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AndRoe

Smutje

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21

Sonntag, 11. Februar 2018, 09:44

9Hallo Norbert,
danke für die Antwort!

Also wäre dieses WE die Windrichtung für einen Trip direkt von Roompot nach Lowestoft rüber optimal!
;-
Dieses WE ist es mir nur was zu heftig und kalt, bin gerade am Boot und arbeite an der Elektrik, letzte Nacht hat es kräftig geschaukelt.

Zu GB:
Harwich ist südlich von Lowestoft, welchen Vorteil bringt dieser Hafen als Ziel?
Lowestoft war mir bisher als häufig angesteuerter Zielhafen in GB bekannt, Harwich hatte ich bisher nicht im Blick.
Gibt es auf der Strecke was zu beachten?
Tide wird eh unterwegs wechseln, da die Strecke schon was länger ist.

Zu Belgien:
Fährt man an der belgischen/französischen Küste besser außerhalb der Sandbänke oder lieber nah an der Küste?

Wir haben im Mai eine Woche Zeit und wollten erst zwei Tage schauen wie weit wir in die vom Wind vorgegebene Richtung kommen und dann in kürzeren Etappen zurück tingeln. Erste Prio war dabei die belgische/französische Küste so weit wie möglich zu schaffen, aber hängt halt von der Windvorhersage ab.

Gruß Andreas

AndRoe

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22

Sonntag, 11. Februar 2018, 10:34

Okay, zu Lowestoft / Harwich habe ich diesen Beitrag hier im Forum gefunden:

Den Helder > Lowstoft

Muss ich mir jetzt mal in Ruhe anschauen und überlegen.

@noopd:
Bist du inzwischen drüben gewesen und magst mir deine Erfahrungen mitteilen?

Grüße Andreas

23

Sonntag, 11. Februar 2018, 10:48

Bist du inzwischen drüben gewesen und magst mir deine Erfahrungen mitteilen?
Warum fragst du das nicht @rollef:?? Der war schon sooft drüben (Lowestoft) der kennt da jeden Stein.

AndRoe

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24

Sonntag, 11. Februar 2018, 11:04

Moin Olly,
frage ja eigentlich alle hier im Forum, habe noopd nur direkt angesprochen, weil er im gefundenen Beitrag vom letzten Jahr der Fragesteller war.

Bin zwar schon seit 2014 hier angemeldet, aber nutze das Forum eigentlich erst seit dem letzten Sommer intensiver, insofern ist mir noch nicht klar, wer hier welche Erfahrungen hat.
Freue mich über alle Tipps & Hinweise, gerade auch von erfahrenen Seglern, wie z.B. rollef.

Ich segle seit Ende der 70er immer regelmäßig bei Freunden mit, habe mich aber erst 2013 entschieden selber aktiv und autark zu werden.
Da ich meist alleine unterwegs bin, freue ich mich auf die Tour mit meinem Boot im Mai zu zweit.
Da wir uns schon vom SKS-Törn in 2015 kennen, bin ich optimistisch, dass es eine gute Woche wird.

Woher weiß man den hier im Forum, wer für welche Fragen ein guter Ansprechpartner ist?
Die Beiträge von Norbert hier im Thread haben mir schon weitergeholfen, die Idee mit GB ist noch ganz frisch (von gestern), da ergeben sich die Fragen gerade erst beim Lesen der Beiträge.

Grüße
Andreas

Lupo

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25

Sonntag, 11. Februar 2018, 11:29

Zu Belgien:
Fährt man an der belgischen/französischen Küste besser außerhalb der Sandbänke oder lieber nah an der Küste?[/quote]
Wir haben im Mai eine Woche Zeit und wollten erst zwei Tage schauen wie weit wir in die vom Wind vorgegebene Richtung kommen und dann in kürzeren Etappen zurück tingeln. Erste Prio war dabei die belgische/französische Küste so weit wie möglich zu schaffen, aber hängt halt von der Windvorhersage ab.

