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61

Freitag, 1. September 2017, 17:12

Habe auch eine E-Ankerwinsch am Bug mit 2 kabelgebundenen Fernbedienungen, eine ist von der Vorschiffsluke eine von der Backskiste zugänglich.

naviculum

Seebär

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62

Freitag, 1. September 2017, 17:24

Hier bin ich. ;)

Ja, in der Tat. Beide Optionen sind auf Naviculum verbaut.

Zum einen die abgebildete Fernbedienung, zum zweiten ein einfacher Auf-/Ab-Schalter im Cockpit.

Beides ist sinnvoll.

Von hinten hat man es mit der Zeit zwar raus, so die "Sekunden zu zählen", dass deren gezählte Anzahl denen der Meter an herausgelassener Kette in etwa entspricht. Trotzdem ist es angenehm, das anschließend vorne kontrollieren und feinregulieren zu können.

Ich möchte beides nicht mehr missen.
»naviculum« hat folgende Datei angehängt:
  • IMG_1625.JPG (1,56 MB - 42 mal heruntergeladen - zuletzt: 18. Mai 2018, 11:22)
Grüße vom Schiffchen
Paul :wickie:

Sirius-Forum:
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63

Freitag, 1. September 2017, 17:55

Elektr. Ankerwinde am Bug???

Gibt es welche, bei denen man den Anker per Fernbedienung frei fallen lassen kann?
Möglichst noch alternativ bedienbar am Bug und am Steuerstand..
Ich.... und Klaus (13) auch.

Schnurlos.

Lucky

Salzbuckel

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64

Freitag, 1. September 2017, 19:44

Ich habe auch sehr oft "frei" geankert, wenn z. B. alles andere belegt war.

Außerdem sind dann nach meiner Erfahrung deutlich (!) weniger Mücken.

Kokopelli

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65

Freitag, 1. September 2017, 20:15

Gibt es welche, bei denen man den Anker per Fernbedienung frei fallen lassen kann?
Möglichst noch alternativ bedienbar am Bug und am Steuerstand..
An dieser Stelle sollten wir vertrauensvoll Paul @naviculum: auf den Plan rufen. Ich meine, dass der so'n Ding hat.

Der Buganker ist in Schweden fast unnötig. Es wird fast immer in den Schären mit dem Bug am Fels festgemacht. Eine bequeme Bugleiter ist dort gefragt. Kosten für eine E-Ankerwinsch kannst du einsparen und sinnvoller einsetzen.
Sorry Klaus, da bin ich anderer Meinung. Ich habe meinen Buganker sehr häufig genutzt und zumindest in der kurzen Hochsaison so manche Nacht in irgendwelchen Buchten mit reichlich anderen Schiffen vor Buganker verbracht. Es mag sein, dass ich das zu sehr aus der Sicht des Solisten beurteile; als solcher ist es ja nicht ganz einfach mit dem Bug an die Felsen zu gehen. Und schließlich war ich auch nur 2015 für 6 Monate oben, Du wirst da sicher mehr Erfahrung haben. Aber meine Beobachtung ist, dass sich beide Methoden gefühlt die Waage halten. Es ist ja auch nicht jede Bucht dafür geeignet, mit der Nase an die Schären zu gehen. Ich würde mich auf beides vorbereiten.

Und Du hast recht: Bugleiter ist sehr wichtig.

Meine Meinung zu E-Winsch: ich war heilfroh dass ich sie hatte. Anders wäre Ankern für mich kaum möglich gewesen.

Gruß, Manfred
Ich Frage mich nur, ob das den Wechsel von manueller auf E-Winsch rechtfertigt bei Henning, der erklärtermaßen sonst nie ankert.

Rüm Hart

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66

Freitag, 1. September 2017, 21:41

Ich Frage mich nur, ob das den Wechsel von manueller auf E-Winsch rechtfertigt bei Henning, der erklärtermaßen sonst nie ankert.

Ach so. Ja, das muss Henning beantworten. Aber auch er wird ja nicht jünger ... :oops:
Rüm Hart Blog: KLICK
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Lucky

Salzbuckel

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67

Freitag, 1. September 2017, 22:53

Wenn man beim Ankern erst mal auf den Geschmack gekommen ist...

  • »svensk.tiger« ist der Autor dieses Themas

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68

Samstag, 2. September 2017, 05:17

Ich hab einmal im Winterlager die 40 m Kette auf den Parkplatz abgelassen und mit der Handankerwinde wieder aufgeholt.
Das braucht man nicht zweimal.

