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Käpt'n Flint

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21

Montag, 21. August 2017, 16:45

aber darf die Umschaltmöglichkeit vorhanden sein oder muss ich das dicht machen?
Also in der Praxis wurden die Sauger auffallend wenig genutzt, darf sich jetzt jeder seine eigenen Gedanken machen...

Ich hatte ein Boot mit "schwedischem" Anschluss und kann mich an den deutschen nicht erinnern, denke aber, das könnte passen.
Err is human - Arr is pirate!

Käpt'n Flint

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22

Montag, 21. August 2017, 16:52

Err is human - Arr is pirate!

_Christian_

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23

Montag, 21. August 2017, 17:04

spezielle Revierführer (z.B. Hamnguiden) und Bücher mitzunehmen. Empfehlungen hierzu gerne, wenn gewünscht.
Ist gewünscht und wird gern angenommen.


Geht los...

anbei die vier Törnführer / Bücher, die sich auf unseren beiden Reisen (7 Wochen und 12 Wochen) in den ostschwedischen Schären bewährt haben. Für uns als Einsteiger in dem Revier haben sie gute Dienste geleistet. Wir hatten noch mehr dabei - die fanden wir aber im Rückblick verzichtbar. Es sind sehr unterschiedliche Werke mit unterschiedlichem Nutzen. Ich fasse mal kurz zusammen, wie wir die Führer eingesetzt haben:

1.) Törnführer Schweden (Gerti und Harm Claussen):
Diente uns für die Grobplanung. Es werden einzelne Regionen und Küstenabschnitte beschreiben und insb. Häfen, Marinas aber auch Kanäle, Brücken und Schleusen erläutert. Auch hilfreich für praktische Fragestellungen „wie komme ich eigentlich nach Stockholm“, … . Ankerplätze und Buchten sind nicht der Schwerpunkt – es werden aber einige (insb. einfach anzusteuernde) aufgeführt. Wird manchmal belächelt – hat uns aber bei der Grobplanung sehr geholfen.

2.) Hamnguiden Nr. 8 (Arholma / Landsort) und Hamnguiden Nr. 7 (Söderköping - Skanör, Gotland,Öland,Bornholm.
In den Hamnguiden sind viele Ankerbuchten und Naturhäfen (und auch die meisten Marinas) mit Karte und Luftbild dargestellt. Für die Auswahl und Ansteuerung von Buchten und Schären fast unverzichtbar. ACHTUNG: Die Führer sind auf Schwedisch. Bilder und Karten sind aber standalone hilfreich und die meisten Texte kann man sich irgendwie übersetzen/zusammenreimen. Der Hamnguiden 7 hat uns etwas enttäuscht – er war oft nicht aktuell (Wasserrtiefen, Häfen, …) Es soll aber eine 2018er Ausgabe kommen – das löst diese Problem ggf.

3.) Buch: Ankerbuchten in den ostschwedischen Schären (Dr. Wido und Beate Parcyk).
Extrem hilfreiches Buch in dem viele Ankerbuchten mit handgemalten Skizzen (und einigen Karten und Fotos) beschreiben werden. Wir haben einige der Buchten angelaufen und konnten die Skizzen sehr gut für die Navigation verwenden. Es war verblüffend: Wenn dort steht, den Stein sieht man oft nur durch die sich dort aufhaltenden Seevögel – dann standen dort tatsächlich welche – sehr berughigend. Die Skizzen ersetzen keine Seekarte – sind aber eine hervorragende Anlaufhilfe. Das Ehepaar hat alle beschriebenen Buchten selber angelaufen.

4.) Falls es auch auf die Alands gehen soll:
Aland - Gasthäfen, Fahrwasser, Ankerplätze. Hier werden Häfen und Buchten umfassend beschrieben. Zusammen mit den finnischen Sportbootkarten aus meiner Sicht völlig ausreichend für den ersten Törn in die Alands.

Mit diesen vier Revierführern fühlten wir uns von Skanör bis nach Mariehamn gut beraten. Kaufen kann man die alle bei Hansenautik (bestimmt auch anderswo).

