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IgorLis

Moses

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1

Dienstag, 17. April 2018, 17:05

Erster Törn vom Flensburg

Dieses ist meine erste Frage im
Forum, deshalb wollte ich mich kurz vorstellen. Ich habe mehrere Jahre mit dem Faltboot Wanderungen gemacht. Seit drei Jahren habe ich meinen alten Traum verwirklicht und den Segelschein für Binnengewässer gemacht. Seitdem beschäftige ich mich intensiv mit Jollen. Auch habe ich meinen Freund mit dem Segeln so begeistert, dass er alle möglichen Scheine (auch SKS Schein) gemacht hat und als Crew-Mitglied seit zwei Jahren im Mittelmeer sein Können verbessert. Es ist insgesamt soweit gekommen, dass wir eine Crew aus insgesamt fünf Freunden gebildet haben, um einen Segeltörn für eine Woche Ende Mai zu machen. Das ist unser erster selbständiger Segeltörn. Und es geht uns darum, gewisses Selbstvertrauen und Erfahrung zu gewinnen und auch selbstverständlich das Segeln als solches zu genießen.

Unsere Erfahrung:
Crew-Mitglied 1: Sportbootführerschein Binnen; drei Jahre Jollen Erfahrung,

Crew-Mitglied 2: Sportbootführerschein Binnen, SBF-See Schein, SKS-Schein, Funkschein; zwei Jahre mehrere Törns als Crew-Mitglied im Mittelmeer, auch Teilnahme beim Schwerwettertraining

Crew-Mitglied 3: Erfahrung mit kleinen Motorbooten.

Crew-Mitglied 4: Drei Jahre bei der Marine

Crew-Mitglied 5: Wanderungen mit dem Faltboot.


Wir chartern das Boot Bavaria 41 in Flensburg und müssen in sechs Tagen wieder in Flensburg ankommen. Einige Informationen haben wir bereits von der Charter-Firma bekommen.


Ich wollte um folgende Ratschläge bitten:

1. Welche angemessene Route kann jemand uns vorschlagen. Insgesamt haben wir 6 volle Tage. Den ersten Tag planen wir, um das Boot kennenzulernen und um das
Sicherheitstraining für die gesamte Crew zu machen. Pro Tag wollen wir von 20 bis höchstens 25 Meilen machen?

2. Welche Wetterdienste können wir in diesem Gebiet am besten nutzen?

3. Welche Notruf-Dienste sind in diesem Gebiet am besten zu erreichen?

4. Falls wir in Dänemark übernachten, wie ist es mit der Bezahlung der Hafengebühren (Euro, Kreditkarte oder Krone )?

Vielen Dank

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »IgorLis« (17. April 2018, 17:18)


kassebat

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2

Dienstag, 17. April 2018, 17:29

Moin IgorLis

zunächst einmal :willkommen:

Zum Thema Törnplanung werden sich sicherlich die Forenkollegen aus der Ecke melden.

Zu 2 Ich nehme die Apps von Windfinder, yr (Norwegen) Byvejret und DMI Vejr damit habe ich die besten Erfahrungen gemacht.

Zu 3 Kanal 16 - Bremen Rescue bzw. Lyngby Radio

Zu 4 Meine Erfahrung mit Automat geht Karte ansonsten zahle ich in Kronen bzw in deutschen Häfen in Euro.

Hoffe das Hilft so erstmal weiter
Handbreit
Torsten
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Winston Churchill wurde zu seiner Goldenen Hochzeit gefragt, ob er je an Scheidung gedacht hätte.
Antwort: An Scheidung nicht, aber öfter an Mord !

Löhni

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3

Dienstag, 17. April 2018, 17:31

1. Route (unverbindliche Empfehlung) #1
1. Tag FL-Sønderburg
2. Tag Dyvig
3. Tag Lyø
4. Tag Svendborg
5. Tag Ærøskøbing
6. Tag Høruphav
7. Tag Flensburg

2. Wetter: dmi.dk und/oder windfinder.com

3. Notruf: UKW Kanal 16 Lyngby Radio. Die geben auch Sturmwarnungen aus.

4. Bezahlen: Kein Problem. Du hast die Wahl. In dem Bereich gehen überall Kronen, Euro und Kreditkarte.


#1 Auch sehenswert und alles in Tagesreichweite: Marstal und Faaborg.

