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1

Dienstag, 20. Februar 2018, 23:21

Für Trimaransegler ein interessanter Bericht über eine Überführungsfahrt

Überführungsfahrt eines DF 35 von der O-See zu den Kanaren bei schwere Wetter. Lesenswert!
[url]https://www.yachtskipper.de/log/yach...nfly-trimaran/[/url]

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »erpel-ernst« (21. Februar 2018, 11:03)


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2

Dienstag, 20. Februar 2018, 23:27

Gibts es auch einen Link der funzt ??
Gruß

Martin

Der Segler mit Zeit hat immer den richtigen Wind :)

3

Dienstag, 20. Februar 2018, 23:31

Versuche mal den, [url]https://www.yachtskipper.de/…/yachtü...nfly-trimaran/[/url]
oder auf FB, Gruppe DF-Trimaran.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »erpel-ernst« (20. Februar 2018, 23:42)


biancasegler

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4

Mittwoch, 21. Februar 2018, 10:33

Hier ein funktionierender Link:

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"Die See, dachte er, glich der Mathematik in der Hinsicht, dass sie ebenso rein und unbestechlich war. Sie wurde von eigenen Gesetzen regiert, welche die Menschen vielleicht begreifen, aber nie beherrschen würden." (Aus: Die lange Heimkehr von Philip Caputo)

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Proviantmeister

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Mittwoch, 21. Februar 2018, 10:59

Sehr interessanter Bericht. Vielen Dank.

Ich hätte eigentlich Lust, in 2019 das Azores-And-Back https://azab.co.uk/ mitzusegeln. :-) Aber kann schon ein anspruchsvoller Ritt sein, wenn das Wetter nicht richtig gut passt.

Paul

zooom

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Mittwoch, 21. Februar 2018, 11:17

Schöner Bericht, für mich ein bißchen hardcore...
Gruß Thomas

Dieses Jahr bekennender Alt 68iger

7

Mittwoch, 21. Februar 2018, 15:40

Thomas von Dir das Wort "Hardcore" zu lesen erstaunt mich. Ich dachte, Du kennst es nicht. :rolleyes:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »erpel-ernst« (21. Februar 2018, 17:45)


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8

Mittwoch, 21. Februar 2018, 16:06

Hier ein funktionierender Link:

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Danke für den Link.

Habe das alles aufmerksam gelesen und muß sagen:
Ich finde den Törn auch eher "Hardcore".
Ich - persönlich - hätte den so, mit diesem Tri nicht gemacht.
Das was deutlich - aber zwischen den Zeilen - steht ist, dass man wg. Zeitdruck Risiken auf sich nimmt, die unnötig sind.
Das kann nämlich auch ganz anders ausgehen.

...........und machen wir uns nix vor.
Als Ex-Dragonfly-Eigner sage ich: Dieser 10,7 m lange filigrane Dragonfly Tri - CE-Kategorie A (Hochsee) hin oder her - ist kein (!) Hochseeschiff.
Ich wollte mit sowas nicht über den Atlantik - auch nicht Ost-West auf der Barfußroute. Zurück schon gar nicht.
Gruß

Martin

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zooom

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9

Mittwoch, 21. Februar 2018, 16:09

So kann man sich täuschen ;-)
Was ich etwas bedenklich finde ist, daß da Termindruck aufgebaut wird und ich glaube, das ist mit einem völlig unbekannten Schiff bei aller Erfahrung, mehr Risiko als vernünftig. Klingt ja auch manchmal an. Und das Ganze in der räumlichen Beengtheit eines Legehennenkäfigs, so können auch echte Tragödien entstehen. Aber die Jungs haben es gemeistert, auch über Krisen gesprochen, das ist schon bewundernswert.

Hat sich grad mit dem Beitrag von @Heaven Can Wait: überschnitten...
Gruß Thomas

Dieses Jahr bekennender Alt 68iger

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10

Mittwoch, 21. Februar 2018, 16:25

Toller Bericht. Dank an den Autor fürs Verfassen! Man konnte richtig mitfühlen. Und wieder zeigt sich: Zeitlicher Druck ist einfach nix auf See, egal mit welchem Schiff.

Escape

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11

Mittwoch, 21. Februar 2018, 17:43

Danke für den Bericht.
Sehr eindrucksvoll, toller Törn, harte Burschen am Werk.
Ich mochte den Schreibstil, ehrlich und direkt, wenig Schnörkel und auch selbstkritisch, kann man was von lernen.
Auch gute Bilder mit dabei; unter anderem welche, bei denen man mal die Wellenhöhe auf dem wilden blauen Ozean ganz gut erkennen kann. Oft wirken die auf Bildern kleiner als real find ich.
Und das Letzte ist auch schön: Wahre Helden werden am Ende der Odyssey vom hübschen Mädel in den Arm genommen, alle Strapazen, alle Entbehrungen mit einem Mal vergessen. ;)
"Den Tipperary-Song, wenn ich bitten darf !"

