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141

Freitag, 23. Februar 2018, 07:35

Hab das Ding mal leergepumpt gesehen.
Ist wie im Pool ankern wollen.
War wohl ein Reflex...?


Gruß
Andreas
Die Anker sind wahrscheinlich deutlich vor der Schleuse gefallen, so in Höhe der Schuhkartonfähre. Jedenfalls war auf der Höhe ein Arbeitsschiff am werkeln, das wohl versucht hat, die Anker zu finden und zu heben.
Das Arbeitsschiff ähnelte so einer umgebauten Kanalfähre.

Sind die NOK Schleusen am Boden wirklich betoniert? Gab es das Verfahren zur Bauzeit schon? Ich würde vermuten, dass auch die Böden der großen Schleusen geklickert sind.... ist aber nur eine Vermutung.
Jan

Klaus Helfrich

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142

Freitag, 23. Februar 2018, 07:48

Sind die NOK Schleusen am Boden wirklich betoniert? Gab es das Verfahren zur Bauzeit schon?
Ist es wirklich so schwierig Google zu benutzen? Suchwort: Beton ergab unter anderem dieses Ergebnis:

https://de.wikipedia.org/wiki/Beton

Zitat

Neuzeit

Das Wort Beton ist übernommen aus gleichbedeutendem französisch béton, dieses aus altfranzösisch betun (Mörtel, Zement), abgeleitet von lateinisch bitumen (schlammiger Sand, Erdharz, Bergteer, Kitt).[3] Bernard de Bélidor beschreibt die Herstellung und Verwendung von Beton in seinem Standardwerk „Architecture hydraulique“ (Bd. 2, Paris 1753). Das Wort erscheint dann auch in der deutschen Übersetzung „Architectura hydraulica“ (Bd. 2, Augsburg 1769).

Die Entwicklung des Betons in der Neuzeit begann 1755 mit dem Engländer John Smeaton. Dieser führte, auf der Suche nach einem wasserbeständigen Mörtel, Versuche mit gebrannten Kalken und Tonen durch und stellte fest, dass für einen selbsterhärtenden (hydraulischen) Kalk ein bestimmter Anteil an Ton notwendig ist.

Drei Erfindungen leiteten letztlich den modernen Betonbau ein:

Die des Romanzements 1796 durch den Engländer J. Parker,
die des künstlichen hydraulischen Kalks durch Louis-Joseph Vicat 1818 sowie
die des Portlandzements durch Joseph Aspdin im Jahr 1824.

Zunächst wurde der Beton noch nicht armiert, sondern als Stampfbeton, ähnlich dem Pissébau, verwendet. Das älteste und auch erhaltene Gebäude in dieser Technik ist die Villa Lebrun in Marssac-sur-Tarn, die der Bauingenieur François Martin Lebrun für seinen Bruder errichtete.[4]

Ein wesentlicher Entwicklungssprung war die Erfindung des Stahlbetons durch Joseph Monier (Patent: 1867). Deshalb wird der Bewehrungsstahl oder Betonstahl auch heute noch gelegentlich als Moniereisen bezeichnet.

Beton wird in der zeitgenössischen Kunst auch für Denkmäler oder Skulpturen verarbeitet („Kunststein“). Exotisch ist die Verwendung im Schiffbau (zum Beispiel in einem Betonschiff).
Die Gieselau Schleuse auf dem Weg von und zur Eider ist wieder geöffnet und so soll das auch bleiben!

starkiter

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143

Freitag, 23. Februar 2018, 08:38

Moin Klaus schreib doch einfach ein Antwort ohne maulen, das am frühen Morgen zu lesen ist nicht wirklich schön.
Danke Holger ;)

Hanser

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144

Freitag, 23. Februar 2018, 09:22

Wenn ich ergänzen darf: Wikipedia irrt, kein dahergelaufenen Engländer hat den Beton erfunden, den gab's viel früher.

Beton haben schon die alten Römer gekannt und - passend zum Thema - für ihre Wasserbauten eingesetzt. Für interessierte hier z.B. ein kleiner Artikel vom Spiegel.

Die Schleusen haben übrigens eine Betonsohle, damit sich die hohen Wände gegenseitig abstützen, wenn das Wasser aus der Schleuse raus ist, und damit es keinen hydraulischen Grundbruch gibt und das Wasser durch den Untergrund in die leere Schleuse schießt. So zumindest im Binnenland bei den Rhein- und sonstigen Schleusen.

Volker


PS: Kaum zu glauben, aber ausgerechnet in Buxtehude wurde in D erstmals Portlandzement hergestellt ;(

Squirrel

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145

Freitag, 23. Februar 2018, 09:44

Wikipedia irrt, kein dahergelaufenen Engländer hat den Beton erfunden, den gab's viel früher.


Nö, Wikipedia irrt nicht, was diesen Punkt angeht. Klaus hat ein Zitat eingefügt, nicht den vollständigen Artikel.