Gruß Andreas


Ich bin 5 mal in Richtung Englischem Kanal unterwegs gewesen und bin immer dicht an der belgischen Küste entlang gesegelt.
Von Nieuwport über Trapegeer, Pass de Zuydcote, Rade de Dunkerque und Chenal Intermediaire. Man hat hier Strom mit, so etwa von 2h nach Hochwasser Hoek van Holland bis 5h vor HW Hoek. Dann je nach Wind entschieden, ob direkt auf das TSS zu und über die Sandettie Bank oder das TSS etwas westlicher queren. Bei starkem West sind wir erst auf der Höhe von Calais rüber und zwischen den Goodwin Sands und der englischen Küste Nach Ramsgate. Man kürzt dann das lange Fahrwasser nach Ramsgate rein etwas ab.

Ich plane gerade wieder für einen Törn in den Kanal im Juni.

Grüße
Eckart

26

Sonntag, 11. Februar 2018, 12:23

Woher weiß man den hier im Forum, wer für welche Fragen ein guter Ansprechpartner ist?
Das weiß man wohl nur, wenn man schon lange dabei ist. Ich hatte auch Rollo mit @ versehen, vll. gibt er ja Antwort. Er hat aber gerade die Karnevalspappnase auf :D

Aber Norbert ist schon die erste Adresse für GB. Der schippert da ständig rum. Ich hab auch schon sehr gute Antworten von ihm bekommen- als ich von der Ostsee mal nach England.....

Die alten Karniggel äh Hasen... nein User hier habe wenig Lust noch auf hundertmal durchgekaute Fragen zu antworten. Entweder der Fragesteller "will es ja nur mal wissen" oder er scheint die guten Antworten nicht zu lesen, oder eben - er meldet sich nicht weiter. Leider selber X-mal erlebt, mein Gebiet ist eher die Ostsee. Typisch: schafft man eine Woche rund FÜNEN, oder (weil gerade Film) sind zwei Wochen Göta-Kanal genug??

OK ich schweif ab :D

Also frag ruhig, Lowestoft war ich nicht, ich kenn nur Margate (das in GB und auch in Südafrika :D ) Ramsgate, Dover, Eastburne, Brighton.

27

Sonntag, 11. Februar 2018, 12:27

Belg. Sande/Kûste

Einfache Formel:
Mehr raumer Wind und tagsüber, gute Sicht, bis bis incl. 5 Bft >>> Küste

Mehr Amwind bis 4 + tagsüber, gute Sicht >>> Küste.

Sollte einer Faktoren höher liegen, verlässt man die Komfortzone. DH aber nicht, dass es unbedingt unsicherer sein muss!.

Meine Meinung: Wer nach GB oder F unterwegs ist, ist von vornherein auf der GB-Seite besser aufgehoben.
Die VTG zu queren ist beim entsprechenden Regeln-Beachten und der nötigen Umsicht (ggf AIS-unterstützt) alle mal entspannter, als das Kurbeln durch die Sande, ggf. sogar noch mit „Pôtten“ im engen Fahrwasser, was dort auch stark strömt.
Und wer nicht ganz alleine unterwegs ist, sollte Nachtfahrten statt zum Stress zum Genuss werden lassen!

Auf dem Rückweg kann bei entsprechender Zeitreserve die B-Küste zum „Tingeln“ genutzt werden.
--------------------------
Ehrensenator im Bundesverband "Klare Worte statt gesülztes Gelaber" (BV KlaWo)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Brav-Crew« (11. Februar 2018, 12:47)


AndRoe

Smutje

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28

Sonntag, 11. Februar 2018, 14:02

Also ich lese hier auf dem Boot im Hafen interessiert mit, die Pappnase habe ich zuhause gelassen.

Bisher war GB in meinen ersten Nordsee-Überlegungen noch gar nicht enthalten.
Jetzt habe ich verstanden, dass es nicht nur als Alternative zu Belgien/Frankreich sondern als Teil eines Nordseetörns gesehen werden kann.

Man lernt eh nie aus, suche momentan in alten Beiträgen rum.
Mal sehen, was da noch so schlummert.

Bin noch skeptisch und unsicher, welche Strecke in einer Woche zu schaffen ist und frage mich, in wie weit eine konkrete Vorausplanung überhaupt Sinn macht, wenn ich dann kurzfristig eh nach Wetterlage entscheiden muss. Insofern steht umfassende Info-Beschaffung an, um dann im Mai mehrere Alternativen vorab beleuchtet zu haben.
Muss das auch mal mit meinem Begleiter für Mai besprechen, im April testen wir mal ein WE hier an Bord.