Deali

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12

Mittwoch, 21. Februar 2018, 18:35

...........und machen wir uns nix vor.
Als Ex-Dragonfly-Eigner sage ich: Dieser 10,7 m lange filigrane Dragonfly Tri - CE-Kategorie A (Hochsee) hin oder her - ist kein (!) Hochseeschiff.
Ich wollte mit sowas nicht über den Atlantik - auch nicht Ost-West auf der Barfußroute. Zurück schon gar nicht.


Das sehe ich genau so. Ich verstehe nicht wie man sich so unter Druck setzten kann nur um an der ARC teilzunehmen. ;( Aber jedem das Seine.
- work never, sail forever -

13

Mittwoch, 21. Februar 2018, 19:34


Habe das alles aufmerksam gelesen und muß sagen:
Ich finde den Törn auch eher "Hardcore".
Ich - persönlich - hätte den so, mit diesem Tri nicht gemacht.
Das was deutlich - aber zwischen den Zeilen - steht ist, dass man wg. Zeitdruck Risiken auf sich nimmt, die unnötig sind.
Das kann nämlich auch ganz anders ausgehen.

...........und machen wir uns nix vor.
Als Ex-Dragonfly-Eigner sage ich: Dieser 10,7 m lange filigrane Dragonfly Tri - CE-Kategorie A (Hochsee) hin oder her - ist kein (!) Hochseeschiff.
Ich wollte mit sowas nicht über den Atlantik - auch nicht Ost-West auf der Barfußroute. Zurück schon gar nicht.


Hallo Martin, wenn ich mich recht entsinne hattest Du früher einen schon etwas älteren DF 920 (der mit dem Radarmast am Heck). Der hat offensichtlich deine Meinung geprägt. Dein Boot kennen wir weil wir uns mal dafür interessierten als es vor ein paar Jahren zum Verkauf stand. Wir haben uns dann aber für einen DF 1000 entschieden, den wir in mehreren Etappen von Barcelona nach Warnemünde gesegelt haben. Es war also fast die gleiche Strecke wie bei der beschriebenen Überführung, allerdings in Gegenrichtung. Auch wir hatten zeitweise schweres Wetter, aber dabei niemals das Gefühl das unser Boot dem nicht gewachsen sein könnte. Heute haben wir einen kleineren DF 28. Die neuen Dragonflys sind von der Steifigkeit und Seetüchtigkeit mit den alten
Designs wie dem DF 1000 oder DF 920 nicht mehr zu vergleichen. Während unser 1000er von der Struktur her schon gewöhnungsbedürftig flexibel war, fühlt sich jetzt der 28er an als wäre er aus Beton. Die Boote sind jetzt deutlich hochbordiger, haben viel voluminösere Floats, segeln viel trockener und es gibt nirgendwo mehr Spiel oder Verwindungen. Der DF 35 dürfte im Vergleich zu unserem alten 1000er ähnlich sein. Trotzdem werden die alten flexiblen Designs ja auch uralt.


Im Herbst waren wir zur 50 Jahrsfeier der Werft in Dänemark eingeladen. Über 120 Dragonfly Eigner aus der ganzen Welt waren dort. Darunter waren Leute die mit den Tris seit Jahren auf den verschiedensten Weltmeeren unterwegs sind. Etliche sind damit über den Atlantik, rund England usw. gesegelt. Ein Eigner kam mit seinem DF 32 von den Lofoten nach Dänemark zum Treffen. Ein Belgier berichtete von seiner Weltumsegelung mit einem DF 1200. In Anbetracht dessen die Seetüchtigkeit dieser Boote in Frage zu stellen ist sicherlich nicht angebracht. Die Frage ist aber zweifellos berechtigt ob es besonders clever ist mit einem nur 35 Fuß Cruiser Racer mit ca. 4 Tonnen, im Spätherbst bei solchen Wetterprognosen über die Biscaya zu segeln. Vor allem wenn man, wie die Crew, offensichtlich keinerlei Erfahrung mit einem Trimaran hat, ist das zweifellos schon etwas grenzwertig. Ums Boot hätte ich da allerdings die geringsten Sorgen.



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14

Mittwoch, 21. Februar 2018, 20:35

Während unser 1000er von der Struktur her schon gewöhnungsbedürftig flexibel war, fühlt sich jetzt der 28er an als wäre er aus Beton.


Genau, die 920er mit Radarmast war mal meine.
Wenn es so ist, das sich die neuen anfühlen wie Beton ist das auch gut so.

