Sie sind nicht angemeldet.

Werbung

Boote kaufen

Windstärken

Windstärkentabelle

Hallo Besucher, willkommen im Segeln-Forum! Hier kannst Du Dich registrieren, um unser Forum in seiner vollen Pracht genießen zu können! - Weitere Infos zur Registrierung - Login für Mitglieder -

Emanuel

Moses

  • »Emanuel« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 4

Wohnort: Region Göttingen

Bootstyp: Bandholm 24

  • Nachricht senden

1

Dienstag, 5. Dezember 2017, 15:48

Längerer Törn durch die Ostsee - Kartenmaterial?

Moin!

Ich habe nächstes Jahr vor die Ostsee ein wenig genauer zu erkunden. Mein bisheriger Plan war es, die Baltischen Staaten (nur EU-Mitglieder) über Finnland, Schweden zu erkunden. Gerade bei der Navigation bin ich mir da etwas unsicher. Als technisch interessierter führt natürlich kein weg um einen Raspberry Pi mit openCPN herum. Da ich aber bevorzugt ankern möchte um Kosten zu minimieren und deshalb mit dem Strom etwas sparsam sein möchte, würde ich gerne auch Analog gut vertreten sein.

Die üblichen Kartensätze kommen für mich natürlich nicht in Frage da ich das finanziell nicht stemmen kann. Jetzt also meine Frage an die Erfahrenen:

Wie wichtig sind Hafenhandbücher? (Mein Schiff hat 1,3 Meter Tiefgang)
Welche Karten muss ich haben, reichen gesetzlich Übersichtiskarten?

Ich hoffe ich habe hier nicht doppelt gepostet, aber bei meiner Suche bin ich auf keine Aktuellen Antworten gestoßen!
Vielen Dank für eure Hilfe!

Marinero

Proviantmeister

Beiträge: 502

Schiffsname: Lilla My

Bootstyp: Omega 42

Heimathafen: Marina Minde

  • Nachricht senden

2

Dienstag, 5. Dezember 2017, 15:59

Wie wichtig sind Hafenhandbücher?
sehr

reichen gesetzlich Übersichtiskarten?
nein

Es gibt doch mit Sicherheit einige, die sich im kommenden Frühjahr neue Karten kaufen wollen und ihre alten wegschmeissen. Die kriegst du für tutti.
Und besser 10 Jahre alte und schlecht berichtigte Karten als gar keine.

Beiträge: 1 038

Schiffsname: Tilda Ann

Bootstyp: Drabant 27

Heimathafen: Berlin Seglervereinigung Havel

Rufzeichen: DJ3269

MMSI: 211552400

  • Nachricht senden

3

Dienstag, 5. Dezember 2017, 16:22

Spreche mal mit @Yachtcoach: er hat da so einiges an Material verfügbar. Ansonsten gibt es hier auch im Marktplatz durchaus gebrauchte Karten, oder du machst selber einen Eintrag. An Karten und Handbüchern würde ich als letztes sparen, deine elektronische "Navigation" ist in diesem Sinne eher überflüssig als Karten, die auch ohne Strom auf einem Kleinkreuzer funktionieren. Die Karten gibt es manchmal auch gebraucht im Bundle für relativ wenig Geld....

Frank

4

Dienstag, 5. Dezember 2017, 16:25

iSailor Nördliche und Östliche Ostsee kostet 38,99. Eine Solar-Ladegerät 50,- und zwei Akkubänke 30. Ein Smartphone wirst Du wohl haben.

5

Dienstag, 5. Dezember 2017, 16:27

Die üblichen Kartensätze kommen für mich natürlich nicht in Frage da ich das finanziell nicht stemmen kann.

Ich bin ja auch auf sehr schmalem Budget unterwegs, aber die 100 - 200 Euro z.B. für einen NV-Kartenkoffer (neu / gebraucht, mit Hafenführer!) sollten für eine solche Reise und einige Jahre danach doch drin sein, finde ich. Funktioniert ganz analog und ohne Strom.
Dann lieber auf die ganze Elektronik verzichten, GPS Garmin 72 mitnehmen und gut ist.

Yachtcoach

St. Lubentius des Forums

Beiträge: 5 808

Wohnort: mittendrin

Schiffsname: wechselt und daher auch nicht wie Frauennamen auf den Arm tötowiert

Bootstyp: Ja ...sagt man von mir....

Im Marktplatz: 1

  • Nachricht senden

6

Dienstag, 5. Dezember 2017, 16:37

gebr.Seekarten

Hi Emanuel
Jouw...hab öfters einige Karten---
schau mal unten bei den Dienstleistungen - gebr. Seekarten ex Seefahrt

Bin gerade umzugsbedingt etwas schlecht erreichbar....
hab aber mails gecheckt...

Ich bin am Ball.

