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21

Freitag, 17. Mai 2019, 20:14



Das ist ja eine riesige Marina. Perfekt organisiert und in Schuss, aber auch ziemlich unpersönlich. Kaum einer grüßt den Anderen. So ne Art Massentierhaltung.

Mal sehen, wo es morgen hingeht.
... Kongebro ist deutlich familiärer und Telcat am Puls der Innenstadt (wenn auch teuer für die Ostsee).
Die Marina hat dafür den schönen Blick über den Fanø Sund .... unbezahlbar....
Jan

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22

Samstag, 18. Mai 2019, 20:32

Lyö

Panik beim Aufwachen: Draußen ist Pottennebel. Den Hafen sieht man gerade noch, Fänö nicht mehr. Also erst mal gaaanz geruhsam frühstücken. Und dann mal kucken. So gegen 10 kommen dann die ersten Details raus, die weiter weg sind als eine Meile. Also: Boot klar machen und los.

Nach Norden wollen wir nicht mehr, obwohl wir das erst vorhatten. Irgendwie passen die Windrichtungen der kommenden Tage nicht dazu. Stattdessen wieder nach Süden, vielleicht nach Faldsled oder Lyö. Der Wind ist gut, kommt richtig schön halb rein mit 6 - 8 m/s. Und dann kommt auch noch die Sonne durch, nur bleibt es unglaublich diesig. Kurz nach Mittag kommt Helnaes in Sicht und der Wiund frischt auf.



Kurze Zeit später sind wir bei 13 m/s, da müssen zwei Reffs rein. Ist übrigens das erste Mal, dass wir unser dieses Jahr neu angeschafftes Großsegel reffen. Läuft super mit dem Einleinenreff und das Segel lässt sich gerefft perfekt trimmen. Wir sind zufrieden.

Dann fahren wir doch, weil wir so schön schnell sind, nach Lyö. Dort ist es schon recht voll - ist ja Wochenende. Der Mittlere Steg ist komplett neu gemacht, die Pfähle auch. Entlang der alten Mole arbeiten sie noch, da kann man noch nicht festmachen. Sonst alles beim Alten.

Im Dorf ist überall schon der Rasen gemäht, aber im Teich quaken noch keine Frösche. Beim Köbmand schaut ein kleiner Junge interessiert zu, wie die Männer eine leere Kiste Bier nach der anderen verladen. Sonst nix. Lyö eben.

Nur das Beste wünscht
Anne

Marinero

Salzbuckel

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23

Samstag, 18. Mai 2019, 21:40

Kurze Zeit später sind wir bei 13 m/s, da müssen zwei Reffs rein

:fragen: Echt jetzt?

Wir sind heute zurück nach Aabenraa, ist ja quasi gegenüber. Max 16 Knoten Wind.

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24

Montag, 20. Mai 2019, 19:26

Drejø



"Drei Tage war der Frosch so krank,
jetzt lacht er wieder! Gott sei Dank."



Unglaublich, wie fertig so ein Mann sein kann, wenn er erkältet ist. Segelunfähig, sozusagen. Da sind wir lieber noch in Lyö geblieben.

Heute ging's aber wieder besser, und wir sind losgefahren. Losgeschlichen! Mit sagenhaften 3 m/s gen Südost.. Der Dunst war morgens fast schon wieder ein Nebel und ging den ganzen Tag nicht richtig weg. Sah aber schön aus:



In Drejø wird gerade das Sanitärhäuschen umgebaut, soll Ende Juni fertig sein (!). Daneben steht ein piekfeiner Sanitärcontainer, der jede Hafendusche in den Schatten stellt. Geht doch.
Nur das Beste wünscht
Anne

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25

Mittwoch, 22. Mai 2019, 15:30

Wo? Drejø!