Wünsche Euch einen tollen Törn!

Christian


Ach - ja... besonders hilfreich fanden wir auch die Tipsammlungen hier im Segeln Forum die "Rüm Hart" zusammengestellt hat. Ergänzend sind die meisten Schweden sehr hilfreich, wenn man sie nach Empfehlungen für Buchten fragt. Hier noch der Link zu unserem Törnbericht. Alle Häfen und Buchten sind "Anfängerlevel" und einfach anzulaufen (wir sind Schisser, haben 1,85m Tiefgang und keinen Langkieler) KLICK
Lieber Cobb als Cup :frech:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »_Christian_« (21. August 2017, 17:20)


24

Montag, 21. August 2017, 18:47

Ich bin jetzt mit meiner Express knapp 4 Wochen in den Ostschären unterwegs.
Liege aktuell gegenüber von Nävekvarn in einer Ankerbucht (Lörö). Die Runde (mit dem Uhrzeiger um Stockholm ist vollbracht)
Daher möchte ich auch meine Erfahrungen teilen.
1.) hatte ich den Revierführer von Gerti und Harm. Dieser ist hilfreich und sehr zu empfehlen
2.) wer hier Urlaub macht, der sollte ankern. Wir waren nur alle 3-4 Tage in einem Hafen wegen Einkauf und Dusche. Sonst ein kühles Morgenbad und gut. Extra Salzwassershampoo braucht man nicht, weil die Ostsee hier nicht mehr sehr salzig ist.
3.) Solarzelle ist enorm wichtig. Meine 120Wh-Zelle versorgte uns immer mit der nötigen Energie. Kühlbox lief permanent. Die Schweden haben fadt alle eine Solarzelle am Heck montiert. In schwedischen Häfen zahlt man für Strom häufig 50 SEK extra. Das Geld konnten wir uns fast immer sparen.
4.) Schärenanker brauchte ich nie. Lange Leinen und ein Baum oder die eingeschraubten Ösen im Fels gibts immer irgendwo.
5.) ein Beiboot (Schlauchboot bei uns) hat jeder hier am Heck baumeln. (Ist jedoch nicht unbedingt nötig .... nur viele haben hier Hunde bei und paddeln mit denen an Land)
6.) navigiert habe ich hauptsächlich mit Ipad und Isailor. Damit nahm ich auch div. Abkürzungen zwischen den Felsen. War alles topaktuell und stimmt immer.
7.) Seekarten nahm ich die schwedischen Karten (A3 als Ringbuch). Diese waren von 2012 und waren geborgt. Alle Tonnen etc. stimmten mit Isailor überein.
8.) Heckanker und dafür eine Konstruktion am Heck hilft enorm für die Schäre. Die Schweden fahren alle eine Gurtbandrolle am Heckkorb.
9.) schwere Karabiner für die Bojen ist sehr zu empfehlen. (Hatte ich nicht bei, behalf mich mit dem Lifebelt der Schwimmwesten)
10.) Bugleiter ist an den Schären und so manchen Hafen sehr hilfreich.

Viel Spaß bei der Planung.

iKuh

Moses

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25

Donnerstag, 24. August 2017, 21:54

Danke für die vielen Hafenführertipps..... und auch Ausrüstungstipps.

Rüm Hart

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26

Freitag, 25. August 2017, 10:06

Wenn du künftig mehr Zeit hast und nach Schweden willst, würde ich über eine Mitgliedschaft im SXK nachdenken.

Dann darfst du an den SXK Bojen festmachen und-- du bekommst einen Plan wo sie alle sind. Es lohnt sich!!

