren im Schlamm.

Anfang Oktober folgte ein anfangs zickiger aber im Endeffekt genial guter Kroatien-Törn auf einem Charterschiff, den wir schon lange vor der Kaufentscheidung gebucht hatten. Anschließend Trennung von der Lebensgefährtin.

Selbst die verbliebenen langen Wochenenden in Holland bei Eiseskälte (gefühlt) waren wunderbar, ich bereue die Wahl des Liegeplatzes nicht. Die Zahl der Katastrophen mit dem eigenen Schiff nimmt inzwischen immer mehr ab und heute Mittag wurde es aus dem Wasser gehoben. Ich freue mich auf 2018, da plane ich eine größere Runde in Richtung Schottland - natürlich mit dem eigenen Schiff. :) :) :)

Klaus13

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48

Dienstag, 14. November 2017, 22:21

Ok, dann ich:

Mein Jahr 2017 begann damit, dass ein Kumpel sein Boot von NL nach Valencia überführen wollte und mich auf die Crew-Liste setzte (ok, es war meine Entscheidung). Das waren vier lehrreiche Tage Non-Stop auf See bis Cherbourg. Dann meinte ein weiterer Kumpel, er wolle mal einen Cornish Crabber in Cornwell testen, 10 Tage, aber ohne Decksmate ginge das nicht. Ich habe zugesagt, es war eine super Zeit und eine tolle Erfahrung, aber mein Boot lag derweil unbewegt im Hafen. Dann starb mein treuer Segelfreund Barney (Hund) plötzlich und unerwartet. Die Nachfoglerin Meri musste erst mal an das Boot gewöhnt werden und so verbrachten wir 6 sehr schöne Wochenenden an Bord, aber weitestgehend im Hafen.

Fazit: Die Saison brachte kaum 300 sm auf die eigene Logge, aber schön war es trotzdem.

Gruß Klaus
who fails to plan plans to fail

49

Dienstag, 14. November 2017, 23:35

Ich halte mich (wie viele) nicht an den Eingangspost und nenne nur zwei Törns, die aber für mich viel vom Reiz des Segelns widerspiegeln.
1 Törn. Von Rödvik nach Nyord.
Ein wunderschöner Ostseetag, blauer Himmel und morgens um 8 schon schön mäßig warm. Frühstück. Am vorherigen Abend schon auf die neue große G1 gewechselt, das war auch sehr von Nöten, die Ostsee liegt heute wie ein blauer Spiegel vor mir. Also los, es ist jetzt 9 und Auslaufzeit, eine kleine Prozession strömt aus dem Hafen und teilt sich in zwei Ströme auf, einer Kurs Nord einer Süd. Ich setze unter laufenden Motor die Segel und weiß schon jetzt, gleich werden dich alle überholen, denn der „Wind“ kommt in Böen mit 1 Bft genau aus Richtung Grönsund. Ja und jetzt mache ich das, was außer mir Spinner nur noch ein Boot macht, ich mache den Motor aus. Nein mein Boot ist keine Leichtwindkreuzrakete, aber das ist heute egal. Die Ruhe setzt ein, ich suche Böenstriche mit dem Fernglas, spekuliere, jetzt wenden? Klopfe das Segel in Form, freue mich über 1,6 kn auf der Logge.
Dann Totenflaute, es siegt die Vernunft. Ich bin noch nicht einmal auf halber Strecke zur Ansteuerungstonne, also doch Motor an, für eine Stunde. Der Sund nähert sich plötzlich schnell, und siehe da, es ist so wie im Stillen erhofft, der Wind kommt wieder, Motor aus. Kann man im Sund segeln? Schließlich war es eben noch fast genau gegenan. Ja es geht! Irgendwie krieg ich immer noch die nächste Ecke, und der Wind wird stärker! Gerade hat mich noch ein 2m längeres Boot unter Motor überholt, plötzlich wird der Abstand kaum noch größer, er rollt auch die Segel raus. Aber ich komme näher. Der Wind wird noch stärker ich schiebe richtig Lage, es geht die meiste Zeit hart am Wind aber ich laufe jetzt Rumpfgeschwindigkeit. Nyord fliegt heran. Dann plötzlich das letzte ganz enge Stück, ich habe den anderen fast wieder eingeholt aber es geht nicht mehr. Ich bin froh mir vor zwei Jahren den schicken Fockroller gegönnt zu haben, wäre sonst Stress in dem engen Fahrwasser. Genua weg, Motor an, aber es ist ja auch nur noch ne Meile bis Nyord. Am frühen Abend bin ich dann da. Der Hafen ist voll, aber für ein schlankes Boot ist noch Platz. Anleger, Nyord im warmen Sonnenlicht, toller Tag. Törn 2 vielleicht später.
Ein Freund ist, wer Dich für gutes Schwimmen lobt, nachdem Du beim segeln gekentert bist.