Ohne Ankern wird es in Schweden aber vermutlich nicht gehen.
Grußß Svenning

Schärenfreund

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69

Samstag, 2. September 2017, 06:32

Ich arbeite beim Heckanker (Edelstahl) nur mit dem Gurt auf der Rolle. Zusätzlich habe ich einen großen, feuerverzinkten Schraubschäkel, den
ich über eine Sorgleine auf das Band setze und damit den Zugwinkel deutlich absenke. Einen Kettenvorläufer habe ich mir bisher versagt. Warum:

a) die Kette bräuchte wieder einen eigenen Behälter am Heckkorb, denn Leine und Kette sollen ständig am Anker angeschäkelt sein.
b) das Aufholen des Ankers ist ja je nach Untergrund manchmal schon ein Kraftakt und ich bin dann nicht unfroh, wenn die flache Leine seitlich
über die Scheuerleiste hochgezogen werden kann, während die Bordfrau schon mal aufrollt. Wäre da noch eine Kette müßte man sehr viel sorg-
fältiger hochziehen um den Rumpf nicht zu beschädigen.
Eigentlich war ich froh, als nicht mehr ganz so junger Skipper, mir beim ankern die elektrische Ankerwinde am Bug gönnen zu können, weil das
aufholen jetzt nicht mehr die Bandscheiben quält. Aber nun haben wir entdeckt, daß das festmachen an den Felsen, wie zuvor schon beschrieben,
die Möglichkeiten in einer schönen Bucht / Schäre deutlich erhöht, sprich nicht nur auf dem Schiff "die Seele baumeln zu lassen" sondern die
Insel mit Schuh und Stock zu erwandern. Die Eindrücke sind unvergesslich und dank Digitalphotografie noch nachzuerleben.
Also blieb meine elektr. Bugwinde 3 Monate unbenutzt und der Anker am Heck mußte manuell geholt werden. Mit dem Heck zum Fels vor Buganker
wäre in einer einzigen Bucht gegangen wo wir auf 6,5m Wt vor dem Fels lagen und dort eben aussteigen konnten. Diese Bequemlichkeit hat
Mutter Natur nicht sehr oft vorgesehen. :)
Es grüßt Euch Schärenfreund
Peter

_andi_

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70

Samstag, 2. September 2017, 07:42

Ohne Ankern wird es in Schweden aber vermutlich nicht gehen

Die Hafendichte ist hoch, gehen tut das ohne Ankern, auch wenn man im Hafen selten Heckanker braucht (Hanö zb). Aber sich die ganzen schönen Naturhäfen entgehen zu lassen macht wenig Sinn, m.E. ist das die Hauptattraktion da...

Kokopelli

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71

Samstag, 2. September 2017, 09:48

Erwähnen sollte man auch, dass man an einigen Felsen sogar längsseits festmachen kann. Hier empfiehlt sich ein detaillierter Revierführer und ggfs. ein Fenderbrett.

Lucky

Salzbuckel

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72

Samstag, 2. September 2017, 09:53

Ich hab einmal im Winterlager die 40 m Kette auf den Parkplatz abgelassen und mit der Handankerwinde wieder aufgeholt.
Das braucht man nicht zweimal.
Auch bin auch froh um meine E-Winsch. Aber der Vergleich hinkt: Auf dem Parkplatz hast du (vermutlich) keinen Auftrieb durch das Wasser gehabt.

Ich hole meinen Leinen/Bleivorläufer eigentlich immer per Hand und dann die 20m Kette per Winsch. Wenn Wind draufsteht natürlich ein ganz anderer Schnack als bei Flaute.

pks

Lotse

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73

Samstag, 2. September 2017, 10:06

Auch bin auch froh um meine E-Winsch. Aber der Vergleich hinkt: Auf dem Parkplatz hast du (vermutlich) keinen Auftrieb durch das Wasser gehabt.


Ob man da von (nennenswertem) Autrieb sprechen kann ?

Ich habe jahrelang mein Geschirr per Hand eingeholt, 30m 8mm Kette + Anker 15 kg, wurde immer erst richtig ungemütlich wenn der Anker frei hing und dann spürt man jeden Meter Wassertiefe mehr

man wird nicht jünger, heute bräuchte ich das nicht mehr, besser eine kräftige E-Winde + FB am Steuerstand mit Zählwerk
Gruß aus Mittelfranken
Peter

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74

Montag, 25. September 2017, 08:32

so, es gibt kein Zurück mehr, der 1. Schritt ist getan, eine Lewmar S2000 mit Galgen und 50 m Bleiankerleine sind in Schweden geordert, hier kann man sowas ja nicht kaufen.

