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markezz

Leichtmatrose

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1

Freitag, 13. Oktober 2017, 11:24

Routenplanung: Nieuwpoort nach Münster

Liebe Segler*innen,

ich plane gerade eine Bootsüberführung von Nieuwpoort in Belgien nach Münster am Dortmund-Ems-Kanal, die noch in diesem Jahr stattfinden soll. Die Segelyacht ist 12,70m lang, 3,95m breit und hat einen Tiefgang von 1,80m (Durchfahrtshöhe ca. 17m bzw. 3,80 bei gelegtem Mast). Es geht mir hauptsächlich um eine grundsätzliche Entscheidung, welche Route wohl am besten geeignet ist und hoffe auf Eure Erfahrungen und Vorschläge.

Nach dem Start in Nieuwpoort wollen wir raus auf die Nordsee und Wetter-, Tiden- und Unwägbarkeitenabhängig bis Oostende, Vlissingen, Stellendam oder Ijmuiden fahren und von dort an auf Binnenreviere ausweichen.

1. Option (Oostende)
Oostende -> Terneuzen -> Staande Masroute -> Waal -> Rhein -> Wesel-Datten-Kanal -> DEK

2. Option (Vlissingen)
Vlissingen -> Staande Masroute -> Waal -> Rhein -> Wesel-Datten-Kanal -> DEK

3. Option (Stellendam)
Stellendam Staande Mastroute -> Waal -> Rhein -> Wesel-Datten-Kanal -> DEK

4. Option (Ijmuiden)
Ijmuiden -> Ijsselmeer -> Staande Mastroute -> Delfzijl -> Emden -> DEK

Waal und Rhein hab ich hier zwar geschrieben, bin mir aber noch nicht sicher, ob wir nicht lieber den Umweg in Kauf nehmen sollten und auf dem Lek zum Rhein fahren sollten. Die Kombination Lek/Rhein/WDK/DEK habe ich bereits befahren.

Habt ihr vielleicht weitere Vorschläge oder Anmerkungen, die mir in dieser Sache bei der Entscheidungsfindung weiterhelfen könnten. Zeitliche Aspekte sind natürlich auch interessant, allerdings kann die Überführung auch in mehreren Etappen erfolgen, so daß hier kein großer Stress entsteht. Lange möchte ich allerdings auch nicht mehr warten, damit es hinten raus nicht eng wird bzgl. Spätherbst/Winter.

Vielen Dank für eure Zeit und beste Grüße,
Markus

querbeetrutscher

Nordsee-MOD

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3

Freitag, 13. Oktober 2017, 13:41

Moin Namensvetter,

vielleicht solltest Du das ganze etwas von Strom abhängig machen. Auf Waal und Rhein hast du, je nach Wasser, Strom gegen an. Bei 4. fährst Du ein längeres Stück aber du kannst auf der Tiden-Ems die Tide mitnehmen und ab bei Bingum hast Du auf der Ems nur noch wenig Strom gegenan (es sei denn, es gab vorher hier im Münsterland viel viel Regen :S ).

Bei 4. kannst du (mit etwas Glück) auch noch bis nach Delfzijl deine Segel benutzen. Mast legen konnte man vor ein paar Jahren noch in Weener, weiß aber nicht ob das heute noch geht (würde ich mal anrufen). Bei ruhigen Wetter ist der Schlag über Ijmuiden und das Ijsselmeer sichlich sehr schön, wobei die Tagesfahrzeit langsam etwas eng wird.

Bei den anderen Routen bist Du sehr darauf angewiesen, dass deine Maschine zuverlässig unter Last läuft. Wenn das eine Überführung ist und Du das Boot noch nicht richtig kennst, würde ich vor der Tour auf Waal und Rhein auf alle Fälle mal die Maschine, den Tank und die Dieselfilter checken. Wenn Du auf dem Rhein einen Maschinenausfall hast, ist das richtig k**

Schöne Grüße

Markus

markezz

Leichtmatrose

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4

Freitag, 13. Oktober 2017, 14:17

@querbeetrutscher: Moin Rolf, danke fürs raussuchen!

@bonobo: Moin Markus, guter Punkt. Alleine von der Strecke her, wäre Option 4 auch mein Favorit. Theoretisch könnte man ja auch schon über Vlissingen auf die Staande Mastroute ausweichen falls das Wetter nicht mitspielt, allerdings ist das noch ein ganz schön langer Weg bis Amsterdam.