29

Montag, 12. Februar 2018, 20:46

Zu GB:
Harwich ist südlich von Lowestoft, welchen Vorteil bringt dieser Hafen als Ziel?
Lowestoft war mir bisher als häufig angesteuerter Zielhafen in GB bekannt, Harwich hatte ich bisher nicht im Blick.
Gibt es auf der Strecke was zu beachten?


Die Ansteuerung Harwich teilst Du dir zunächst mit den großen Pötten bis du die Kais in Felixstowe passierst. Dabei gelegentlich nach Achtern schauen, die holen schnell auf. Auf der Höhe der Hafenanlage Felixstowe teilt sich nach meiner Erinnerung die Ansteuerung. Die eine Option orientiert sich am Verlauf der Kaianlagen Felixstowe, also Nord als Generalrichtung. Die andere schlägt einen Haken West und dann erst Nord und folgt dann dem Küstenbogen der Stadt Harwich. Diese Variante hat mir für die Anreise gut gefallen, weil der Ort und damit etliche der Sehenswürdigkeiten deutlich knapper passiert werden als mit der Route näher an Felixstowe. Festgemacht wird dann nördlich des Stadtkerns, da bist du schon im Flussdelta.

Für die Nacht sind wir weitergezogen in eine Marina nördlich von Harwich. Ich meine mich zu erinnern, dass es wegen fehlender oder ungenügender Sanitäranlagen war.
Beste Grüße
Michael

Think! It´s not illegal yet.

30

Montag, 12. Februar 2018, 21:50

Bist du inzwischen drüben gewesen und magst mir deine Erfahrungen mitteilen?
Warum fragst du das nicht @rollef:?? Der war schon sooft drüben (Lowestoft) der kennt da jeden Stein.

Blödsinn ...war erst einmal drüben ;)
es grüßt
der rollef


wer später bremst, iss länger schnell

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31

Montag, 12. Februar 2018, 22:51

Kanalquerung

Hallo Holger und andere Segelfreunde,

da ich mich selber mit einer Kanalquerung im August von Holland nach England beschäftige ist für mich neben der Kurswahl und des Querens der VT Gebiete auch die Frage nach der nautische Ausrüstung zentral. Nach allem was ich auch im Forum gelesen habe ist neben der aktuellen Karte und elektronische Unterstützung das UKW- Sprechfunkgerät und eine aktive AIS Anlage die Norm, vor allem, da es im Kanal wohl ab und zu auch Nebel gibt, wie seht ihr dies liebe Segelforumfreunde.

Gruß
Heinz :S

Lupo

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32

Dienstag, 13. Februar 2018, 09:51

Hallo Holger und andere Segelfreunde,

da ich mich selber mit einer Kanalquerung im August von Holland nach England beschäftige ist für mich neben der Kurswahl und des Querens der VT Gebiete auch die Frage nach der nautische Ausrüstung zentral. Nach allem was ich auch im Forum gelesen habe ist neben der aktuellen Karte und elektronische Unterstützung das UKW- Sprechfunkgerät und eine aktive AIS Anlage die Norm, vor allem, da es im Kanal wohl ab und zu auch Nebel gibt, wie seht ihr dies liebe Segelforumfreunde.

Gruß
Heinz :S



In den meisten englischen Häfen ist es üblich bzw. wird manchmal auch ausdrücklich verlangt (z.B. Dover, Ramsgate, etc.) sich per UKW Funk anzumelden. Details dazu findet man z.B. im Reeds o.ä..
AIS halte ich in dem Revier für einen ganz großen Sicherheitsgewinn.

Mich hat 2x ein dichter Nebel erwischt. Einmal direkt beim queren des TSS. Er zog innerhalb von 20 Minuten auf, Sicht unter 100 m. Ich war heilfroh, dass ich ein AIS hatte und habe dann über UKW einen Frachter angesprochen, den ich nur auf dem AIS sehen konnte und der uns ziemlich nahe kam. Der hat sofort geantwortet und seinen Kurs etwas geändert. Nach einer Stunde war der Nebel wieder weg.