Gestern sollte es eigentlich nach Bagenkop gehen. Segelpersenninge waren schon weg, Schoten angeschlagen, da fällt mein Blick in Richtung Marstal. "Kuck doch mal dort die Wolken. Da könnte Regen kommen." Kurz abwarten und beobachten, und dann in den ersten Tropfen das ganze Boot wieder auf Null gesetzt und ab unter Deck. Kurze Zeit später pladdert's - und ich bin doch wasserscheu. Nochmal die Wetterberichte ausgekramt, und siehe da: plötzlich erzählen Windfinder und DMI was von "Gewitter möglich". Na, wenn das mal stimmt. Aber am frühen Nachmittag hören wir es ttsächlich in der Ferne grummeln. Also: hierbleiben.

Als es aufklart, gelingt dann doch noch eine Radtour über die ganze Insel. Die ist nicht besonders aufregend, auch so schöne Häuser wie in Lyö oder Avernakö gibt es hier nicht. Der Gamle Havn im Norden ist aber richtig nett. Alles sehr liebevoll hergerichtet, vom Sanitärhäuschen bis zur Seglerhütte mit kleinem Museum - schnuckelig. Leider ist der Hafen viel zu flach für uns.

Demgegenüber der Fährhafen, in dem wir liegen, ein ziemliches Provisorium, das muss man schon sagen. Das Wasser muss man sich mit einem 50 m-Schlauch holen (Wie lange stand denn da wohl das Wassser schon drin?), einer der beiden Strompfosten ist außer Betrieb, das Sanitärhäuschen hab ich schon erwähnt. Auch der Hafengeldautomat war am ersten Tag kaputt, seit heute morgen geht er. Dafür ist das Schild weg, wo DKR 180,-- stand weg, und der Automat will jetzt DKR 220,-- für ein 10 m-Schiff. Sportlich.

Wir sind wieder mal alleine hier, beobachten drei Reiher, die sich ständig Revierkämpfe liefern.



Heute sind wir immer noch hier, weil es beim Aufwachen mit Kübeln schüttete und bis jetzt noch nicht aufhört. Hoffentlich reichen die Bücher für den ganzen Sommer ;) .
Nur das Beste wünscht
Anne

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26

Donnerstag, 23. Mai 2019, 20:58

Orth

Heute ist es uns gelungen, dem Sog der dänischen Südsee zu entkommen. Bei gutem Wind vorbei an Marstal und Bagenkop nach Fehmarn. Ein herrlicher Tag auf See! Etwas störend war auf der Funke das permanente Gequatsche von Todendorf Radio. Man fragt sich, ob die so gerne funken, oder ob wirklich so viele Yachties sich einen Dreck um die Schießzeiten scheren. Egal, wir kamen ja von Nordwest und hatten keinen Stress mit den gelben Tonnen.

Ab jetzt geht es nun wirklich nach Osten. In Orth waren wir schon lange nicht mehr, hat sich aber nicht viel geändert. Abendessen im Piratennest musste schon mal sein. Voll war es noch nicht, aber die Gespräche der Chartercrews an den Nebentischen waren interessant.

Zum Absacker an Bord war dann der Wind komplett weg, ein fabelhafter Sonnenuntergang. Also nix an Bord, stattdessen auf der Bank vor dem Bug.

Nur das Beste wünscht
Anne

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27

Freitag, 24. Mai 2019, 21:17

Klintholm

Es sollte heute einen schönen, kräftigen Südwest geben, und so war es auch "Go east, old woman!". Gedser oder Hesnaes hatten wir angepeilt, je nachdem, wie schnell wir wohl wären.



Bei strahlender Sonne und Rauschefahrt ging's völlig von der Großschiffahrt unbehelligt über das VTG. Viel zu früh waren wir bei der Einfahrt nach Gedser. Also weiter nach Hesnaes. Das lief bestens, aber im Süden bezog sich der Himmel. Wird das was? Nee, zog vorbei. Und dann, 3 Meilen vor Hesnaes kachelt es plötzlich los: 10 m/s, 12, 13, 14! Und das auch noch aus Süd! Nee, das ist ja nun gar nichts für Hesnaes. Großsegel geborgen, und unter Genua alleine in irrer Fahrt nach Klintholm. Da dann noch ein paar Regenschauerchen mitgenommen vor dem Anlegen, und - puuh! Hier sind wir fest, und jetzt gibt es lecker Abendessen: Lammlachse mit Gorgonzolanudeln und Zucchinigemüse.

