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zooom

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21

Samstag, 5. Dezember 2020, 16:15

Moinsen,

nicht neu, aber soweit ich es sehe, weiterhin gültig. Der Inhalt betrifft Boote von EU-Eignern in GB:

DSV 19.12.2019

Die Empfehlung einer Rückholung sollte zwischenzeitlich wohl weitestgehend beherzigt worden sein.

Gruß
Andreas



Nun zumindest nach meinem Kenntnisstand ist der Verlust der EU Wareneigenschaft erst nach 3 Jahren ausserhalb der EU wirksam. Für GB gilt noch bis Ende des Jahres steuerlich die EU Mitgliedschaft. D.h. Schiffe müßten bis Ende 2023 wieder in die EU verbracht werden.
Bitte korrigiert mich, wenn ich da falsch liege.
Grundsätzlich gehe ich davon aus, daß GB sich nicht auch noch die Einnahmen aus dem Tourismus vermasseln wird durch allzu restriktive Maßnahmen. Aber das ist meine Kaffeesatzleserei.
Gruß Thomas


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Klaus13

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22

Samstag, 5. Dezember 2020, 16:19

Kannst ja zwischendurch in die EU einreisen. Irland bietet sich ja an...


Daran hatte ich jetzt gar nicht gedacht. :thumb:

Gruß Klaus
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23

Samstag, 5. Dezember 2020, 16:27

Kannst ja zwischendurch in die EU einreisen. Irland bietet sich ja an...


Daran hatte ich jetzt gar nicht gedacht. :thumb:

Gruß Klaus
Aber schau auch mal hier: https://www.gov.uk/check-uk-visa
Wenn man das durchspielt bekommt man die Antwort 6 Monate. Das sollte dann aber auch reichen ;)

Bluis

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24

Samstag, 5. Dezember 2020, 16:46

Zur Sozialen Sicherung : Wenn man sich an ein dem NHS angeschlossenem Arzt oder Krankenhaus wendet wird man kostenlos behandelt, es will auch keiner irgendeine Versicherungskarte oder ähnliches sehen, selber schon zwei mal ausprobiert ;(
:segeln:
Schöne Grüße

Thomas

Klaus13

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25

Samstag, 5. Dezember 2020, 16:51

Danke Rainer und Thomas,

da sind ja die Fakten, die hier gesammelt werden sollen. Dass GB schon Bestimmungen vor dem Brexit für die Zeit danach festgelegt hat, überrascht mich.

Gruß Klaus
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schothorner

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26

Samstag, 5. Dezember 2020, 17:12

@Bluis:
ganz so problemlos wird’s ggf. wohl nicht nach aktuellem Sachstand
https://www.aerztezeitung.de/Politik/Nac…ter-413262.html

Und hier ist erstmal nur von in GB residenten EU-Bürgern die Rede.

Ansonsten gilt: kein Vertrag, keine Regelung! Gerade für Touris.

dazu Zitat aus https://www.eu-patienten.de/de/brexit/standard_2.jsp:
Leistungen im Vereinigten Königreich können auf Grundlage der RL 2011/24/EU nach dem 31. Dezember 2020 nicht mehr im Wege der Kostenerstattung in Anspruch genommen werden.
(RL 2011/24/EU = RICHTLINIE 2011/24/EU DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 9. März 2011 über die Ausübung der Patientenrechte in der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung)

Und mehr dazu auch bei

https://www.dvka.de/de/informationen/brexit/brexit.html

Fazit: vorsichtshalber Private Zusatzversicherung griffbereit haben und die auf GB-Deckung nach 1.1. checken