Grüße
Eckart

norbaer

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33

Dienstag, 13. Februar 2018, 11:33

Hallo Holger und andere Segelfreunde,

da ich mich selber mit einer Kanalquerung im August von Holland nach England beschäftige ist für mich neben der Kurswahl und des Querens der VT Gebiete auch die Frage nach der nautische Ausrüstung zentral. Nach allem was ich auch im Forum gelesen habe ist neben der aktuellen Karte und elektronische Unterstützung das UKW- Sprechfunkgerät und eine aktive AIS Anlage die Norm, vor allem, da es im Kanal wohl ab und zu auch Nebel gibt, wie seht ihr dies liebe Segelforumfreunde.

Gruß
Heinz :S


Yep Correct, Funke ist ein MUSS. In England ist es absolut USUS sich via UKW in den Marinas Haven anzumelden und nach dem Liegeplatz zu Fragen. In Dover (Kanal 74) und Ramsgate (Kanal 14) ist die Anmeldung per UKW ein Muss!

AIS ist ein Nice to Have aber sehr stark zu empfehlen! Also ich finde mittlerweile das jede Yacht die Regelmäßig auf der Nordsee unterwegs ist sollte mit einem AIS Transponder ausgerüstet sein. Es ist super hilfreich, zu sehen wo sind andere Schiffe, wie nahe kommt man sich und schön zu wissen man wird gesehen und die Großen reagieren darauf.
Nebel verliert seinen Schrecken. Und denn gibt es halt immer wieder mal im Kanal gerade morgens.


Ganz wichtig ist auch ein Radarreflektor!

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34

Dienstag, 13. Februar 2018, 22:08

Hallo Norbert und andere Segelforumfreunde

ich möchte mein Anliegen noch einmal präzisieren, was meint ihr, reicht ein passives AIS oder ist ein aktives AIS auf jeden Fall zu bevorzugen, und was denkt zu einem aktiven Radarreflektor, (sea me). Was meint ihr?

Gruß Heinz

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35

Mittwoch, 14. Februar 2018, 00:15

Wir haben ein aktives AIS verbaut. Man kann das Gerät auch als reinen Empfänger nutzen, also die Aussendung des eigenen Signals abschalten.
Der Preisunterschied zu einem reinen Empfänger ist relativ gering.
Weiterhin haben wir neben einem passiven auch den aktiven Radarreflektor von Sea Me verbaut. Hier unbedingt darauf achten, das Modell zu kaufen, welches in beiden Bändern arbeitet.
Wir fühlen uns dadurch aber sicherer, in meinen Augen ein wichtiger Punkt. Wer mal blind im Nebel unterwegs war, wird verstehen was ich meine...

Zwingend haben muss man das alles aber sicher nicht.

Test Radarreflektoren
-- Fehlende Praxis ist theoretisch kein Problem.--

norbaer

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36

Mittwoch, 14. Februar 2018, 07:56

Hallo Norbert und andere Segelforumfreunde

ich möchte mein Anliegen noch einmal präzisieren, was meint ihr, reicht ein passives AIS oder ist ein aktives AIS auf jeden Fall zu bevorzugen, und was denkt zu einem aktiven Radarreflektor, (sea me). Was meint ihr?

Gruß Heinz


Natürlich ist ein Aktives AIS (Transponder) immer besser als ein passives (nur Empfang).
Sehen und gesehen werden!

Ich habe mal drei Beispiele bei dem es beruhigend ist zu wissen man wird registriert.

1. Ansteuerung von Dover, nachfrage via Funk für Einfahrt, Antwort: Ja kein Problem ich habe dich schon auf AIS gesehen.
2. Zwei Frachten vor Le Havre sprechen ihre Manöver ab und erwähnen uns namentlich. We go Starboard after Sailing Vessel Reise Reise.
3. Bei der Querung des VTG im Dunkeln vor zwei Jahren, dreht ein Frachter so dass er hinter uns lang geht. Very Nice!

Es macht vieles Einfacher und sicherer wenn man gesehen wird und auch direkt "Ansprechbar" ist. Und nicht erst ein Funksprechern Filtern muss ob man gemeint ist. Wie zum Beispiel der unbestimmte Anruf auf Kanal 16: "Sailing Vessel on Position XYZ?" Da darf man erstmal schauen ob man gemeint ist.


