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Sehbeer

Klabauter

  • »Sehbeer« ist der Autor dieses Themas

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1

Mittwoch, 11. Januar 2017, 15:41

Seemine

https://www.emderzeitung.de/ostfriesland…sprengt-332245/

Zitat

Seemine vor Juist wird auf Sandbank gesprengt
Das Wetter machte einer Sprengung auf der Nordsee einen Strich durch die Rechnung.
Juist. Ein Sicherungsfahrzeug des Windparks "Godewind 2" hat am Dienstagvormittag eine Seemine im Randbereich des Windparks festgestellt. Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt in Wilhelmshaven hat das Havariekommando zur Übernahme der Gesamteinsatzleitung angefordert. Dieses übernimmt seit gestern die Leitung des Einsatzes. Derzeit hat das Mehrzweckschiff "Mellum" die Seemine im Schlepp und wird von einem Bundespolizeischiff begleitet. Ziel der Schiffe ist die innere Jade. Dort soll die Mine in den kommenden Stunden auf einer vorgelagerten Sandbank kontrolliert gesprengt werden. ...


http://www.oz-online.de/-news/artikel/25…dpark-vor-Juist

Zitat

Seemine trieb durch Windpark vor Juist
Eine Seemine beschäftigt das Havariekommando vor der ostfriesischen Küste. Die schwimmende Bombe war am Dienstag in einem Windpark entdeckt worden. Inzwischen ist ein Platz für die Sprengung gefunden worden.
Cuxhaven/Juist - Eine Seemine ist am Dienstag im Windpark Godewind II rund 30 Kilometer vor Juist entdeckt worden. Das teilte das Havariekommando in Cuxhaven mit. Ein Sicherheitsfahrzeug des Windparks habe die Mine entdeckt, heißt es in einer Pressemitteilung. Der Sprengsatz stammt vermutlich aus dem Zweiten Weltkrieg.
Aufgrund des schlechten Wetters haben Sprengstoffexperten entschieden, die Mine nicht auf See zu entschärfen. ...



http://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norden…ordsee-entdeckt
http://www.ndr.de/nachrichten/niedersach…seemine102.html
liebe Grüße

Mattze :Kaleun_Sleep:

beautje

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2

Mittwoch, 11. Januar 2017, 15:48

Als erklärter Pazifist und Ex-Zivi muss ich mal ganz blöd fragen:

Schwimmen die Dinger in der Gegend rum :zus(4):
Da kann man ja froh sein, wenn man nur einen Container rammt...

Edit:
OK, wer lesen kann...
Zitat NDR:
Ankertaumine aus dem Zweiten Weltkrieg

Laut Expertenaussagen handelt es sich um eine deutsche Ankertaumine aus dem Zweiten Weltkrieg, deren Sprengkraft 150 bis 250 Kilogramm beträgt. Normalerweise sind diese Minen durch einen Anker am Meeresboden befestigt. Da das Material über die Jahrzehnte korrodiere, sei es nicht ungewöhnlich, dass sie sich von ihren Ketten lösen und an die Wasseroberfläche treiben, so der Sprecher des Havariekommandos.


beruhigt mich jetzt aber auch nicht wirklich...

F28

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3

Mittwoch, 11. Januar 2017, 16:03

Schwimmen die Dinger in der Gegend rum

hast Du denn noch nie so ein Ding gesehen? Die stehen doch öfter mal in Häfen an Land, zur Deko. Das sind diese runden Stahlkugeln, mit ca. 1 Meter Durchmesser und den Auswüchsen an der Seite und oben (das sind die Zünder). Zumindest in englischen Häfen sieht man die noch öfter.
Normalerweise schweben die am Ankerseil auf der voreingestellten Tiefe unter der Wasseroberfläche - je nach angepeiltem Ziel werden diese Teufelseier auf den passenden Tiefgang eingestellt. Tja, und wenn das Ankergeraffel wegkorrodiert ist, schwimmt sie halt auf und geht auf die Reise.

Übrigens enthält der von mir hochgeschätzte Reeds Nautical Almanac auch zu diesem brisanten Thema wertvolle Tips:
"In the very unlikely event that you should com across a drifting seamine, please do NOT prod it with ab boathook. Do NOT try to tow it into the harbour. Financial awards for such actions have been discontinued" (aus der Erinnerung wiedergegeben).
Für mich eines der schönsten Beispiele für britischen Humor.
Gruß
F28

Bluis

Salzbuckel

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4

Mittwoch, 11. Januar 2017, 16:04

Als erklärter Pazifist und Ex-Zivi muss ich mal ganz blöd fragen:

Schwimmen die Dinger in der Gegend rum :zus(4):
Da kann man ja froh sein, wenn man nur einen Container rammt...