Jetzt geht es darum, den 50 Metern unter Deck den nötigen Freifallraum zu verschaffen.
Da liegen z.Zt. 2 Monster-Kugelfender, die ich seit Jahren spazieren fahre aber nie gebraucht habe.

Braucht man in Schweden Kugelfender?
Grußß Svenning

  • »svensk.tiger« ist der Autor dieses Themas

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75

Montag, 25. September 2017, 08:41

Und noch eins drauf.

Braucht man dort eine Bug-Plattform, um auf die Schäre zu kommen?

index.php?page=Attachment&attachmentID=216827
Grußß Svenning

Lille Oe

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76

Montag, 25. September 2017, 09:09

das ist ein schönes Bild, bei dem sehr schön klar wird. das ein modernes Boot mit einem Steven, der wie die Eiger Nordwand gebaut ist an den Schären schlechte Karten hat. Ich halte es für sehr schwer mit diesen Booten, ohne Bugplattform das Leben an einer Schäre zu geniessen.
Ich halte den Hamnguiden 7 und 8 für unverzichtbar. ! Unbedingt besorgen und schon mal reinschauen bevor es in der nächsten Saison losgeht.

Gruss von Bord

Frank

_Christian_

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77

Montag, 25. September 2017, 09:13

die Notwendigkeit der Bugplattform hängt von zwei Parametern ab:

1.) wie steil ist der Steven Deines Bootes - je weniger steil desto weniger zwingend ist eine Plattform
2.) wie groß ist die Sorge mal leicht gegen die Schäre zu fahren

Da die Bugplattform es ermöglicht den Bug des Bootes etwas weiter weg vom Felsen aufzustoppen und dennoch der Vormann/Vorfrau trocken übersteigen kann erachte ich sie als einen Luxusgewinn in den Schären (bei meinem Boot geht es auch schlicht nicht anders weil hoher und steiler Steven). Auch für die Montage des Ankers bzw. dessen Aufholen ohne Kontakt zwischen Bug und Anker ist eine Plattform Gold wert.

Conclusio: Bei Deinem Boot mit eher nicht steilem Steven würde es ggf. ohne gehen - ich erachte es aber als deutlichen Komfortgewinn beim Swing- und Schärenankern.

Christian
Lieber Cobb als Cup :frech:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »_Christian_« (25. September 2017, 13:10)


Kokopelli

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78

Montag, 25. September 2017, 12:15

Braucht man dort eine Bug-Plattform, um auf die Schäre zu kommen?
Es würde einiges erleichtern, aber absolut notwendig ist es nicht. Hier siehst du mein früheres Boot an einer Schäre festgemacht:

index.php?page=Attachment&attachmentID=216833


Es hatte einen ausfallenden Steven, der nie den Stein berührt hat in den Wochen in Schweden. Dein Steven ist ja auch nicht so steil, dass du in Gefahr kämest. Hilfreich ist aber eine einhängbare Bugleiter. Die hatte ich ebenfalls dabei, ist aber hier nicht installiert.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Kokopelli« (25. September 2017, 12:27)


Käpt'n Flint

Steuermann

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79

Montag, 25. September 2017, 12:29

Braucht man dort eine Bug-Plattform, um auf die Schäre zu kommen?
Hier sind sonst Einhängeleitern für den Bugkorb verbreitet, die am Steven abgestützt werden (Link zeigt einfaches Modell, gibts auch in dunnig!).
Du musst keine Löcher ins Schiff machen und "ran" ist meist weniger ein Problem als "runter und wieder hoch" ;)

Den großen Hamnguiden 8 hab ich auch gerade erstanden. Die
Norstedts-Bücher sind leider nicht mehr aktuell (mehrere Häfen verglichen) und deren Verfasser fast
komplett zum Hamnguiden gewechselt. Gibts für Gepäcksparer auch als App
- fürs selbe Geld!
Err is human - Arr is pirate!

Lucky

Salzbuckel

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80

Montag, 25. September 2017, 15:02

Braucht man in Schweden Kugelfender?
Ich brauche in jedem Land Kugelfender, da ich regelmäßig in die Spring eindampfe. Wie legst du denn längsseits mit Seitenwind ab? Ansonsten finde ich gerade um den Anker beim Anlegen seitlich abzupfender KF sehr praktisch. Wenn du mit Heckboje anlegst fährst du ja in eine ggf sehr enge Lücke man Steg.

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