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querbeetrutscher

Nordsee-MOD

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41

Samstag, 6. Februar 2016, 12:44

Moin Henning,
bei Soltwaters gibt es eine aus 2....., aber ob das noch aktuell ist ???
In den Evaluiierungsbeschlüssen findet man schon sehr aussagekräftige Formulierungen für beide Parkteile >>>>

http://www.nationalpark-wattenmeer.de/sh…ches-wattenmeer

Über die Buttonleiste kann man sich alles ansehen >>>> Nieders./ S-H / HH
Allerbest

Rolf


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Bob 57

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42

Samstag, 6. Februar 2016, 22:48

Als ich vor gut 30 Jahren in Göttingen Forstwirtschaft studierte, warnte uns unser Prof für Forstpolitik sinngemäß zitiert so:
Der Umweltschutz setzt anders als Land - und Forstwirtschaft seine Interessen auf Flächen durch, die ihm nicht gehören und lässt die Zeche andere zahlen. Er kann das nur, indem er sich scheibchenweise die Verwaltungshoheit über Flächen sichert, deren Nutzer keine zahlenmäßig oder in Bezug auf ihren poltischen Einfluß starken Gegner darstellen.

Recht hat er gehabt und hat er noch immer.


2013 bei der Landtagswahl gingen rund 3,6 Millionen Niedersachsen an die Urnen, davon wählten rund 373.000 (13,7%) mit der Erststimme grün und seitdem regiert Rot-Grün mit einer einzigen Stimme Mehrheit. (SPD/Die Grünen 46,3% // CDU/FDP 45,9%. In Stimmen eine Differenz von 14.400!).
Der NABU hält in Niedersachsen mehr als 80.000 Mitglieder. Man darf also vermuten, daß die Grünen bis zu 20 % ihrer Stimmen aus diesem Lager bekommen und natürlich hält der Umweltminister diese seine Hausmacht bei Laune, immerhin machen sie bis zu 2 % aller 2013 vergebenen Stimmen aus und er braucht auch zukünftig jede Stimme, will er nicht seinen Job verlieren.

Damit sind die grünen NGO`s und die Grünen selbst die falschen Ansprechpartner! Die haben längst ihre Lobby in der Verwaltung etabliert, ich erlebe es fast jeden Tag! Der Minister tanzt im Takt, wenn Verwaltung und NGO`s aufspielen.

Um diesen sachlich völlig unbegründbaren Schwachsinn zu verhindern, gibt es m.E. nur einen Weg, nämlich den zu unseren Abgeordneten. Da sind wir alle gefordert, egal ob wir in Küstennähe wohnen oder nicht. Nicht telefonisch, sondern in einem persönlichen Gespräch.
Soltwaters wäre gut beraten, hierfür die notwendigen Informationen bereit zu stellen. Die besseren Argumente sind auf unserer Seite, wir müssen sie sammeln, bündeln und die Entscheidungsträger damit sachkundig machen.

Der Zeitpunkt wäre jetzt genau richtig. Das Umweltministerium bekommt duch den zunehmenden Widerspruch aus der Landbevölkerung gegen den Schutz der rasant expandierenden Wolfspopulation ziemlich Wind von vorne, eine zweite öffentlich wirksame Baustelle wird man sich gerade jetzt nicht antun.

Wie man im Rheinland sagt: Arxxx hoch, Zähne auseinander.
Gruß vom Bob

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43

Sonntag, 7. Februar 2016, 12:04

Bob 57 hat in seinem Posting viele Dinge/Gründe benannt, die leider eine vernünftige Aussprache/Diskussion mit den Nationalparkämtern quasi unmöglich machen.
Was auch nicht akzeptiert werden darf und angeprangert gehört : Belastbare Zahlen und Gründe, die zu weiteren Maßnahmen gem. Evaluierungsvorhaben zwingen und uns Wassersportler damit weitestgehend aus den Watten aussperren, sind nicht von den Dienststellen zu erfahren.