@svensk.tiger: Die SXK Broschüre für die Ostküste zw. Kalmar und Stockholm habe ich als pdf. Wenn Du möchtest und mir eine e-mail Adresse zuschickst, dann kann ich sie Dir rüberreichen. Sind aber 18 MB. Die einzelnen Karten zeigen auch nicht nur die SXK Bojen, sondern überhaupt empfehlenswerte Ankerbuchten und -plätze, oft abseits der Hauptrouten. Mit waypoints usw. Hier die Titelseite:
index.php?page=Attachment&attachmentID=216128

Und eine Beispielseite:
index.php?page=Attachment&attachmentID=216131

Ansonsten: da die Schweden gern auf Klampen am Steg verzichten und statt dessen Ringe verwenden, hatte ich mir unterwegs 2 Festmacherleinen mit sehr stabilen Karabinerhaken an einem Ende gemacht (verzinkte, das reichte mir für die Tour). Die wurden vorn auf den Bugklampen belegt und die freien Enden mit den Karabinern dran baumelten vorn am Bugkorb. So konnten Helfer am Steg sie fix greifen und in die Ringe am Steg einpicken (ich war allein unterwegs). Und weil ich immer mal wieder Häfen und Anlegemöglichkeiten mit reichlich Schwell hatte habe ich sie später auch noch mit Ruckdämpfern versehen.

Aus dem selben Grund (Ringe am Steg) hatte ich einen leichten Bojenhaken mit einer Strippe dran beim längsseits-Anlegen parat liegen, als Ersatz für die Achterleine. Damit habe ich schnell achtern einen Ring geangelt, den Haken eingefädelt, das andere Ende war schon auf der Winsch belegt, und ich konnte prima eindampfen und mich dann in Ruhe um die Vorleine kümmern.

Gruß, Manfred
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Schärenfreund

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27

Samstag, 26. August 2017, 07:11


Wenn du z. B. Lebsnsmittel per Kreditkarte kaufst brauchst du keine Pin. Da wird immer der Personalausweis verlangt.


Wo hast Du denn Deine Lebensmittel gekauft???? Wir sind seit 2 Monaten an der schwed. Ostküste unterwegs, aber einen Personalausweis
hat bisher niemand beim bezahlen mit Visa verlangt. Liegt das vielleicht an Deinem aktuellen Habitus? Lange ungepflegte Haare, abgerissene
übel riechende Kleidung ???? :D Spaß beiseite, also den Personalausweis sollte man schon immer bei sich tragen, aber im Supermarkt oder
beim kleinen Kaufmann auf der Schäre wird er nicht verlangt, habe es jedenfalls weder in Ost- noch in Westschweden erlebt.
Gruß, Peter

PS Natürlich hatten wir Visa-Karten mit PIN (DKB, denn da fallen keine Gebühren an)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Schärenfreund« (26. August 2017, 07:43)


Schärenfreund

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28

Samstag, 26. August 2017, 08:00

Noch ein Vorschlag den ich für die Ausrüstung als sinnvoll ansehe: 1 Paar oder wenigstens 1 Wanderstock. Vielleicht setzt jetzt großes Gelächter
ein, kann ich ertragen. :P Wir haben dieses Jahr ausschließlich an den Felsen festgemacht, mit Heckanker, Gurt und Reitgewicht. Der Hauptgrund
war, daß wir nur so die Schären, die markierten Wanderwege oder Trampelpfade, die Vegetation, die wilde Natur, die traumhaften Aussichtspunkte
besuchen konnten. Wir sind ohne das manchmal lästige Beiboot unterwegs und als Ankerlieger hat man zwar ein schönes Panorama und Ruhe,
aber diese paradisische Urlandschaft entgeht einem da völlig. Jedenfalls haben wir dieses Angebot 2017 voll ausgeschöpft. :connie_she-moose:
Ja und wenn auch die Wege manchmal so weich sind wie ein dicker Teppich, es geht oft rauf und runter über Stock und Stein. Da sind 1 oder 2
Wanderstöcke sehr hilfreich, auch wenn man noch rüstig auf den Beinen ist. Und Teleskopstöcke lassen sich in der Backskiste gut stauen.
Gruß von Peter

29

Samstag, 26. August 2017, 08:48


Wo hast Du denn Deine Lebensmittel gekauft???? Wir sind seit 2 Monaten an der schwed. Ostküste unterwegs, aber einen Personalausweis
hat bisher niemand beim bezahlen mit Visa verlangt.
Wir mussten ihn dieses Jahr einige Male vorlegen (Einkauf in Ystad und Rönneby). Schätze, dass viele Verkäufer darauf in kleinen Orten oder in/bei Häfen auf die Vorlage verzichten. Auf dem Land und unter Seglern vertraut man sich.

