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21

Montag, 1. August 2011, 06:50

Das Fahrwasser wird durch Seezeichen nach dem Lateralsystem gekennzeichnet (im Gegensatz zum Kardinalsystem bei Gefahrenpunkten). Dazu gehören Tonnen, Baken und Stangen sowie Pricken, aber auch Leuchtfeuer oder spezielle Einrichtungen bei Hafeneinfahrten.

Unter Fahrrinne versteht man den Bereich eines Fahrwassers, für den nach Möglichkeit eine bestimmte Wassertiefe vorgehalten wird. Für den Unterhalt der Fahrrinne sind die Wasser- und Schifffahrtsämter (WSA) verantwortlich. Diese haben die Aufgabe, die Fahrrinnen kontinuierlich zu überwachen und eventuelle Veränderungen laufend an die Schifffahrt weiterzugeben (Bekanntmachungen für Seefahrer BfS) bzw. durch Baggern die Fahrrinnentiefe zu erhalten.
ick bin dat
Ludwig :D

Segeln ist wie in eine andere Welt abtauchen - nur eben über Wasser.

Olly

Cometensegler

Beiträge: 27 560

Wohnort: Heiligenhafen

Schiffsname: Lady G.

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22

Montag, 1. August 2011, 08:56

Zitat

Original von Querbeetrutscher
.....- nehmen Sie doch bitte Kontakt auf zur WSD Nord, zum WSA Cuxhaven und Niedersächischen Hafenamt Cuxhaven . .....


Ich würde ihm noch raten sich an die Bundeskanzlerin zu wenden!!

Unter Schröder wäre das jedenfalls sofort zur "Cheffsache " erklärt worden!! (-um dann für immer in der Schublade zu verschwinden)

23

Montag, 1. August 2011, 17:49

Das hängt ja wohl auch mit der extremen Langweile der Entenpolizei zusammen.

Jedenfalls queren die Ausflugdampfer nie das Fahrwasser vorschriftsmäßig.
Die Wassersportler sind aber viel einfacher einzuschüchtern.

Mir kann aber auch keiner wirklich erklären, warum für das kurze Stück zwischen Yachthafen des SVC und der Grimmershörner Bucht zweimal eine Querung des Fahrwassers besonders sinnvoll ist.
Bei dem dichten Verkehr kann eine Querung schon eine recht heikle Sache sein.

Ich denke , hier muss auch von den Wasserschützern besonderes Augenmaß verlangt werden.

Handbreit unterm Hubkiel

Reinhard

Lütche Hörn

Mann des Lichtes

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Bootstyp: Reinke 10 M Alu

Heimathafen: Bremen (im Sommer: Norddeich)

Rufzeichen: DB 8023

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24

Montag, 1. August 2011, 18:01

Zitat

Original von Parker

....Mir kann aber auch keiner wirklich erklären, warum für das kurze Stück zwischen Yachthafen des SVC und der Grimmershörner Bucht zweimal eine Querung des Fahrwassers besonders sinnvoll ist.
Bei dem dichten Verkehr kann eine Querung schon eine recht heikle Sache sein....


Wir von der Soltwaters-Wattseglervereinigung haben in unseren Reihen
gute "Rechtsverdreher", die in einem solchen Fall sicher sofort diese
Ungereimtheiten wieder ins rechte Lot bringen würden !!

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die WaSchPo
mich per Vorschrift (welche auch immer) zwingen kann die "andere"
Fahrwasserseite zu benutzen, wenn ich es als verantwortlicher Schiffsführer
für geboten halte, im Fall Cuxhaven-auslaufend, die landseitige
Fahrwasserseite aus Sicherheitsgründen zu nehmen.

Beste Grüße
Jürgen
Alltied gooden Wind :)


Das Neue ist selten das Gute, weil das Gute nur kurze Zeit das Neue ist. :D :P

25

Montag, 1. August 2011, 18:33

Zitat

Original von Parker


Jedenfalls queren die Ausflugdampfer nie das Fahrwasser vorschriftsmäßig.
Die Wassersportler sind aber viel einfacher einzuschüchtern.



Reinhard


Die Ausflugsdampfer reden mit Elbe Traffic. Abhängig vom Verkehr auf der Elbe, bekommen die ihre Kurse.

Das kannst Du auch machen, melde Dich bei Elbe Traffic, erkläre ihnen, wo du hin willst und wenn nichts dagegen spricht, darfst Du sogar auf der verkehrten Seite segeln.

