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Olaf

Naut.Nachr. Mod & Wattsegler

  • »Olaf« ist der Autor dieses Themas

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Schiffsname: Medea

Bootstyp: Sturgeon

Heimathafen: Greetsiel

Rufzeichen: DJ 5480

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1

Dienstag, 3. Mai 2011, 08:41

Wangerooge

Bei halber Tide gibt es genug Wasser zum ein- und auslaufen. Selbst bei NW bleiben noch 0,8m Wasser stehen - im Frühjahr, nach den Baggerungen auch mehr. Liegeplätze gibt es am Gästesteg. Am Clubsteg nur, wenn ein grünes Schild eine freie Box markiert. Im Fährhafen besteht der Grund aus weichem Schlick, im Yachhafen mitunter aus festem Sand. Bei südlichen Winden kann es im Hafen unruhig werden - erst recht, wenn der Ostdamm überspült ist. Die beiden Hafenbecken sind durch eine Spundwand getrennt (direkt am Clubsteg). Westlich der Soundwand, im Fährhafen, befinden sich Reste der alten Steinmole (Wahrschau!). Bei der Einfahr in den Yachthafen sollten sich tiefergehende Boote mittig halten.

Die Anmeldung beim Hafenmeister kann auf Kanal 17 (Wangerooge Port - zwisschen 7 und 17 Uhr) erfolgen. Alternativ kann man ihn auch telefonsich unter 04469-630 erreichen.

Hafenmeister: 04469-630
Wangerooger Yacht-Club: 04469-471
Zoll: 04469-223

Versorgung: Im Hafen mässig. Wasser gibt es an allen Stegen, Strom nur am Clubsteg. Duschen und WCs sind einfach, aber sauber. Sie finden sich in den Stelzenhäusern oben auf der Kade. Lebensmittel gibt es nur im entfernten Dorf (Inselbahn). Treibstoff gibt es auf Wangerooge nicht.

Die Ansteuerung von See

Als Landmarke auffallend und unverwechselbar der 52 m hohe Westturm, ein massiges, düsteres Bauwerk ohne Leuchtfeuer, weit am Westende von Wangerooge. Das Wangerooge Seefeuer, ein hoher, schlanker roter Turm mit zwei weißen Bändern brennt etwas nördlicher. Man sollte sich der Harle, wie jedem Seegat, mit Vorsicht nähern, und erst dann einlaufen wenn man sich seines Kurses völlig sicher ist.

Die rot-weiße Ansteuerungstonne Harle liegt knapp 2,5 sm nordwestlich des Wangerooge Seefeuers. Durch das Seegat führt eine betonnte Rinne vorbei an den Flachs Tabaksplate und Harleriff. Über der Barre die zwischen den Tonnen H2 und H3 liegt, stehen bei NW knapp 2 m Wasser. Mit 2 m Tiefgang kann man in der Zeit von einer Stunde vor, bis eine Stunde nach HW ohne weiteres darüber fahren, gute Bedingungen vorausgesetzt.

Bei Querung des Wangerooger Fahrwassers sollte man aufmerksam den starken Schiffsverkehr der Jade beobachten. Die großen Tanker sind nicht in der Lage schnelle Manöver zu fahren.

Sollte man vor der Insel eine grobe See gehabt haben, so wird das Wasser spürbar ruhiger, sobald man die Barre passiert hat. Dennoch muß man weiterhin mit großer Sorgfalt navigieren, denn von der Westhuk greifen Buhnen sehr weit ins Seegat hinein. Die größte Buhne (Buhne H) ist 1.500m lang. Sie sackt immer mehr ab, doch ihr Verlauf ist an der Brandung, die darauf steht, gut zu verfolgen. Vor der Buhne H liegt die gleichnamige gelb-schwarz-gelbe Tonne die man westlich passieren muß, ebenso wie die andere gelb-schwarz-gelbe Tonne MBW, die vor dem Flach Muschelbank, schon nahe beim Hafen, liegt. Entlang den roten Spieren D6 und D8, die hart vor einer trockenfallenden Sandbank liegen, läuft man in der "Doven Harle" auf den Westanleger zu. Der neuen, westlichen Buhne, auf der das rote Feuer brennt, sollte man gut 90m fernbleiben, da sich um ihren Kopf immer wieder Sand sammelt.
Viele Grüße,
Olaf

