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SailingRainer

Proviantmeister

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1

Sonntag, 9. April 2017, 20:09

Nun Nachbar eines Windriesen

Heute wurde -wie jedes Jahr im April- Swantje gewassert.
Aber eines ist neu: Swantje liegt in unmittelbarer Nachbarschaft eines Windriesen !

Am südlichen Ende des Fischereihafens Bremerhaven angrenzend an das Gelände des Wassersportvereins Wulsdorf e.V.
wird derzeit als Prototyp "das größte Windrad der Welt errichtet.
Der Hersteller Adwen baut mit der AD8-180 eine auf 51 Pfählen und 1700 qm Beton gegründete 8-Megawatt Turbine.

Mit einer Nabenhöhe von 115 m und einem Rotordurchmesser von 180 m ein wahrhaft gewaltiges Bauwerk,
für dessen Errichtung auch der größte Raupenkran der Welt -ein Terrex C 8800- herhalten muss.
Allein 130 Lkw fuhren die Einzelteile zur Baustelle, wo er innerhalb 3 Wochen zusammengesetzt wurde.

Das 5. und letzte Turmsegment wird zusammen mit Gondel/Maschinenhaus und Narbe montiert.

Bin gespannt, wie das ganze dann von meinem kuscheligen Liegeplatz -am Rande von Schilfgürtelrest und Parzellen-
auf mich wirkt.

Auf jeden Fall wird der Riese den Betreibern Adwen / Frauenhofer Institut wertvolle Forschungsergebnisse liefern.

(Quelle für die technischen Daten: Nordseezeitung Bremerhaven vom 31. März 2017

Als Nachtrag noch eine Info zu GROWIAN
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Growian
um die Entwicklung der Windturbinen aufzuzeigen
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  • StandortWVW.jpg (189,4 kB - 127 mal heruntergeladen - zuletzt: 6. Dezember 2019, 12:21)
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  • Windriese.jpg (230,12 kB - 131 mal heruntergeladen - zuletzt: 6. Dezember 2019, 12:21)
Sailing-Rainer
...erst mal weg von Land
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SailingRainer« (9. April 2017, 22:22)


unregistriert

2

Montag, 10. April 2017, 08:32

So ein Kran war vor ein paar Monaten auch bei uns am Werk. Dabei wurden mehrere riesige Windkraftanlagen aufgestellt, welche mindestens 80, wenn nicht sogar 100m Nabenhöhe besitzen. Wenn so ein Gigant die bisher höchsten Gebäude (welche bei uns in der Region meist Kurchtürme sind) in einer Landschaft ablöst, dann ändert sich das Landschaftsbild natürlich komplett. Wenn ich beispielsweise an einem See bei uns in der Nähe stehe und zum anderem Ufer schaue, dann sticht nicht mehr der riesige Kirchturm aus der Menge der Gebäude hervor, sondern eben dieser etwas weiter entfernt stehende, um ca 30m höhere Gigant. Aber irgendwie finde ich solche Ansichten auch faszinierend

SailingRainer

Proviantmeister

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3

Donnerstag, 27. April 2017, 19:21

Gondel aufgesetzt

Nachdem gestern die Gondel mit Narbe auf einem 12-achsigen Transportwagen unter den Kran transportiert wurde,
hob dieser heute gegen 11:30 das 770 Tonnen Hightech-Teil auf die letzte Turmsektion.

Ich war gerade -von meinem frühen Helgoland-Törn gestern zurückgekehrt auf meiner Swantje
und konnte so diesen Augenblick festhalten.
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4

Freitag, 28. April 2017, 06:41

Mich würde mal interessieren was solch ein Kran an Tagesmiete kostet.
Gruß
der Michael

:D

5

Freitag, 28. April 2017, 07:54

Ich bin gespannt, was die "Nahelieger" zur Geräuschkulisse sagen.
Ich möchte solch ein Ungetüm nicht in meiner Nähe haben.

Aus Sicht der Energieversorgung scheint das auch eine Sackgasse zu sein...