Ebenso ist es, wenn Du von Cuxhafen nach Brunsbüttel willst, Elbe Traffic anrufen, die sagen dir wann Du die Elbe kreuzen kannst, auch wenn es diagonal ist.

Tust Du es nicht und fährst verkehrswidrig, rufen sie die Polizei.

Ansonsten liegt die Waschpo nicht auf der Lauer,

wenn sie einen Hinweis bekommen, müssen sie handeln und das ist nicht billig.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rainer :-)« (1. August 2011, 20:59)


26

Montag, 1. August 2011, 18:58

Solange ich zurückdenken kann und auch in jüngerer Zeit gehen bei jeder Tide Dutzende von Yachten vom SVC auf der grünen Seite nach See.
Ich habe das nie anders gemacht.
Beanstandet wurde das nie.
"Flipper" geht so nach Neuwerk und auch Jan Cux und viele andere mehr fahren da.
Ich fahre nicht nur hinter den grünen Tonnen sondern sogar hinter den Baken.
Je nach Windlage kann das helfen.
Im Auge behalten sollte man die Zeichen auf dem Leitdamm.
Spätestens von Neuwerk-Reede geht es Kurs Helgoland.
Ebenso komme ich von Helgoland mit möglichst geringen Kursänderungen schön diagonal über das Fahrwasser.
Die Verkehrslage sollte man einschätzen können.
Gruß Gerrit

querbeetrutscher

Nordsee-MOD

Beiträge: 9 983

Wohnort: HB

Bootstyp: '81>'08 Pionier 830; '08>'15 D32 i

Heimathafen: Bremen

Rufzeichen: keines mehr

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27

Montag, 1. August 2011, 19:05

@ Rainer
:goodpost:
Das ist der richtige Hinweis!

Für mich gibt es auch nur folgende Erklärung für das Einschreiten der Revierzentrale /WSP :
Wenn man direkt an der Kante, sprich RoRo-Liegeplatz an der Yachthafenaussenkante, elbabwärts läuft, könnte man für ein auslaufendes Schiff aus dem abwärts gelegenen Fährhafen urplötzlich aus der Abdeckung von der RoRo-Rampe auftauchen und so quasi auf Kollisionskurs geraten.
Deshalb vor dem Auslaufen aus dem Yachthafen Anmeldung u. Rücksprache mit der Revierzentrale !

EDIT: für Revierzentrale

CUXHAVEN ELBE TRAFFIC Tn Elbe bis Tn 54 auf Kanal 71

alle Arbeitskanäle:
http://www.ssv-spieka-neufeld.de/SSV_gra…A4le%20Elbe.pdf
Allerbest

Rolf


As he geiht! . :segeln: . Soltwaters .......... https://sites.google.com/site/moiwicht/

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »querbeetrutscher« (1. August 2011, 20:22)


28

Montag, 1. August 2011, 20:51

Zitat

Original von Lütche Hörn

Zitat

Original von Parker
....Mir kann aber auch keiner wirklich erklären, warum für das kurze Stück zwischen Yachthafen des SVC und der Grimmershörner Bucht zweimal eine Querung des Fahrwassers besonders sinnvoll ist.
Bei dem dichten Verkehr kann eine Querung schon eine recht heikle Sache sein....


Wir von der Soltwaters-Wattseglervereinigung haben in unseren Reihen
gute "Rechtsverdreher", die in einem solchen Fall sicher sofort diese
Ungereimtheiten wieder ins rechte Lot bringen würden !!

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die WaSchPo
mich per Vorschrift (welche auch immer)

Das ist die zentrale Frage welche das sein soll

Zitat


zwingen kann die "andere"
Fahrwasserseite zu benutzen, wenn ich es als verantwortlicher Schiffsführer
für geboten halte, im Fall Cuxhaven-auslaufend, die landseitige
Fahrwasserseite aus Sicherheitsgründen zu nehmen.


Genau. Auf dem Stückchen wäre das einmal im Zickzack und das ist nun wirklich völlig sinnfrei.

29

Montag, 1. August 2011, 21:11

Zitat

Original von Ludwig
Das Fahrwasser wird durch Seezeichen nach dem Lateralsystem gekennzeichnet (im Gegensatz zum Kardinalsystem bei Gefahrenpunkten). Dazu gehören Tonnen, Baken und Stangen sowie Pricken, aber auch Leuchtfeuer oder spezielle Einrichtungen bei Hafeneinfahrten.