Gruß
Andreas

Lucky

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30

Samstag, 26. August 2017, 09:04

Ich schließe mich Manfreds Hinweisen zu Karabinern, Ruckdämpfern und Bojenhaken an.

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31

Samstag, 26. August 2017, 11:05

Dieser Beitrag ist durchaus ernst gemeint: Sehr nützlich ist ein (zusammenlegbares) Henkelkörbchen! Das könnte z.B. so aussehen.
Wir haben es bei unserem Ostschärentörn bei nahezu allen Schweden gesehen und selbst vermisst. Wozu braucht man das? Es gibt an vielen Anlegeplätzen Picknicktische mit wunderbarem Blick in die Landschaft. Dort das Abendessen oder den Sundowner einzunehmen war immer ein Gewinn, und wenn man dem Kram dafür zusammenpackt kommt der Henkelkorb zum Einsatz. Im Gegensatz zu irgendwelchen Beuteln oder Plastiktüten lassen sich damit auch Geschirr und Töpfe waagerecht transportieren.
Viel Freude in Schweden wünscht
Robert

_andi_

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32

Samstag, 26. August 2017, 12:18

ir sind seit 2 Monaten an der schwed. Ostküste unterwegs, aber einen Personalausweis
hat bisher niemand beim bezahlen mit Visa verlangt.

Das hängt von der Karte ab. Die genaue Logik dahinter konnte ich nicht entschlüsseln aber hab gesehen das im selben laden die selben karten je nach jahrgang/institut pin oder unterschrift (oft mit ausweis) genommen wurden. Viel fieser ist es bei kartentankstellen, rund 50% mochten meine olle mastercars nicht...

  • »svensk.tiger« ist der Autor dieses Themas

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33

Samstag, 26. August 2017, 15:20

Tips zu Land, Leute und Natur brauche ich eigentlich nicht mehr.

Nicht ganz umsonst heiße ich hier SVENSK.tiger.

Die Küste zwischen Öland und Arkösund hab ich im Kajak min. 10 x abgefahren, auch in Aaland waren wir so unterwegs.

Nur, da bewegt man sich meist in Bereichen, die für ein Segelboot unerreichbar sind und zieht sein Böötchen abends auf irgendeinen Felsen, der auch noch Platz für ein Zeltchen hat.

index.php?page=Attachment&attachmentID=216165
wie immer gilt, klick auf das Bild



Also, was braucht man zum Ankern, Festmachen an Felsen und wie sind die entspr. Umstände in den Häfen.
Welche Kartenwerke und Reiseführer sind angesagt?
Grußß Svenning

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34

Samstag, 26. August 2017, 15:41

In vielen Häfen (und auch an manchen Stegen außerhalb von Häfen) gibt es Ringe zum Festmachen, manchmal klein und rostig und Feinde schöner Festmacherleinen... (Rüm Hart hatte schon darauf hingewiesen). Der dadurch verursachte Leinenverschleiß ist nicht trivial. Wir nehmen deshalb nach Schweden immer alte dicke Festmacher mit und schonen damit unsere "guten". Es gibt aber auch andere Möglichkeiten (Karabinerhaken, Kette usw.). Vorne und am Steg reichen ja kurze Leinen, deshalb kommt man mit alten Leinenresten relativ gut klar, finde ich.

Rüm Hart

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35

Samstag, 26. August 2017, 16:17

Die Küste zwischen Öland und Arkösund hab ich im Kajak min. 10 x abgefahren, auch in Aaland waren wir so unterwegs.
Wow -Respekt!