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6

Freitag, 28. April 2017, 09:07

Ich bin definitiv ein Freund erneuerbarer und dezentraler Energie.

Aber was den Grad der „Verspargelung“ durch Windräder speziell hier im Norden angeht, geht mir dies schon zu weit.
Schön ist die Landschaft schon lange nicht mehr, denn es gibt ja auch eine optische Umweltverschmutzung.

Es ist leider immer das Gleiche Konzept:
Zuerst werden überzogene Subventionen eingeführt und damit werden Großprojekte stimuliert, mit denen Investoren Rendite abschöpfen.
Alles bezahlt und ertragen vom Bürger und Stromkunden.

Wenn dann demnächst die Windmühlen technisch/wirtschaftlich abgewirtschaftet sind, wird wohl auch der Bürger die Schrottbeseitigung zu Wasser und an Land zahlen müssen, denn die Investoren bilden dafür genau keine Rücklagen, stattdessen ziehen sie weiter.

Regenerative dezentrale Energienutzung sieht für mich anders aus.
Gruß

Martin

Der Segler mit Zeit hat immer den richtigen Wind :)

Klaus Helfrich

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7

Freitag, 28. April 2017, 09:28

Aus Sicht der Energieversorgung scheint das auch eine Sackgasse zu sein...
Regenerative dezentrale Energienutzung sieht für mich anders aus.
..und wie würdet ihr die Energieversorgung beziehungsweise die "regenerative dezentrale Energienutzung/erzeugung" gestalten?
Die Gieselau Schleuse auf dem Weg von und zur Eider ist wieder geöffnet und so soll das auch bleiben!

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8

Freitag, 28. April 2017, 09:42

Nun ja, bevor man die Erzeugung angeht, muss man den Verbrauch reduzieren – das ist eigentl. eine alte Weisheit und dies wäre damit das „richtige“ Konzept.
30% der Endenergie wird z.B. durch die privaten Haushalte verbraucht und dort 87% für Raumwärme u. Warmwasser und „nur“ 13% für Strom.
Wo damit die Schwerpunkte liegen sollten wäre damit eigentl. klar – wird aber nicht gemacht.
Stichworte wären „Nullenergiehaus“ (Energie-autarke Häuser/Wohnungen) und die entsprechende Verpflichtung/Förderung.
Am Altbestand der Wohnungen - auch der Kommunen, des Staates - wird nix gemacht.
Stattdessen werden weiterhin energiefressende Glaspaläste insbesondere für Büro/Gewerbe errichtet.
Eine Anpassung der Baugesetzgebung für alle Bauten (Altbestand/Neubau) in Richtung Sparen/Nutzung regenerativer Energie (Solar) wäre ein gangbarer Weg.
Gleiches gilt für den Verkehrssektor, z.B. Güter konsequenter auf die Schiene/Schiff.
Stattdessen gibt es immer mehr LKW zu osteuropäischen Dumpingkonditionen und nun auch verstärkt Fernbusse statt Bahn.

Nachtrag:
Ein Beispiel eines Mittelständlers aus meiner alten Heimat: "Sonne schweißt Stahl"....es geht also, auch bei der Industrie und dies sogar mit Überschuß!
http://technoboxx.de/aktuelles-downloads…annelore-kraft/
Gruß

Martin

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frank_x

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9

Freitag, 28. April 2017, 10:01

Viele alte WKAs werden demontiert, aufgebarbeitet und z.B. in Afrika wieder aufgebaut. Und das gute an WKAs ist, dass sie nicht nur keinen Gramm CO2 ausstoßen, wenn sie einmal stehen sondern auch vergleichsweise risikoarm betrieben und billg wieder abgebaut werden können und auch keinen strahlenden Sondermüll für die nächsten tausende von Jahren erzeugen.

Also ich sehe die Dinger - insbesondere an Land - als eine mittelfristige Übergangslösung bis es bessere - nicht-fossile Möglichkeiten zur Energieerzeugung gibt.

