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Windstärken

Windstärkentabelle

41

Sonntag, 8. April 2018, 19:28

Klingt ganz interessant,

werde selbst in zwei Wochen auf eine 3 Wöchige Tour in dises Gebiiet aufbrechen. Mal ein wenig höher, wenn man nicht nur 1, 2 Wochen Zeit hat. Hafentage wird es zwar weniger geben, da segeln angesagt ist, aber die eine oder andere Marina/Insel/Stadt wird selbstverständlich mitgenommen.

Wünsche schon mal allen viel Spass und allseits eine Handbreit Wasser unterm Kiel
DSP

Fahrtenskipper

Proviantmeister

  • »Fahrtenskipper« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 405

Wohnort: Köln

Bootstyp: Charteryacht (Aktuell: Hanse 325)

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42

Heute, 08:58

Nun ja,

gerade mal die erlaubten Einfuhrmengen für Norwegen recherchiert (kein EU Land), üppig sind die nicht:

1 Liter alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent bis höchstens 60 Volumenprozent, 1,5 Liter andere alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt von mehr als 4,7 Volumenprozent bis höchstens 22 Volumenprozent (z.B. Wein) und 2 Liter andere alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt von mehr als 2,5 Volumenprozent bis höchstens 4,7 Volumenprozent (z.B. Bier).

Gerade, wenn man mit Crew unterwegs ist, hat man locker mehr davon an Bord. Steigen dann noch unterwegs Personen aus, wird das Verhältnis Skipper zur verbleibenden Alkoholmenge kritisch. Hat jemand Erfahrung, wie das in der Praxis (Kontrolle, Nachweis) gehandhabt wird?

Ein anderer Punkt: Schiffs-Diesel. Meiner Kenntnis nach ist dieser in Norwegen steuerlich begünstigt und daher eingefärbt. Vor Ort sicher kein Problem, möglicherweise aber bei der Rückkehr in die EU. Angeblich lassen sich da kleinste Mengen nachweisen und werden dann konsequent geahndet. Auch hier die Frage, wie man das am besten in der Praxis löst (Diesel von der normalen Tanke im Kanister mitführen - oder gibt es auch hier eine Freigrenze?)

Für den ein- oder anderen Tipp schon mal Danke vorab! ;)

Squirrel

nuts about boats

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43

Heute, 10:30

Gerade, wenn man mit Crew unterwegs ist, hat man locker mehr davon an Bord


Das ist eine Kopf-Quote. Mit Crew darfst Du die Mengen natürlich mit der Anzahl der volljährigen Crewmitglieder multiplizieren.

Darüber hinaus kannst Du eine ganze Menge über die Quote hinaus mitnehmen, die Du pauschal vereinfacht verzollen kannst. Das geht per App -Info beim Norwegischen Zoll.

So richtig attraktiv ist das natürlich nicht, aber vielleicht besser, als hinterher traurig in die leere Urlaubsschatulle zu gucken: Klick.

Allerdings: Ich habe drei Jahre mit meinem Boot in Norwegen gelegen, war in der Zeit dort auch ein paar Meilen unterwegs, und bin nie kontrolliert worden. Ich würde folgendes machen: Mich an die erweiterten, pauschal versteuerbaren Mengen halten (27l Bier und Wein pro Kopf muss man erst mal trinken...) und diese bei einer Kontrolle sofort und ungefragt zur Verzollung anmelden. Mit dieser Verzollung bewegt sich der Alkohol nachher preislich im Niveau "Vereinsgaststätte" - ich denke, für einen Urlaub ist das schon machbar.

Was den Diesel angeht: Versuch einfach, so viel mitzunehmen, dass Du nicht tanken musst. Ist doch ein Segelboot, oder? Wenn Du eine Straßentankstelle in Reichweite erspähst, dann fülle auf. Wenn Du nicht umhin kommst, den grün eingefärbten Diesel zu tanken, dann notiere das sauber im Logbuch (mitsamt der Zwangslage) und kleb den Bon dazu. Es gibt bei unserem Zoll einen Haufen Praktiker, die durchaus verstehen, dass das dann so ist und Dir keinen Strick daraus drehen.
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

Yellow Boat

Salzbuckel

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44

Heute, 10:35

Nun ja,


Ein anderer Punkt: Schiffs-Diesel. Meiner Kenntnis nach ist dieser in Norwegen steuerlich begünstigt und daher eingefärbt. Vor Ort sicher kein Problem, möglicherweise aber bei der Rückkehr in die EU. Angeblich lassen sich da kleinste Mengen nachweisen und werden dann konsequent geahndet. Auch hier die Frage, wie man das am besten in der Praxis löst (Diesel von der normalen Tanke im Kanister mitführen - oder gibt es auch hier eine Freigrenze?)