Seid ein bitte wenig großzügig miteinander in der Diskussion. Interessante Informationen lassen sich ohne "ich weiß das aber besser"-Duktus besser lesen ;)

Edit: Um noch etwas sinnvolles beizutragen, zitier ich auch mal jemanden, nämlich die WSA-Kiel:

Zitat

Ein weiterer wesentlicher Unterschied zu den kleinen Schleusen soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben. Beim Bau der Kleine Schleuse wurde eine dicke Betonsohle eingebracht, die es ermöglichte, die Schleusenkammern komplett zu leeren. Dies hat man bei der Großen Schleuse nicht gemacht. Das lag zum einen daran, dass die Betonsohle bei dieser Kammergröße sehr dick hätte werden müssen um dem Wasserdruck standzuhalten. Man war aber auch der Meinung, dass diese großen Schleusenkammern nie leergepumpt werden müssen. Denn durch den Einsatz der Schiebetore, gab es keine beweglichen Teile am Bauwerk, die zur Reparatur ein Leerpumpen erforderlich gemacht hätte.
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

Hanser

Salzbuckel

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146

Freitag, 23. Februar 2018, 11:37

@Squirrel: Ich habe keinen angemeckert. :gh:

Und oberlehrerhaft zu sein hab ich in dem Metier nicht nötig. Beachte bitte meine Einschränkung auf Schleusen im Binnenland.


Schönes Wochenende

147

Freitag, 23. Februar 2018, 12:04

Zitat von »skippyhh« Vor allem müssen die Maschinen doch vor Einfahrt in die Schleuse einmal Rückwärts laufen und dies ist der Schleuse zu bestätigen, hört man immer über Funk. Oder gilt das nur wenn man von See kommt ?

Eigene Antwort: Habe ich tatsächlich auch nur bei der Anmeldung von See kommend in Erinnerung. Vielleicht ist denen das im Kanal zu eng dafür. Werde am WoE mal einen Kanallotsen danach fragen, denn das wäre natürlich ein einfacher Test. Wird aber seinen Grund haben, warum das im NOK (wahrscheinlich) nicht gemacht wird.
Moinsen,

habe die Antwort erhalten: wird gemacht (soll gemacht werden), auch aus dem NOK kommend.
Ergo:
Beim Test dürfte der Verstellprop also noch korrekt reagiert haben.
Als man dann tatsächlich aufstoppen wollte, funktionierte die Steuerung nicht oder die Mechanik klemmte.
Aber das stand im Grunde weiter oben aus berufener Tastatur auch schon im Trööt, verdichtet sich also wohl darauf.

Gruß
Andreas

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148

Freitag, 23. Februar 2018, 12:15

Vor allem müssen die Maschinen doch vor Einfahrt in die Schleuse einmal Rückwärts laufen und dies ist der Schleuse zu bestätigen, hört man immer über Funk. Oder gilt das nur wenn man von See kommt ?
Habe ich tatsächlich auch nur bei der Anmeldung ....

.....

BTW: Über den ELK fahren inkl. Mast rauf/runter Gedöns und ggf. Binnenregistrierung nur um (mögliche) Wartezeiten am Schlengel vor Holtenau zu vermeiden?
Kippt Ihr die Kirche nicht mit dem ganzen Dorf ins Korn?


Gruß
Andreas


Es sollte heißen "......in DEN Korn ?" (frei nach Dieter Krebs)
Es grüßt
Der Janek





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149

Freitag, 23. Februar 2018, 12:49

Aktuelles Schleuse:
http://www.wsa-kiel.wsv.de/Aktuelles/Hav…Kiel/index.html

Ich denke mal , das könnte noch einige Zeit dauern......
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Kokopelli

Salzbuckel

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150

Freitag, 23. Februar 2018, 15:29

Es wundert mich auf den Bildern des Havaristen im Tor, dass keinerlei Ankerketten mehr aus den Klüsen ragen. Wie und warum wurden denn die gekappt?

Squirrel

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151

Freitag, 23. Februar 2018, 15:33

There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

Kokopelli

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152

Freitag, 23. Februar 2018, 15:38

Ja, da hast du recht, danke!

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153

Mittwoch, 7. März 2018, 09:53

Es geht voran:
http://www.wsa-kiel.wsv.de/Aktuelles/Hav…Kiel/index.html
Spannende Technik! Schade das die Webcam schwenkt und nicht auf dem Tor stehen bleibt.
Hoffe der WSV bzeigt noch ein paar Bilder von der Reperatur.
"Nur Reisen ist Leben, wie umgekehrt Leben Reisen ist" Jean Paul

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154

Mittwoch, 7. März 2018, 10:46


Hoffe der WSV bzeigt noch ein paar Bilder von der Reperatur.
Wenn weitere Bilder ins Internet gestellt werden sieht man die bestimmt in Google Bilder:
https://www.google.nl/search?biw=1280&bi…1.0.Cc28_qXX-CE
Eventuell auch die Suche etwas änder , z.B. "Schäden Sleuse Holtenau"
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