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10

Freitag, 28. April 2017, 10:11

Ich bin ja nicht gegen Windkraftanlagen, aber sehr wohl gegen die deplazierte massive Konzentrierung.

Die "Offshore-Abgabe" die der Stromkunde zahlt ist die wirtschaftliche Kompensation für die Anlagenbetreiber, die ihren Strom nicht wegkriegen, weil die Netzanbindung nicht besteht bzw. nicht leistungsfähig genug ist.

Wenn endlich die regenerative Stromerzeugung verbrauchsnah realisiert würde, wäre auch die Stromtrassen-Diskussion völlig überflüssig gewesen.
(Das Kind ist aber längst in den Brunnen gefallen.)

Für die großen Nord-Süd-Stromtrassen werden demnächst die Stromkunden wieder zahlen müssen.
Die übernächste Abgabe für die Stromkunden wurde auch schon angekündigt: Investitionen in die Verteilungsstruktur für die Ladestationen der E-Mobile.

Na, was gemerkt?
Gruß

Martin

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Hanser

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11

Freitag, 28. April 2017, 10:23

Zitat

Stichworte wären „Nullenergiehaus"

Wir in D haben ohnehin den größten Dämmwahn. Und was Bürogebäude angeht, für die gelten die gleichen extrem hohen Anforderungen. Das Problem der Bürotürme ist eher, die viele Wärme im Sommer zu reduzieren. Das passiert dann mit energieverbrauchenden Klimaanlagen. Und das Drama mit den schadstoffbelasteten Polystyroldämmplatten? Und das Drama mit den abfackelnden Mehrfamilienhäusern wegen der Dämmung? Aber vernünftige Mittelwege bei den verschiedenen Randbedingungen zu finden, ist in D schwierig.

Zitat

Alles bezahlt und ertragen vom Bürger und Stromkunden.

Der - in meinen Augen - falsche Reflex. Die uninformierte, ängstliche Bürgerschaft hat den Ausstieg aus der Kerntechnik gewollt. Also muss sie bluten. Sich dann zu beschweren halte ich zwar für typisch aber falsch. Rundrum auf der Welt laufen die Großkraftwerke alle Art! Nur hier sollen sie weg.

Und das ganz schlimme: Dann braucht man neue Stromtrassen und es setzen die gleichen Wohlstandsbürger durch, dass die häßlichen Leitungen für ein Vielfaches an Geld unter die Erde sollen. Und ich bezahle es über die Stromkosten.



Sorry für OT, es ist Spargelzeit in D: Zurück zu den Windkraftwerken in der Landschaft!

Volker

frank_x

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12

Freitag, 28. April 2017, 10:30

Natürlich hat die momentane Ausgestaltung der Energiewende eine echte Schlagseite, die leider von späteren Regierungen nicht beseitigt sondern massiv vergrößert wurde. Stichpunkte hier :



  • Befreiung von der Umlage für Großverbraucher ( massiv ausgeweitet nach RotGrün)
  • Netzentgelte lokal ( GroKo besteht darauf)
  • CO2-Abgabe verhindert ==> Weiterlaufende Kohlekraftwerke ==> abgeschaltete WKAs ==> steigende Netzentgelte in SH, MV und Brandenburg
  • ...

Ich denke, dass der Punkt erreicht ist, wo die weiteren Schritte der Energiewende steuerfinanziert werden müssen und können, da wir anders als 2000 auch die Steuerkraft dafür haben. Doch damit so etwas Wirklichkeit wird, müssen natürlich auch die Leute mit der nötigen Durchsicht gewählt werden ... Der Status-Quo ist aber sehr bequem - für die Großindustrie die sehr geringe Energiekosten hat, die großen Parteien, die dabei immer auf Grün verweisen kann, die Kohleindustrie ( samt Gewerkschaften ) ...