Nur eins gebe ich zu bedenken: Die gesamte Stabilität - auch eines neuen Dragonflyers - hängt ab von zwei lächerlich kleinen Bolzen von ca. 10 mm Durchmesser an den Drehgelenken der Ausleger oder den beiden Wasserstagen in Lee. Das sind die Schwachpunkte und Quorning weiß das!
Beides arbeitet sich in beständigen Seegang von mehreren Meter Welle so nach und nach durch.
Eine Atlantik-Überquerung braucht +/- 18 Tage. Es braucht nur einen (1) der beiden Bolzen himmeln oder nur ein (1) der beiden Wasserstage und du gehst in die Rettungsinsel.

Das man mit einer DF genial auf dem Ijsselmeer oder der Ostsee unterwegs sein kann .............keine Frage.

Ein hochseetaugliches Schiff geht raumschots bei 40 kn Wind und 6m Welle immer noch unter Wind-/Autopilot gesichert seinen Weg - ohne 15 minütigen Wechsel an der Pinne unter Steuerung per Hand ...24h lang!

Da z.B. willst du mit einer DF 35 nicht unterwegs sein und genau das Wetter bietet dir die ARC im Extremfall genau auch !!
(Kat und Segel, nur vor blankem Mast und "Bremse" hinten schon draußen.)
https://www.youtube.com/watch?v=hQ-svmgOxqw

oder mein Kat: Atlantik Kurs Portugal unter Autopilot, da steigt keine Welle ins Cockpit ein!
https://www.youtube.com/watch?v=u8_s5Pyvg8E
Gruß

Martin

Der Segler mit Zeit hat immer den richtigen Wind :)

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Heaven Can Wait« (21. Februar 2018, 21:01)


15

Mittwoch, 21. Februar 2018, 21:27

Gelenke und Wasserstagen sind die Problemzonen bei DF und die Wasserstage müssen regelmäßig gewechselt werden.
Es war in den 80'ger und 90'gern, jedes Jahr mindestens ein Seenotfall bei einem DF 800. Aber das hat die Bauwerft wohl in den Griff bekommen.

16

Mittwoch, 21. Februar 2018, 21:50

Hallo Martin, aber das sind ja leider alles wieder nur Mutmaßungen und Hypothesen. Wir hatten uns im Vorfeld unserer Entscheidung auch sehr mit dem Thema Sicherheit und der Langlebigkeit dieser Boote auseinandergesetzt und nichts in der Praxis von all dem was so erzählt wurde bestätigt bekommen. Wenn man nachforschte hatte immer jemand irgendwo was gelesen oder gehört.Tatsache ist doch das die Boote seit Jahrzehnten selbst in den heftigsten Offshore-Revieren ohne größere Schäden oder Probleme gesegelt werden. England mit einer der größten Dragonfly-Flotten in Europa ist sicherlich ein ganz gutes Beispiel dafür. Ich denke es gibt heute sehr wenige Boote die auf so einem hohen techn. und handwerklichen Niveau gebaut werden.

Zum Thema Sicherheit und Komfort bei der Überführung: Glaubst Du ein vergleichbar großer Mono-Racer wie z.B. eine J109, J 112 oä.hätte die Bedingungen besser gemeistert, oder vielleicht dein Kat? Das ein zig Mal so schweres, größeres Schiff bei solchen Bedingungen in der Biskaya besser aufgehoben ist braucht
man wohl nicht zu diskutieren. Ja, und dann wäre da noch die Sache mit dem Segelspaß :D

17

Mittwoch, 21. Februar 2018, 22:12

Ja genau, olle Kamellen, Jahrzehnte zurück. Wieviele Bleitransporter sind in dieser Zeit mit Mann und Maus untergegangen weil das Boot einen strukturellen Schaden hatte oder ein dusseliges Seeventil versagte?.(meinem Tri wärs egal, der schwimmt immer). In meinem Manual steht das die Wasserstaagen alle 10.0000 SM gewechselt werden müssen. Die Wanten muss ich vermutlich vorher wechseln. Wenn ich es lasse und der Mast kommt runter regt sich auch keiner auf.Das ganze Swing Wing System haben die seit einem viertel Jahrhundert und ich kenne niemanden der irgendein Problem mit den besagten Gelenken gehabt hätte denn beim Segeln wirken kaum Kräfte auf die Gelenke. Die gesamte Statik wird maßgeblich von den Wasserstaagen übernommen.

