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Fahrtenskipper

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1

Dienstag, 6. März 2018, 11:48

Kattegat & Skagerrak 2018 - wer ist auch unterwegs?

Moin,

ich bin im Sommer (Juni, Juli) mal wieder länger auf der Ostsee unterwegs, geplant ist ein Törn vom "Bodden" nach Südnorwegen (Oslo) - über Dänemark (Kopenhagen) und West-Schweden (Göteborg). Anschließend westwärts die Küste entlang nach Kristiansand, über das Skagerrak nach Dänemark (Thyboron), von dort durch den Limfjord in’s Kattegat und schließlich über die „ dänische Südsee“ und deutsche Ostsee-Küste (Flensburg, Kiel, Rostock) zurück.

Wie bei meinem letzten größeren Törn (Baltikum 2015) werde ich auch diesmal nicht nur sportlich sondern auch kulturell und naturinteressiert unterwegs sein - klar, daß ich mich deshalb schon einigermaßen informiert habe, was es auf dem Weg so alles zu entdecken gibt. Neben den erwähnten Metropolen reizen da natürlich die westschwedischen Schären mit bekannten Orten wie Marstrand oder den Koster-Inseln, die südnorwegische Küste mit der Blindleia und natürlich der Limfjord. Für mich ist es die erste Reise in dieses Gebiet und ein erster Kontakt mit einem Gezeitenrevier, auch wenn der Einfluss der Nordsee auf das Skagerrak nicht wirklich stark ist. Eine insgesamt recht abwechslungsreiche Gegend, die aber sicher auch ihre "Tücken" hat - gerade auch, wenn man mit einem Tiefgang von knapp 2m unterwegs ist.

Grund genug daher, hier mal nachzufragen, ob der ein- oder andere Ortskundige vielleicht ein paar Tipps auf Lager hat (z.B. Orte, die besonders gefallen haben und sonst keiner kennt) oder einen guten Rat zu etwas, das man sich möglichst NICHT antuen sollte. Interessant wäre natürlich auch zu wissen, wer zu dieser Zeit ebenfalls dort unterwegs ist und - hoffentlich - auch mal mein Fahrwasser kreuzen wird! ;)


Danke schon mal vorab!

Marinero

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2

Dienstag, 6. März 2018, 12:22

Eine der schönsten Stellen auf der Tour:

Verdens Ende





Natürlich völlig subjektiv und vielleicht auch nur, weil es dort mal ausnahmsweise nicht wie aus Kübeln geregnet hat. :O

3

Dienstag, 6. März 2018, 12:30

Eine der schönsten Stellen auf der Tour:

Verdens Ende





Natürlich völlig subjektiv und vielleicht auch nur, weil es dort mal ausnahmsweise nicht wie aus Kübeln geregnet hat. :O





Ooaahh! Wie härrlich! Da will ich sofort hin! Und ich will dieses Jahr mal mindestens 5 Tage am Stück so ein Wetter. :cool:

Ich empfehle eigentlich auch noch mal einen Abstecher nach Laesö, empfehle aber auch, vorher zu schauen, wann da die Hauptsaison für die Norweger ist. Bei unserem letzten Besuch dort war der Hafen komplett bis zur Hafeneinfahrt voll. Leider kommen die Norweger dann gerne mit zweistöckigen Motoryachten, über die man kaum an Land kommt. Aber die Insel ist super. Fahrradtour und diese traditionell aus früherem Mangel an Baustoffen mit Seegras bedachten Häuser haben mir gefallen.

Klaus Helfrich

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4

Dienstag, 6. März 2018, 12:52

...auch wenn der Einfluss der Nordsee auf das Skagerrak nicht wirklich stark ist.
Selbst die fünfzig Zentimeter Tidenhub im Skagerrak haben mir - da ich nicht daran dachte - einen sehr unangenehmen Kontakt mit einem Unterwasserfelsen beschert, der beim Einlaufen in die kleine Bucht keine Probleme machte, am Morgen danach dann aber doch :(
Die Gieselau Schleuse auf dem Weg von und zur Eider ist wieder geöffnet und so soll das auch bleiben!

Fahrtenskipper

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5

Dienstag, 6. März 2018, 12:58

Eine der schönsten Stellen auf der Tour:

Verdens Ende





Natürlich völlig subjektiv und vielleicht auch nur, weil es dort mal ausnahmsweise nicht wie aus Kübeln geregnet hat. :O



Erster Post und dann so was Tolles! :)

Vom Tiefgang müsste es auch gehen, wie ich gerade auf der Navionics-Web-App sehe - doch der Hafen scheint eher etwas für Motorboote zu sein ...