Unter Fahrrinne versteht man den Bereich eines Fahrwassers, für den nach Möglichkeit eine bestimmte Wassertiefe vorgehalten wird. Für den Unterhalt der Fahrrinne sind die Wasser- und Schifffahrtsämter (WSA) verantwortlich. Diese haben die Aufgabe, die Fahrrinnen kontinuierlich zu überwachen und eventuelle Veränderungen laufend an die Schifffahrt weiterzugeben (Bekanntmachungen für Seefahrer BfS) bzw. durch Baggern die Fahrrinnentiefe zu erhalten.


Genau so ist es!

30

Montag, 1. August 2011, 21:21

Zitat

Original von Rainer :-)

Zitat

Original von Parker


Jedenfalls queren die Ausflugdampfer nie das Fahrwasser vorschriftsmäßig.
Die Wassersportler sind aber viel einfacher einzuschüchtern.



Reinhard


Die Ausflugsdampfer reden mit Elbe Traffic. Abhängig vom Verkehr auf der Elbe, bekommen die ihre Kurse.

Das kannst Du auch machen, melde Dich bei Elbe Traffic, erkläre ihnen, wo du hin willst und wenn nichts dagegen spricht, darfst Du sogar auf der verkehrten Seite segeln.

Ebenso ist es, wenn Du von Cuxhafen nach Brunsbüttel willst, Elbe Traffic anrufen, die sagen dir wann Du die Elbe kreuzen kannst, auch wenn es diagonal ist.

Tust Du es nicht und fährst verkehrswidrig, rufen sie die Polizei.

Ansonsten liegt die Waschpo nicht auf der Lauer,

wenn sie einen Hinweis bekommen, müssen sie handeln und das ist nicht billig.


Es besteht keine Pflicht die Verkehrszentrale zu kontaktieren, es ist auch nicht notwendig, wenn man seine Augen offen hält, dann gelingt eine Fahrwasserquerung nämlich
ohne die durchgehende Schiffahrt zu behindern, ganz ohne Verkehrszentrale. Es ist auch zulässig das Fahrwasser diagonal zu kreuzen, solange man niemanden behindert, weil es sich dabei nicht um ein VTG handelt.

Da kommt auch keine Polizei und niemand zeigt einen an, warum auch?

31

Montag, 1. August 2011, 21:58

Zitat

Original von cat rig

Zitat

Original von Rainer :-)

Zitat

Original von Parker


Jedenfalls queren die Ausflugdampfer nie das Fahrwasser vorschriftsmäßig.
Die Wassersportler sind aber viel einfacher einzuschüchtern.



Reinhard


Die Ausflugsdampfer reden mit Elbe Traffic. Abhängig vom Verkehr auf der Elbe, bekommen die ihre Kurse.

Das kannst Du auch machen, melde Dich bei Elbe Traffic, erkläre ihnen, wo du hin willst und wenn nichts dagegen spricht, darfst Du sogar auf der verkehrten Seite segeln.

Ebenso ist es, wenn Du von Cuxhafen nach Brunsbüttel willst, Elbe Traffic anrufen, die sagen dir wann Du die Elbe kreuzen kannst, auch wenn es diagonal ist.

Tust Du es nicht und fährst verkehrswidrig, rufen sie die Polizei.

Ansonsten liegt die Waschpo nicht auf der Lauer,

wenn sie einen Hinweis bekommen, müssen sie handeln und das ist nicht billig.


Es ist auch zulässig das Fahrwasser diagonal zu kreuzen,





Versuch es mal, kostet 300€, haben schon einige von meinen Freunden bezahlt

32

Montag, 1. August 2011, 22:05

Zitat

Original von Rainer :-)

Zitat

Original von cat rig

Es ist auch zulässig das Fahrwasser diagonal zu kreuzen,



Versuch es mal, kostet 300€, haben schon einige von meinen Freunden bezahlt



Fahrzeuge, die dem Fahrwasser folgen haben "VORFAHRT" gegenüber
allen Fahrzeugen, die
in das Fahrwasser einfahren
im Fahrwasser kreuzen (mehr als 10° Abweichung von der Fahrtrichtung gilt als kreuzen)
im Fahrwasser wenden
darüberhinaus gelten natürlich die Ausweichregeln KVR

solange der durchgehende Verkehr wie og. nicht beeinträchtigt wird,
kann jeder fahren wie er will ( natürlich nicht Ankern)
ick bin dat
Ludwig :D

