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Moderboot

Seebär

Beiträge: 1 408

Schiffsname: Hokulani

Bootstyp: Tiki 21; 16m²; Matagi 640

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21

Freitag, 10. November 2017, 19:56

so ein Quatsch !

Möchtest Du Deine Überraschung vielleicht etwas erläutern?

Ed

Proviantmeister

  • »Ed« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 273

Schiffsname: Mary-Jane

Bootstyp: Reinke EURO

Heimathafen: Bremerhaven

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22

Freitag, 10. November 2017, 20:25

Wenn ich auflaufe bin ich ohnehin dran schuld. Wenn ich in die Karte gucke, im entsprechenden offiziellen Handbuch nachgeschlagen habe, das Echolot funktioniert, meine Navigation astrein ist und ich keinen Fahrfehler mache, kann ich auch nicht auflaufen. Es ist einfach unmöglich.


Dann fahr mal zum Saisonende durch das Watt, z.B. Kaiserbalje, Du wirst dich wundern, wie viele Pricken, Tonnen gibt es da wenige, fehlen. Da kannst Du stellenweise nur nach Gefühl fahren. Vor allem bei den 90° Kurven. Wenn da ein oder zwei Pricken fehlen kommt schon ein bisschen Schweiß auf Deine Stirn.

Gruß Eddi

Beiträge: 81

Bootstyp: Reinke S10 Alu

Heimathafen: Bremerhaven

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23

Freitag, 10. November 2017, 22:30

Oder im vergangenen Jahr im Mittelpriel, da fehlten zu Saisonende auf einer halben Meile die Pricken.
Da kann man schon mal auflaufen. Aber das gehört im Watt einfach dazu.
Sonst wäre es ja auch langweilig....
Wir gewinnen die Regatten auf dem Wattenhoch

Moderboot

Seebär

Beiträge: 1 408

Schiffsname: Hokulani

Bootstyp: Tiki 21; 16m²; Matagi 640

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24

Sonntag, 12. November 2017, 11:35

Dann fahr mal zum Saisonende durch das Watt,

Das muss ich nicht erst. Konntest Du aber nicht wissen, denn wir kennen uns ja noch nicht so lange. Pricken fehlen manchmal. Auch das steht in Handbüchern, wie auch Hinweise, dass für bestimmte Touren Boote empfohlen werden, mit denen man Trockenfallen kann.

Die Frage war ja, wie alt Seekarten sein dürfen. Einzelne Pricken nach Seekarte zu suchen, muss irgendwie nicht weiter kommentiert werden. Die kleinste mittelfristig gültige Einheit so einer Seekarte ist wohl eine Nebenfahrwassertonne. Die, inklusive ihrer Kennung, wird man eine Weile wiederfinden. Wenn ich die z.B. abkürze, weil ich mir "denke", nach der Karte wäre es ja tief genug, oder weil ich versehentlich schon die übernächste Tonne ansteuere, auf bin ich nach allgemeinem Dafürhalten selbst dran schuld, wenn ich deswegen auflaufe. Wie wir lesen durften, ist die Meinung in der I-Pad-Generation umstritten. Tiefanangaben in und entlang von Wattenfahrwassern sind variabel, was ebenfalls in jedem Handbuch steht. Schließlich steht in jedem Handbuch, welche Fahrwasser nur mit entsprechender Vorsicht gefahren werden können. Laufe ich da trotz Eindringlicher Warnung auf ist genau wer dran schuld? Von mir aus die anderen. das soll jeder sehen, wie er mag.

An einigen alten Fahrwassern, die zu stark versanden, wird teils die Betonnung weggenommen, wie es an der SW-Spitze von Terschelling geschah. Trotzdem erfährt man von Einheimischen das es geht und erfährt auch mal die eine oder andere Peilung, um dort trotzdem entlang fahren zu können. Vorsichtshalber guckt man sich das ganze Spektakel vorher noch vom Berg aus an. Dann, bei ruhigem Wetter, mit einem Boot, das trockenfallen kann, riskiert man wenig. Aber den Tiefenangaben einer druckfrischen Seekarte zu vertauen, wäre das wahrscheinlich beste Rezept, um zu sitzen.
:wc2:
Natürlich ist das spannend. Wenn man schwitzt, ist das bei den meisten ein Zeichen für Unsicherheit. Das passiert zwar mal, weil das Wetter zu Saisonende oft nicht das beste ist, aber trotzdem sollte man wissen was man tut und wo man ist. Es gibt genug Möglichkeiten.