Für den ein- oder anderen Tipp schon mal Danke vorab! ;)
Schiffdiesel heist in Norwegen "Avgiftsfri" Diesel . Achtung , oft sitzen beide Typen , also teuer und billig, an einer Säule also gut aufpassen .
Für die Ruckkehr alle Tankbelege aufbewahren als beweis das und wieviel in Norwegen getankt wurde und kein Billgdiesel in separaten Kanister mitnehmen denn das ist nicht erlaubt. Also immer Kanister leermachen und erst in Dänemark oder Schweden eventuell wider auffüllen.
Habe ich immer so gemacht , bin allerdings noch nie kontroilliert worden nachdem ich dort gewesen bin ( jetzt etwa 10 Mal).

Was Einfur betrifft; neben alkohoische Getränke gibts auch ander beschränkungen. Z.B. Milch und Fleisch Gemüse , Eier und glaube sogar Kartoffeln dürfen gar nicht eingefürt werden .
https://translate.google.nl/translate?sl…t-text=&act=url
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Klaus Helfrich

Salzbuckel

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45

Heute, 13:10

Dieselkontrolle:
Einmal habe ich in Flensburg eine erlebt, das war total entspannt. Die beiden Zöllner haben sich nur das Schauglasrohr des Tagestanks angeschaut, der Diesel hatte die richtige Farbe, der ältere Beamte erklärte seinem jungen Kollegen: "So muss das aussehen!" und schon waren sie auf dem nächsten Boot. Unangenehm war nur, dass sie das Boot über den Bug vom Steg aus betreten hatten ohne anzuklopfen und somit unangemeldet in der Kajüte der Tammina standen. Da ich gerade weder etwas Verbotenes noch sehr Privates tat, habe nichts weiter dazu gesagt... :D
Die Gieselau Schleuse auf dem Weg von und zur Eider ist wieder geöffnet und so soll das auch bleiben!

x-molich

Seebär

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Bootstyp: Molich-X-Meter

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46

Heute, 14:29

Hi,

dieses Jahr im August werde ich wohl auch wieder Göteborg und nordwärts machen.

2015 war ich dort und kann folgendes empfehlen:

-Kulturkalas in Göteborg, absolut sehenswertes und teilnehmenswertes mehrtägiges Kulturfest in Göteborg
- Marstrand
- Käringön
- Smögen

Ich bin bisher immer in 2 Tagen nach Anholt gekommen (Wetterfenster hat gepasst, einmal auch in 25 h) von Fehmarn aus. Dann dort 1-2 Tage Aufenthalt, weiter nach Läsö ebenfalls mit 1-2 Tagen Aufenthalt und dann nach Göteborg rein (dort meist mehrere Tage Aufenthalt). Und dann eben weiter in den Norden. Zurück dann bei Westlage an der Ostseite von Jütland runter.
Einmal bin ich auch bei Westlage an Schwedens Westküste runter und dann in den Öresund. War ganz schön schaukelig.

Grüße
Sascha


PS: Diesel und Alkohol scheinen wohl die größten Bedürfnisse des Seglers zu sein. Selbst wenn ich eins bis zweimal in Norwegen Diesel tanken müßte, würde das trotzdem den kleinsten Teil an der Urlaubskasse ausmachen.
Umwege erhöhen die Ortskenntnis!

Fahrtenskipper

Proviantmeister

  • »Fahrtenskipper« ist der Autor dieses Themas

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Wohnort: Köln

Bootstyp: Charteryacht (Aktuell: Hanse 325)

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47

Heute, 16:29

@ Stefan, Klaus

Danke für eure Info - wie immer sehr hilfreich bzw. helfrich!


@ Sascha

Melde Dich da oben, falls dir der "Sprit" ausgehen sollte - ich komm' vorbei und gebe einen aus! ;)

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