Also, was braucht man zum Ankern, Festmachen an Felsen und wie sind die entspr. Umstände in den Häfen.
Auch auf die Gefahr hin, dass ich wiederhole was schon genannt wurde: achtern Gurtbandrolle (in meinem Fall 50 m, die aber nie vollständig gebraucht wurden) und Heckanker, der über Bord geworfen werden kann. Vorn den Anker des persönlichen Vertrauens + Kette. An der ostschwedischen Küste haben mir meine 25 m gereicht. Zwischen den Ålands hätte ich gern ne Ecke mehr gehabt. Sehr hilfreich ist eine elektr. Ankerwinsch plus Fernbedienung. Ich persönlich hatte die Fernbedienung durch einen Besenstiel ersetzt, mit dem ich an der Reling stehend im offenen Ankerkasten die beiden Tastenschalter bedienen konnte. Beim Ankerauf ist ein Schrubber mit laaaangem Stiel hilfreich, um den Dreck und Lehm abbürsten zu können.

Die Umstände in den Häfen: überraschenderweise findet man hin und wieder Mooringleinen vor (Handschuhe). Ansonsten liegt man oft dicht an dicht auf Fenderkontakt mit Heckboje. Ab und an haben Einheimische mit Unverständnis darauf reagiert, dass ich keine Fendersocken hatte (Quietschen). Und wie gesagt: Schwell. Vor allem wenn man irgendwelche Minihäfen aufsucht.

Welche Kartenwerke und Reiseführer sind angesagt?
Ich hatte im Mix NV Karten und schwedische dabei (bzw. vor Ort gekauft). Geschmacksache, die schwedischen sind detaillierter, die NV übersichtlicher. Mir waren die NV lieber, bei den schwedischen verliert man sich oft in der Detaillierung. M. E. unverzichtbar: die Hamnguiden. Teuer, aber ich habe sie hinterher gut gebraucht verkaufen können.

Mehr fällt mir grad nicht ein ... :rolleyes:

Gruß, Manfred
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36

Samstag, 26. August 2017, 16:30

Ach ja, jetzt doch noch: wenn man mit dem Bug an die Felsen geht (vor Heckanker), sollte vorn mind. eine lange Leine parat liegen. Hab ich eher selten gemacht, weil ich allein war, aber wenn dann kann es vorkommen, dass man irgendeinen Baum zum Festmachen nutzen muss, der ein paar Meter weg steht.

Und vielleicht sind diese Aussagen zum Thema Boots- und Schleusenhaken noch was für Dich.

Gruß, Manfred
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37

Samstag, 26. August 2017, 16:51

so einen Haken für den Bootshaken mit Fernauslösung zum wieder Lösen von Swisstec hab ich.
Braucht man gelegentlich auch in DK

Grußß Svenning

Kokopelli

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38

Sonntag, 27. August 2017, 22:47

Ringe zum Festmachen, manchmal klein und rostig
Für solche Fälle sollte man Schlauchabschnitte dabei haben, die man über die Festmacher ziehen kann. Ich hatte auch Felsnägel samt Fäustel dabei und musste sie zumindest in der Hochsaison auch gelegentlich einsetzen, wenn nämlich alle festen Ringe bereits belegt waren.

39

Montag, 28. August 2017, 11:20

Ausserdem ein Luftgewehr um die handtellergroßen Mücken zu jagen....
Gruß
der Michael

:D

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40

Montag, 28. August 2017, 14:31

Was nimmt man denn so als Heckanker?
Typ egal?

Kettenvorläufer? wie lang

Ankarolina ist in der Planung.

Oder lieber doch eine Bleiankerleine,
oder Kettenvorläufer und normale Festmacherleine,
beides könnte man auch mit der E-Winsch.

10 m Schiffchen 5 to am Kranhaken.


Vorn hab ich leider noch keine E-Ankerwinsch. (Ich ankere ja nicht)
Flugscharanker mit 40 m Kette, 8 mm.

Empfehlungen?
Grußß Svenning

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