;)
ja...der redet und schreibt auch ungefragt....wer wissen will was....liest da :


http://www.my-seaside.net/html/kolumne.html . ... -.....QUERULANT= https://blog650.wordpress.com ... - ......HORIZONTE = https://blog35215.wordpress.com ......-........http://www.wassersport-pool.info ..[/align]

7

Dienstag, 5. Dezember 2017, 16:39

Naja. Bei 1,30 kannst Du das Boot (sofern groß gewachsen) ja ggfs. auch vom Schlick ziehen :D

Theoretisch könntest Du Dir Deine - wenn ich das richtig verstehe - schon vorhandenen elektronischen Karten evtl. auch ausdrucken. Nur wenn Du den Aufwand, die Druckkosten, Zeit, usw. zusammenrechnest, für eine Lösung, die Dir ggfs. immer auf die Füße fällt, lohnt das bei diesen Alternativkosten doch gar nicht.

VG


"If you want to keep a secret, put it in the sailing instructions."
(Unbekannt)


Robert M

Seebär

Beiträge: 1 391

Wohnort: Pinneberg bei Hamburg

Schiffsname: Lekker

Bootstyp: Dehler 35 SV

Heimathafen: Fahrensodde

Rufzeichen: DA2049

MMSI: 211683610

  • Nachricht senden

8

Dienstag, 5. Dezember 2017, 16:41

Kaufe die Karten gebraucht, die Du bekommen kannst, und nur den Rest neu. Nach der Reise verkaufst Du sie wieder, so dass die Netto-Kosten sehr gering sind. Das machen Viele so.
Der nächste Gedanke ist die Karten zu leihen. Vielleicht kennst Du ja jemanden, der jemanden kennt usw., oder Du fragst mal hier im Forum. :P
Seefahrt ohne richtige Karten geht gar nicht. In die Kieler Förde kommt man wahrscheinlich unfallfrei noch mit einer Karte in zu kleinem Maßstab, aber in den Schären geht das ziemlich sicher in die Büx. Ich meine mal gelesen zu haben, dass etwa 80% aller auf der ganzen Welt existierenden Seezeichen In Schweden und Finnland liegen. Ohne passende Karte geht das einfach nicht.

txg

Salzbuckel

Beiträge: 2 040

Wohnort: Momentan Karibik

Schiffsname: Mila

Bootstyp: Dufour 35

Heimathafen: Berlin

  • Nachricht senden

9

Dienstag, 5. Dezember 2017, 16:43

Wir haben für unsere Sommerurlaube immer gut in Karten investiert, mittlerweile würde ich das in dem Umfang nicht mehr machen. Gerade wenn man weite Strecken segeln will summiert sich das schnell ganz schön zusammen. Wir haben z.B. 2015 fast 700€ für Seekarten ausgegeben und nachher wetterbedingt nur die Hälfte gebraucht. Mittlerweile ist unser Fahrtgebiet so groß dass der Kauf von aktuellen Karten ziemlich ausgeschlossen ist. Tips:

-webapp.navionics.com für aktuelle Gratiskarten. Am besten mit einem hochauflösenden Monitor Screenshots machen. Die kann man entweder georeferenzieren und in OpenCPN verwenden oder einfach ausdrucken, im Idealfall auf A3.

-http://nv-pedia.de/ für aktuelle Gratis-Hafenpläne. Ankern schön und gut, aber gerade auf der Ostsee mit ihren drehenden Winden und ungeschützten Küsten wirst du außerhalb der Schären regelmäßig in einen Hafen gehen, es sei denn du bist leidensfähig genug um bei einem Winddreher spontan von Litauen nach Schweden (oder umgekehrt) zu segeln.

-google maps: Ganz wichtig, Satellitenbilder sind oft eine große Hilfe. Mittlerweile lassen sich die Karten auch offline verfügbar machen, zwar nur für 30 Tage aber das dürfte für einen Sommerurlaub ja reichen.

-OpenCPN/Raspberry PI: Stichwort hier ist Openplotter, da ist alles dabei was du brauchst. Sehr empfehlenswert. Wenn ein Tablet über VNC als Anzeige verwendet wird ist der Stromverbrauch sehr im Rahmen. Zu weltweiten Gratiskarten hierzu mal nach CM93 googlen, die sind allerdings relativ detailarm und auf Stand 2011.

Wir sind mit den genannten Möglichkeiten auf den letzten 7000sm gut ausgekommen. Anfangs haben wir noch Karten als Backup ausgedruckt (Drucker an Bord), die wurden aber nie verwendet...

10

Dienstag, 5. Dezember 2017, 16:58

OpenCPN/Raspberry PI: Stichwort hier ist Openplotter, da ist alles dabei was du brauchst. Sehr empfehlenswert. Wenn ein Tablet über VNC als Anzeige verwendet wird ist der Stromverbrauch sehr im Rahmen. Zu weltweiten Gratiskarten hierzu mal nach CM93 googlen, die sind allerdings relativ detailarm und auf Stand 2011.