...oder (könnte aber bei einer Woche Zeitfenster in Stress ausarten): Rund Fünen (z.B.: FL-Dyvig-Middelfart-Juelsminde-Kerteminde-Rudkøbing-Søby-Flensburg)
Gruß,
Jan

Lieber Wasser unterm Kiel :segeln:, als Kiel unter Wasser :tit:

4

Dienstag, 17. April 2018, 17:32

Hallo N. N.,

herzlich willkommen im Forum!

Zu Deinen Fragen:

1. Welche angemessene Route kann jemand uns vorschlagen. Insgesamt haben wir 6
volle Tage. Den ersten Tag planen wir, um das Boot kennenzulernen und um das
Sicherheitstraining für die gesamte Crew zu machen. Pro Tag wollen wir von 20
bis höchstens 25 Meilen machen?



20-25 sm pro Tag sind nicht viel. Es bietet sich ein Törn um die Insel Als und in die Dänische Südsee an (die Dänisches Südsee ist das Inselmeer südlich Fünen).
Eine Törnplanung würde ich nicht machen, sondern kurzfristig in Abhängigkeit von Wetter und Windrichtung die Tagesziele entscheiden.
Dabei ist es natürlich vorteilhaft wenn man eine gewisse Vorstellung darüber hat, wo man hinwill/kann/sollte.
Literatur dazu: Jan Werner, Törnführer Dänemark Bd. 1 und 2
Schöner Schmöker mit Hafen-, Revier- und Hintergrundinformationen. Nachteil: Obwohl Ihr nur relativ kleinräumig unterwegs seid, touchiert Ihr die Abdeckungsbereiche beider Bände.
Alternative zum relativ teuren Kauf: Ausleihe in der Bibliothek oder antiquarisch . Oder jemand im Forum verkauft ältere Bände. Für die Tagesaktualität auf dem Törn sind sicher Hafenführer an Bord der Charteryacht.

2. Welche Wetterdienste können wir in diesem Gebiet am besten nutzen?

Apps von Seewetter Pro (inkl. voller Wetterberichte/Wetterlage/Stationsmeldungen zum Verständnis der Wetterlage), Windfinder, dmi (Danmarks Meterologiske Institut). In vielen Häfen sind Aushänge/Screens mit dmi-Wetterberichten beim Hafenmeister verfügbar.
Es gibt auch noch einige Radiodienste sowie dp07 über UKW Seefunk (inhaltlich identisch mit Seewetter Pro).

3. Welche Notruf-Dienste sind in diesem Gebiet am besten zu erreichen?


Auf See ruft man keinen speziellen Notdienst an, sondern setzt überUKW Seefunk einen Mayday oder PAN-Ruf ab. Bremen Rescue oder auf dänischer Seite Lyngby Radio werden sich dann melden. Euer Funkzeugnisinhaber wird das wissen. Ansonsten Bremen Rescue direkt (KLICK)

4. Falls wir in Dänemark übernachten, wie ist es mit der Bezahlung der
Hafengebühren (Euro, Kreditkarte oder Krone )?



Alles geht, in vielen Häfen/Restaurants auch Euro mit Wechselgeld in Kronen. Kreditkarte oder Girocard mit V-Pay Funktion.
Hafengebühren werden mehrheitlich bargeldlos in Automaten entrichtet.

Gruß + viel Spaß

Andreas

5

Dienstag, 17. April 2018, 17:45


1. Welche angemessene Route kann jemand uns vorschlagen. Insgesamt haben wir 6 volle Tage. Den ersten Tag planen wir, um das Boot kennenzulernen und um das
Sicherheitstraining für die gesamte Crew zu machen. Pro Tag wollen wir von 20 bis höchstens 25 Meilen machen?

Der erste Schlag ist auf jeden Fall aus der Flensburger Förde hinaus. Passt da auf das Fahrwasser auf, drum rum ist es teilweise ganz schön flach. Dann könnt ihr zum Beispiel um Als rum und weiter nach Aero und Marstall. Ich würde es stark von Wind und Wetter (aktuell und nächste Tage) abhängig machen. Guckt Euch auf den KArten an, wo es tief genug ist und wo ihr streng in Fahrwassern fahren müsst. Zweiteres würde ich, wenn überhaupt mit einer Anfängercrew nur bei ganz wenig Wind machen. Das kennt auch der Mittelmeer-Erfahrene üblicherweise nicht, wenn er nicht zufällig in Venedig war.

