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21

Donnerstag, 19. April 2018, 07:46

Stichwort: Boxengassen, die nicht ausreichend oder nur knapp Raum zum Wenden bieten.

Davor habe ich auch Respekt, auch mit unserem 35-Füßer. Wir drehen in solchen Fällen vor der Boxengasse und fahren rückwärts rein. Dann ist die "Flucht" kein Problem. Gerade mit den modernen Booten geht das sehr gut.
Da kann ich nur zustimmen.
Es gibt auch in der dänischen Südsee ausgesprochen blöde Ecken, die sich ausgezeichnet zum Hafenkino eignen.
So ein Klassiker ist der Handelshafen in Fåborg - wenn das große Boot an die Kaimauer zur Stadt hin anlegen will und kräftiger Südwestwind herrscht.
Dann ist es nicht ganz einfach, aus der Gasse zwischen Heckpfählen und Kaimauer wieder raus zu kommen. Rückwärts will der Propeller zur Kaimauer ziehen (bei Saildrive) und der Wind drückt den Bug eh zur Mauer....
Da gilt es sich das Manöver vorher zu überlegen.

In Søby kann man gleich nach der Hafeneinfahrt im Becken an Backbord gut auch längsseits liegen; die Boxengassen sind schon für 10m etwas schmal....
Auf Lyø sollte man gleich in das neue, hintere Becken laufen - das alte Becken ist für 12m eher zu klein
In Svendborg gibt es im Hafenbecken gerne ein wenig Strömung - die hat uns am Anfang schon mal geärgert, als das Boot sich nicht so verhalten hat, wie wir es erwartet haben.

Viel Spaß auf Eurem Törn - es wird schon werden,
Jan
»janni« hat folgende Datei angehängt:
  • Fåborg.jpg (289,7 kB - 24 mal heruntergeladen - zuletzt: 16. Mai 2018, 11:46)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »janni« (19. April 2018, 07:57)


22

Donnerstag, 19. April 2018, 09:31

Handbreit

Das wird schon, Nur nicht bange machen lassen.
Dänische Südsee ist fantastisch, um sich an Schiff und Crew zu gewöhnen.
Bei unseren Skippertrainings sind wir immer gerne in Aeroskobing eingelaufen. Zu Eurer Zeit sollte es dort leer sein. Wir haben das genutzt, um stundenlang Anlegen zu trainieren. Vorwärts, Rückwarts, an die Dalben legen und mit Spring eindrehen etc. etc.
Da gewinnt man Sicherheit und die Crew spielt sich sehr schnell ein.

Die weiteren, üblichen Verdächtigen sind schon benannt worden. Letztes Jahr "Rund Fünen" ab Flensburg auch erst in Sonderborg Station gemacht und dann durch den Als Sund bei strahlendem Wetter, wunderbar. Unsere Crew mag im Übrigen die Anfahrt Svendborg. Es gibt so tolle Möglichkeiten dort, genießt es und richtet Euch allein am Wind aus.

Wird bestimmt ein tolles Erlebnis, Ihr habt den Vorteil, das Ihr überall einen Platz finden solltet, da noch keine Ferien.
Viel Spaß.

kielius

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23

Donnerstag, 19. April 2018, 09:32

Es gibt auch in der dänischen Südsee ausgesprochen blöde Ecken, die sich ausgezeichnet zum Hafenkino eignen.
So ein Klassiker ist der Handelshafen in Fåborg - wenn das große Boot an die Kaimauer zur Stadt hin anlegen will und kräftiger Südwestwind herrscht.
Dann ist es nicht ganz einfach, aus der Gasse zwischen Heckpfählen und Kaimauer wieder raus zu kommen. Rückwärts will der Propeller zur Kaimauer ziehen [...] und der Wind drückt den Bug eh zur Mauer....
Oh, ja :O - da halfen nur lange Festmacher und sehr hilfsbereite Männer auf dem Kai.
Aus dem Zusammentreffen von Vorbereitung und Gelegenheit entsteht das, was wir Glück nennen.
Anthony Robbins