Kokopelli

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6

Dienstag, 6. März 2018, 13:00

Für Skagen, Læsø und andere attraktive Ziele in Reichweite von Norwegen empfiehlt es sich, diese unter der Woche anzulaufen, das reduziert das Problem mit den mehrstöckigen Wasserfahrzeugen.

Fahrtenskipper

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7

Dienstag, 6. März 2018, 13:01

...auch wenn der Einfluss der Nordsee auf das Skagerrak nicht wirklich stark ist.
Selbst die fünfzig Zentimeter Tidenhub im Skagerrak haben mir - da ich nicht daran dachte - einen sehr unangenehmen Kontakt mit einem Unterwasserfelsen beschert, der beim Einlaufen in die kleine Bucht keine Probleme machte, am Morgen danach dann aber doch :(



Ja, denke auch, daß man das nicht unterschätzen sollte. Hab' übrigens mit großem Interesse deine Törnbeschreibung aus dem Jahr 2002 gelesen!

Rübezahl

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8

Dienstag, 6. März 2018, 13:08

Das ist auch mein Urlaubsziel - allerdings von Maasholm aus und möglichst in 3- 4 Tagen bis Marstrand. Sind anfangs halt lange Schläge, aber dann hat man da oben ja etwas Zeit. Koster Inseln und Olsofjord stehen auf meiner Liste und wenn Wetter gut und Zeit da ist, auch noch etwas von der norwegischen Südküste. Aber zurück geht es dann direkt über Skagen, Laesö und dann entweder großer oder kleiner Belt zurück. Zeit haben wir "nur" 4 Wochen, aber wenn wir wirklich zügig hoch kommen, auch gut machbar. Und wir sind im Juni unterwegs - da ist es überall noch leer.

In 2 Wochen schwimmt der Kahn - hurraaaa !!!
Der Bremer Ostseeveteran
Ralf

Wenn oben mehr Wind weht als unten, warum segelt mein Schiff oben nicht schneller ?( 8o

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9

Dienstag, 6. März 2018, 13:08

Der Versatz durch Tide und Strömung (Wind) die in gleicher Richtung wirken, kann im Skagerak schon heftig sein.
Also schön in den Kurs mit einbeziehen sonst gibt es eine nervige Hundekurve und Zeitverlust.

Der Juli ist auch in Schweden/Norwegen der Haupturlaubsmonat, hier empfiehlt sich immer eine Anker-Alternative in Betracht zu ziehen; die Häfen sind überfüllt, besonders wenn
es spät wird.

10

Dienstag, 6. März 2018, 14:05

Hallo Fahrtenskipper,
ein paar Themen auf die Schnelle:

1. In der Hochsaison vielfach überfüllt. Ab Beginn der Ferien in DK, S, N in der ersten Julihälfte (habe ich jetzt für 2018 nicht recherchiert) wird der Schalter umgelegt. Am ersten Ferienwochenende in S nach Möglichkeit nicht in Skagen oder auf Laesø (dort wiederum: v. a. der sonst so abgeschiedene Østerby Havn) sein. Häfen gestrichen voll, Dauerparty; Schweden und Norweger hauen sich die Birne voll und können nichts ab. Für Sozialstudien vertretbar.
In Skagen kann man beim Brötchen holen beobachten, wie tapfer die Stadtreinigung gegen das Scherben-, Müll- und Göbelmeer ankämpft, damit der Hafen am Vormittag für die Landtouristen wieder eine halbwegs aufsuchbare Destination wird.

2. Marstrand, Smögen, Gullholmen, Koster in der Feriensaison: Komme am frühen Vormittag und sei leidensfähig. In N habe ich die Hotspots weniger voll in Erinnerung. Abseits der ausgetretenen Pfade (Nord-Süd-Hauptschärenfahrwasser) gibt es nette Ecken hinter Orust und Tjörn.

3. Göteborg in der Feriensaison: Nicht im Stadthafen, sondern draußen in Langedrag liegen und für den Stadtbummel die Tram nehmen. In der Marina Langedrag Platz ohne Ende, weil die Locals alle in den Ferien auf der Schäre sind. Das gilt im Grundsatz für viele Festland-Marinas (aber wer will da schon hin...)


4. Strömungen in Skagerrak/Kattegatt: Interessante Angelegenheit! Unter der schwedischen Küste wg. Wasseraustausch Nordsee <=> Ostsee grundsätzlich nordsetzender Strom, vor Skagen/um Skagen Rev häufig gegenläufig dazu! kann durch Wind verstärkt/überlagert werden und hat auch Einfluss auf die Seegangsbildung.