Zitat


2. Welche Wetterdienste können wir in diesem Gebiet am besten nutzen?

Ihr werdet fast überall Mobilfunk-Empfang haben und könnt daher die üblichen Kandidaten im Internet abrufen (DWD, Windfinder).

Zitat


3. Welche Notruf-Dienste sind in diesem Gebiet am besten zu erreichen?

Auf See ist die Funke eine gute Idee, Kanal 16. Sonst Handy 112.

Zitat


4. Falls wir in Dänemark übernachten, wie ist es mit der Bezahlung der Hafengebühren (Euro, Kreditkarte oder Krone )?

Häufig Automaten, in die man Kronen füttern muss.

Zitat


Vielen Dank

Immer gerne

Hups, jetzt waren andere schneller, lasse es aber trotz partieller Doppelung mal stehen.

Ergänzung: Rund Fynen ist super, aber für Euch mMn zu weit. Min 200sm ab Flensburg, und wenn ihr es dumm erwischt, gibt es richtig viel Gegenwind. Das macht dann keinen Spaß.

Bruk

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6

Dienstag, 17. April 2018, 18:28

1. Route (unverbindliche Empfehlung) #1
1. Tag FL-Sønderburg
2. Tag Dyvig
3. Tag Lyø
4. Tag Svendborg
5. Tag Ærøskøbing
6. Tag Høruphav
7. Tag Flensburg

2. Wetter: dmi.dk und/oder windfinder.com

3. Notruf: UKW Kanal 16 Lyngby Radio. Die geben auch Sturmwarnungen aus.

4. Bezahlen: Kein Problem. Du hast die Wahl. In dem Bereich gehen überall Kronen, Euro und Kreditkarte.


#1 Auch sehenswert und alles in Tagesreichweite: Marstal und Faaborg.

...oder (könnte aber bei einer Woche Zeitfenster in Stress ausarten): Rund Fünen (z.B.: FL-Dyvig-Middelfart-Juelsminde-Kerteminde-Rudkøbing-Søby-Flensburg)



Was die vorgeschlagene Törnroute und alles andere von Löhni angeht: Genau so würde ich es machen. Die angegebene Reiseroute ist eine sehr sichere Route und führt durch die schönsten Ecken der dänischen Südsee. Besonders wichtig als Abgangshafen auf Aerö wäre mir auch Söby. Mit Marstal könnte es ungemütlich werden bei Westenwind ab Stärke 5. Oben rum geht eigentlich immer.

Viel Spaß und schöne Erlebnisse!

Klaus

Tamako

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7

Dienstag, 17. April 2018, 20:45



2. Wetter: dmi.dk und/oder windfinder.com


Schau Dir auf der Webseite (nicht die App!) vom DMI die Havprgnoser an, Du erhäst dort vielfältige und sehr hoch aufgelöste Information zu Wind, Strom, Welle,

http://www.dmi.dk/hav/udsigter/havprognoser/#frvsydfyn

Tip: Plan den jeweiligen "Schlag des Tages" des Morgens nach der 8:00 Uhr DMI Prognose

Viel Spass in der Förde, im kl. Belt und in der Südsee
»Tamako« hat folgende Datei angehängt:
  • DMI.pdf (406,31 kB - 28 mal heruntergeladen - zuletzt: 12. Juli 2018, 15:14)
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8

Dienstag, 17. April 2018, 21:25

Mein Favorit ist fcoo.dk
http://ifm.fcoo.dk/#domain=denmark&zoom=…ring%20warnings
Wenn ich das richtig sehe sind das die Daten von dmi.dk, allerdings in einer (wie ich finde) ansprechenderen Darstellung.

Den Törnvorschlag von Löhni möchte ich unterstützen. Jedes der Ziele ist eine Reise wert. Bei Zeitnot kann man Svendborg streichen und angesichts des stattlichen Kreuzers von 41 Fuß auch locker mal zwei der vorgeschlagenen Etappen an einem Tag machen.

Aus der Beschreibung der Crew geht für mich nicht so klar hervor, ob jemand dabei ist, der den 41-Füßer im Hafen dirigieren kann.

Ansonsten denke ich, dass dies so ziemlich die ideale Gegend fü einen Erstlingstörn ist.