Edit:
OK, wer lesen kann...
Zitat NDR:
Ankertaumine aus dem Zweiten Weltkrieg

Laut Expertenaussagen handelt es sich um eine deutsche Ankertaumine aus dem Zweiten Weltkrieg, deren Sprengkraft 150 bis 250 Kilogramm beträgt. Normalerweise sind diese Minen durch einen Anker am Meeresboden befestigt. Da das Material über die Jahrzehnte korrodiere, sei es nicht ungewöhnlich, dass sie sich von ihren Ketten lösen und an die Wasseroberfläche treiben, so der Sprecher des Havariekommandos.


beruhigt mich jetzt aber auch nicht wirklich...


Klaas, ich war auch nicht bei dem Verein ;) Aber ich kann Dir sagen, das passiert immer mal wieder daß die Dinger , oder auch andere, in der Gegend rum schwimmen. ( Auf'm Ijsselmeer hab ich es noch nicht mitbekommen) :)
:segeln:
Schöne Grüße

Thomas

F28

Salzbuckel

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5

Mittwoch, 11. Januar 2017, 16:17

Auf'm Ijsselmeer hab ich es noch nicht mitbekommen) :)

meistens wurde die Dinger als großräumige Minensperren in der offenen See verlegt, um die Bewegungsfreiheit des jeweiligen Feindes einzuschränken.
Oder in den Zufahrten zu den großen Seehäfen des jeweiligen Feindes verlegt (Themse, Westerschelde, Elbe etc.).
Das Ijseelmeer passt da nicht in's Schema. Würde mich nicht wundern, wenn da überhaupt keine Minen gelegt worden wäre. Weder von den Deutschen, noch von den Alliierten.
Gruß
F28

beautje

Seebär

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6

Mittwoch, 11. Januar 2017, 16:33

Naja, zwei-drei Sperren vor Lemmer, Workum/Hindeloopen und Makkum und die Bewegungsfreiheit der deutschen Flotte wäre ziemlich eingeschränkt :segeln:

Bluis

Salzbuckel

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7

Mittwoch, 11. Januar 2017, 18:33

Naja, zwei-drei Sperren vor Lemmer, Workum/Hindeloopen und Makkum und die Bewegungsfreiheit der deutschen Flotte wäre ziemlich eingeschränkt :segeln:


Lemmer würde schon reichen :P Was meinste wie viel Platz dann auf'm Teich wäre :O
:segeln:
Schöne Grüße

Thomas

8

Mittwoch, 11. Januar 2017, 18:46

Interessanterweise habe ich mich gerade vor kurzem über deutsche Seeminen mit einem Freund unterhalten.

Der hat vor 30 Jahren bei der Marine der DDR routinemäßig Seeminen in den Schifffahrtswegen gesucht, gefunden und geräumt.
Ein relativ "alltäglicher" Vorgang während seiner Dienstzeit.

Es liegen wohl insgesamt noch reichlich ungefundene Minen in unseren Gewässern.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »derJakob« (11. Januar 2017, 22:06)


Warns

Salzbuckel

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9

Mittwoch, 11. Januar 2017, 18:52

Naja, zwei-drei Sperren vor Lemmer, Workum/Hindeloopen und Makkum und die Bewegungsfreiheit der deutschen Flotte wäre ziemlich eingeschränkt :segeln:
Soll man das als Vorschlag auffassen? :headspinn:
Gruß
Wolfgang