VG

25

Sonntag, 12. November 2017, 14:56

Das sind alles schlaue Worte von einem, dessen kleines Boot nur 35 cm Tiefgang hat. Aber Handbücher sind immer völlig veraltet und geben nur allgemeine Hinweise. Die aktuelle Situation können sie gar nicht darstellen. Seekarten ständig zu berichtigen im eigenen Revier wird wohl kaum einer tun , und es hat wohl auch kaum einer Zeit dazu. Somit werden Änderungen im Heimatrevier wohl kaum immer sofort festgestellt werden können. Ich habe z.B. ein Fahrwasser eine Saison lang ca.14- tägig befahren, aber im Herbst war der Prickenweg komplett verlegt worden . Selbstverständlich wird das angezeigt, aber wer wird das sofort lesen ? Man kann doch an Freizeit-Wassersportler nicht die Bedingungen für die Berufsschifffahrt stellen.
Außerdem ist das Festkommen im Wattenmeer ja wohl auch nicht schlimm !
Gruß Jens

Henning

Salzbuckel

Beiträge: 3 260

Wohnort: Hattstedt

Schiffsname: Fjordsang

Bootstyp: kurzes Patscheboot mit Kinderrigg

Heimathafen: Bordelumsiel

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26

Sonntag, 12. November 2017, 18:28

Aber Handbücher sind immer völlig veraltet und geben nur allgemeine Hinweise.

Einspruch!

Der Neumann für Nordfriesland liefert Infos, von denen ein Wernerleser nur träumen kann. Beispiel Gröde. Da gibt es nur von Neumann brauchbare Tipps, die auch nach über 40 Jahren noch brandaktuell sind. Die fehlen bei Jan Werner.

Mit 30cm Tiefgang reichen mir meine 7 Jahre alten Karten vollkommen, wie du sagst, sind wattentaugliche Boote wie kleine Kats, Plattboden, Jollis oder Schwertboote allerdings kein Maßstab.

Gruß,

Henning
Versteckt den Rum! :sparrow:


"Das Dumme an Zitaten aus dem Internet ist, dass man nie weiß, ob sie wahr sind."
(Leonardo da Vinci)

da darf man auch schon mal ein bisschen ein mulmiges Gefühl haben während der Nordfriese noch draußen Uno spielt :-)

27

Sonntag, 12. November 2017, 20:49

Klar , der Neumann ist absolut unübertroffen. Insbesondere das Buch Seemannschaft in Wattengewässern ist immer wieder lesenswert. Ich meinte aber hier ganz aktuelle Daten...
Gruß Jens

28

Sonntag, 12. November 2017, 20:58

Seekarten ständig zu berichtigen im eigenen Revier wird wohl kaum einer tun , und es hat wohl auch kaum einer Zeit dazu. Somit werden Änderungen im Heimatrevier wohl kaum immer sofort festgestellt werden können. Ich habe z.B. ein Fahrwasser eine Saison lang ca.14- tägig befahren, aber im Herbst war der Prickenweg komplett verlegt worden . Selbstverständlich wird das angezeigt, aber wer wird das sofort lesen ? Man kann doch an Freizeit-Wassersportler nicht die Bedingungen für die Berufsschifffahrt stellen.


Na ja, es sind ja nicht sooo viele Änderungen. Die werden auf der BSH-Seite angezeigt, da kann man einmal in der Woche in der TV-Werbepause mal nachsehen und ggf. mal am WoEnde korrigieren. Die BfS gibt es bei ELWIS. (Außerdem werden ja nicht die selben Bedingungen gestellt, die Berufsschifffahrt muss sich noch um ganz anderen Kram kümmern.)

Außerdem ist das Festkommen im Wattenmeer ja wohl auch nicht schlimm !


Normalerwewise nicht, richtig.

29

Sonntag, 12. November 2017, 22:12

Ich fahr nach Tonnen. Hab meist alte Karten ohne berichtigungen...denn ist sowieso meist überholt... ;)
es grüßt
der rollef


wer später bremst, iss länger schnell

Moderboot

Seebär

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30

Montag, 13. November 2017, 08:34

Das sind alles schlaue Worte von einem, dessen kleines Boot nur 35 cm Tiefgang hat.