Einen schönen Törn wünscht
Robert

9

Dienstag, 17. April 2018, 21:45

Ansonsten denke ich, dass dies so ziemlich die ideale Gegend fü einen Erstlingstörn ist.

Ja viel besser geht nicht, zumindest nicht im Norden. Allerdings frage ich mich schon, warum immer gleich 41 Fuß? 35 machen vieles einfacher und man kriegt in den Häfen auch weniger Stress mit den Anlegemanövern. Gut im Mai ist noch nicht so viel los, aber gerade die kleinen Häfen sind die schönsten (meine Meinung) und da ist es mit 41 Fuß schon eng.
Ein Freund ist, wer Dich für gutes Schwimmen lobt, nachdem Du beim segeln gekentert bist.

IgorLis

Moses

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10

Dienstag, 17. April 2018, 22:09

Vielen Vielen Dank für die Ratschläge
von mir und meine Freunde.

Der Grund für das Boot Bavaria 41
ist, dass wir mit dem größeren Interesse von unserem Freundeskreis
(weitere Crew-Mitglieder) gerechnet haben. Auch unserer Skipper
wollte mit so großen Booten üben. Es geht uns darum, dass wir
unseren ziemlich großen Freundeskreis mit einem Boot (einem Skipper)
und ein paar erfahrene Crew-Mitglieder ansprechen und begeistern
können.

Igor (IgorLis)

11

Dienstag, 17. April 2018, 22:40

Der Grund für das Boot Bavaria 41
ist, dass wir mit dem größeren Interesse von unserem Freundeskreis
(weitere Crew-Mitglieder) gerechnet haben. Auch unserer Skipper
wollte mit so großen Booten üben.

Eine Erfahrung die schon viele gemacht haben, und die sich vielleicht wiederholen wird.
Euer Skipper hat Mittelmeer-Erfahrung, das erklärt sicher seine Vorliebe. Im Mittelmeer sind Häfen meist anders aufgebaut, man legt auch anders an und große Schiffe sind normal. In der Ostsee ändert sich das zwar gerade auch, aber das Standartostseeboot ist 9-10m lang. Dafür sind viele Sportboothäfen auch ausgelegt. Natürlich geht größer, aber die Auswahl der Anlegemöglichkeiten wird kleiner und die Manöver knapper. Aber der Drops ist jetzt gelutscht, muss die Lehrkurve halt etwas steiler ausfallen, und im Mai ist das auch noch nicht so schlimm, da viele Häfen noch relativ leer sind. Doch wenn ihr später wieder plant, dran denken, so groß wie nötig so klein wie möglich, macht alles einfacher.
Einen Hinweis noch, im Mai ist die Ostsee noch recht kalt, also warme Klamotten nicht vergessen selbst wenn die Sonne strahlt, ist eben nicht Mittelmeer.
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12

Mittwoch, 18. April 2018, 09:08

auch wenn es nix neues ist - so habe ich mal in Abhängigkeit von der Schiffsgröße mir nochmal Gedanken gemacht:
Ihr habt 6 volle Tage

Tag 1: Sicherheitsmanöver & Einweisung und dann nach Sonderborg - der Yachthafen hat auch große Boxen, aber mit so einem großen Schiff empfiehlt sich der Stadthafen am Schloss - Anleger längsseits
Tag 2: Dyvig - beide Häfen haben Platz für große Schiffe und keine Angst bei der Durchfahrt, ist eng aber tief genug
Tag 3: Lyö oder wenn das Euch zu eng ist - Faaborg Stadthafen
Tag 4: Äerösköbing - Stadthafen
Tag 5: Höruphav
Tag 6: Heimreise
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie :D