Dieses unfaire Verhalten und die Negierung unserer Wassersportverbände durch die Behörden und "Naturschützer" dürfen wir uns nicht gefallen lassen!
Anscheinend müssen die Wassersportler an der Nordseeküste wohl auch erst eine Petition in Gang setzen, um überhaupt wieder mitsprechen zu dürfen.
Allerbest

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44

Sonntag, 7. Februar 2016, 13:28

Ich bzw. das eine Petition was bringt. Dank Internet treten die Petitionen schon inflationär auf und die Wirkung verwässert etwas.
Ich denke es muss von schreibkundiger Seite an die Presse herangetreten werden um diese Machenschaften zwischen Regierung und Umweltverbänden publik zu machen.
Vielleicht müssen wir Wassersportler auch über den Tellerrand schauen und sich mit Fischern und Touristen zu gemeinsamen Aktionen aufzumachen?
Das kann von Kundgebungen an touristischen "Hotspots" bis hin zu kleinen Blockadeaktionen als Bootskonvoi etc. gehen. Vielleicht kann man kommenden Sonnabend erörtern was geht?

querbeetrutscher

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45

Sonntag, 7. Februar 2016, 13:31

Hi Sönke,
das wird sicherlich ein ausgiebiges Thema ;)
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Bob 57

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46

Montag, 8. Februar 2016, 13:39

Vielleicht sollte man mal einen Blick auf Campact, Verden werfen.
Die scheinen mir im Umgang mit Politikern recht professionell zu sein, für unsere Zwecke allerdings ungeeignet, da mit dem BUND "verschwägert".
Gruß vom Bob

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47

Montag, 8. Februar 2016, 13:59

Das Problem ist ja, von Seiten der NP-verwaltungen und Umweltverbände wird ja nicht mit sachlichen Argumenten, belastbaren Zahlen u. Fakten agiert, auf deren Grundlage vorgesehene Verschärfungsmaßnahmen ("Evaluierungen") gegen die Sportschifffahrt begründet werden können. :sauer3:
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48

Montag, 8. Februar 2016, 15:48

Das ist nicht ganz richtig.

Die in Schutzgebieten usw. geltenden Vorschriften sind Landesgesetze mit zugehörenden Verordnungen oder Verordnungen der Landkreise.
Diese Verordnungen sind, bevor sie erlassen werden, den Trägern öffentlicher Belange zur Stellungnahme vorzulegen. Dabei ist plausibel zu begründen, warum eine Neuregelung erforderlich ist. Zu den TÖB`s gehören z.B. die anerkannten Umweltverbände, die betroffenen Körperschaften oder auch die Fachbehörden.
Wenn den beteiligten TÖB`s die Begründung nicht ausreicht, können sie das rügen und ggf. eine Erweiterung verlangen, wobei es aber im Ermessen der erlassenden Behörde liegt, darauf zu reagieren.
Falls die erlassende Behörde nicht ausreichende oder fehlerhafte Informationen vorlegt, die Reklamationen der TÖB`s ignoriert und das Gesetz/die VO erlässt, bietet sch der Weg zum Verwaltungsgericht an. Damit wird die Gültigkeit der VO allerdings zunächst nicht aufgeschoben oder aufgehoben, dies wird im Fall des Falles erst durch ein Urteil erfolgen.
(Genau davor haben die Verwaltungen und Umweltverbände allerdings ziemlichen Bammel, denn damit wird nicht nur ihre Sachkompetenz bemängelt, sondern ihre ganze Planung muß auch erneut erfolgen und das kostet Erhebliches an Zeit und Geld. Erfolgt zeitgleich eine entsprechende Information an den Rechnungshof, wird es noch lustiger. )

A la bonheur: Ist Soltwaters kein "Anerkannter Umweltverband" und wenn nein, wurde die Anerkennung mal betrieben?


Am Rande ein Zitat aus dem Protokoll über die öffentliche Sitzung des Nationalparkkuratoriums Dithmarschen
am 30. Juni 2015 im Kreishaus in Heide, um die Vorgehensweise zu verdeutlichen.

Hat die Aufgabe der „3 Stunden-Regelung“ Auswirkungen für Wassersportler?

Frau Boley-Fleet (Nationalparkverwaltung) berichtet, dass durch den Wegfall der „3 Stunden-Regelung“ ein
Trockenfallen in der Zone 1 außerhalb der Robben- und Vogelschutzgebiete auch
zukünftig nicht zulässig ist. Allerdings sollen in Gesprächen mit den Seglern und
Kajakfahrern ausreichend Trittsteine eingerichtet werden.


Hätte man das .."auch" im 1. Satz HINTER das ... zukünftig... gestellt, wäre einiges klarer geworden.