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18

Mittwoch, 21. Februar 2018, 22:36

Ah ja, Jahrzehnte alte Stories ??
Sorry, aber den Dragonfly meines Segelfreundes Klaas aus NL hat es erst in 2009 erwischt, genau so eine DF35 in Dänemark.
Klaas war/ist ein absoluter Multihull-Freak und läßt als Ex-Jumbopilot technisch ganz sicher gar nix anbrennen.

Zitat: "He was sailing at a speed of 11 knots in wind about 20 knots, 1 reef, slight to modest wave action. Suddenly a spontaneous breakage occured in the front starboard beam, shortly followed by the rear beam and capsize follows. Total timespan about 5 seconds.
Investigation afterwards reveals that both waterstays are still intact and mounted properly. So primary failure seems to be fracture of the beam."

Dragonflys sind tolle Schiffe zum Rumglitschen bei wenig Welle in relativ geschützten Revieren inkl. Ostsee, alles andere ist ein anderes Thema……..
...…und wir müssen hier auch keinen Glaubenskrieg führen – jeder kann seine Meinung und seinen Tri haben…..........
........ich hab meine Meinung und Erfahrung und keinen DF mehr :-)
Gruß

Martin

Der Segler mit Zeit hat immer den richtigen Wind :)

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Heaven Can Wait« (21. Februar 2018, 22:52)


19

Donnerstag, 22. Februar 2018, 02:07

Die Multihull-Welt ist bekanntlich klein: Klaas P. kenne ich seit über 20 Jahren. Das Boot von Klaas (hieß es nicht Makwaku ?) lag wie das Boot meines Vaters in Ketelhaven. Klaas hat mich praktisch mit dem Dragonfly Bazillus infiziert. Ich habe ihn immer bewundert, wenn er mindestens einmal im Jahr mal eben Einhand nach England rüber segelte um in Cowes eine Regatta zu segeln oder mal wieder eine Multi Regatta beim CTC Einhand gewann. Klaas gehts gut und er segelt immer noch einen kleineren Tri. Dieses Jahr habe ich ihn zufälligerweise in Düsseldorf getroffen.

Jetzt aber mal zu den Fakten. Das Boot von Klaas war einer der ersten 920er (Baunummer 2 oder 3 ?). Es ist also nicht nur mindestens 21 Jahre alt, sondern hatte auch reichliche erbarmungslose Regatta-Seemeilen auf dem Buckel. Wenn du Klaas kennst , weißt du auch das er permanent daran rumgeschraubte und irgendwas modifizierte. Ich erinnere nur an die wirklich hässliche laminierte Sprayhood ;-). Komischerweise hat er nie was von dem Bruch erzählt. Ich weiß nur, dass er diverse Male ziemlich heftige Feindberührungen hatte. Irgendwas am Boot war immer geflickt. Wenn es tatsächlich Bruch gab, so ist dem garantiert ein heftiger Vorschaden voraus gegangen.

Der 35er im Öresund legte sich auf die Seite, weil die Crew die Faltmechanik nicht verriegelt hatte. So habe ich es zumindest gelesen. Zudem hatten sie wohl die Back Up Sicherung ignoriert, die das Einklappen nach einem solchen Fehler verhindert hätte. Das Ganze ist so dämlich als wenn Du vergisst das Seeventil zu schließen, den Püttingbolzen zu sichern, den Tankrüssel in den Frischwassereinlass steckst etc. Das Ganze läuft dann aber beim Tri nicht unter Deppen-Aktion, sondern unter "Kenterung".

Zu Deinen Wellenvideos: Glaubst Du tatsächlich die Wellen und der Wind wären ein Problem für einen Tri? Bist Du mit Deinem Tri nie in größeren Wellen gesegelt? Da hatten wir (ausgeruht) schon eine Menge Spaß bei endlosen surfs. Keine Spur von Kontrollverlust oder Quertreiben, wie von der Überführungscrew auf Grund Ihrer Mono Erfahrung befürchtet. Schwert etwas hoch, damit das Boot am Wellenhang etwas sliden kann und dann geht es am Wellenkamm mit Topspeed die Welle entlang. (Klugscheißer Modus aus: Ich habe nicht umsonst -ausgeruht- geschrieben !) Nur eins sollte man nicht machen: Die Welle stumpf runter fahren wie die Überführungscrew. Nach einer rasanten Beschleunigung mit kurzer Schussfahrt und 20+ kts parkt man am nächsten Wellenberg ein . Dann kriegt man auch schon mal im Cockpit nasse Füße und außerdem macht einen die höllische Beschleunigung mit anschließender Vollbremsung fertig. Das packt auch kein Autopilot mit Beschleunigungssensor. Um Vorwind unter Autopilot die Wellenberge "Direktissima" runterzuschaukeln sind Trimarane tatsächlich zu schnell. Da muss man dann schon ne Pütz hinterher schleppen.

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