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41

Mittwoch, 14. Februar 2018, 10:09


Weiterhin haben wir neben einem passiven auch den aktiven Radarreflektor von Sea Me verbaut. Hier unbedingt darauf achten, das Modell zu kaufen, welches in beiden Bändern arbeitet.


Auch, wenn es von der ursprünglichen Fragestellung abweicht: Wie reagiert der SeaMe auf die mittlerweile weitverbreiteten Breitband-Geräte? Reicht die Empfindlichkeit aus? Hast Du das mal getestet?

Gruß Ralf

Xtefan

Offizier

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42

Mittwoch, 14. Februar 2018, 10:10

@Holger H.
Über den Verkehr und die "schwierigen" TSS im Kanal gibt's die wildesten Mutmaßungen/Befürchtungen/Seemannsgarn.
Ich hab echt wenig Ahnung von der Ecke (weil Ostseesegler), bin da genau einmal gewesen, tagelang vor der Querung ein "volle-Hose-Gefühl" und dann war es gaaaanz einfach:
Zwei gegenläufige Perlenketten aus Frachtern fahren in geregelten Abständen mit vernünftigen Geschwindigkeiten völlig berechenbar mit viel Platz zum Passieren da längs.

Die Fischer in der Küstenverkehrszone sind echt schlimmer.

Das schaffst du schon. Passiv-AIS ist hilfreich.

Viel Spass,
Stefan

43

Mittwoch, 14. Februar 2018, 10:11

https://www.skipperguide.de/wiki/AIS_-_A…fication_System

Klasse-A-Dekoder können per Softwarebefehl Signale von Klasse-B-Transpondern ausblenden. Das ist z. B. üblich, wenn ein Handelsschiff die Schleuse Holtenau in Kiel an einem schönen Samstagmittag ansteuert. Vor lauter Signalen der Sportboote und Angelkutter könnte der seine Seekarte nicht mehr sehen. Das muss man wissen, wenn man als Sportbootskipper einen Klasse-B-Transponder hat.

Gruß Odysseus

Trailerfux

Kapitän

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Heimathafen: Koudum, De Kuilart

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44

Mittwoch, 14. Februar 2018, 10:20

Auch, wenn es von der ursprünglichen Fragestellung abweicht: Wie reagiert der SeaMe auf die mittlerweile weitverbreiteten Breitband-Geräte? Reicht die Empfindlichkeit aus? Hast Du das mal getestet?


Nein, habe ich nicht.
-- Fehlende Praxis ist theoretisch kein Problem.--

norbaer

Salzbuckel

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Heimathafen: Colijnsplaat

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45

Mittwoch, 14. Februar 2018, 10:39

Es ist echt witzig wie schnell in einem AIS Thread immer wieder darauf hingewiesen wird das die AIS B Transponder Signale abgeschaltet werden können.

Ja Männer können Sie! Natürlich kann ich über meinen Plotter auch alles deaktivieren oder aktivieren was ich möchte.

AIS Alarme CPA TCPA. Ich kann mir nur "Gefährliche Ziele" anzeigen lassen, ich kann Vektoren ein oder ausblenden ich kann es Piepen lassen ich kann es nur Blinken lassen ich kann auch alles Ausblenden usw. usw.

Und natürlich habe ich ALLE Alarme in der Nähe von Häven bzw. Dicht befahrenen Revieren deaktiviert. Sonst wird man ja vor lauter Meldungen, Gepiepe ganz kirre.

ABER natürlich aktiviere ich die Alarme da wo es Sinnvoll ist. Nämlich auf den offenen Wasser zum Beispiel vor der Querrung von TSS oder Fahrwassern mit viel Berufschifffahrt.

Und das was ich mit meinem Spielzeugplotter kann werden die Profies natürlich auch machen.

Aber es geht auch nicht um die Ansteuerung der Schleuse Kiel Holtenau. :rolleyes:

46

Mittwoch, 14. Februar 2018, 12:04



Und natürlich habe ich ALLE Alarme in der Nähe von Häven bzw. Dicht befahrenen Revieren deaktiviert. Sonst wird man ja vor lauter Meldungen, Gepiepe ganz kirre.

ABER natürlich aktiviere ich die Alarme da wo es Sinnvoll ist. Nämlich auf den offenen Wasser zum Beispiel vor der Querrung von TSS oder Fahrwassern mit viel Berufschifffahrt.

Und das was ich mit meinem Spielzeugplotter kann werden die Profies natürlich auch machen.