5. Thermik: An beiden Küsten (N, S) bei Sonneneinstrahlung über Land großes Thema. Hochdruck/Ostwindlagen an der schwedischen Westküste führen zu Flaute, Tiefrückseitenlagen (W/NW-Wind) verursachen eine sich über den Tag aufbauende Thermik, die häufig ab Mittag Starkwindstärke oder am Nachmittag auch mal 7 Bft erreichen kann. Dazu hübscher Seegang bei N-setzendem Strom unter der Küste. Tagelang anhaltender NW-Baller bei ansonsten bestem Wetter ist in den Westschären nicht selten! An der südnorwegischen Küste ähnliches Phänomen, recherchiere mal "Solgangsbris".
Die üblichen Wetterberichte kennen die Effekte nicht. Damit verwandt: Über dem Oslofjord bildet sich im Sommer häufig ein kleines stationäres, aber kleinräumig giftiges Tief.


=> wir kommen nicht jedes Mal dahin, wohin wir wollen. Take it easy und Ihr habt ja viel Zeit. Aber mach keine Fahrpläne! Das ist was für winterliche Prokrastination aber ansonsten ohne Gebrauchswert.
Aber eine Sache würde ich versuchen umzusetzen: Geht von Skagen auch nach Westen Richtung Mandal oder dergl. und segelt dann die norwegische und schwedische Skagerrakküste im Uhrzeigersinn ab. Das passt wind-/thermik-/seegangsmäßig tendenziell am besten.
Wenn der Rückweg in eine W-Tieflage fällt: Aus den Westschären/Raum Göteborg einen Rückdreher auf s-liche Winde abwarten und rüber nach Jütland, dort unter Landschutz südwärts. Das klappt eigentlich immer.


Anholt nach Gusto mitnehmen (wäre sonst auch schade drum)! Anholt ist ein gutes Sprungbrett in alle Richtungen. Überflüssig zu sagen, dass es sehr voll sein kann.


Gruß
Andreas


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11

Dienstag, 6. März 2018, 14:34

Wir wollen in diesem Jahr August auch wieder hoch. Ziel ist Fjällbacka, wenn das Wetter mitspielt. Im letzten Jahr hat es uns jedoch einen Strich durch die Rechnung gemacht. Da waren wir fast eine Woche in Varberg eingeweht und davor bereits drei Tage in Swinemünde. Das hat uns zwar den kompletten Zeitplan durcheinander gebracht, dem Urlaub aber trotzdem nicht geschadet. 2015 war ich bis Grebbestad gekommen. Ein wunderbares Revier, und gar nicht so teuer, wenn man nicht in einen Hafen geht, sondern an einer der vielen Schären fest macht.

Einer der Höhepunkte im vergangenen Jahr war der Besuch von zwei Delphinen (ja, es waren echte Delphine, selten, aber gelegentlich zu beobachten), die uns im Kattegat für etwa eine Stunde begleiteten. Wunderbar

Gruß
Georg
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Salzbuckel

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12

Dienstag, 6. März 2018, 14:44

Der Versatz durch Tide und Strömung (Wind) die in gleicher Richtung wirken, kann im Skagerak schon heftig sein.
Also schön in den Kurs mit einbeziehen sonst gibt es eine nervige Hundekurve und Zeitverlust.

Der Juli ist auch in Schweden/Norwegen der Haupturlaubsmonat, hier empfiehlt sich immer eine Anker-Alternative in Betracht zu ziehen; die Häfen sind überfüllt, besonders wenn
es spät wird.
Voraussichtliche Strömungsverhältnisse für die nächsten 2-3 Tage ( sind leider nicht weiter vooraussagbar) für z.B. das Skagerrak findet man immer hier: http://www.dmi.dk/hav/udsigter/havprognoser/#skagerrak
Einfah Strom und Stromtretning anklicken.

