Sie sind nicht angemeldet.

Werbung

Boote kaufen

Windstärken

Windstärkentabelle

Hallo Besucher, willkommen im Segeln-Forum! Hier kannst Du Dich registrieren, um unser Forum in seiner vollen Pracht genießen zu können! - Weitere Infos zur Registrierung - Login für Mitglieder -

  • »skippyhh« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 727

Wohnort: Uetersen

Schiffsname: Celina

Bootstyp: Feeling 720

Heimathafen: Damp

Rufzeichen: DD6981

MMSI: 211555140

  • Nachricht senden

1

Dienstag, 9. Januar 2018, 10:54

Sprengungen im Sperrgebiet vor Damp / Schleimünde geplant

Quelle: http://www.kn-online.de/News/Aktuelle-Na…r-in-der-Ostsee

Ich hoffe mir fliegen nicht die Dorsche aufs Deck ;(
Liebe Grüße
Marcel

Warum gibt es nur zwölf Windstärken ? Als Herr Beaufort bei zwölf angekommen war hat er aufgehört zu zählen und angefangen zu beten...

kielius

Super Moderator

Beiträge: 11 182

Wohnort: Kiel

Schiffsname: Smilla

Bootstyp: Colin Archer

Heimathafen: Kiel Stickenhörn

Rufzeichen: DD4759

MMSI: 211277680

  • Nachricht senden

2

Dienstag, 9. Januar 2018, 11:08

Magst du keinen Fisch?
Aus dem Zusammentreffen von Vorbereitung und Gelegenheit entsteht das, was wir Glück nennen.
Anthony Robbins

columbus488

Schief-made

Beiträge: 13 063

Schiffsname: Azurit

Bootstyp: Spirit 28 ( van Heygen )

Heimathafen: Kühlungsborn

Rufzeichen: DD7917

MMSI: 211 625 930

  • Nachricht senden

3

Dienstag, 9. Januar 2018, 11:28

Fisch schon... aber kein Fertigsuschi :D
...letztens in der Weight-Watchers Gruppe:
"Ich hätte eine Frage an die Runde..."
"Die heißt Jule, du Arxxxx..."
;(

  • »skippyhh« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 727

Wohnort: Uetersen

Schiffsname: Celina

Bootstyp: Feeling 720

Heimathafen: Damp

Rufzeichen: DD6981

MMSI: 211555140

  • Nachricht senden

4

Dienstag, 9. Januar 2018, 11:36

Fliegender Fisch ist nicht so meins... Obwohl das eine neue Touristenattraktion wäre.

https://www.youtube.com/watch?v=iLq6O_JTJZA
Liebe Grüße
Marcel

Warum gibt es nur zwölf Windstärken ? Als Herr Beaufort bei zwölf angekommen war hat er aufgehört zu zählen und angefangen zu beten...

Hendrikt

Offizier

Beiträge: 445

Wohnort: Greifswald

Bootstyp: Ypton 22

Heimathafen: Wolgast

  • Nachricht senden

5

Dienstag, 9. Januar 2018, 11:46

Moin, das ist ja ne lustige Diskussion unter dem Artikel. Nur mal so aus Interesse an der Rechtslage: Liegt das Sperrgebiet nun noch in der Zuständigkeit Schleswig Holsteins oder doch eher des Bundes?

Gruß Hendrik
Wir wollen mal nicht übertreiben, so ein Boot ist schließlich auch nur ein Mensch!

dolphin24

Offizier

Beiträge: 275

Wohnort: Hannover

Bootstyp: Jolle (Vaurien); HR 352

Heimathafen: zuhause und Flensburger Förde

  • Nachricht senden

6

Dienstag, 9. Januar 2018, 12:20

Moin, das ist ja ne lustige Diskussion unter dem Artikel. Nur mal so aus Interesse an der Rechtslage: Liegt das Sperrgebiet nun noch in der Zuständigkeit Schleswig Holsteins oder doch eher des Bundes?