eckstein

Proviantmeister

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Heimathafen: Wangersiel

Rufzeichen: DD 2447

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50

Mittwoch, 15. November 2017, 08:32

Ich habe dieses Jahr nur eine längere Reise gemacht, nämlich zwei Wochen einhand Norwegen. Gewissermaßen eine Wiederholung der Reise von 2013 (Törnbericht "Norwegen im Mai"), weil mich das damals sehr fasziniert hat. Diesmal war ich im Süden in der Gegend von Mandal, aber überwiegend auf gänzlich verlassenen Schären. Das Wetter war nicht immer günstig; ich hatte vier Tage Nebel und war sehr froh über den erstmalig in Norwegen eingesetzten Plotter. Ohne den hätte ich die norwegische Küste im Nebel nicht anlaufen mögen. Wunderbare Wanderungen dort und eine Rückreise mit Blitz und Donner und Starkregen, wie ich es noch nie auf See erlebt habe.
Sonst hatte ich nur die Wochenenden mit begrenztem Radius und ein verlängertes im "mittelfriesischen" Watt zwischen Weser und Elbe, das ich auch sehr liebe.

Gruß Lutz

51

Mittwoch, 15. November 2017, 10:31

Ich habe nur einen Törn Ende Oktober gemacht, so dass es einfach ist, mein Saison-Highlight zu nennen:

Von Palma de Mallorca nach Ibiza, zurück nach Sa Rapita, rüber auf die Ostküste Mallorcas nach Cala d'Or, dann Cabrera und zurück nach Palma. Am Ende waren es 224 sm, davon nur ca. 20 sm unter Motor, der Rest war schönes Segeln bei eher schwachem Wind und 25°C. Es waren 2 halbe Nachtfahrten dabei. Gerade die Fahrt von Ibiza zurück war spannend, weil wir nachts mehreren Kreuzfahrt- und Frachtschiffen ausweichen mussten.

Klette

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52

Mittwoch, 15. November 2017, 12:01

Das ist einfach fuer mich weil es gab leider nur zwei Zeiten in 2017.

1. Quimper to La Rochelle (Ofcet 32 SC prototype)
2. 2 Wochen daysailing (Tofinou, RM) von La Rochelle mit Bordaux degustation der Top 10 Weine auf eine CNB Bordeaux 60 :blind: . Freund ist distributor (wein) in Frankreich :wacko3:

Das war phantastisch. Gutes wetter mit 70% Sonne und 15-25 knots wind.

beautje

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53

Mittwoch, 15. November 2017, 13:16

Tja, dieses Jahr war - insbesondere in der zweiten Hälfte der Saison - ein wenig dünn in Sachen Segeln. Trotzdem gab es einige vielleicht nicht spektakuläre aber doch schöne Touren.
Mit einem Ranking tue ich mich schwer, daher chronologisch:

- Der jährliche Törn mit zwei Kumpels auf Beautje:
Donnerstag abend haben wir es nach der Arbeit nur von Workum bis Makkum geschafft. Ziel war, am Freitag mit dem ersten Büchsenlicht in die Wadden zu gehen,uns vom ablaufenden Wasser nach Texel spülen zu lassen und dort die Insel zu genießen.
Leider machte uns die spontane Erkrankung eines Kumpels einen Strich durch diesen Plan. Er ließ sich morgens von seiner Gattin abholen und dann war es eigentlich zu spät, nämlich fast Mittag, der Gott der Tide war nicht mehr mit sondern nun gegen uns. Und weil einer ja selten allein kommt war der Gott der Winde in der gleichen Richtung unterwegs. Da wir zwei Verbliebenen aber Sturköppe sind kreuzten wir kurz darauf gegen Wind und Tide Richtung Texel. Wie bescheuert kann man sein?! Mach ich nicht wieder. 7 Stunden von Makkum bis Texel, das soll uns mal einer nachmachen. Unser Plott sah stellenweise mehr nach Warteschleifen aus als nach ner Kreuz. Auf Texel wurden wir mit ner fetten Bühne direkt am Hafen und auf derselben sehr guter Livemukke belohnt. Nun, es wurde ein denkwürdiger Abend :cool:
Am nächsten Tag ging es von Texel zurück ins Ijsselmeer nach Medemblik - fast die gesamte Strecke unter Spi, herrlich. Am Sonntag dann zurück nach Workum - wieder komplett unter Spi, herrlich.
In Summe ein schöner Mai-Törn bei durchgängig feinstem Wetter!!