Warum sind die recht "detailarm"? Sind das nicht die ganz normalen Vektorkarten - nur eben noch unverschlüsselt? Wenn Du da reinscrollst, sollte doch alles da sein?! Halt zum Stand von 2011

VG


"If you want to keep a secret, put it in the sailing instructions."
(Unbekannt)


Yachtcoach

St. Lubentius des Forums

Beiträge: 5 808

Wohnort: mittendrin

Schiffsname: wechselt und daher auch nicht wie Frauennamen auf den Arm tötowiert

Bootstyp: Ja ...sagt man von mir....

Im Marktplatz: 1

  • Nachricht senden

11

Dienstag, 5. Dezember 2017, 17:04

Seekarten.....auch mal gebraucht ?

ja...der redet und schreibt auch ungefragt....wer wissen will was....liest da :


http://www.my-seaside.net/html/kolumne.html . ... -.....QUERULANT= https://blog650.wordpress.com ... - ......HORIZONTE = https://blog35215.wordpress.com ......-........http://www.wassersport-pool.info ..[/align]

txg

Salzbuckel

Beiträge: 2 040

Wohnort: Momentan Karibik

Schiffsname: Mila

Bootstyp: Dufour 35

Heimathafen: Berlin

  • Nachricht senden

12

Dienstag, 5. Dezember 2017, 17:07


Warum sind die recht "detailarm"? Sind das nicht die ganz normalen Vektorkarten - nur eben noch unverschlüsselt? Wenn Du da reinscrollst, sollte doch alles da sein?! Halt zum Stand von 2011


Reinscroll-Fähigkeiten sind vorhanden :D
Das sind m.W. die "ganz normalen" C-Map karten. Und die sind in vielen Gebieten im Vergleich zu z.B. Navionics relativ grob was die Tiefenangaben angeht. Und zwar meistens genau dann wenn es für die Berufsschifffahrt keine Rolle spielt aber für uns als Segler wichtig ist, also z.B. in kleineren Ankerbuchten.

Storai

Proviantmeister

Beiträge: 479

Wohnort: Voerde

Schiffsname: LuMMEL

Bootstyp: Compromis 777

Heimathafen: Warns

  • Nachricht senden

13

Dienstag, 5. Dezember 2017, 17:09

Kaufe die Karten gebraucht, die Du bekommen kannst, und nur den Rest neu. Nach der Reise verkaufst Du sie wieder, so dass die Netto-Kosten sehr gering sind. Das machen Viele so.
So habe ich es 2015 auch gemacht. Ich habe maximal einen Verlust von 50€ gemacht.
Ich hatte alle Karten für die kleine Ostseerunde in Papierform dabei, sie aber so gut wie nicht gebraucht. Dank Plotter und iPad.
Rainer von der LuMMEL
www.sy-lummel.de

14

Dienstag, 5. Dezember 2017, 17:12


Warum sind die recht "detailarm"? Sind das nicht die ganz normalen Vektorkarten - nur eben noch unverschlüsselt? Wenn Du da reinscrollst, sollte doch alles da sein?! Halt zum Stand von 2011


Reinscroll-Fähigkeiten sind vorhanden :D
Das sind m.W. die "ganz normalen" C-Map karten. Und die sind in vielen Gebieten im Vergleich zu z.B. Navionics relativ grob was die Tiefenangaben angeht. Und zwar meistens genau dann wenn es für die Berufsschifffahrt keine Rolle spielt aber für uns als Segler wichtig ist, also z.B. in kleineren Ankerbuchten.

Aha. Prima Danke. Habe die auch hier und habe sie aber noch nicht wirklich verglichen.


"If you want to keep a secret, put it in the sailing instructions."
(Unbekannt)


Löhni

Salzbuckel

Beiträge: 5 754

Wohnort: Mönkeberg

Schiffsname: Canta Libre

Bootstyp: Dehler Optima 98 GS

Heimathafen: Mönkeberg, Strandweg 14

Rufzeichen: DH6458

MMSI: 211489660

  • Nachricht senden

15

Dienstag, 5. Dezember 2017, 17:53

Ich bin ja auch auf sehr schmalem Budget unterwegs, aber die 100 - 200 Euro z.B. für einen NV-Kartenkoffer (neu / gebraucht, mit Hafenführer!) sollten für eine solche Reise und einige Jahre danach doch drin sein, finde ich.


Mit dem NV Kartenkoffer für 200 Euro kommst Du im Osten gerade mal bis zur deutsch/polnischen Grenze. Polen, die drei baltischen Staaten, Finnland und Schwedische Ostküste sind da noch nicht dabei.
Habe das jetzt nicht im einzelnen nachgeguckt, aber die 700 Euro von @txg: scheinen mir realistischer.