Bluis

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27

Sonntag, 6. Dezember 2020, 00:06

Ja , das kennen wir alles, wir haben solch eine Versicherung. ( Ob die in Zukunft noch gilt kann ich im Moment nicht sagen)Allerdings wurde uns noch nie auch nur ein Cent in Rechnung gestellt. Beim letzten mal guckte uns der Arzt nur mit großen Augen an und sagte auf Nachfrage nein nein alles Kostenlos, auch haben wir noch nie einen Ausweis oder irgendwelche anderen Dokumente vorlegen müssen, wegen Staatsangehörigkeit oder so. Die ganzen Ratschläge die man auch im Internet nachlesen kann haben bis jetzt in GB niemanden die Bohne interessiert. Was ich auch noch sagen kann das auch die Apotheken in GB bei verschreibungspflichtigen Medikamenten anders arbeiten wie überall zu lesen ist. Man braucht definitiv ein Rezept von einem zugelassenen Arzt in England, ausgestellte Rezepte aus Deutschland ( auch auf Wirkstoff) werden nicht akzeptiert. So sah es auf jeden Fall in der Praxis bis jetzt aus. Das sich das ändert wird bestimmt so sein , ich fand das ja jetzt schon seltsam das man einfach da hinein marschiert sich anmeldet und wartet bis man dran ist und wieder ( hoffentlich gesünder) rausmarschiert. :)
:segeln:
Schöne Grüße

Thomas

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28

Sonntag, 6. Dezember 2020, 00:37

Das mit dem Rezept ist in vielen EU Ländern so, in Dänemark musste ich zu einem dänischen Arzt für ein verschreibungspflichtiges Medikament, meine Frau hat das in der Apotheke trotz deutschem Arztausweis nicht bekommen.

Für die jenigen die ein Boot fest in England haben dürfte es sinnvoll sein sich ein INF3 für das Boot zu besorgen, dann gibt es bei der Rückkehr in die EU auch keine Probleme.

Leider sieht es im Moment so aus das GB am Jahresende Drittstaat ist. ;(

schothorner

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29

Sonntag, 6. Dezember 2020, 01:36

Dass GB schon Bestimmungen vor dem Brexit für die Zeit danach festgelegt hat, überrascht mich.
Nur noch mal zur Begrifflichkeit „Brexit“: Der Brexit trat bereits mit Ablauf des 31.1.2020 in Kraft. Die Briten gehören seitdem schon nicht mehr zur EU! Jetzt am 31.12. endet lediglich eine Übergangsphase mit den alten Regeln...

Klaus13

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30

Sonntag, 6. Dezember 2020, 10:37

Nur noch mal zur Begrifflichkeit „Brexit“: Der Brexit trat bereits mit Ablauf des 31.1.2020 in Kraft. ....


Da hast Du natürlich recht, danke. Das vergesse ich immer wieder gerne, weil sich scheinbar bis jetzt nichts verändert hat. Ich bin mal sehr gespannt, ob die Verhandlungen noch zu einem Erfolg führen.
Gruß Klaus
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31

Sonntag, 6. Dezember 2020, 10:46

Nur noch mal zur Begrifflichkeit „Brexit“: Der Brexit trat bereits mit Ablauf des 31.1.2020 in Kraft. ....


Da hast Du natürlich recht, danke. Das vergesse ich immer wieder gerne, weil sich scheinbar bis jetzt nichts verändert hat. Ich bin mal sehr gespannt, ob die Verhandlungen noch zu einem Erfolg führen.
Gruß Klaus
Wenn die laufenden Verhandlungen noch zu einer Einigung führen, wird es aber mutmaßlich nicht schlechter werden als die derzeit schon für Anfang 2021 angekündigte Regelung von 6 Monaten, denn diese scheint ja von einem Brexit ohne Verträge auszugehen.

Klaus13

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32

Sonntag, 6. Dezember 2020, 15:30

Wenn die laufenden Verhandlungen noch zu einer Einigung führen, wird es aber mutmaßlich nicht schlechter werden als die derzeit schon für Anfang 2021 angekündigte Regelung von 6 Monaten, denn diese scheint ja von einem Brexit ohne Verträge auszugehen.


Moin Rainer,

davon gehe ich auch aus. Für uns Segler scheinen mir den der geeigneten Kranken- und Bootsversicherung noch drei Fragen relevant. Wo gibt es Grenzübergangsmöglichkeiten und was darf eingeführt werden? Wenn wir mal als Beispiel bei meinem geplanten Kurztrip im kommenden Sommer nach Schottland bleiben, dann müsste es also zwingend Fraserburgh werden, wo es Zoll gibt und die Versorgung für die Fahrt die abgelegene Ostküste hoch muss man sich vor Ort eindecken. Alles machbar, nur etwas unbequemer und ich könnte meine geliebten Fleischkonserven nicht mitnehmen. Ein KO-Kriterium wäre das aber nicht.
Bleibt noch die Frage nach dem Roaming. Dafür wird sich auch eine Lösung finden, vermutlich wird es nur teurer.