Und mit einem aktiven AIS ist wiederum ein aktiver Radarreflektor obsolet.

Trailerfux

Kapitän

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37

Mittwoch, 14. Februar 2018, 09:26

Und mit einem aktiven AIS ist wiederum ein aktiver Radarreflektor obsolet.


dem würde ich jetzt nicht zwingend folgen...

AIS Signale der Sportboote können bei den Klasse A Geräten der Berufsschiffahrt ausgeblendet werden und mir wurde glaubhaft versichert, dass da durchaus des öfteren von Gebrauch gemacht wird (s.u.). Anschließend muss halt irgendwer dran denken, den Hebel wieder umzulegen.
Die Signale eines Radarreflektors können nicht ausgeblendet werden.

Es ist also durchaus nicht sinnfrei beides zu betreiben.

Das muss natürlich jeder für sich entscheiden, ob er diese doppelte Absicherung für nötig hält.

Ich habe vor zwei Jahren den sehr interessanten Vortrag "Berührungspunkte zwischen Berufs- und Sportschifffahrt", gehalten vom Vitzepräsidenten des deutschen Lotsenverbandes, genossen.
Wenn man mal die Perspektive wechselt und sich auf eine 60m hohe Brücke eines 300m langen Schiffes stellt, sieht manches anders aus.
Danach hatte ICH das dringende Bedürfnis, wirklich ALLES an sinnvoller "AchtungHierBinIch" Technik zu installieren. Ich bin aber auch eher ein Schisshase in solchen Sachen :-)
-- Fehlende Praxis ist theoretisch kein Problem.--

38

Mittwoch, 14. Februar 2018, 09:39

Und mit einem aktiven AIS ist wiederum ein aktiver Radarreflektor obsolet.


dem würde ich jetzt nicht zwingend folgen...

AIS Signale der Sportboote können bei den Klasse A Geräten der Berufsschiffahrt ausgeblendet werden und mir wurde glaubhaft versichert, dass da durchaus des öfteren von Gebrauch gemacht wird (s.u.). Anschließend muss halt irgendwer dran denken, den Hebel wieder umzulegen.
.



och, nee, nicht dieser Quatsch schon wieder.
Das permanente Wiederholen dieser Behauptung lässt den Wahrheitsgehalt nicht steigen.

Außerdem: Welcher Frachter-Kapitän hätte ein Interesse daran, ausgerechnet im Kanal oder auf der Nordsee potentielle targets auf dem Schirm auszublenden??? Damit die Wahrscheinlichkeit einen Crachs steigt, oder was???
--------------------------
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Gernegroß

Aluschüssel Segler

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Schiffsname: ist geheim

Bootstyp: 9 Meter Alu aber nur 0,5m Tiefgang

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39

Mittwoch, 14. Februar 2018, 09:53

och, nee, nicht dieser Quatsch schon wieder.
Das permanente Wiederholen dieser Behauptung lässt den Wahrheitsgehalt nicht steigen.
ob du das glaubst oder nicht, es ist kein Quatsch. es geht und wird auch gemacht. Das hab ich aus ester Hand.
Legastheniker sind auch nur Menschen (mit Rechtschreibproblemen)


Zitat Helmut Schmidt:"Der Terrorismus hat auf Dauer keine Chance, denn gegen den Terrorismus
steht nicht nur der Wille der staatlichen Organe, gegen den Terrorismus
steht der Wille des gesamten Volkes.
Dabei müssen wir alle trotz unseres Zornes einen kühlen Kopf behalten"

Trailerfux

Kapitän

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Heimathafen: Koudum, De Kuilart

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40

Mittwoch, 14. Februar 2018, 09:56

Du hast völlig recht, da hat natürlich niemand ein Interesse an einer Gefahrensituation.
Deshalb schrieb ich ja auch, das der Radarreflektor schon das Backup darstellt und ich da etwas vorsichtiger aufgestellt bin.
Bei dem oben erwähnten Vortrag wurde halt gesagt, die Ausblendung sei nicht so unüblich, wenn sich so ein Schiff z. Bsp der Hafeneinfahrt nähert, weil die Dichte des Klasse B Signale schnell zu groß und unübersichtlich sei. Danach muss man es halt wieder einschalten.
-- Fehlende Praxis ist theoretisch kein Problem.--

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