Schoner

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5

Freitag, 13. Oktober 2017, 14:59

ich würde bis IJmuiden, Amsterdam Marker Meer und IJsselmeer bis Lemmer Segeln, Staande Mastroute, Delfzijl Mastlegen, Ems, Dortmund Ems Kanal. Rhein geht zwar auch mit diesem Tiefgang. Ich persönlich fahre den Rhein aufwärts nicht so gern.
Gruß

Volker

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Yellow Boat

Salzbuckel

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6

Freitag, 13. Oktober 2017, 15:46

Delfzijl Mastlegen,
Die einzige möglichkeit dazu gibts bei der Werft Hunfeld (http://www.scheepswerfhunfeld.nl/home.html) , allerdings nur nach vorherige Absprache , Die Yachthäfen dort haben keinen eigenen Kran.
Absprache mit Kranführer :
Louis J. H. Hijlkema
Scheepswerf & Machinefabriek Hunfeld
Eemskanaal Zz 26
9936 GA Delfzijl
Telefon +31(0)596-613446 Mobil +31(0)654215291
Weener ginge warscheinlich auch: https://www.weener.de/tourismus/haefen/

Ad

7

Freitag, 13. Oktober 2017, 16:06

Moin Ad, deshalb waren wir damals in Weener. Ist ein gutes Stück Ems hoch.

Bluis

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8

Freitag, 13. Oktober 2017, 16:16

Warum willst du unbedingt über die blöde Stande Mast, mit nem 12,70 Schiff und etwas Zeit würde ich
auf jeden Fall bis Delfzijl aussenrum Segeln. ;)
:segeln:
Schöne Grüße

Thomas

markezz

Leichtmatrose

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9

Freitag, 13. Oktober 2017, 19:54


Warum willst du unbedingt über die blöde Stande Mast, mit nem 12,70 Schiff und etwas Zeit würde ich
auf jeden Fall bis Delfzijl aussenrum Segeln.
;) Darauf hätte ich auch richtig Lust. Ich befürchte jedoch, dass die Wetterfenster in denen das einigermaßen unproblematisch möglich ist, nicht größer werden je später das Jahr ist. Das nächste Problem ist, wie Markus (@bonobo) auch schon anmerkte, dass ich das Schiff noch nicht wirklich kenne. Man muss ja auch erstmal ein wenig Vertrauen gewinnen.

hyflyer

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10

Freitag, 13. Oktober 2017, 23:08


Warum willst du unbedingt über die blöde Stande Mast, mit nem 12,70 Schiff und etwas Zeit würde ich
auf jeden Fall bis Delfzijl aussenrum Segeln.
;) Darauf hätte ich auch richtig Lust. Ich befürchte jedoch, dass die Wetterfenster in denen das einigermaßen unproblematisch möglich ist, nicht größer werden je später das Jahr ist. Das nächste Problem ist, wie Markus (@bonobo) auch schon anmerkte, dass ich das Schiff noch nicht wirklich kenne. Man muss ja auch erstmal ein wenig Vertrauen gewinnen.


Dann würde ich den Rhein aber meiden, wie bereits oben schon beschrieben. Ich fahre den Rhein auch mit sehr viel Respekt und div. Vorsichtsmaßnahmen (Anker sofort klar zum fallen, rote Fahne etc.)
Mast und ... Norbert
In der Ruhe liegt die Kraft :calle:

Yellow Boat

Salzbuckel

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11

Samstag, 14. Oktober 2017, 09:44


Warum willst du unbedingt über die blöde Stande Mast, mit nem 12,70 Schiff und etwas Zeit würde ich
auf jeden Fall bis Delfzijl aussenrum Segeln.
;) Darauf hätte ich auch richtig Lust. Ich befürchte jedoch, dass die Wetterfenster in denen das einigermaßen unproblematisch möglich ist, nicht größer werden je später das Jahr ist. Das nächste Problem ist, wie Markus (@bonobo) auch schon anmerkte, dass ich das Schiff noch nicht wirklich kenne. Man muss ja auch erstmal ein wenig Vertrauen gewinnen.


Dann würde ich den Rhein aber meiden, wie bereits oben schon beschrieben. Ich fahre den Rhein auch mit sehr viel Respekt und div. Vorsichtsmaßnahmen (Anker sofort klar zum fallen, rote Fahne etc.)
Das gilt allerdings nur für den Teil in Deutschland bis Wesel ( wo man wieder vom Rhein abgeht um nach Münster zu kommen) denn in Holland ist eigentlich nur der Teil ab Arnheim oder eigentlich erst ab der Abzweigung in die Waal bis zur Grenze recht belebt.
Kann man ganz gut beurteilen auf Marinetraffic da ja alle Berufsschiffe seit Anfang dieses Jahres AIS haben(müssen).
Ad
»Yellow Boat« hat folgende Datei angehängt:
  • Rhein.jpg (526,11 kB - 32 mal heruntergeladen - zuletzt: Gestern, 19:57)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Yellow Boat« (14. Oktober 2017, 13:29)


Bluis

Salzbuckel

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12

Samstag, 14. Oktober 2017, 14:03


Warum willst du unbedingt über die blöde Stande Mast, mit nem 12,70 Schiff und etwas Zeit würde ich
auf jeden Fall bis Delfzijl aussenrum Segeln.
;) Darauf hätte ich auch richtig Lust. Ich befürchte jedoch, dass die Wetterfenster in denen das einigermaßen unproblematisch möglich ist, nicht größer werden je später das Jahr ist. Das nächste Problem ist, wie Markus (@bonobo) auch schon anmerkte, dass ich das Schiff noch nicht wirklich kenne. Man muss ja auch erstmal ein wenig Vertrauen gewinnen.