Ausserdem ein Zitat aus dem Evaluationsbericht des BUND:

http://www.bund-niedersachsen.de/nc/pres…ch-vor-bund-fo/

..." Der Küstenschutz im Nationalpark sollte auf das zwingend erforderliche Maß begrenzt werden, dabei müssten Naturschutzbelange ausreichend berücksichtigt werden, fordert Wudtke. Um die Salzwiesen zu schonen, wie im Bericht angeführt, sollten sie weniger begrüppt (entwässert) und beweidet werden. Damit sich die natürlichen dynamischen Prozesse im Nationalpark weiterentwickeln können, soll die sogenannte Nullnutzungszone auf über 50 Prozent der Gesamtfläche erweitert werden. In dieser Zone dürfen zum Beispiel keine Fischerei und keine Sandentnahmen stattfinden. Die aus Sicht des BUND zu intensive Nutzung des Nationalparks durch Fischerei, Leitungstrassen und für Trendsportarten wie das Kitesurfen soll weiter reduziert werden....."

Es wäre zu überlegen, durch ein Gutachten zu beweisen, daß unsere Segelei die dynamischen Prozesse im Wattenmeer nicht behindert.
Gruß vom Bob

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49

Montag, 8. Februar 2016, 16:17

Es wäre zu überlegen, durch ein Gutachten zu beweisen, daß unsere Segelei die dynamischen Prozesse im Wattenmeer nicht behindert.


Ist wohl soweit richtig, nur wer soll das finanzieren ??? - dann lass uns man alle anfangen zu sparen und zu sammeln!
Andererseits sehe ich erst mal unsere Gegner in der Beweispflicht!
Allerbest

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Montag, 8. Februar 2016, 22:02

Ich denke, so teuer würde das nicht. Ausserdem, wer weiß, ob es so etwas z.B. in den Niederlanden nicht schon gibt.

Und zum Schluß:
Rechne mal für jedes im Wasser iegende Boot in den Watthäfen 10.- Euro. Da finanziert man so ein Gutachten locker mit.

Was mir gerade noch einfällt - Wie sieht das in den NL überhaupt aus? Wie hoch ist der Anteil von Nullflächen bei denen und ist da etwas geplant?
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51

Dienstag, 9. Februar 2016, 07:09

Ich denke, so teuer würde das nicht. Ausserdem, wer weiß, ob es so etwas z.B. in den Niederlanden nicht schon gibt.

...ich geh mit dir jede Wette ein, dass man das hier nicht gelten lassen würde, und wenn es nur damit begründet würde, dass die hieisgen Wattwürmer keine Holzsschuhe tragen...
Das problem ist, dass die öffentliche Hand in solchen Belangen kein fiskalisches Denken an den Tag legt, sondern blind durch alle Instanzen geht, koste es was es wolle.... der BUND auch...der hofft ja schließlich auf einen Ablasshandel, egal mit welcher Seite
Entspanne dich. Lass das Steuer los. Trudle durch die Welt. Sie ist so schön.
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Dienstag, 9. Februar 2016, 12:22

Zum Thema "wie machen die das in NL" steht doch soltwaters in enger Verbindung mit wadvaarders.nl oder nicht?!

Ich wünsche Euch auf jeden Fall viel Glück und möchte das deutsche Wattenmeer irgendwann auch noch ersegeln...

Bob 57

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Dienstag, 9. Februar 2016, 12:34

Mein "Fockaffe" meinte gestern, als wir das Problem diskutierten:

"Papa, das ist kein Problem.
Wir beschränken uns zukünftig auf die Priele.
Vor Norderney und Borkum segeln und motoren am Osterwochenende alle, die da in der Gegend liegen. Und zwar brav vor der Hafeneinfahrt. Wird zwar etwas chaotisch, die Fähre wird nicht durchkommen, aber das ist dann eben so.
Und vor Wangerooge und den anderen Inseln findet das gleiche statt. Die Grünen haben auch mal vor der Startbahn West angefangen."

Auch wenn es nicht realistisch ist, die Vorstellung alleine fand ich charmant. Die besonders Mutigen können ja statt dessen Elbe und Weser besegeln......
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Dienstag, 9. Februar 2016, 13:05

Zum Thema "wie machen die das in NL" steht doch soltwaters in enger Verbindung mit wadvaarders.nl oder nicht?!


Ich hoffe sehr, dass die Formalitäten hierfür endlich erledigt und rechtskräftig sind, damit sie agieren kann

Näheres dazu gibt es hoffentlich auf der JHV der SOLTWATERS am 13.02.16 im TP "Befahrensregelung"

@Bob 57: Falls Du noch kein Mitglied der Soltwaters bist, kannst Du als sachkundiger Gast gerne am 13.2. dazu kommen, Kontakt über http://www.soltwaters.de/impressum.
Allerbest

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Dienstag, 9. Februar 2016, 13:46

@querbeetrutscher
ich bin seit fast 10 Jahren MG bei Soltwaters und werde, so Gott will, dieses Jahr zur JHV kommen.