Nur das Beste wünscht
Anne

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28

Samstag, 25. Mai 2019, 18:37

Und immer noch Klintholm. Heute ist das perfekte Wetter für die Strandspaziergänge, die man hier so gut machen kann. Weiter nach Ystad wollen wir erst, wenn es ein bisschen mehr bläst, damit der Trip nicht ewig dauert. Klintholm ist ja auch schön. Leider hat der Brugsen zugemacht und ist abgerissen, stattdessen gibt es jetzt einen Mini-Brugsen mit drei Regalen und einer Tiefkühltruhe. Groß verproviantieren kann man sich da nicht.

Aber bei den Fischern gibt es immer noch Fisch, dieser hier vor 5 Stunden aus dem Wasser gezogen:



Also gibt's heute Abend Dorschfilet in Meerettichsoße mit Pellkartoffeln. Mmmmh!
Nur das Beste wünscht
Anne

Kokopelli

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29

Samstag, 25. Mai 2019, 19:52

Danke für die schönen Törnberichte, Anne. Macht Spaß zu lesen.
Denken ist wie googeln - nur krasser!

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30

Dienstag, 28. Mai 2019, 18:59

Ystad

Das war doch mal ein richtiger Segeltag! Morgens früh los in Klintholm, noch eine Stunde ein bisschen Abdeckung von den Kreidefelsen, und dann mit Nordwest 6 - 9 m/s nach Schweden gebritzt. Nicht viel Sonne, aber trocken. So hätte es eigentlich schon vorgestern und gestern sein sollen, aber es hat permanent geregnet. Habe ich schon erwähnt, dass ich wasserscheu bin?

Hier in Ystad ist noch gar nicht viel los.



International ist es trotzdem schon. Neben der obligatorischen deutschen Hallberg-Rassy-Flotte gibt es die ersten Holländer, Norweger, Polen, Briten und, siehe da, auch Schweden! Die Abendsonne wärmt noch nicht richtig, aber sie reicht, um nicht zu frieren.



Die Wassertemperatur ist übrigens jetzt wieder bei 9° C. Brrrr!!
Nur das Beste wünscht
Anne

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31

Freitag, 31. Mai 2019, 20:16

Das waren schöne Tage hier in Ystad.

"Spinnst Du? Es hat zwei Tage geregnet, war lausig kalt, und noch heute Vormittag Pottennebel"
"Ja, aber es war saugemütlich mit Windlicht unter der Kuchenbude, einem Glas Rotwein und den Büchern, schön warm auf unseren Schaffellen. Und außerdem hast Du im Skeppshandel endlich deine Unterlegscheibe für den Lümmelbolzen gekriegt."
"Ja, stimmt ja auch wieder. Und außerdem war es ja in der Stadt ziemlich windgeschützt und warm."

So isses, alles hat mehrere Seiten.

Der berühmte Skeppshandel scheint unter neuer Leitung zu sein. Die haben jetzt nicht mehr nur Krimskrams (haben sie immer noch), sondern ein richtig gutes Sortiment von ERsatzteilen und Ausrüstung. Der Laden scheint wieder zu funktionieren.





In der Stadt macht immer wieder das Flanieren zwischen den alten Häusern großen Spaß. Hier hat fast niemand Eile.



Aber das gibt es dann eben auch:



Alles vorbei heute Abend. Es ist wärmer, es gibt mehr Löcher als Wolken, und morgen geht's nach Bornholm.
Nur das Beste wünscht
Anne

ugies

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32

Samstag, 1. Juni 2019, 08:48

Alles vorbei heute Abend.
... und die arme Pinne muss draußen bleiben. :D
SF-Stander gibt es so:
PN oder E-Mail an ugies.
Adresse angeben
Stander kommt per Post mit offener Rechnung.
Überweisung und gut ;).