Plotter über Bordnetz und Handy/Tablet-App als netzunabhängiges Backup sind natürlich schon eine ganz gute Redundanz. (genügend Strom vorausgesetzt). Trotzdem würde ich auch bei knappem Budget nicht ohne Papierkarten los fahren. Meinetwegen auch mit älteren, gebrauchten Karten, aber ohne ist nicht.
Gruß,
Jan

Lieber Wasser unterm Kiel :segeln:, als Kiel unter Wasser :tit:

Der Beitrag von »mikegolf« (Dienstag, 5. Dezember 2017, 19:38) wurde vom Autor selbst gelöscht (Dienstag, 5. Dezember 2017, 19:40).

mikegolf

Offizier

Beiträge: 156

Bootstyp: Duetta 86 LS

Heimathafen: Fehmarn

  • Nachricht senden

17

Dienstag, 5. Dezember 2017, 19:42

Naja. Bei 1,30 kannst Du das Boot (sofern groß gewachsen) ja ggfs. auch vom Schlick ziehen


2,2 t vom Schlick ziehen?
Da muss man aber sehr gut gefrühstückt haben. X(

Löhni

Salzbuckel

Beiträge: 5 754

Wohnort: Mönkeberg

Schiffsname: Canta Libre

Bootstyp: Dehler Optima 98 GS

Heimathafen: Mönkeberg, Strandweg 14

Rufzeichen: DH6458

MMSI: 211489660

  • Nachricht senden

18

Dienstag, 5. Dezember 2017, 20:39

Zitat

Naja. Bei 1,30 kannst Du das Boot (sofern groß gewachsen) ja ggfs. auch vom Schlick ziehen


2,2 t vom Schlick ziehen?
Da muss man aber sehr gut gefrühstückt haben. X(
Auf Schiet sitzen heißt ja nicht komplett trocken fallen. 99% des Auftriebs sind ja noch vorhanden. Bei 1,30 Meter Tiefgang hat man einen wunderbaren Hebel, um das Schiff vom Schiet zu schieben (schon ein paar mal gemacht) Wenn es aufrecht nicht klappt, quer zur Schiffsachse schieben und dadurch das Schiff gleichzeitig kängen.
Gruß,
Jan

Lieber Wasser unterm Kiel :segeln:, als Kiel unter Wasser :tit:

Kokopelli

Salzbuckel

Beiträge: 8 917

Schiffsname: LIMANDE

Bootstyp: Ohlson 8:8

Heimathafen: Wassersportgemeinschaft Arnis

Rufzeichen: DK9289

MMSI: 211751940

Im Marktplatz: 2

  • Nachricht senden

19

Dienstag, 5. Dezember 2017, 21:38

Vom Schiet schieben ist natürlich ein prima Vorschlag. Jedenfalls wenn man außer Acht lässt, dass in wesentlichen (den attraktivsten) Regionen blanker Fels den Untergrund bildet. Und nun bitte nicht argumentieren, davon kann man den Kahn ja besonders gut runter schieben, weil er nicht mit dem Kiel im Schlick steckt. Evtl. möchte man dann gar nicht mehr schieben, weil der Riss im Rumpf so einen prima Wassereinlauf darstellt... ;(
Die Menschheit lässt sich in zwei Gruppen einteilen: Segler und vom Leben Benachteiligte.

Tutnix

Offizier

Beiträge: 183

Wohnort: Tief im Osten

Bootstyp: Dehler

  • Nachricht senden

20

Dienstag, 5. Dezember 2017, 22:50

Naja. Bei 1,30 kannst Du das Boot (sofern groß gewachsen) ja ggfs. auch vom Schlick ziehen


2,2 t vom Schlick ziehen?
Da muss man aber sehr gut gefrühstückt haben. X(

Naja. Bei 1,30 kannst Du das Boot (sofern groß gewachsen) ja ggfs. auch vom Schlick ziehen


2,2 t vom Schlick ziehen?
Da muss man aber sehr gut gefrühstückt haben. X(


Dafür hast du ja das Geld für die Seekarten gespart 8o

Verwendete Tags

Karten, Navigation, Ostsee, Plotter

Counter:

Gezählt seit: 4. Februar 2014, 08:39, nur eingeloggte Mitglieder
 Zugriffe:   Hits heute: 1 386   Hits gestern: 2 432   Hits Tagesrekord: 5 297   Hits gesamt: 3 306 680   Hits pro Tag: 2 349,58 
 Seitenaufrufe:   Klicks heute: 10 043   Klicks gestern: 17 328   Klicks Tagesrekord: 154 353   Klicks gesamt: 27 715 951   Klicks pro Tag: 19 693,7 

Charterboote

Kontrollzentrum