Zum Thema.

Mir scheint, der politische Hintergrund ist einigen noch nicht ganz klar:
Die 3-Stunden-Regelung ist Bestandteil der NPNordSBefV, also Bestandteil eines Bundesgesetzes.

Die Ausweisung der Schutzzonen dagegen erfolgt auf Länderebene und die beteiligten Länder sind rot-grün regiert.

Das bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als dass die u.a. auch uns betreffenden Befahrensregelungen vom Bund auf die Länder verlagert werden. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Als Niedersachsen sitzen für die CDU im Verkehrsausschuss des Dt. Bundestages:
Maik Beermann Nienburg
Ingrid Pahlmann Gifhorn/Peine stellvertretend
Günther Lach Wolfsburg
Hans Werner Kammer Friesland-Wittmund
Dirk Fischer Hamburg

Und genau die muß man ansprechen und ihnen klarmachen, wie sie gerade übern Tisch gezogen werden sollen.
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Dienstag, 9. Februar 2016, 20:54

Mein "Fockaffe" meinte gestern, als wir das Problem diskutierten:

"Papa, das ist kein Problem.
Wir beschränken uns zukünftig auf die Priele.
Vor Norderney und Borkum segeln und motoren am Osterwochenende alle, die da in der Gegend liegen. Und zwar brav vor der Hafeneinfahrt. Wird zwar etwas chaotisch, die Fähre wird nicht durchkommen, aber das ist dann eben so.
Und vor Wangerooge und den anderen Inseln findet das gleiche statt. Die Grünen haben auch mal vor der Startbahn West angefangen."

Auch wenn es nicht realistisch ist, die Vorstellung alleine fand ich charmant. Die besonders Mutigen können ja statt dessen Elbe und Weser besegeln......
Solche Aktionen (Blockaden muss man das ja nicht nennen, die Zwille kann ja erst einmal zu Hause bleiben ;-) finde ich recht charmant.
Mit etwas Witz und esprit durchgezogen, kann das an einem Ferienwochenende schon ordentlich Aufmerksamkeit erzeugen....

querbeetrutscher

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Dienstag, 9. Februar 2016, 21:30

Es wird wohl eine interessante Debatte auf der JHV - es werden aber auch Akteure erforderlich aus den Mitgliederreihen!
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Dienstag, 9. Februar 2016, 22:09

Ich bin leider nicht so im Thema, außerdem passiert es machmal und ich fahre durch ein "verbotenes" Wasser.
Weil es wirklich schwer zu erkennen ist, ohne Grenzen, Markierungen und der ständigen Ebbe und Flut.

Vielen Dank an Rolf, Sönke und Bob (unbekannter Weise) für die Vertretung vieler und auch meiner Interessen.

Grüße und Danke,
Thorsten

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Dienstag, 9. Februar 2016, 22:22

Danke für die Blumen Thorsten, aber wirklich vertreten habe ich bisher noch nichts ausser meiner Meinung. ;-)
Ich werde am Sonnabend zur JHV auch wenn ich eigentlich kein Vereinsmensch bin und aufgrund meiner freiberuflichen Tätigkeit nicht viel Zeit habe.
Aber Es ist dringend bevor die das Watt abschliessen und den Schlüssel wegschmeissen.
Vielleicht ergibt sich am kommenden Sonnabend im Gespräch etwas, was ich und die anderen anwesenden im Rahmen ihrer Möglichkeiten dazu beitragen können das es nicht dazu kommt.

Ich fange doch gerade erst mit der Segelei an, und da wollen die mir weismachen das das die Umwelt schädigt?
Neee nicht mit mir...... :gh:

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60

Dienstag, 9. Februar 2016, 22:33

Moin Thorsten,
es steht auch Dir der Weg offen Dich im Interesse aller Wattfahrer mit zu engagieren.
Die Wattfahrer brauchen jede mögliche Unterstützung zur Wahrung des bestehenden Rechtes und zur Verhinderung weiterer unbegründeter Einschnitte.Wie an derer Stelle schon geschrieben - es werden Behauptungen aufgestellt die durch nichts untermauert werden, um die Wattenschipperei zu eliminieren - so also auch für Dein Revier und Dich!
Sorry, die Entwicklung treibt auch mich krasser zu argumentieren!

Zitat

Die Global Kitesport Association reagierte mit einer umfangreichen Petition. Fast 22 000 Unterschriften gegen ein generelles Verbot

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