Gruß Hendrik
Dieses Sperrgebeit liegt in der Obliegenschaft des Bundes, so wie jedes militärische Sperrgebiet (Truppenübungsplätze, Standortübungsplätze)
Natürlich haben dies Sprengungen Auswirkungen auf Belange des Natur- und Gewässerschutzes. Aus diesem Grunde hätte bei den Planungen
das Umwelltministerium des Landes SH einbezogen werden müssen und wo Herr Habeck Recht hat, da hat er Recht.

Ich frage mich auch was diese Versuche an einer alten ausgemusterten Fregatte sollen. Ich kann mir nicht vorstellen dass hier Erkenntnissse gewonnen werden können, die bei der Konstruktion von neuen
Schiffen einfließen können..Täten sie lieber mal alles daran setzen, dass wenigstens ein U-Boot einsatzfähig wird.

Ich finde auch dieses Sperrgebiet in der heutigen Zeit anachronistisch, zumal es auch viel zu nah an der Küste liegt, die Basis Olpenitz gibt es schon seit fast 20 Jahren nicht mehr.

Squirrel

nuts about boats

Beiträge: 23 993

Wohnort: Hamburg

Schiffsname: Eliza

Bootstyp: Contest 33

Heimathafen: Hamburg

  • Nachricht senden

7

Dienstag, 9. Januar 2018, 12:35

Ich frage mich auch was diese Versuche an einer alten ausgemusterten Fregatte sollen. Ich kann mir nicht vorstellen dass hier Erkenntnissse gewonnen werden können, die bei der Konstruktion von neuen
Schiffen einfließen können.


Doch, da kann man sehr gut Vergleichsdaten gewinnen, um neue Berechnungen realistischer zu gestalten. Rechnerische Simulation und Messung gehen Hand in Hand, wenn man gute Ergebnisse haben möchte. Und wenn man kein Exemplar der neuesten Konstruktion hat, dann übt man eben an einem älteren Muster, trimmt daran die Berechnungmethode so, bis das Rechenergebnis die Messung spiegelt und arbeitet dann mit diesem Trimm an der nächsten neuen Konstruktion.

Mit den U-Booten hat das nichts zu tun. Die Konstrukteure und Berechner der Überwasserkonstruktion bei Lürssen oder Thyssen können an der Bedarfsplanung bei der Bundeswehr genauso wenig ändern wie Du oder ich.
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

Hendrikt

Offizier

Beiträge: 445

Wohnort: Greifswald

Bootstyp: Ypton 22

Heimathafen: Wolgast

  • Nachricht senden

8

Dienstag, 9. Januar 2018, 13:41

Erstmal danke für die schnelle Antwort.

Zitat

Ich finde auch dieses Sperrgebiet in der heutigen Zeit anachronistisch, zumal es auch viel zu nah an der Küste liegt, die Basis Olpenitz gibt es schon seit fast 20 Jahren nicht mehr.


Im Prinzip sehe ich das ähnlich. Ich könnte mir aber vorstellen das der Bund das Sperrgebiet schon deshalb nicht aufgibt weil es ein Riesentrara gibt wenn ein neues ausgewiesen werden soll. Da müssten dann ja wieder jahrzentelang diverse Gegner von der Ordnungsmacht weggetragen werden. Finden denn da eigentlich noch Übungen statt? Ausser den angekündigten Sprengtests natürlich.

Gruß Hendrik
Wir wollen mal nicht übertreiben, so ein Boot ist schließlich auch nur ein Mensch!

9

Dienstag, 9. Januar 2018, 14:48

"wie sich Sprengungen im Umfeld auf eine Fregatte auswirken. "

Ähm, haben die keinen Strom mehr für ihre Rechner? Das ist eine Druckwelle deren Wirkung auf Materialien usw. am/im Computer simuliert werden kann. Das machen z.B. die Flugzeugbauer tagtäglich.