Gruß Klaus
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33

Sonntag, 6. Dezember 2020, 17:16

Hallo Klaus,
Ist doch alles eher unkritisch, oder?
Auslandskrankenversicherung ist nicht die Welt und schnell abgeschlossen, wenn nicht vorhanden.
Bootshaftpflicht gilt, jedenfalls meine, weltweit.
Bootskasko, auch meine, gilt für das Fahrgebiet Nordsee, Ostsee, Ärmelkanal und ich glaube auch Teile des Atlantiks. Eine Einschränkung auf Länder habe ich nicht, soweit ich mich entsinne.
Port of Entry, klar muss man wissen, wo man rein darf...
Und Lebensmittel wird man auch weiterhin in UK bekommen, wenn die EU sie weiter beliefert ;)
Und nun ja, Roaming, das "Problem" kennen wir ja noch aus der EU. Ist übrigens erst vor 3 oder 4 Jahren abgeschafft worden....
Ich denke die größere Herausforderung dürfte auch in 2021 C sein...
Grüße,
Rainer

Klaus13

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35

Samstag, 19. Dezember 2020, 23:05


Moin, dieses Dokument habe ich auch schon gefunden. In einem der vielen Links gibt es den Punkt, welche Waren man einführen darf. Das dürfte für uns Segler, die sich eventuell umfangreich verproviantieren, interessant sein. Was ich aber nicht verstehe, sind die unter dem Punkt "Travelling within the European Union (EU)" vermerkten Warenmengen. Wieso ist das hier aufgeführt, wenn die GB doch gar nicht mehr Mitglied der EU sind? Vielleicht ist auch mein schlechtes Englisch an meinem Unverständnis schuld.

Wenn man sich durch diesen Link durcharbeiten will und alle Unterlinks lesen möchte, benötigt man viel Zeit. ;(

Gruß Klaus
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schothorner

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36

Samstag, 19. Dezember 2020, 23:58

Wieso ist das hier aufgeführt, wenn die GB doch gar nicht mehr Mitglied der EU sind?
Weil sie noch 11 Tage der Zollunion angehören.

SKOKIAAN

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37

Sonntag, 20. Dezember 2020, 19:43

Und im Moment sieht es ganz bescheiden aus mit dem Reiseverkehr von und nach England, etliche Länder lassen niemand mehr aus UK rein, wegen des neuen, mutierten Coronavirus, der dort neuerdings auftritt!

Da hoffen wir alle auf eine Normalisierung, spätestens nach den Impfungen, und dann mutiert dieses Schei..virus!

Handbreit, Skokiaan

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38

Sonntag, 20. Dezember 2020, 19:49

Nicht gesagt, daß die Impfung nicht trotzdem wirksam ist, der Biontech Ansatz z.B. richtet sich ja nicht gegen das Virus sondern gegen sein Dockingtool, wenn ich es richtig verstanden habe. Aber Du hast Recht: Der Scheixx könnte auch mal ein Ende finden!
Gruß Thomas


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Paulest

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39

Sonntag, 20. Dezember 2020, 19:51

Warum sollte das mit dem Führerschein nicht funktionieren? Ich habe zwar einen internationalen Führerschein, habe den aber in Neuseeland, Kolumbien und Peru nicht grbraucht, die haben alle den deutschen akzeptiert.

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40

Sonntag, 20. Dezember 2020, 19:58

"Da hoffen wir alle auf eine Normalisierung, spätestens nach den Impfungen, und dann mutiert dieses Schei..virus!"

Nach Aussage der brit. Regierung gibt es bisher keinen Hinweis, das die neue Mutation die Wirksamkeit der Impfung ändert.
Problem ist bisher nur, das die Ansteckungsrate wohl um den Faktor 1,6 höher ist. Macht also einfach aus dem R-Wert 1,0 einen R-Wert 1,6. Und das ist übel.
So kommen wir ruckzuck auch ohne Impfung zur Herdenimmunität. Leider mit ein paar unvermeidlichen Verlusten an Menschenleben.

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