- Der Latte-Cup - was soll man dazu noch schreiben? Tolles Wetter, schöner Wind, feine Leude - Besser geht nicht!

- Unser Urlaubstörn auf dem Charterboot kreuz und quer durch Zeeland. Ausführliches will ich noch immer nachliefern, nur soviel vorab: Wir hatten tolles Wetter während sich meine Freunde am Ijsselmeer vor Regen und Wind verkrochen...

Danach kam leider nur noch Daysailing, aber auch das kann schön sein.
Fazit: In meiner Erinnerung war dieser Sommer schöner als in den meisten Erzählungen, kann aber auch daran liegen, dass die segelintensivere erste Hälfte auch meteorologisch die schönere war... Trotzdem: Zu wenig Meilen, vor allem auf dem eigenen Boot :traurig1:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »beautje« (15. November 2017, 13:52)


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Mittwoch, 15. November 2017, 15:46

Auch bei mir war die Saison etwas durchwachsen und ich hatte mir mehr vorgenommen. Insgesamt gesehen gab es auch bei mir nur wenige erwähnenswerte Törns zwischen den Unwettern.

1.) Ende Mai von Damp über Maasholm nach Hörup Hav um die Windsteueranlage zu testen. Hat auf allen Kursen tadellos funktioniert, die renovierten Sanitäranlagen dort werten den Hafen auf alle Fälle auf.
2.) Wieder Einhand nach Marstal um festzustellen das der gesamte Hafen wegen einer Regatta voll war. Gerade noch einen Platz in der letzten Boxengasse ergattert und am nächsten Tag bei ordentlich Wind zurück. Fazit: Hätte schon viel eher eine Windsteueranlage anschaffen sollen. Einhand einfach klasse und man kann auch bei Starkwind mal was kochen.
3.) Den Sommertörn haben wir diesmal abgebrochen nachdem wir bis in die Dyvig gekommen waren und keine Wetterbesserung in Aussicht stand. Kurz vor Damp hatten wir noch einen Tornado / Windhose über der Eckernförder Bucht gesehen. Daher gings dann Lastminute mit dem Flieger nach Mallorca, alles muss man sich hier im Norden nicht antun.

Die Überführung während des ersten Herbststurms von Damp nach Wedel war auch ganz nett. Schleusen dicht in Brunsbüttel und daher Zwangspause im Kanalhafen. Dank des Starkwinds war die restliche Fahrt nach Wedel auf einem schönen Downwind Kurs sehr flott.
Liebe Grüße
Marcel

Warum gibt es nur zwölf Windstärken ? Als Herr Beaufort bei zwölf angekommen war hat er aufgehört zu zählen und angefangen zu beten...

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Mittwoch, 15. November 2017, 17:33

Nachdem 2016 wegen großer Hausrenovierung die Etap nur 6 Wochen im Wasser war, sollte es 2017 wieder in die vollen gehen.
Auf dem Plan stand von Ostern bis Juni in den Ferien und langen Wochenenden von Otterndorf aus die Nordsee und Ihre Inseln mit Watt und Elbe zu erkunden. Anschließend wollte ich den Rest der Saison auf dem Steinhuder Meer genießen.
Dann macht ich den Fehler zur Boot zu fahren und mich in die Sunbeam 22.1 verliebt.
Also Etap in gute Hände gegeben und Liegeplatz storniert und auf die Sunny gefreut. Wegen Liefertermin Juni ging es dann direkt zum Steinhuder Meer und kaum eingekrant haben wir die etablierten Regattacracks bei der Rund geärgert. Das war ein Spaß :)
Danach einige Wochenenden mit dem Junior gesegelt und gebadet. Als Abschluß dann im September mit 5 anderen Kleinkreuzern und Freunden die Schlei und ein wenig die Ostsee unsicher gemacht und viel Spaß gehabt. Für mich als Resümee eine kurze aber gelungene Saison.
Mal schauen, was 2018 so kommt :)
First 21.7, Etap 21i, aktuell Sunbeam 22.1