Oder einfach mal in Nord Korea fragen, die haben aktuelle Zahlen :-)

Squirrel

nuts about boats

Beiträge: 23 993

Wohnort: Hamburg

Schiffsname: Eliza

Bootstyp: Contest 33

Heimathafen: Hamburg

  • Nachricht senden

10

Dienstag, 9. Januar 2018, 14:56

Das hab ich doch schon beschrieben: Man muss solche Rechnungen an Tests kalibrieren, sonst gerät man in Gefahr, irgendwelchen Quatsch zu rechnen. Auch das machen die Flugzeugbauer, da gibt es immer schöne Bilder vom bis zum Bersten gebogenen Flügeln und so. Da wird natürlich nicht nur geguckt, wann der Flügel final knickt, auf dem Weg dahin weden auch eine Unmenge Dehnungsdaten aufgenommen, so dass man die Spannungsverteilung nachher genau bestimmen kann.
Im Schiffbau gibt es das kaum bis gar nicht.
Ich habe das nicht nur mal irgendwo gesehen, sondern gemacht ;)
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

11

Dienstag, 9. Januar 2018, 15:03

Druckwelle in der Luft auf Material / im Wasser auf Material. Und da soll es keine referenzierbaren Daten geben?

http://www.sciencedirect.com/science/art…04579498790232X

http://www.tcsme.org/Papers/Vol40/Vol40No4Paper14.pdf

http://www.ejse.org/Archives/Fulltext/20…cial/200707.pdf

http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.10…8003011707/full

http://www.sciencedirect.com/science/art…045794985902500



Und dutzende mehr...

Aber ja, wenn Forscher forschen wollen, dann wollen sie es eben auf ihrem Mist wachsen lassen.

Squirrel

nuts about boats

Beiträge: 23 993

Wohnort: Hamburg

Schiffsname: Eliza

Bootstyp: Contest 33

Heimathafen: Hamburg

  • Nachricht senden

12

Dienstag, 9. Januar 2018, 15:11

Referenzierbare Daten gibt es nur nach Versuchen. Pauschal gibt es die nicht. Ich habe 10 Jahre als Berechner auf dem Buckel, auch wenn ich mittlerweile etwas anderes mache, und auch einiges an Schiffbau ;)

Deine Quellen sind nett, das hilft auch, aber es kann einen Versuch nicht ersetzen.
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

13

Dienstag, 9. Januar 2018, 15:22

Das waren Quellen nach 30 Sekunden Google. Ich kann es nicht glauben, dass es keine verfügbaren Daten dazu gibt die der Bundeswehr hier dienlich sein können. Es geht ja darum zu erfahren ab welcher Druckwelle Schaden entsteht (Mensch/Maschine/Struktur).

Mal sehen was die dann morgen darüber schreiben....

was aktuelles: https://www.defensenews.com/pentagon/201…preps-for-more/ (war übrigens mit Beteiligung der NATO Staaten)

Squirrel

nuts about boats

Beiträge: 23 993

Wohnort: Hamburg

Schiffsname: Eliza

Bootstyp: Contest 33

Heimathafen: Hamburg

  • Nachricht senden

14

Dienstag, 9. Januar 2018, 15:27

So einfach ist das nicht. Die Druckwelle zu modellieren ist das eine, das kann man nach Literatur vielleicht noch hinbekommen. Wichtiger ist, dass das Strukturmodell des Schiffes ja um viele Details gestrippt ist. Maschinen und z.B. Rohrleitungseinbauten sind im Berechnungsmodell nicht darstellbar. Wie werden als konzentrierte Massen eingebracht und mehr oder weniger steif angebunden. Dadurch verändert sich aber das Verhalten des Modells im Vergleich zur realen Konstruktion. Dieses Verhalten musst Du abgleichen, indem Du z.B. Maschinenmassen ganz oder teilweise in die Stahlkonstruktion verschmierst und dazu ein Materialmodell mit einer erhöhten Dichte einsetzt, oder indem Du irgendwo Federn einbaust. Das kann man nicht nach der Literatur, die Aufschlüsse dazu bekommt man nur, wenn man ein Rechenmodell an einer realen Messung kalibriert.
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

dolphin24

Offizier

Beiträge: 275

Wohnort: Hannover

Bootstyp: Jolle (Vaurien); HR 352

Heimathafen: zuhause und Flensburger Förde

  • Nachricht senden

15

Dienstag, 9. Januar 2018, 15:29

Mag ja sein, dass solche Versuche zu neuen Erkenntnissen führen. Was nützt das aber, wenn so ein neues Schiff, analog zu den U- Booten bedingt oder eine Zeitlang gar nicht einsatzfähig ist.
Bundeswehr und die Beschaffung von komplizierten Waffensystemen.....das geht doch seit Jahren nicht mehr. Prominentestes Beispiel: Der A 400M