Auh bis halb August ist alles noch foll in Norwegen aber ende zweite Augustwoche ist schluss und bereits Ende von der Segelsaison.Dan fängen die bereits wieder an die Boote aus zu Kanen. Danach sind in vielen Häfen die Sanitäreinheiten teils oder sogar ganz geschlossen ;( Vorteil sind allerdings die meist niedrigere oder ab und zu gar keine Hafengelder .
Achtung , nur am besten nicht am letzten Wochenende Mandal einplanen. Die haben dann das "Skaldierfest" was zwar ganz nett ist allerdings ist der Zugang zur Stadt dann abgeshlossen und nur gegen Bezahlung zu passieren. ( hatte ich auch schon mal) Info: https://www.visitnorway.de/event/schalentierfestival-in-mandal/4135/
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Rübezahl

Salzbuckel

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13

Dienstag, 6. März 2018, 15:05

Und Ende Juni ist auch das Skagen Festival. Ansich ja nicht sooo falsch - aber dann sind die Norweger mit ihren Motorbratzen da und der ohnehin nicht besonders schöne Hafen wird zum Tollhaus. So haben wir es letztes Jahr empfunden. Da muss man leidensfähig sein. Wir haben uns in den kleinen Vereinshafen am Hafeneingang verholt. Man liegt eigentlich gut - aber das Ambiente ist mit den Silos nicht so dolle und es kann ganz unangenehm riechen (Fischmehl). Aber Skagen selbst und der schöne Wanderung zum Grenen ist natürlich ne Wucht.

Wir werden den südlicher gelegenen Hafen Aalbaek anlaufen.

Guter Hinweis, vllt. doch im Uhrzeigersinn an der norwegischen Südküste gen Schweden zu segeln. Und ja - die Solgangsbris werden wir beachten. Letztes Jahr war es im Juni alledings echt super über Schweden hoch und die jütländische Küste wieder zurück. Und bis auf 4 Tage Starkwind hatten wir fast 4 Wochen Super Wetter - wenn auch keine 26 Grad. Aber die brauchen wir auch nicht. Man muss sich halt arrangieren.
Schöner wäre es natürlich, noch mehr Zeit zu haben. Aber das kommt ja bald - in ca. 1o Jahren ... :S
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Ralf

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Klaus Helfrich

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14

Dienstag, 6. März 2018, 15:08

Wenn man es bis Fjällbacka schafft, sollte man auch das Grab von Gorch Fock besuchen, das sich auf der kleinen Schäre Stensholmen befindet:

http://www.volksbund.de/kriegsgraebersta…en-schaere.html

http://www.esys.org/gofo/Johann_Kinau.html

http://www.denkmalprojekt.org/misc_laender/stensholmen.htm

Ich war mehrere Male dort.
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Marinero

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15

Dienstag, 6. März 2018, 15:48

Das ist auch mein Urlaubsziel - allerdings von Maasholm aus (...) anfangs halt lange Schläge (...) Zeit haben wir "nur" 4 Wochen

In vier Wochen Maasholm - Oslo - Maasholm plus ein bisschen schwedische Westküste plus ein bisschen norwegische Südküste..... :ueberlegen: das sind wieviel, 700 bis 800 Meilen? Ist natürlich machbar, aber viel zu sehen gibt's dann nich.

Wir hatten drei Wochen, aber von Ålbæk aus gestartet, also knapp 200 nm gespart. Aus dem Gedächtnis: Drei schwedische Häfen, sechs norwegische Häfen, dann via Skagen zurück. Wetter war Mist, kalt, im Oslofjord hat's nur geregnet, von Kragerö zurück bis in die Schlei dann permanent reichlich Wind.

War trotzdem nich schlecht, sportlich anstrengend halt. Aber man kann es nicht genießen bzw. kommt nicht so richtig runter. Da ist manchmal weniger (Strecke) mehr (Erholung).

Rübezahl

Salzbuckel

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16

Dienstag, 6. März 2018, 16:01

Das ist auch mein Urlaubsziel - allerdings von Maasholm aus (...) anfangs halt lange Schläge (...) Zeit haben wir "nur" 4 Wochen

In vier Wochen Maasholm - Oslo - Maasholm plus ein bisschen schwedische Westküste plus ein bisschen norwegische Südküste..... :ueberlegen: das sind wieviel, 700 bis 800 Meilen? Ist natürlich machbar, aber viel zu sehen gibt's dann nich.

Wir hatten drei Wochen, aber von Ålbæk aus gestartet, also knapp 200 nm gespart. Aus dem Gedächtnis: Drei schwedische Häfen, sechs norwegische Häfen, dann via Skagen zurück. Wetter war Mist, kalt, im Oslofjord hat's nur geregnet, von Kragerö zurück bis in die Schlei dann permanent reichlich Wind.

War trotzdem nich schlecht, sportlich anstrengend halt. Aber man kann es nicht genießen bzw. kommt nicht so richtig runter. Da ist manchmal weniger (Strecke) mehr (Erholung).