Schuld sind die Anderen, sagten die Anderen

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Olaf« (3. Mai 2011, 15:39)


Lucky

Salzbuckel

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Heimathafen: Herkingen, Grevelinger Meer

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2

Sonntag, 10. September 2017, 17:37

Die Ansteuerung von See

Als Landmarke auffallend und unverwechselbar der 52 m hohe Westturm, ein massiges, düsteres Bauwerk ohne Leuchtfeuer, weit am Westende von Wangerooge. Das Wangerooge Seefeuer, ein hoher, schlanker roter Turm mit zwei weißen Bändern brennt etwas nördlicher. Man sollte sich der Harle, wie jedem Seegat, mit Vorsicht nähern, und erst dann einlaufen wenn man sich seines Kurses völlig sicher ist.

Die rot-weiße Ansteuerungstonne Harle liegt knapp 2,5 sm nordwestlich des Wangerooge Seefeuers. Durch das Seegat führt eine betonnte Rinne vorbei an den Flachs Tabaksplate und Harleriff. Über der Barre die zwischen den Tonnen H2 und H3 liegt, stehen bei NW knapp 2 m Wasser. Mit 2 m Tiefgang kann man in der Zeit von einer Stunde vor, bis eine Stunde nach HW ohne weiteres darüber fahren, gute Bedingungen vorausgesetzt.
Ich vermute mal HW soll hier eigentlich NW heißen? :)

Im aktuellen Reeds steht, dass die Tiefe nur noch 0,4m bei Tonne H4 ist.

Dauphine

Offizier

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Heimathafen: Bensersiel

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3

Sonntag, 10. September 2017, 19:02

Nee, das ist nur ein wenig verwirrend ausgedrückt. Olaf meint sehr wahrscheinlich tatsächlich HW. Bei NW oder einer Stunde davor oder danach würdest Du mit zwei Metern Tiefgang niemals über die Barre kommen. Schau mal in die Karte. Die Infos in dem Thread wurden zudem letztmalig 2011 editiert. Seitdem hat sich dort viel verändert.

Beste Grüße
Heiko
Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit. :segeln:

Lucky

Salzbuckel

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Heimathafen: Herkingen, Grevelinger Meer

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4

Sonntag, 10. September 2017, 20:06

Aber wenn bei Ni W dort ca. 2m Wassertiefe ist - dann sollte man trotzdem bis (fast) HW warten um da durch zu kommen? Ich bin ja ein absoluter Gezeitenneuling, aber das wundert mich dann doch.

Ich befürchte aber so oder so, dass sich in der Tat viel geändert hat...

Lütje Hörn

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Im Marktplatz: 1

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5

Sonntag, 10. September 2017, 20:56


......Aber wenn bei Ni W dort ca. 2m Wassertiefe ist.....



====> die aktuellen Seekarten zeigen zwischen den Tonnen H4 und H8 eine erheblich geringere Wassertiefe !!

Beste Grüße
Jürgen
Alltied gooden Wind :)


Das Neue ist selten das Gute, weil das Gute nur kurze Zeit das Neue ist. :D :P

Lutze

Kapitän

Beiträge: 708

Schiffsname: zur Zeit kein Name

Bootstyp: zur Zeit kein Schiff

Heimathafen: Hooksiel

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6

Dienstag, 19. September 2017, 07:56

Wangerooge Versorgung

Moin,
Ein paar kurze Anmerkungen zur Versorgung auf Wangerooge:
- seit ein paar Jahren wird auch der Gästesteg vom Segelverein betrieben, Man meldet sich beim Hafenmeister im Clubhaus an, nicht mehr an der Schiffsmeldestelle
- am Gästesteg gibt es jetzt auch genügend Wasser und Strom, ist alles neu gemacht worden (Strom: 1€ je kWh)
- im Westturm ist die Jugendherberge. Wenn man hier abends Bescheid sagt, dann kann man hier am nächsten Morgen frische Brötchen holen, man kann dort auch frühstücken und ggf. abends essen.

Viele Grüße
Lutze

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