Aber es geht auch nicht um die Ansteuerung der Schleuse Kiel Holtenau. :rolleyes:



DANKE !!!
---------
Und außerdem, liebe AIS-Ein-Ausschalt-Zweifler: Theoretisch könnte ein ach so augenreizübertfluteter :D Wachoffizier auch das Radar abschalten. Da würde ein SeaMe-Reflektor och nüscht nützen... 8o
--------------------------
Ehrensenator im Bundesverband "Klare Worte statt gesülztes Gelaber" (BV KlaWo)

47

Mittwoch, 14. Februar 2018, 12:29

wir können aber nicht selektiv Sportboote oder Berufsschiffahrt ausblenden. Entweder alle oder keinen. Und prinzipiell ist es sch...egal wo das geschieht

Gruß Odysseus

noopd

Lichtmaschinenerklärbär

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48

Mittwoch, 14. Februar 2018, 13:13

@trailerfux

Zitat

Der Preisunterschied zu einem reinen Empfänger ist relativ gering.


Mein USB AIS Empfänger mit GPS hat 140€ gekostet, funktioniert mit einer einfachen Antenne am Heckkorb von Texel HV bis Vlieland Hv. Opensourcekarten auf Laptop, am Navitisch bimmelt so laut, das ich am Ruder sofort reagieren kann.
Bin hoch zu Frieden mit der Kombination.
Kann das Signal auch mit WLAN auf mein Tablet zum Steuerpult schicken, aber nur, wenn auch da Opensourcekarten installiert sind. Da benutze ich allerdings NV Karten. Mir ist aber das reine Warnsignal vom Navitisch genug. Sollte ich bei einer Warnung das angezeigte Schiff nicht sehen, genügt ein Blick aufs Tablet, soviel Zeit muss sein. :D

Handbreit

Norbert
Prosecco kaltstellen ist irgendwie auch wie kochen. :wacko3:

Trailerfux

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49

Mittwoch, 14. Februar 2018, 13:43

Ja klar, es gibt natürlich diverse low cost Lösungen, die auch nicht schlecht sind/sein müssen.
So ein USB Ding, kostet ja heute keine 70€ mehr. Funktioniert bestimmt auch prima.

Ich bin jetzt bei meinen Überlegungen von einem Standardgerät ausgegangen, welches auch per NMEA mit der Schiffselektronik verbunden werden kann, dann ist der Preisunterschied zwischen Receiver und Transceiver nicht unbedingt so groß.
Bei mir ist der Watcheye B verbaut, kostet aktuell etwa 420€. Kann NNEMA und USB gleichzeitig. Somit etwa 100€ teurer als ein vergleichbarer Receiver.

Für mich eine gute Lösung. So habe ich den Bordrechner als Backup angebunden und gleichzeitig den Plotter versorgt. Die Einspeisung ins WLAN habe ich jetzt nicht durchgeführt. Zwar schaue ich unterwegs gelegentlich mal aufs Ipad, aber ich nutze Navionics Boating und da ist (noch) nix mit AIS Anzeige auf dem IPAD.

Davon ab, haben wir unterwegs eigentlich sowieso nur den Plotter an, der Bord PC ist i.d.R dann aus (nehme ich überwiegend nur zur Planung). WLAN AP schalten wir erst im Hafen ein, brauche in unterwegs nicht.
-- Fehlende Praxis ist theoretisch kein Problem.--

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Trailerfux« (14. Februar 2018, 21:44)


50

Mittwoch, 14. Februar 2018, 15:53

Und außerdem, liebe AIS-Ein-Ausschalt-Zweifler: Theoretisch könnte ein ach so augenreizübertfluteter :D Wachoffizier auch das Radar abschalten. Da würde ein SeaMe-Reflektor och nüscht nützen... 8o
Kleine Korrektur:

Die VIA hat in ihrer Ausrüstung für die ARC Teilnahme einen Aktiven Radarreflektor eingebaut, der eine Bestätigung anfordert. Da ging nix mit Ignorieren oder Abschalten. Weiß aber nicht wie das Dingens hieß.

51

Sonntag, 22. April 2018, 12:03

Ich weiß gar nicht ob ich hier den Faden noch mal aufnehmen sollte. Vielen Dank noch mal für eure Ratschläge! Es wurde ja viel über AIS geschrieben.

Mich würde interessieren, was ihr für Tipps für einen Plan B für die Tages Etappe nach London habt. Ich habe schon öfter mal was über Queensborough gelesen, das liegt ja schon mal 20 km weiter im Landesinneren von Ramsgate aus gesehen. Aber falls wir es nicht schaffen die 70 sm nach London, gibt es für unterwegs noch einen Tipp mit Anlegemöglichkeiten? Ich habe nach einigem Suchen nichts wirklich gefunden. https://www.boatingonthethames.co.uk/Cruising

Holger

52

Sonntag, 22. April 2018, 12:19

Ohne jetzt zum Zirkel zu greifen: Ramsgate - Queensborough sind ca. 30 - 35 NM durch den Princess Channel. Südlich der Sandbänke solltest Du nicht fahren.

Zum Warten auf NW Sheerness kannst Du entweder den Ponton in Queensborough anlaufen oder vor Southend (Leigh Small Craft Anchorage) ankern. Da ist einfach davon abhängig wieviele Stunden man warten muss, insbesondere solltest Du dabei die Schleusenöffnungszeiten in London berücksichtigen.