Guck einfach mal, im Oktober , November hat man oft schöne ruhige Hochdruckphasen die man dafür schön nutzen kann. Immer schön an der Küste lang , Autopilot an und ganz entspannt weiterkommen , das kannst du auf den Kanälen und dem Rhein vergessen da stehst oder sitzt du nur am Ruder . Ich finde die Binnentouren meist anstrengender wie Außenrum , allerdings ist das auch immer eine Zeitfrage, wenn ich am Tag nur zwei drei Stunden über die Kanäle tukker, kann das auch easy sein . :)
:segeln:
Schöne Grüße

Thomas

markezz

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13

Samstag, 14. Oktober 2017, 22:08

Vielen Dank für Eure Anmerkungen. So langsam freunde ich mich mit dem Gedanken an "außen rum" zu fahren, wenn das Wetter passt. Ich habe mal versucht den Trip in verträgliche Etappen aufzuteilen, um zumindest ein rudimentäres Gefühl dafür zu bekommen.

* Nieuwpoort - Vlissingen (45sm)

* Vlissingen - Scheveningen (60sm)
* Scheveningen - Den Helder (59sm)

Dann hörts leider auf. Die Strecke bis Eemshaven beträgt noch 113 sm. Gibt es eurer Ansicht nach noch eine mögliche Zwischenstation auf den westfriesischen Inseln, die mit 1,80m Tiefgang sicher anzulaufen ist?

14

Samstag, 14. Oktober 2017, 23:59

Bitte nicht böse sein! , ich würde das Schiff lassen, wo es ist !

Brücken und Schleusen haben in der Regel ab Oktober geänderte Bedienungszeiten.

Nachdem ich mir einige Zitate angesehen habe:

bin noch blutiger Anfänger! was Segeln betrifft

(bin auf der Zielgeraden zum SBF Binnen !)

Raus auf die Nordsee und Wetter-, Tiden- und Unwägbarkeitenabhängig

Die angestrebten SM sind meiner Meinung nach nicht zu schaffen

Yellow Boat

Salzbuckel

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15

Sonntag, 15. Oktober 2017, 09:20

Bitte nicht böse sein! , ich würde das Schiff lassen, wo es ist !

Brücken und Schleusen haben in der Regel ab Oktober geänderte Bedienungszeiten.


Stimmt nicht , jedenfalls nicht für die Rheinroute und auch nicht für die See , Delfzijl , Ems , Dorrtmuind Emskanal Route.
Das sind alles grosse Schiffahrtswege und die Berufsschiffer fahren ja auch im Winten.
Wonach du referierst sind die kleinere Wasserwege in Friesland und Groningen ( SMR Route) usw wo fast nur Sportboote kommen.
Und auch die können fast immer noch bedient werden nach vorheriger Absprache.
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markezz

Leichtmatrose

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16

Sonntag, 15. Oktober 2017, 15:03

Also wir werden auf jeden Fall versuchen das Boot zu überführen. Wenn wir - aus welchen Gründen auch immer - die Überführung unterbrechen müssen ist das kein Beinbruch. Dann liegt es halt eine Weile woanders... Sollte sich kein Wetterfenster mehr auftun, bleibt es vermutlich wo es ist.

Ich bin selbst nicht sehr erfahren was die Fahrt in dem geplanten Seegebiet betrifft. Die Überführungscrew besteht jedoch aus insgesamt 4 Seglern, von denen zwei im Besitz eines SHS sind und schon ne ganze Menge Meilen auf dem Buckel haben - auch in tidenabhängigen Gewässern. Sobald ich mir grundsätzliche Gedanken über die Route gemacht habe, werden wir im Team über die Machbarkeit sprechen und eine detaillierte Törnplaung ausarbeiten.

Ich bin hier auf der Suche nach Argumenten, die das für und wider für die eine oder andere Route betreffen und habe schon viele wertvolle Hinweise bekommen. Vielen Dank dafür!