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33

Samstag, 1. Juni 2019, 19:23

Christiansö

Von wegen Bornholm! Nach Frühstart im Dunst kam dann ein richtig schöner Südwest und scheuchte uns nach Osten. Also Christiansö, wo wir schon 15:00 h waren.



Und dann kam Christiansö in Sicht. Ich war dort noch nie, Männe zuletzt als Student, also vor 45 Jahren. Der hatte die ganze Zeit einen Haufen Geschichten zu erzählen von Männern auf Booten ohne Motor und so :D



Eine schöne Insel. Haben Soldaten das früher gut gehabt! Herrliche Blumen und ein höllenlauter Froschteich - Paarungszeit.



Wir haben's auch gut. Zum Abendessen Porree in Wermutsauce mit Räucherlachs, und das zum ersten mal im Freien an der Mole!!! Ist das der Sommer?
Nur das Beste wünscht
Anne

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Rumpfgeschwindigkeit« (1. Juni 2019, 20:18)


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34

Sonntag, 2. Juni 2019, 21:11

Utklippan

Morgens werden wir geweckt von Eiderenten, die sich unmittelbar neben der Bordwand unterhalten: "Waaak, wack, wack, waaak ...." An Weiterschlafen nicht zu denken. Also ablegen und los, von nun an Generalrichtung Nord. Ein ziemlich raumer Raumschotskurs, der sich aber noch mit der Genua bewältigen ließ. Und dann taucht Utklippan auf:



Es ist ja allgemein bekannt, dass Utklippan häufig überfüllt ist. Wir finden aber trotzdem ein Plätzchen.



Auf den Inseln haben noch die Vögel das Sagen, im Wasser die Seehunde. Der Gesang der jungen Heuler ist überall bis spät in die Nacht zu hören.



Missachtung der Territorialhoheit der Möven löst augenblickliche Sturzkampfattacken aus. Man geht dann besser wieder - schnell.



Und noch eine Überraschung: Männe hat heimlich einen Cobb-Grill gekauft (Er weiß, dass ich das Grill-Brimborium nicht mag). Aber jetzt werden eben die Steaks heute aben gegrillt. Schmeckt toll, hätte ich nicht gedacht. Ich habe ihm verziehen.
Nur das Beste wünscht
Anne

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35

Dienstag, 4. Juni 2019, 20:23

Kristianopel

In der letzten Nacht noch ein schönes Gewitter, aber ohne Wind. Das macht sich am Morgen bezahlt: Spiegelglatte See. Da reichen 4 m/s aus West, und das Bootchen rennt mit 6 kn los - leider nur bis auf Höhe Sandhamn, und dann dreht der Wind allmählich auf Nord. Kreuzen! Das geht aber in dem glatten Wasser. Und es wird langsam richtig warm, sogar für T-Shirts reicht das.

In Kristianopel ist schon verhältnismäßig viel los, aber alles beim Alten. Der Hafenmeister, angetrunken wie immer, bringt nur 5 Worte zustande. Später ist das Hafenbüro zu, der Hafenmeister stattdessen beim Kaufmann. Kauft zwei Sixpacks.

Abends ist der wenige Wind völlig weg, keine Welle kräuselt sich.

Nur das Beste wünscht
Anne

36

Dienstag, 4. Juni 2019, 22:18

Eure Fotos sind vom feinsten, besonders die Flugaufnahme der Möwe ist schon beeindruckend. Bitte gerne mehr davon.
Wir freuen uns schon heute darauf, in n Jahren auf Euren Spuren zu wandeln - so oder so ähnlich stellen wir uns unsere Ostseerunde vor....
Jan

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37

Mittwoch, 5. Juni 2019, 21:35

Eure Fotos sind vom feinsten, ...