Auf dem Weg nach London gibt es noch ein paar mögliche Zwischenstops, die meisten sind allerdings nur tiedenabhängig (zB, Gravesend Embarkement Marina, Gallions Point Marina, ..) anzulaufen. Nur der Gravesend Visitor Ponton kann tiedenunabhängig angelaufen werden.

Gruß Ralf

F28

Salzbuckel

Beiträge: 2 322

Schiffsname: Rike

Heimathafen: Colijnsplaat

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53

Sonntag, 22. April 2018, 12:54

ich verstehe nicht ganz, wieso der Stop in der Höhe von Queenboroug der Plan B sein soll? Normalerweise ist das der Plan A.
Die ganzen 70 SM wirst Du natürlich nicht mit einer Tide schaffen. Deshalb läuft die Tour nach London üblicherweise so ab: mit Tide 1 bis Queenborough oder zum Ankerplatz vor Southend, dort auf Tide 2 warten, und mit dieser dann hoch nach London rauschen.
Ich weiß auf dem Kopf nicht mehr, wie stark der Ebbstrom im oberen Teil der Themse ist, ich meine mich zu erinnern, dass wir auf der Rückfahrt (mit der Ebbe natürlich) teilweise mehr als 3 Knoten Ebbstrom hatten. Das ist sehr fein, wenn man mit dem Strom fährt. Aber wer will mit seinem Segelboot schon dagegen anfahren? Ich jedenfalls nicht.
Im unteren Bereich ist der Tidenstrom nicht ganz so heftig, aber auch nicht zu vernachlässigen.

"Planke" hat ja oben schon völlig zurecht auf die Schleusenöffnungszeiten in London hingewiesen. Die öffnen nur bei Hochwasser (+/- X Stunden), da ihnen sonst der Hafen leerläuft. Wenn man "normal" fährt, ist das überhaupt kein Problem, da man ohnehin mit der Hochwasserwelle in London eintrifft. Wenn man gegen die Tide fährt, musst Du stundenlang an irgendwelchen Wartemoorings hängen und darfst den Schwell genießen, den die zahlreichen Schnellfähren produzieren.

Übrigens ist Queenborough nicht wirklich eine Reise wert. Wir waren da vor 3 Jahren: beachtliche Liegegebühren, für die es grade mal die Klampen zum Festmachen gibt. Keine Mülleimer, keine Sanitär-Anlagen. Gar nix.
Gruß
F28

54

Sonntag, 22. April 2018, 13:32


Ich weiß auf dem Kopf nicht mehr, wie stark der Ebbstrom im oberen Teil der Themse ist, ich meine mich zu erinnern, dass wir auf der Rückfahrt (mit der Ebbe natürlich) teilweise mehr als 3 Knoten Ebbstrom hatten. Das ist sehr fein, wenn man mit dem Strom fährt. Aber wer will mit seinem Segelboot schon dagegen anfahren? Ich jedenfalls nicht.
Im unteren Bereich ist der Tidenstrom nicht ganz so heftig, aber auch nicht zu vernachlässigen.


Der Strom hängt natürlich immer vom Zeitpunkt und Stromkilometer ab, aber mit 2 - 3kn liegst Du schon richtig.


"Planke" hat ja oben schon völlig zurecht auf die Schleusenöffnungszeiten in London hingewiesen. Die öffnen nur bei Hochwasser (+/- X Stunden), da ihnen sonst der Hafen leerläuft. Wenn man "normal" fährt, ist das überhaupt kein Problem, da man ohnehin mit der Hochwasserwelle in London eintrifft.

Manche der Schleusen öffnen aber auch nicht in der Nacht, trotz Hochwasser. Dann musst Du auf das erste Hochwasser während der Betriebszeiten warten.

Queensborough lohnt sich dann, wenn sich abhängig von der Abfahrtszeit in Ramsgate und den Schleusenzeiten in London in der Summe lange Wartezeiten ergeben. Ansonsten ankert man vor Southend.

Gruß Ralf

F28

Salzbuckel

Beiträge: 2 322

Schiffsname: Rike

Heimathafen: Colijnsplaat

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55

Sonntag, 22. April 2018, 14:23

Queensborough lohnt sich dann, wenn sich abhängig von der Abfahrtszeit in Ramsgate und den Schleusenzeiten in London in der Summe lange Wartezeiten ergeben. Ansonsten ankert man vor Southend

ja, das ist so.
Meines Wissens gibt es auch keine ernsthaften Alternativen dazu. Höchstens eine: Freunde von mir haben mal irgendwo in einer Seitenpfütze des Medways geankert, da Southend zu ungemütlich war (ist ja keinerlei Schutz dort). Hörte sich aber auch nicht wirklich klasse an.
Gruß
F28

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