IgorLis

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24

Freitag, 4. Mai 2018, 00:38

Frage

ielen Dank von der gesamten Crew für
die Ratschläge. Zur Zeit haben wir drei alternative Routen in
Betracht genommen:


Route 1 (Vorschlag aus Forum):

--------------------------------------

1. Sonderburg, 40 km

2. Dyvig, 25 km

3. Lyø oder Faaborg Stadthafen, 50km

4.
Ærøskøbing Stadthafen, 30km

5. Høruphav, 30km

6. Flensburg, 45km


Route 2:


----------

1. Sonderburg, 40 km

2. Dyvig, 25 km
3. Mommark, 45 km
4.
Maasholm, 35 km
5. Wackerballig, 37 km

6. Flensburg, 40 km


Route 3:

----------

Wackerballig, 40km

Maasholm, 37 km

Schilksee, 35 km

Maasholm, 35 km

Sonderburg, 37 km

Flensburg, 45 km


Falls es möglich, wir brauchen die
Meinungen für Route 2 und Route 3.


Ob diese Route für aus der seglerische
Sicht für unsere Mannschaft einfach oder schwer?

Ob wir mit unserem Boot überall
passen.

Ob diese Orte interessant sind?

kassebat

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25

Freitag, 4. Mai 2018, 06:52

Moin IgorLis,

Erfahrungsgemäß geht als erstes die Törnplanung über Bord :D

Guckt Euch an was in Frage kommt und schaut Euch vor allem an was Wetter- und Windtechnisch past auch für die weitere Routenplanung.

Bei den Häfen sollte es passen mit Eurem Boot (Dyvig und Wackerballig kenne ich pers, nicht, da müssen sich andere äußern).
Handbreit
Torsten
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cmingus

Matrose

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26

Freitag, 4. Mai 2018, 07:04

Also ich denke seglerisch anspruchsvoller sind deine Route 2 und 3 nicht. Maasholm ist ganz schön, Schilksee ist eher Geschmackssache. Sicher nicht vergleichbar mit den Häfen in der dänischen Südsee. Ich würde nördlicher segeln, da hat man genug Möglichkeiten die Route der Windprognose anzupassen (also z.B je nach Windrichtung eine Runde mit oder gegen den Uhrzeigersinn planen, evtl. eher geschützte Routen an Tagen mit viel Wind).

Falls es passt lohnt es sich von der Dyvig nördlich nach Årø (bei der Hafeneinfahrt hat man jedoch schon mal Querströmungen, da muss man ein bisschen drauf gefasst sein) zu segeln, Årøsund gegenüber wäre eine Hafenalternative.

Ansonsten lohnen sich auch Svendborg und Rudkøbing. Die Westseite von Langeland ist auch schön.

Dazwischen liegen neben Lyø noch einige schöne Inseln: Avernakø, Skarø (unbedingt das Eis probieren),...

Schau dir die Häfen mal auf der Karte an. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten sich eine schöne Route kurzfristig nach der Wetterlage zusammen zu stellen. Das ist dann auch seglerisch am Ende einfacher, als festgelegte Routen bei ungünstigen Wetter abzusegeln.

Viel Spaß, ist ein toller Revier!

Löhni

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27

Freitag, 4. Mai 2018, 07:05

Zur Route 3: auf keinen Fall zweimal Maasholm. Schleimünde und Kappeln sind für eine (oder beide) Stopps eine sehr schöne Alternative.
Und selbst als gebürtiger Kieler, der seine Stadt liebt, muss ich zugeben, dass Schilksee nicht gerade eine Augenweide ist. Direkt daneben in Strande, oder gegenüber in Laboe ist es wesentlich schöner.
Ansonsten bietet Route 3 mehr offenes, ungeschütztes, Wasser. Das Wetterrisiko steigt also etwas. Bei östlichen Winden mit 5 oder mehr Bft. kann es zwischen Schleimünde und Kieler Förde schon ungemütlich werden. Bei Route 1 seid ihr fast nur geschützt unterwegs.