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10

Mittwoch, 11. Januar 2017, 19:19

Alt-Munition in der Ostsee

Nicht nur See-Mienen sorgen an der Ostsee für Frohsinn.
In Travemünde, am Strand des Priwalls ist vor ein paar Jahren ein Torpedo angetrieben worden. Den hatte ein Frühspaziergänger mit seinem Hund gefunden.
In 2016 sollte im Passathafen der Hafengrund am neuen Kranplatz ausgebaggert werden. Im Frühjahr vor dem Slipptermin begannen die Arbeite und mussten umgehend wieder eingestellt werden, denn der Bagger förderte reichlich Altmunition in die Schute.
Der Slipptermin im Frühjahr fand dann mit einen Autokran am alten Kranplatz statt.
Im Oktober kam dann der KRD und sondierte dem Bereich und die Munition wurde ab geborgen. Unmittelbar drauf kam wieder der Bagger mit der Schute und für den Slipptermin im Nov war wieder alles ok.
Es wurde aber nur in ein kleiner Bereich des Passathafens sondiert und die Munition ab geborgen.
Besonders gefährlich sind auch die Munitionsreste von Phosphor-Munition. Der ausgetretene Phosphor sieht aus wie Bernstein. Wenn es sich erwärmt entzündet er sich. Also beim Bernsteinsammeln die Fundstücke nicht in die Hosentasche stecken, sondern in einem Beutel, den man zur Not wieder ins Wasser schmeißen kann. Besser wäre, mit Sand abdecken und die Polizei rufen.
Es hat schon einige Vorfälle mit schweren Verbrennungen geben.

beautje

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11

Mittwoch, 11. Januar 2017, 19:21

Wolfgang, um Gottes Willen - nein! Ich habe doch schon oben geschrieben: Mit meiner Vergangenheit löst man sowas über Sitzblockade in der Hafeneinfahrt und kollektivem Klöppeln für den Weltfrieden.

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12

Mittwoch, 11. Januar 2017, 19:35

Ob so was noch sonst herumtreibt?

Ja, scheinbar. Kürzlich war in einer dänischen Zeitung einen Artikel, wo erwähnt wurde, dass in dänischen Gewässern gegen 3000(!) Sprengkörper vermutet werden.

Die Zahl ist hoch, und aus der Erinnerung, und wenn ich den Artikel wieder finde, dann verifiziere ich sie. Aber ich befürchte, dass sie etwa stimmt... ;(

Gruss, Michael
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13

Mittwoch, 11. Januar 2017, 20:27

Alliierte Bomber durften nicht mit Bombenzuladung wieder in England landen. Die haben die Ladungen dann entweder auf herumfahrende Schiffe geworfen, auf Bunker, oder wenn halt nichts da war in die Nord- oder Ostsee. Ich denke mal dass das meiste davon unterhalb der Wasseroberfläche liegt.
Gruß Flo :segeln:

Hier gibts Segel-Videos von mir

Warns

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14

Mittwoch, 11. Januar 2017, 21:18

Wolfgang, um Gottes Willen - nein! Ich habe doch schon oben geschrieben: Mit meiner Vergangenheit löst man sowas über Sitzblockade in der Hafeneinfahrt und kollektivem Klöppeln für den Weltfrieden.
Schade! Die Verkehrsdichte würde sich deutlich entspannen, jedenfalls für Stavoren, Urk, Enkhuizen. Ob das mit Klöppeln auch klappt? :frech:
Gruß
Wolfgang

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15

Mittwoch, 11. Januar 2017, 21:49

Da gab es doch einen Testlauf im letzten Jahr vor Stavoren. Der versenkte Binnenfrachter hat sich allerdings als Hafenblockade nicht bewährt. Es konnte keine deutliche Reduktion der deutschen Freizeitflotte im Testgebiet festgestellt werden. Daher wurde die Blockade nach einiger Zeit wieder ordentlich weggeräumt. :D
Dietmar


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Florion

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16

Mittwoch, 11. Januar 2017, 21:52

Vielleicht braucht es was mit höheren Decksaufbauten :verstecken:
Gruß Flo :segeln:

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17

Mittwoch, 11. Januar 2017, 21:59

@ Florion nicht nur Allierte Flieger haben ihre restlichen Bomben in die Ostsee geworfen. Nach Kriegsende wurden Schiffsladungen über Schiffsladungen von Beutemunition in der Ostsee verklappt. Und bei entsprechenden Seegang und Strömung weiß kein Mensch mehr wo das alles liegt.

franzjoh

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18

Mittwoch, 11. Januar 2017, 22:09

Dazu gab es eine Sendung im WDR > Altlasten
Grüße, Franz

Florion

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19

Mittwoch, 11. Januar 2017, 22:16

Hat man da nicht auch ganze Schiffe komplett mit Munition gefüllt und dann versenkt\gesprengt? Im Krieg wurden ja oftmals ganze Munitionstransporter versenkt
Gruß Flo :segeln:

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20

Mittwoch, 11. Januar 2017, 22:24

Habe es gefunden:

Es waren 5000, und nicht 3000, Minen - hier, für die die sich durch Dänisch kauen möchten - nur Minen, und nicht Bomben oder verklappte Munition.

Gruss, Michael
Bekennende flaue Flunder :-)

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