56

Mittwoch, 15. November 2017, 19:46

Am 2. Januar 2017 von Lanzarote nach Antigua gesegelt (Ankunft 29. Januar) und am 26. Februar den Rückweg nach Europa von St. Maarten über Horta (2 Tage tanken und waschen) nach Cherbourg (Ankunft 3. April) erledigt. Im Sommer ein wenig Zeeland mit Amsterdam und Staande Mastroute zurück in die Oosterschelde und jetzt in den Herbstferien in einem kurzen Rutsch von Roompot Marina nach Cherbourg. Das war kein schlechtes Segeljahr ;)

Schebun

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57

Mittwoch, 15. November 2017, 19:58

Da es leider nur 3 Törns waren tu ich mir leicht mit den drei Törns, hier in chronologischer, nicht in gewerter Reihenfolge, da ich mir da schwer tue

1. Frühtörn im März, nur relativ kurz, 140 Meilen in 5 Tagen in der Ecke Stettiner Haff - Rügen. War mal ganz anders, so früh im Jahr, ich mag den Flair im Hafen, insb auch wenn sehr wenig los ist.
2. Törn Ende Juli mit meinem Nachen 180 Meilen in 4 Tagen, Ecke Flensburger Förde - Middelfart mit einer wirklich tollen Nachfahrt. War richtig geil das Schiffchen mal richtig rennen zu lassen und beeindruckend, was da alles geht. Häfen proppevoll, aber mit der Nusschale gints immer was.. wenns tief genug ist. :D
3. Rund Seeland Anfang September, knapp 400 Meilen in 7 Tagen, war alles dabei, von Flaute bis 7 bft. War auch spannend ne First 35 zu bewegen. Waren viel mit Genaker unterwegs und hatten ne richtig tolle Woche. Interessant war das Anlegen im Starkregen und Starkwind mitten in der Nacht auf Samsø. Erstes mal in dem Hafen, Handscheinwerfer kaputt... wow stehen Dalben manchmal komisch, schlussendlich erstmal festgemacht und dann Lage sondiert und nochmal verlegt. :P
Seekrankheit: Zuerst befürchtet man sterben zu müssen, danach, dass es noch lange dauert bis es endlich soweit ist.

pf

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58

Mittwoch, 15. November 2017, 21:11

Trotz extrem viel Starkwind war es der schönste Sommertörn ever:
Von Lemmer nach Makkum (Sa). Dann am nächsten Tag in einem Rutsch über 2 Wattenhochs nach Ameland -bis auf die letzten ca. 40 Minuten durchgängig gesegelt -spannend, toll. Das war bei 4-5 Bft. Die nächsten Tage dann (wie angekündigt) 5+x Bft -also Insel auf eigenem Fahrrad erkundet. Sehr schön. Und extrem variabel auch bei den Essensmöglichkeiten. Für Freitag war weniger Wind angesagt -leider gegenan. Aber trotzdem nach Schiermonnikoog motort -teils quer durchs Watt ohne Pricken & Co. Wirklich nur klasse. Auch hier 4 Bft. Schiermonnikoog war dann das großartigste Erlebnis überhaupt: Im Hafen im Cockpit zu sitzen, zu sehen, wie rundum minütlich alles trocken fällt, sich scharenweise Vögel einfinden mit Austernfischern und Löfflern -nur toll. Schiermonnikoog ist nicht mein Ding, aber der Hafen ist fantastisch. Natürlich da auch wieder Starkwind. Dann drei Tage später nach Lauwersoog rüber und kurz vor dem Ufer zum ersten Mal einen Schweinswal an der Seite gesehen -parallel mit Jungtier. Großartig. Dann über Dokkum (toll in der Stadtmitte gelegen), Leewarden (auch hier toll am Park im Stadtzentrum gelegen) und mit einem Abstecher ins Alde Feanen (Earnewalde) zurück nach Lemmer. Trotz Regens die letzten Tage ein tolles Erlebnis.

Ausgeglichenes, gutes Segelwetter mit ca. 3 Bft hatten wir nur an ca. 2 Wochenenden zwischen Ende März und Ende Oktober. Flautenwetter nur ein oder zweimal. Der Rest war Starkwind, teils extrem. Aber das ist das Schöne an Friesland: Auch dann gibt es noch Ecken, wo man hinsegeln oder -motoren kann zum Genießen.
...und nur wer wagt, gewinnt das Leben...

Peter


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