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pks

Salzbuckel

  • »pks« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 29. Februar 2016, 21:26

Krabben fangen in der Ostsee, was brauchen die Kinder ?

Mit den Lütten in den Häfen D, Dk, welche Werkzeuge sind nötig ?

Ich fang mal an: Wäscheklammer :O

@Profis: gedacht für Revierunkundige/Einsteiger mit Kindern
Peter

nu geimpft, hoffentlich bald die Mehrzahl :O

Kieler Jung

Wiesensechler

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2

Montag, 29. Februar 2016, 21:35

Beste Grüße,
Arne


"Genieße dein Leben, es könnte dein letztes sein."

:segeln:

Kieler Jung

Wiesensechler

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3

Montag, 29. Februar 2016, 21:44

nen guten (und langen) Kescher. Nicht diese Billigteile für Touris, die beim ersten Mal Muscheln vom Poller abkratzen im Eimer sind.
Beste Grüße,
Arne


"Genieße dein Leben, es könnte dein letztes sein."

:segeln:

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4

Montag, 29. Februar 2016, 21:45

Senke ist das beste Hafenspielzeug überhaupt. Dazu Band und Wäscheklammer, ggf an einem Stock. Zum Sichern des Fangs an der Krebsangel ist noch ein Kescher hilfreich. Und zum Bestaunen des Fangs gibt es transparente Eimer. In der Pütz sieht man fast nichts. Leider haben wir noch keine stabilen, transparenten Eimer gefunden, so dass sie bestenfalls eine Saison gehalten haben.

Wenn du dann noch aufrüsten willst, nimm noch ein Schlauchi (mit Anker) dazu. Dann kann der Nachwuchs auch an Stellen fangen, die direkt vom Ufer aus nicht zu erreichen sind.

Grüße,
ruhrpottsegler

Tutnix

Offizier

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5

Montag, 29. Februar 2016, 21:45

Mit den Lütten in den Häfen D, Dk, welche Werkzeuge sind nötig ?

Ich fang mal an: Wäscheklammer :O

@Profis: gedacht für Revierunkundige/Einsteiger mit Kindern




Klammer an Schnur mit Muschelfleisch zwischen Steine legen.

pks

Salzbuckel

  • »pks« ist der Autor dieses Themas

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6

Montag, 29. Februar 2016, 21:48

Schnur

Werkzeug :)
Peter

nu geimpft, hoffentlich bald die Mehrzahl :O

7

Montag, 29. Februar 2016, 22:14

Erster Törn nach Drejø und abgucken.
Da liegt komplettes Equipment zum Ausleihen bereit.
Das meiste wurde schon genannt, es fehlt noch eine - tja wie soll man das nennen - Art Lupe, um auf den Grund schauen zu können.
Ein alte Taucherbrille kann es auch tun.

Gruß
Andreas

unregistriert

8

Montag, 29. Februar 2016, 23:35

Die Ansage dass es Lebewesen sind und entsprechend behandelt werden möchten.
(bin kein Angler und habe daher ein anderes Verständnis wie man damit umgehen sollte)

Gruß
Willy

9

Dienstag, 1. März 2016, 00:03

Wenn die armen viecher mit wenig wasser im eimer in der sonne stehen gelassen werden...
Dann tut ihnen das garnicht gut. Das wasser wird zu warm. Sauerstoff?
Ich erinnere mich noch vage an traurige exemplare mit aufgeweichtem panzer.

Das fangen ueberstehen die schon ganz ok. Aufpassen dass die greifer vorsichtig behandelt werden. Nicht dran zerren.
Und halt flott wieder frei lassen. Den eimer gut fuellen und in den schatten stellen...

columbus488

Schief-made

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10

Dienstag, 1. März 2016, 07:31

...an der östlichen Holzpier von Dybvig findet man handtellergroße Schwimmkrabben, die haben die Filetreste eines statlichen Dorsches in wenigen Minuten verputzt und meiner Frau die Lust am schwimmen gehen verdorben :D . Wir haben damals gute Erfahrungen mit stinknormalen Speck einer Leine und einer Wäscheklammer gemacht, mitten zwischen den Steinen an irgendwelchen Molen...

Löhni

Salzbuckel

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11

Dienstag, 1. März 2016, 08:07

Für die gemeine Strandkrabbe (vulgo Ostseekrebs) braucht man eigentlich keinen besonderen Fleischköder. Ein kleiner Stein mit Alufolie umwickelt, der etwa die Größe einer Miesmuschel hat reicht völlig aus. Dazu eine Wäscheklammer und eine Schnur. Ein Kescher ist hilfreich, aber es geht zur Not auch ohne.
Die Krebse halten den glänzenden Stein für eine Muschel und sind so gierig, dass sich sich mit aller Kraft an dem Stein fest halten. Wenn sie sich einmal festgekralt haben, kann man sie mit der Schnur bis weit über die Wasseroberfläche ziehen und in den Kescher oder direkt in den Eimer fallen lassen.