Gesendet von meinem SM-T815 mit Tapatalk
Gruß,
Jan

Lieber Wasser unterm Kiel :segeln:, als Kiel unter Wasser :tit:

28

Freitag, 4. Mai 2018, 07:41

Aus welchem Grund gibst Du Distanzen in km an?
Ich bevorzuge NM, da die Schiffsgewindigkeit so viel einfacher in Fahrtdauer umzurechnen ist.

Mir würde nur Route 1 gefallen, allerdings in der umgekehrten Richtung (Dyvig am Ende...)
Die schönsten Ecken bei uns im Revier sind:
- die Südsee
- der Alsensund
- die Schlei
- die Flensburger Förde

Route 2 würde ich nicht segeln, da:
- die Distanz Sønderborg - Dyvig für ein 41 Fuss Schiff gerade eine Distanz für 2 - 3 Stunden Törn ist - für meinen Geschmack zu kurz.
- die Dyvig allerdings ist Klasse - zum Ankern. Mit 41 Fuss kann es mit einem Liegeplatz in der Box eng werden
- die Tour Dyvig - Mommark ist bei der klassischen Südwest Lage eher unangenehm - im kleinen Belt
- Mommark ist nur bei Wind von Süd bis West halbwegs ruhig, ansonsten steht gerne Schwell im Hafen
- der Hafen von Maasholm hat extrem enge Boxengassen - mit 41 Fuss bei West mit 5Bft. schon nicht so einfach. Längsseits an der Außenmole liegt man evtl. unruhig. Ankern im Wormshöfter Moor wäre ein gute Alternative

Ich würde immer gegen den Uhrzeigersinn um Als gehen- Bei den üblichen SW Lagen mit Schauerböen ist die Abdeckung in Als Sund und Als Fjord gerne genommen

Törn 3 halte ich für sehr langweilig - immer an der Küste lang und ohne die attraktiven Orte des Reviers aufzusuchen.
Wenn schon in Richtung Kiel, würde ich eher nach Laboe oder Heikendorf gehen. Das sind nette Orte mit Flair am Hafen und mit der Abendsonne - während in Schilksee schon die Schatten des Betons auf den Hafen fallen.

So ein 41 Fuss Dampfer läuft schon so seine 6 Knoten - da sind 30NM für den Tagestörn eine gute Distanz (10:00h Leinen los, 15:30h Leinen fest, Anlegebier geöffnet). Das gilt natürlich nicht für den Fall des Aufkreuzen....
Was mir bei allen Törns fehlt, ist der Hafentag / Reservetag.... Bei uns ist bei einer Woche Törn fast immer auch ein Tag Zwangspause dabei oder auch ein Tag, um einen sehr schönen Hafen zu genießen.
Jan

29

Freitag, 4. Mai 2018, 08:35

Moin Igor,

wenn, Route 1! Routen 2 und 3 sind vergleichsweise dröge und haben mit der Dänischen Südsee nichts zu tun.
Ihr besucht vorwiegend die Häfen, aus denen die Locals in Richtung Dänische Südsee auslaufen ;)


Aber nun zum eigentlichen Anliegen:


KEINE ROUTE Monate vorher. Das ist wirklich Kappes und setzt Euch nur unter Stress wenn Ihr sie denn überhaupt befolgt.
Wenn Ihr Spaß haben wollt, plant Ihr den Törn halbwegs bei der Abfahrt und bleibt ansonsten flexibel.
Sich über das Revier vorher schlau zu machen und eine Favoritenliste der Wunschziele zu erstellen, steht dazu nicht im Widerspruch und ist im Gegenteil ausgesprochen nützlich.
Nur eben keine Route! Oder bestellt Ihr auch Wind und Wetter passend dazu?