Klaus Helfrich

Salzbuckel

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13

Freitag, 28. April 2017, 10:35

Gleiches gilt für den Verkehrssektor, z.B. Güter konsequenter auf die Schiene
Gut gebrüllt, leider sind die Kapazitäten der Bahn zur Frachtbeförderung ausgereizt und können nicht schnell erhöht werden. Insbesondere der Bau neuer oder der Ausbau bestehender Trassen ist vielerorts quasi unmöglich, der Waggon- und Lokomotivbau ist ausgelastet.

Wenn endlich die regenerative Stromerzeugung verbrauchsnah realisiert würde, wäre auch die Stromtrassen-Diskussion völlig überflüssig gewesen.
Gerade Windkraftanlagen werden vorzugsweise im Norden gebaut, da hier die Windsituation günstig ist - in Süddeutschland ist das eher nicht der Fall. Daher wird man den per Windkraft erzeugten Strom leider weiterhin über weite Strecken transportieren müssen. Solaranlagen haben einen hohen Flächenverbrauch und außerdem scheint in Deutschland die Sonne nicht so häufig, wie es für solche Anlagen optimal wäre.
Die Gieselau Schleuse auf dem Weg von und zur Eider ist wieder geöffnet und so soll das auch bleiben!

hanjin

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14

Freitag, 28. April 2017, 10:45

Ich bin gespannt, was die "Nahelieger" zur Geräuschkulisse sagen.
Ich möchte solch ein Ungetüm nicht in meiner Nähe haben.

Aus Sicht der Energieversorgung scheint das auch eine Sackgasse zu sein...
Das sieht so aus.
In der Schweiz ist die erste Stromvernichtungsanlage gebaut worden.

Photovoltaik- und Windkraftanlagen haben die unangenehme Eigenschaft,
dass deren Produktion schlecht planbar ist. Wolkenbänder und wechselnde
Winde lassen die Stromeinspeisung plötzlich an- oder abschwellen.

Hauptaufgabe der Anlage
ist, in kurzer Zeit eine möglichst grosse Menge an Strom zu vernichten.

Siehe hier

http://www.blick.ch/news/wirtschaft/alle…-id6551821.html

Schöne neue Welt.
Niemandes Herr, niemandes Knecht. :)

unregistriert

15

Freitag, 28. April 2017, 10:57

und nun auch verstärkt Fernbusse statt Bahn.
Fernbusse sind (oft) umweltfreundlicher als Bahn. Bitte informiere Dich.

Andere Deiner Argumente wurde ja schon sehr gut geantwortet. Aus meiner Sicht, macht es Sinn, Windkraftanlagen dort zu installieren wo es Wind und Platz hat. Zentralisieren ist u.a. doch wichtig wegen Leitungen?

Deutschland darf m.M.n. stolz darauf sein, so innovative Energiegewinnung forciert zu haben. Besser als Kohle. Wenn andere Länder noch zehntausende Jahre für Entsorgung zahlen, lässt D einfach die Windräder laufen. (Ok, alter Atommüll ist natürlich noch da - wenn das ehrlich umgelegt würde, wären Stromkosten VIEL höher). Ist es nicht so?

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16

Freitag, 28. April 2017, 11:03

@hanjin,

dabei hat die Schweiz doch schöne Bergseen und Pumpkraftwerke. Dass Windanlagen und Solarenergie nicht zur Grundlastversorgung alleine geeignet sind weiß man. Daher bleiben auch Gaskraftwerke bestehen die schnell viel Strom liefern können bei Flaute.

In den Bergen gibt es Wasserkraftwerke und Pumpspeicher. Wenns windet wird Wasser den Berg rauf gepumpt, bei Flaute lässt man es durch eine Turbine runterlaufen. Passt.

Ich finde Windkraftanlagen eigentlich sehr schön und elegant.

DK hat übrigens letztes Jahr über 40% des Jahresbedarfs an Energie durch Windkraft gewonnen und da geht noch mehr.

Und ja Windkraftanlagen müssen da hin wo es am sinnvollsten ist. Sonst können wir auch gleich diese Bescheuerte Idee von den beiden Amis aufgreifen und Straßenbelag und Parkplätze aus Solarzellen machen. Clever....