Aber wie schon gesagt: Den Eimer randvoll mit Wasser und nicht in die direkt Sonne stellen. Und den Nachwuch im Auge behalten, dass sie ihre stolze Beute nicht zu lange im Eimer lassen. An krebsreichen Orten, wie z.B. der Dyvig ist der Eimer nach einer halben Stunde 'eh randvoll.
Gruß,
Jan

Lieber Wasser unterm Kiel :segeln:, als Kiel unter Wasser :tit:

pks

Salzbuckel

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12

Dienstag, 1. März 2016, 08:13

Zum Sichern des Fangs an der Krebsangel ist noch ein Kescher hilfreich

Naja, die Kunst besteht ja darin den Krebs so zu bugsieren dass er beim Loslassen des Köders direkt in den Eimer plumst ;)
Peter

nu geimpft, hoffentlich bald die Mehrzahl :O

JanD

Salzbuckel

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13

Dienstag, 1. März 2016, 08:14

Tuning: ein Hühnergott (natürlich selbst gesucht und gefunden, sonst funktioniert er nicht...), mit auf die Schnur über der Klammer, damit lässt sich der Köder besser dirigieren

...und die Kids haben "noch mehr zu tun und sind beschäftigt... :P

Schwimmweste auf dem Steg nicht vergessen!
.
---
Gruß Jan

unregistriert

14

Dienstag, 1. März 2016, 08:40

Die Ansage dass es Lebewesen sind und entsprechend behandelt werden möchten.
(bin kein Angler und habe daher ein anderes Verständnis wie man damit umgehen sollte)

Gruß
Willy

:thumb:

Genau das ist den Kindern zu vermitteln, bevor man sie mit entsprechendem Fang-Equipment ausstattet.
Respekt vor dem Leben und körperlicher Unversehrtheit zu vermitteln- auch und gerade von Tieren bzw.
Lebewesen die wenig an das Eisbärbaby Knut erinnern - ist eine Kernaufgabe elterlicher Erziehung.

Ich kann mir übrigens anderen interessanten Zeitvertreib für Kinder in Häfen und an Ankerplkätzen vorstellen,
auch unter Einbeziehung der Eltern, aber................tja ;)

15

Dienstag, 1. März 2016, 09:27

Peter, die Kinder davon abhalten ist aber verkehrt.

Heranführen und erklären und darauf achten dass kein Tier unnütz leiden muss.
Meine Kinder hatten immer einen Riesenspaß.

Man kann ja auch einen Dorsch angeln um ihn zu essen.

(Angeln, töten, essen -- kann auch nicht jeder.)

16

Dienstag, 1. März 2016, 10:03

Ich versteh noch nicht was man mit der Klammer anstellt....?
Gruß
der Michael

:D

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Kapitän

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17

Dienstag, 1. März 2016, 10:04

An die Klammer kommt der Köder. Also die Muschel oder sonstwas.

Paul

JanD

Salzbuckel

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18

Dienstag, 1. März 2016, 10:18

Zitat

Heranführen und erklären und darauf achten dass kein Tier unnütz leiden muss.



und wenn das Kind der Krabbe alle Beine ausreißt, ist das böse...

und wenn das Kind sagt, schau mal Mami, ich hab das für die Möwe gemacht, dann muss die Möwe das nicht selber machen, um satt zu werden, dann ist das wieder lieb....


ja ja, das ist alles nicht so einfach....
.
---
Gruß Jan

smurfi

Salzbuckel

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19

Dienstag, 1. März 2016, 11:32

Ich versteh noch nicht was man mit der Klammer anstellt....?

Komm mal an die Ostsee - Krebse fangen, dann Wettrennen veranstalten, und zwar die Schäre runter wieder in den Bach.
(und die größeren Krebse isst man dann...)
... Das Leben ist zu kurz, um langsam zu segeln ..
(Anm. d. Aut.: ... oder das falsche Boot...)

columbus488

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20

Dienstag, 1. März 2016, 12:30

Ich versteh noch nicht was man mit der Klammer anstellt....?

...also der Köder wird an die Schnur gebunden und mit der Klammer verschließt man die Schnute der Mutter ( "Kind, fall da nicht rein"..."Kind sei vorsichtig, die beißen" ...Kind sei vorsichtig, da is glatt"..."mach dich nicht schmutzig" ) alternativ kann man die auch für selbsternannte Tierschützer benutzen :verstecken:

Im Ernst: ich erreiche nun mal nur Kinder in dem ich ihr Interesse wecke, und da geht am besten mit Schnur, Klammer drann, Stück Speck und einem Eimer.... dann merken die sich auch, wenn man ihnen das Tier erklärt, dass das nicht ecklig ist oder Ungeziefer sondern schützendswert und interessant.
Geht mal zur Unterrichtsstunde am Strand mit, da werden kleine Fische gekeschert, Muscheln gesammelt oder auch Krebse... und alles wandert wieder gesund und munter ins Waser. Klar, dass ich als Elternteil da aufpasse, das die Tiere nicht gequält werden...

Ich wünsch deinen Kiddies viel Spaß...wir hatten ihn damals auch und die Kinder stundenlange Beschäftigung...:D

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