Die angestrebten Etappen sind auch meiner Meinung nach zum Teil zu lang, zumal man im November nur noch etwa 9 Stunden zwischen Sonnenauf- und -untergang hat. Zum Glück gibt es aber sowohl an der belgischen als auch an der niederländischen Küste deutlich mehr Häfen als die genannten. Eine gewisse Flexibilität hatte ich da auch stillschweigend eingerechnet.

Ich habe gestern noch im Reeds gelesen, dass man Terschelling unter den meisten Bedingungen noch ganz gut anlaufen kann und auch Lauwersoog unter bestimmten Bedingungen erreichbar ist. Wie sind da eure Erfahrungen?

EDIT: Nach mehrmaligem lesen habe ich aris glaube ich erst richtig verstanden. @aris Hast du auch das Datum bei den entsprechenden Beiträgen gelesen? Und natürlich bin ich nicht böse. ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »markezz« (15. Oktober 2017, 15:38)


Schoner

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17

Sonntag, 15. Oktober 2017, 15:59

Terschelling geht unter Einsatz des Diesels eigentlich immer. Vlieland halte ich aber für angenehmer. Nach Lauwersoog solltest du schon mit passender Gezeit durchs Westgat fahren. Strömung, und Wellengang sind je nach Wind schon erheblich.
Gruß

Volker

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18

Sonntag, 15. Oktober 2017, 22:29

Also wir werden auf jeden Fall versuchen das Boot zu überführen. Wenn wir - aus welchen Gründen auch immer - die Überführung unterbrechen müssen ist das kein Beinbruch. Dann liegt es halt eine Weile woanders... Sollte sich kein Wetterfenster mehr auftun, bleibt es vermutlich wo es ist.

Ich bin selbst nicht sehr erfahren was die Fahrt in dem geplanten Seegebiet betrifft. Die Überführungscrew besteht jedoch aus insgesamt 4 Seglern, von denen zwei im Besitz eines SHS sind und schon ne ganze Menge Meilen auf dem Buckel haben - auch in tidenabhängigen Gewässern. Sobald ich mir grundsätzliche Gedanken über die Route gemacht habe, werden wir im Team über die Machbarkeit sprechen und eine detaillierte Törnplaung ausarbeiten.

Ich bin hier auf der Suche nach Argumenten, die das für und wider für die eine oder andere Route betreffen und habe schon viele wertvolle Hinweise bekommen. Vielen Dank dafür!

Die angestrebten Etappen sind auch meiner Meinung nach zum Teil zu lang, zumal man im November nur noch etwa 9 Stunden zwischen Sonnenauf- und -untergang hat. Zum Glück gibt es aber sowohl an der belgischen als auch an der niederländischen Küste deutlich mehr Häfen als die genannten. Eine gewisse Flexibilität hatte ich da auch stillschweigend eingerechnet.

Ich habe gestern noch im Reeds gelesen, dass man Terschelling unter den meisten Bedingungen noch ganz gut anlaufen kann und auch Lauwersoog unter bestimmten Bedingungen erreichbar ist. Wie sind da eure Erfahrungen?

EDIT: Nach mehrmaligem lesen habe ich aris glaube ich erst richtig verstanden. @aris Hast du auch das Datum bei den entsprechenden Beiträgen gelesen? Und natürlich bin ich nicht böse. ;)



Mit Verlaub, aber bei der Crew stelle ich mir bei der Strecke schon die Frage, warum man nur tagsüber fahren will?
Wachdienst einteilen und mal 2, 3 oder sogar 4 Tage aussenrum durchmachen. Dann wäre das Thema schnell durch bei passendem Wetter.
--------------------------
Ehrensenator im Bundesverband "Klare Worte statt gesülztes Gelaber" (BV KlaWo)

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Leichtmatrose

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19

Montag, 16. Oktober 2017, 10:03


Mit Verlaub, aber bei der Crew stelle ich mir bei der Strecke schon die Frage, warum man nur tagsüber fahren will?
Wachdienst einteilen und mal 2, 3 oder sogar 4 Tage aussenrum durchmachen. Dann wäre das Thema schnell durch bei passendem Wetter.
Die Frage ist durchaus berechtigt. Komplett zu Ende gedacht ist der Trip noch nicht, also ist auch das eine sinnvolle Option. Ich habe mit meinem Arbeitgeber besprochen (ein weiterer Mitreisender ebenfalls), dass ich zwischendurch auch für dringende Aufgaben erreichbar bin. Dadurch muss ich nicht für die volle Überführungszeit Urlaub nehmen. Dafür benötige ich aber Internet und befürchte, dass ich das dann nicht haben werde. Aber du hast natürlich recht, dadurch spart man auch wieder einiges an Zeit.

20

Montag, 16. Oktober 2017, 16:51

bis 2,5 - 3 sm vor der B & NL Küste läuft das Netz.
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