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17

Freitag, 28. April 2017, 11:23

..und wie würdet ihr die Energieversorgung beziehungsweise die "regenerative dezentrale Energienutzung/erzeugung" gestalten?

Ganz einfach, planerisch konzeptionell im Sinne der Menschen und nicht im Sinne des Profites. Und zwar bundesweit und nicht nur regional bezogen.

Bin mal gespannt wenn der Treaderöffner die ersten nervtötenden Geräuschkulissen an seinem bisher so ruhigen Liegeplatz wahrnimmt oder ggf. die Schlagschattenwirkung, das ist Stress pur für die menschliche Physiognomie, immerhin sind die Dimensionen gewaltig. (Übrigens selbst erlebt an meinem letzten Eigenheimstandort mit den noch kleinen Rädern bei Entfernungen von ca einem Kilometer vom Standort)

Damit kein falscher Eindruck entsteht, ich favorisiere durchaus die erneuerbaren Energien aber wie eingangs erwähnt in einem gesellschaftlich umfassenden Konzept und da wird die Menschheit vorerst vergeblich drauf warten, denn der Profit argumentiert alle Argumente dieser Art tot.
Ist also letztendlich akademisch die Diskussion solange wir im kapitalistischen System verhaftet sind.
Diskutiere nie mit Idioten, sie holen dich auf ihr Niveau und schlagen dich dann mit Erfahrung :D

18

Freitag, 28. April 2017, 11:59

die Schlagschattenwirkung, das ist Stress pur für die menschliche Physiognomie

Das versteh ich nicht.
Was meinst du?
Stress für die "äußere Erscheinungsform eines Lebewesens"???

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19

Freitag, 28. April 2017, 12:10

Dezentral wäre doch ganz einfach.
Wird aber durch Lobbyarbeit an unseren Politkmarionetten wirkungsvoll verhindert.

Z.B. wäre es technisch ohne weiteres möglich bei Neubau und Sanierung von Dächern keine Dachsteine
mehr zu verwenden und da dann doppelt nochmal wasserdichte Solarpanele drauf.
Warum nicht gleich Solarplatte = Dach ?
Technisch sicher lösbar, aber durch überbordende 10000000 Bestimmungen im Bauwesen
nicht vorgesehen, daher baut sowas keiner.

Dann den Strom verbrauchen wo er hergestellt wird, heißt Pufferbatterien für jedes Haus.
Da wird nix brauchbar gefördert. Warum...weil die Großen das verhindern.

Warum z.B. sind bei uns solche "Minisolaranlagen" nicht erlaubt ?
Ich meine so einzelne Panele mit Elektronik schon drin, dass sie steckerfertig
egal wo eingesteckt werden und den Eigenverbrauch decken.
Ohne Einspeisung usw.

In Holland gibt's das und ist erlaubt.

usw.usw.usw.

frank_x

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20

Freitag, 28. April 2017, 12:22

Lobbyarbeit an Politikmarionetten - nun so weit würde ich nicht gehen aber ... die Geschwindigkeit mit der Herr Gabriel im Frühjahr 2015 umgefallen ist und die Braunkohle gerettet hat war schon beeindruckend.

Ich arbeite ja mit einem Energieberatungsunternehmen in einer Bürogemeinschaft und da war ich doch neulich sehr überrascht, dass er zwar tagsüber Solarstrom in's Netz drücken darf aber nachts nicht den Strom aus den installierten Batterien. Offensichtlich haben da viele Angst, dass die Leute die Energiewende wirklich ernst nehmen und gar keinen Strom mehr von den großen haben wollen oder gar auch ihre Nachbarn beliefern wollen ...

Zum Thema Dämmung - ja, die Heizenergie ist auch ein Problem aber dies mit Styropor zu erledigen war auch eine tolle Lobby- und Marketingidee. Es geht auch anders aber ... das ist nicht so billig - erst mal ...

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