Segeln ist wie in eine andere Welt abtauchen - nur eben über Wasser.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ludwig« (1. August 2011, 22:20)


querbeetrutscher

Nordsee-MOD

Beiträge: 9 983

Wohnort: HB

Bootstyp: '81>'08 Pionier 830; '08>'15 D32 i

Heimathafen: Bremen

Rufzeichen: keines mehr

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33

Montag, 1. August 2011, 22:08

Moin Rainer,
bei manchen hilft auch gutes Zureden nicht. Das wäre ja nicht so schlimm, nur sollen sie nicht andere dadurch mit in die Falle locken!
Allerbest

Rolf


As he geiht! . :segeln: . Soltwaters .......... https://sites.google.com/site/moiwicht/

34

Montag, 1. August 2011, 22:28

Zitat

Original von Querbeetrutscher
Moin Rainer,
bei manchen hilft auch gutes Zureden nicht. Das wäre ja nicht so schlimm, nur sollen sie nicht andere dadurch mit in die Falle locken!



moin Rolf,

ist halt ein Besserwisser und Theoretiker, der das Revier nicht kennt :)

35

Dienstag, 2. August 2011, 15:45

Zitat

Original von Rainer :-)

Zitat

Original von Querbeetrutscher
Moin Rainer,
bei manchen hilft auch gutes Zureden nicht. Das wäre ja nicht so schlimm, nur sollen sie nicht andere dadurch mit in die Falle locken!



moin Rolf,

ist halt ein Besserwisser und Theoretiker, der das Revier nicht kennt :)


Moin Rainer.

Auch die Praktiker und Revierkenner der Unterelbe sind da von der praktischen Seite durchaus anderer Meinung.
Also ruhig mal ausdiskutieren.

Handbreit unterm Hubkiel

Reinhard

37

Dienstag, 2. August 2011, 21:45

Moin,

ich verfolge diese Diskussion schon einige Zeit.
Da sind wohl einige typische Deutsche am Werk, von wegen Vorschriften.

Ich habe mal meine Anfahrt auf Cux vom letzen Jahr angehängt, da war die Klappbrücke nicht in Betrieb.
Kein Mensch war dafür verantwortlich und niemand konnte eine vernünftige Auskunft geben, auch Fischer, die raus wollten haben keine Antwort bekommen.

Wie wären denn unsere gesetzestreuen Schlaumeier in den (viel zu teuren) Yachthafen zurück gefahren?
»Jupp« hat folgende Dateien angehängt:
  • Unsinn.jpg (302,91 kB - 223 mal heruntergeladen - zuletzt: 25. August 2018, 23:56)
  • Unsinn.jpg (302,91 kB - 173 mal heruntergeladen - zuletzt: 25. August 2018, 23:56)
Viele Gruesse

Jupp

38

Dienstag, 2. August 2011, 22:13

:D

Ist doch klar. Einmal auf die andere Seite, zwei Kabel Elbabwärts und dann wieder zurück.. Und das auf keinen Fall ohne vorher die Revierzentrale anzufunken und Anweisungen zu erhalten versteht sich ;)

39

Dienstag, 2. August 2011, 22:22

Bingo,
daß ich da nicht selber drauf gekommen bin,
ich glaube, wir verstehen uns
Viele Gruesse

Jupp

40

Donnerstag, 11. August 2011, 11:00

Moin,

ich will auch mal was beisteuern:

lt. Ziff. 3 der HVO des Hamburger Hafens und der Randgebiete dürfen auslaufende Segelfahrzeuge im Hauptfahrwasser der Unterelbe die Wasserflächen südlich des Tonnenstrichs benutzen.

Gibt es auch eine HVO für Cuxhaven und was steht da drin?

Bin am 02.08. als einziger Segler von Cuxhaven auslaufend quer rüber auf die rote Seite, alle anderen, auch alle Holländer, sind südlich des Tonnenstrichs der grünen Tonnen geblieben.

Am 05.08. habe ich einlaufend den Revierfunk über Kanal 71 gehört. Eine Segelyacht in der Mitte des Fahrwassers segelnd wurde dreimal angerufen, auch über 16, ohne Reaktion. Die werden wohl einen Besuch von der Waschpo bekommen haben.

Tiekay

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