Vielen Dank für das Kompliment, das Urteil hätte vernichtender ausfallen können. Ich hatte allerdings auch schon 70 cm, 90, 1,20 und 1,30. Jetzt sind's eher 50 cm als 40 – trotzdem wie im Paradies. 35 wäre wirklich komplett leer. Ohne Motor, ohne Sprit und Wasser und ohne Zahnbürste.
Bis 70 cm gibt es sowas wie freie Liebe. 1,20 sind schon ein enges Korsett. Mit meinem IF, das ich vorher fuhr, wäre ich nicht gerne trockengefallen und habe es entsprechend vermieden. Aufgesessen habe ich, wenn ich irgendwo zu früh war und das Wasser entsprechend noch steigen sollte. Auf jeden Fall kann man das Aufsitzen vermeiden, wenn man es möchte oder muss.

Ich fahr nach Tonnen. Hab meist alte Karten ...

Tonnen liegen immer richtig. Bei irgendwelchen abgerissenen Zweigen weiß man nie so genau, ob die einen Besen nach oben oder unten ersetzen sollen. Man fährt entweder nach Handbuch oder macht es wie beim 4-Minuten-Ei von Loriot nach Gefühl.
In Prickenfahrwassern aufzulaufen ist wie sich auf´m Feldweg den Frontspoiler abzufahren. :zomby:

31

Montag, 13. November 2017, 09:04

Tonnen liegen immer richtig.


Du hast aber auch schon mal Seewarnnachrichten gehört/gelesen? :-)

32

Montag, 13. November 2017, 20:15

Tonnen liegen immer richtig.


Du hast aber auch schon mal Seewarnnachrichten gehört/gelesen? :-)


Nein, hat er mit Sicherheit nicht. Sonst würde er sowas nicht schreiben.
Gruß Jens

Kuddel_2611

Kapitän

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Wohnort: Ratzeburg

Schiffsname: Berzerk

Bootstyp: Spirit 28

Heimathafen: Kiel - Stickenhörn

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33

Montag, 13. November 2017, 20:29

Zum Glück segel ich in der Ostsee. Da liegen die Tonnen natürlich immer richtig ... nur leider nicht immer da, wo sie letztes Jahr waren.

Ich kann der Diskussion nicht mehr wirklich folgen! Die Frage lautete doch, ob immer die neuesten Seekarten an Bord sein müssen!?

Antwort 1) Nein!
Antwort 2) Die alten Seekarten sollten berichtigt sein!
Antwort 3) Fährst Du mit alten, unberichtigten Seekarten auf Shit, fährst Du auf Shit! Das ist Shit!

Die Besenstiele im Watt tun hier zu dem Thema nix zur Sache :O


LG
Kuddel
Fragt Fritzchen seinen Vater: „Papa,
ist der Stille Ozean den ganzen Tag still?“
:ueberlegen: darauf der Vater: :kopfkratz: „Kannst du mich nichts besseres fragen?“ Sohn: „Ok, woran ist dann das Tote Meer eigentlich gestorben?“ ?(


34

Montag, 13. November 2017, 20:50

Moin,
so ganz Aktuell scheinen die Berichtigungen auch nicht immer zu sein.
Sonntag habe ich rote Tonne 48 auf der Schlei auf Höhe der Überlandleitung „vermisst“
Die grüne Tonne 51 dümpelte ganz traurig und alleine vor sich hin.
Gruß Uwe

HERR Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.
Psalm 90 Vers 12

Kuddel_2611

Kapitän

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Bootstyp: Spirit 28

Heimathafen: Kiel - Stickenhörn

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35

Montag, 13. November 2017, 21:47

Die grüne Tonne 51 dümpelte ganz traurig und alleine vor sich hin.
Hast Sie wohl hoffentlich getröstet ohne anzufassen :verstecken:
Fragt Fritzchen seinen Vater: „Papa,
ist der Stille Ozean den ganzen Tag still?“
:ueberlegen: darauf der Vater: :kopfkratz: „Kannst du mich nichts besseres fragen?“ Sohn: „Ok, woran ist dann das Tote Meer eigentlich gestorben?“ ?(


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