Vielleicht ist das Ergebniss dieser Versuche, dass wieder Forderungen, nachträgliche “Verbesserungen“ usw. an den Hersteller gehen welcher dieser, obwohl sehr renommiert wie Airbus, technologisch nicht sinnvoll umsetzen kann.

16

Dienstag, 9. Januar 2018, 15:31

Ok @Squirrel: , das leuchtet ein. Aber dann müssten sie ein aktuelles Boot nehmen bzw. aktuelle Architekturen in den alten Kahn einbauen. Die Wirkung auf Strukturen, gerade Leitungen / Rohre werden ja in der Luftfahrt exzessiv untersucht. Und Druck ist Druck, ob über Wasser oder weiter oben.

Aber egal, sollen sie halt vorher Karotten und anderes Gemüse für eine Bouillabaisse ausbringen :-)

Squirrel

nuts about boats

Beiträge: 23 993

Wohnort: Hamburg

Schiffsname: Eliza

Bootstyp: Contest 33

Heimathafen: Hamburg

  • Nachricht senden

17

Dienstag, 9. Januar 2018, 15:36

Aber dann müssten sie ein aktuelles Boot nehmen bzw. aktuelle Architekturen in den alten Kahn einbauen. Die Wirkung auf Strukturen, gerade Leitungen / Rohre werden ja in der Luftfahrt exzessiv untersucht.


Ich bin mir sicher, die würden mit Kusshand lieber einen neuen Rumpf nehmen, aber da hat die Ökonomie dann doch Grenzen :D Und es geht nicht um irgendeine generelle "die Wirkung von Rohren", sondern um die individuelle Auswirkung in dem untersuchten Modell.
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

18

Dienstag, 9. Januar 2018, 17:44

Ich werde dann einen Protestkonvoi organisieren. Für die Schweinswale. Journey into the bomb. Wer macht mit?
Not on facebook.

19

Dienstag, 9. Januar 2018, 18:38

Bei der Marine werden laufend Ansprengungen vorgenommen. Das machen die nur aus Langweile, weil dafür noch Geld da ist und weil diese Mordsgesellen gerne Kadaver an der Wasseroberfläche Wasseroberfläche treiben sehen.

Praktische Versuche sind einfach megaout, dass hat sich nur noch nicht überall herumgesprochen. Die Hamburgische Schiffsbauversuchsanstalt schleppt noch Modelrümpfe durch ein Becken, man glaubt es kaum.
IRONIEMODUS AUS!


Könnte es vielleicht sein, dass es für praktische Versuche eine Notwendigkeit gibt?
Mache die Dinge so einfach wie möglich, aber nicht einfacher.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Käptn Blaubär« (9. Januar 2018, 19:27)


20

Dienstag, 9. Januar 2018, 18:40

Werden in dem Bereich nicht auch Altmunition (WK I u. II) gesprengt?

Ähnliche Themen

Counter:

Gezählt seit: 4. Februar 2014, 08:39, nur eingeloggte Mitglieder
 Zugriffe:   Hits heute: 1 875   Hits gestern: 2 244   Hits Tagesrekord: 5 297   Hits gesamt: 3 606 392   Hits pro Tag: 2 347,11 
 Seitenaufrufe:   Klicks heute: 12 827   Klicks gestern: 17 104   Klicks Tagesrekord: 154 353   Klicks gesamt: 29 837 638   Klicks pro Tag: 19 418,92 

Kontrollzentrum

Helvetia