Da hast du grundsätzlich recht. Aber wir hatten letztes Jahr auch 4 Wochen, haben uns Zeit gelassen, 4 Tage in Göteborg verbracht, 3 Tage in Skagen. und sind langsam zurückgebummelt und hatten zum Schluss noch fast 3 Tage Maasholm. Und es war für uns überhaupt nicht anstrengend, da fast immer gutes Wetter. Vieles war neu (Schweden) und hat uns jetzt echt angefixt. Ich denke, das die Tour in langen Schlägen hoch durchaus anstrengend sein kann/wird. Aber Norwegen war schon immer mein Traum, das vom Wasser aus zu machen. Mit dem Wohnmobil kenne ich Norwegen von der Landseite her sehr gut. Und daher versuchen wir es jetzt mal. Und sollte es nicht klappen - macht ja nix. Aber das Ziel ist es trotzdem. Und wir sind dennoch ziemlich runter gekommen. War für uns der beste Urlaub seit vielen Jahren - auch wenn viele über das Wetter geklagt hatten. Für uns wars ok.
Und klar ist auch, das wir Vieles zwischendrin auch nicht sehen - das kommt dann in den nächsten Jahren.

Vor 1,5 Jahren habe ich mal anlässlich des Silverrudder zur gleichen Zeit am gleichen Wochenende mit 2 Freunden auch die Rund Fyn Tour gemacht. In 2,5 Tagen Maasholm - rund Fyn - Maasholm. Das war megageil. Das Hafenhopping habe ich viele Jahre gemacht - jetzt reizen halt auch mal lange Etappen. Und solange meine Frau mitmacht und nicht die Lust verliert ist doch alles gut.
Der Bremer Ostseeveteran
Ralf

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Goeni

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17

Dienstag, 6. März 2018, 16:41

Verdens Ende war voriges Jahr wahrscheinlich der schönste Hafen in den 7 Monaten. Schön auch Koster Inseln, Smögen und eigentlich die ganze Westküste. Hat mich mehr begeistert als die schwedische Ostküste. (Siehe auch meinen Törnbericht)

Goeni
S.Y. NAMASTEtwo
Nach 11 wunderschönen Jahren auf der Ostsee mit meiner Sunbeam 33 wollen wir uns von unserem Schiff trennen und unsere alternativen Interessen etwas mehr Raum geben. (Segeln geben wir natürlich nicht ganz auf)

Daher jetzt noch die gesamte Saison mit einer super ausgestatteten wertigen Yacht genießen. NEUE Verhandlungsbasis Euro 52.000,-
Ausstattungsliste auf meiner Homepage.

Homepage vom Schifferl: http://www.namastetwo.npage.at

18

Dienstag, 6. März 2018, 17:32

Stimmt natürlich, es kommt letztlich immer auf das Wetter unterwegs an.

Wir sind auf dem Weg nach Norden bei anstehendem NW-Baller einmal in Helsingør umgekehrt und hatten einen tollen Rauschetörn in die Hanöbucht.

Wir planen deshalb nicht mehr en detail, sondern es geht eigentlich nur darum, wieviel Zeit zur Verfügung steht.
Kurz vor dem Lossegeln gucken wir ins Mittelfristwetter und entscheiden uns, ob es nach Norden oder Osten geht.
So also auch dieses Jahr. Vielleicht sind wir im Skagerrak, vielleicht auf Bornholm oder in Polen.

Gruß
Andreas

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19

Dienstag, 6. März 2018, 17:37

Mitte Juni bis Ende August nach DK und Kattegat, 1 Woche in Anholt und überall dahin wo es uns gefallen hat!
Und vor - keine Meilen schrubben, alles ganz laaaaangsam!

Gruß

Eberhard

Fahrtenskipper

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20

Dienstag, 6. März 2018, 20:02

Das ist auch mein Urlaubsziel - allerdings von Maasholm aus und möglichst in 3- 4 Tagen bis Marstrand. Sind anfangs halt lange Schläge, aber dann hat man da oben ja etwas Zeit. Koster Inseln und Olsofjord stehen auf meiner Liste und wenn Wetter gut und Zeit da ist, auch noch etwas von der norwegischen Südküste. Aber zurück geht es dann direkt über Skagen, Laesö und dann entweder großer oder kleiner Belt zurück. Zeit haben wir "nur" 4 Wochen, aber wenn wir wirklich zügig hoch kommen, auch gut machbar. Und wir sind im Juni unterwegs - da ist es überall noch leer.

In 2 Wochen schwimmt der Kahn - hurraaaa !!!



Naja, bei sind's 6 Wochen - vielleicht sehen wir uns ja mal da oben ...

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