13

Mittwoch, 18. April 2018, 09:46

Der Grund für das Boot Bavaria 41 (...)
Nachvollziehbar, aber auf der Ostsee tut man sich als relativer Newbie mit den großen Bettenburgen eher keinen Gefallen. Das betrifft explizit auch das Revier, in welchem Ihr gechartert habt.
Wenngleich in der jüngsten Zeit zunehmend auch größere Liegeplätze geschaffen werden: Die Häfen sind vielfach enger (vor allem ältere Häfen in DK), die typische Bootsgröße liegt eher bei 30ft. Für große Schiffe können die Liegeplätze (meist Boxen mit Heckpfählen) schon mal knapp werden. Auch ein Tiefgang über 2m schränkt in der Dänischen Südsee schon häufig die Möglichkeiten ein.
Das "Üben" mit dem großen Boot kann in kleinen Häfen und etwas mehr Wind eher zur Herausforderung für starke Nerven beim Manövrieren auf engem und engstem Raum werden. Stichwort: Boxengassen, die nicht ausreichend oder nur knapp Raum zum Wenden bieten. Die übrigen Anwesenden geniessen das Hafenkino.
Ihr seid allerdings Ende Mai und damit außerhalb der Hochsaison unterwegs und werdet - ausgenommen das Pfingstwochenende - sicher überall ausreichend Liegeplätze und halbwegs leere Häfen vorfinden.
Um Pfingsten herum ergiesst sich allerdings toute Schleswig-Holstein für einen 3-7-Tage-Törn in die Dänische Südsee. Da kann es für einige Tage punktuell an günstig gelegenen Hotspots wie Marstal oder Høruphav sowie in einigen der kleinen Inselhäfen tatsächlich enger werden.

Zieht doch beim nächsten Mal auch in Erwägung, zwei kleinere Boote zu chartern. Das macht gerade in diesem Revier einfach mehr Spaß.

Gruß
Andreas

Tamako

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Mittwoch, 18. April 2018, 09:56

@IgorLis: nicht bange machen lassen mit der Schiffsgröße, bei 5 Personen ist 41 Fuss durchaus passend. Ihr werde ja sicher einiges an Proviant und Klamotten dabei haben die auch verstaut werden wollen. Mit einer 41er Bavaria kommt Ihr zwar nicht mehr in jeden kleinen Hafen, jedoch gibt es genügen schöne Häfen in denen Ihr anlegen könnt und eine 41er sollte auch genügend Platz bieten und eine Heizung haben, so dass Ihr auch einen kalten o. regnerischen/stürmischen Tag im Hafen verbringen könnt.

Dyvig/Faborg/Aerösköbing wurden ja schon als mögliche Ziele genannt, wenn es zeitlich und vom Wind passt, dann kann ich empfehlen Svendborg anzulaufen.
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Klaus Helfrich

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15

Mittwoch, 18. April 2018, 10:42

Je nach Wetervorhersage ist auch eine Reise zur Schlei und dort die Fahrt bis Schleswig eine Alternative ....
Die Gieselau Schleuse auf dem Weg von und zur Eider ist wieder geöffnet und so soll das auch bleiben!

kassebat

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16

Mittwoch, 18. April 2018, 10:44

Je nach Wetervorhersage ist auch eine Reise zur Schlei und dort die Fahrt bis Schleswig eine Alternative ....


Schlei ist wunderschön, aber zum segeln find ich es persönlich nicht so dolle (zumindest bis Kappeln)

und vor allem nicht die Brücke Lindaunis passieren, könntet sonst den Rückgabetermin verpassen da die nicht mehr aufgeht :D ;)
Handbreit
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Antwort: An Scheidung nicht, aber öfter an Mord !

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17

Mittwoch, 18. April 2018, 10:48

Man kann auch in Schleimünde oder Kappeln ( hübscher ) übernachten, dann am nächsten Tag nach Marstal segeln und Aerö anschliessend umrunden ...
Die Gieselau Schleuse auf dem Weg von und zur Eider ist wieder geöffnet und so soll das auch bleiben!

Tamako

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18

Mittwoch, 18. April 2018, 10:50

....und vor allem nicht die Brücke Lindaunis passieren, könntet sonst den Rückgabetermin verpassen da die nicht mehr aufgeht :D ;)


..... dann halt wie die alten Wikinger ein paar Bäume fällen und das Boot auf Rollen über Land ziehen. Ist ja nicht so weit nach Flensburg :D
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IgorLis

Moses

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19

Mittwoch, 18. April 2018, 11:40

Ich
wollte mich noch mal bedanken. Ihre Ratschläge zeigen sehr deutlich, dass auf die Erfahrung kann
man nie verzichten.

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20

Mittwoch, 18. April 2018, 13:08

Stichwort: Boxengassen, die nicht ausreichend oder nur knapp Raum zum Wenden bieten.

Davor habe ich auch Respekt, auch mit unserem 35-Füßer. Wir drehen in solchen Fällen vor der Boxengasse und fahren rückwärts rein. Dann ist die "Flucht" kein Problem. Gerade mit den modernen Booten geht das sehr gut.

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