Merci vielmals!
Nur das Beste wünscht
Anne

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38

Mittwoch, 5. Juni 2019, 21:57

Stora Rör

Das ist einsamer Rekord: 28 Meilen unter Motor! Den ganzen Tag regte sich kein Lüftchen, Spitzenwindgeschwindigkeit 1,9 m/s. Und so schraubte sich dann ein Pulk sogenannter Segelyachten, zeitweise 8 Boote, gemeinsam gen Norden. Kalmar kam in Sicht, und hier bogen alle ab.



Sollen sie sich doch im Ölandshamn um die Liegeplätze kloppen. Uns ist es dort zu voll und vor allem zu laut. Wir fahren weiter unter der Ölandsbro durch, jetzt tatsächlich doch mit Wind und unter Segeln,



nach Stora Rör. Den Tipp hatten wir von Holländern auf Bornholm mal bekommen. Angeblich soll das sehr ruhig und gemütlich sein. Die Einfahrt jedenfalls ist erst mal ausgezeichnet markiert



Und innen ist wirklich alles sehr nett. Gute Steganlage mit Heckbojen, aber Toiletten etwas heruntergekommen, und Duschen mit Codeschloss und weit und breit kein Hafenmeister. Also duschen auf der Badeplattform, denn: Es ist super warm, es ist Sommer, Wassertemperatur 16° C !! Hurra !!

Und abends geht's dann auf die Bank am Ufer mit Blick über den Kalmar Sund zum Sundowner.

Nur das Beste wünscht
Anne

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39

Donnerstag, 6. Juni 2019, 20:27

Kiddeholmen

Kiddeholmen ist eine kleine Bucht südlich Oskarshamn. Wir waren hier früher schon mal und waren gespannt auf die sehr enge und trickreiche Einfahrt. Aber erst mal gings bei mäßig Wind diagonal über den Kalmarsund, vorbei am alten Leuchtfeuer Dämman, das heute ein Luxusrestaurant ist.



Und dann am Ziel DIE Überraschung: Kein vorsichtiges Hereintasten mehr in die Bucht, sondern ganz komfortable kardinale Betonnung der beiden wesentlichen Untiefen und dann noch ein laterales Törchen, durch das man nur durch musste - drin ist man. Sehr schön gemacht.

Damals waren wir in der Bucht alleine, heute sind hier vier Anker- und Bojenlieger. Wassertemperatur 18° C !!. Das artet in einer gewaltigen Bademimik aus.

Nur das Beste wünscht
Anne

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40

Samstag, 8. Juni 2019, 18:57

Figeholm

Figeholm ist unser Standardhafen für die Umrüstung des Schiffes. Abgesehen davon ist es ausgesprochen hübsch.



Der komische Katamaran auf dem Bild ist übrigens ein Behindertenboot, mit dem jeden Nachmittag Behinderte und alte Leute mit ihren Rollatoren in die Schären gefahren werden und zu den Seehunden.

Ab jetzt ist Schärensegeln angesagt. Also haben wir gestern erst mal die Genua abgeschlagen, sauber und vor allem schön trocken (ja, das war sie) in der Vorpiek verstaut. Stattdessen kam die Selbstwendefock dran. So, und außerdem der ganze Haushalt: Einkaufen in dem immer noch nicht besser gewordenen COOP-Laden, Wäsche waschen die Menge, Betten neu beziehen. Uff! Figeholm hat übrigens exzellente Waschmaschinen und Trockner.

Heute kam dann noch das Schlauchboot dran, das bisher unter den Vorschiffskojen schlummerte. Schwimmt jetzt tatenhungrig hinter unserem Heck. Wir waren übrigens nur eine von 4 Crews, die hier ihr Schlauchboot aufpumpten.



Also ab jetzt los in die Schären! Ankergeschirr ist klar, Heckanker auch, Bojenhaken - auf geht's!
Nur das Beste wünscht
Anne

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Rumpfgeschwindigkeit« (9. Juni 2019, 18:35)


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