Gruß
Andreas


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30

Montag, 7. Mai 2018, 17:44

4. Ærøskøbing Stadthafen, 5. Høruphav, 30km

Falls es möglich, wir brauchen die Meinungen für Route 2 und Route 3.

Von Ærøskøbing nach Hørup sind 30 Meilen, nicht 30 km. Und im Zweifelsfall gegenan. (|

Route 3 ist Käse.

Von Sønderborg könnt ihr auch nach Aabenraa, Årø, Bågø, Assens, Faldsled. Mit 41 Fuss würde ich nicht Strecken wie Lyø - Ærøskøbing planen, es sei denn bei Flaute. Von Lyø nach Rudkøbing sind gerade mal 30 Meilen. D.h. man könnte auch Tåsinge umrunden.

Aber wie gesagt wurde: Nicht zuviel planen, Wetter gucken, wenn's soweit ist. Auf DMI die 3 til 9-døgnsudsigt und dann ne grobe Strecke festlegen.

IgorLis

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31

Dienstag, 8. Mai 2018, 11:43

Danke

Ich
wollte mich für Ihre Meinungen sehr herzlich bedanken. Das Gebiet ist für uns
unbekannt. Auch fehlt uns noch die Erfahrung, um eigene "feste"
Meinung zu haben. Deshalb Ihre Meinungen sind für uns sehr wichtige
Anhaltspunkte, um vor Ort die Entscheidungen zu treffen.

IgorLis

Moses

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32

Mittwoch, 16. Mai 2018, 01:27

Die Route 3 dafür und dagegen

Falls es möglich ist, bitte ich um Ihre ausführliche Meinung für die Route 3. Wieso die Route schlecht ist?

Ich habe zu dieser Route noch kein Gefühl, aber muss bald mit Crew diskutieren und feste Argumente an Tisch legen.



Meine gegen Argumente:

- Bei herrschendem Wind SW, fast immer gegen Wind in eine Richtung und fast vor dem Wind zurück, was anscheinend schon fordert bestimmtes Können

- Langweilig immer gleiche Richtung
- weniger geschützt, als die Route 1, und Route 2


Meine dafür Argument:

- weniger untiefe Stellen, als die Route 1, und Route 2

- nach meine Vorstellung weniger mit dem Motor, mehr mit dem Segel, als die Route 1, und Route 2



Ob ich richtig mit meine Argumente bin?


Vielen Dank.

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33

Mittwoch, 16. Mai 2018, 06:47

Ob mit Begründung...
Törn 3 halte ich für sehr langweilig - immer an der Küste lang und ohne die attraktiven Orte des Reviers aufzusuchen.
Wenn schon in Richtung Kiel, würde ich eher nach Laboe oder Heikendorf gehen. Das sind nette Orte mit Flair am Hafen und mit der Abendsonne - während in Schilksee schon die Schatten des Betons auf den Hafen fallen.
...oder sehr knapp:
Route 3 ist Käse.
Ich stimme dem völlig zu. Quer über die Kieler Bucht zu seglen finde ich eher langweilig, während Alsensund und Dänische Südsee bezaubernd sind.

Bei herrschendem Wind SW
Andreas (Quallenschubser) hatte schon sehr passende Worte zum Thema Tourenplanung gefunden, die ich nochmal unterstreichen möchte. In Superkurzform: Es kommt sowieso anders als geplant. Und das gilt auch für den Wind. Für die Pfingstwoche deuten sich beispielsweise eher östliche bis nördliche Winde an.

Meine dafür Argument:

- weniger untiefe Stellen, als die Route 1, und Route 2

- nach meine Vorstellung weniger mit dem Motor, mehr mit dem Segel, als die Route 1, und Route 2
Wir fahren mit 2 m Tiefgang alle Passagen von Route 1, auch mit 2,2 m soll es kein Problem sein. Sieht man von möglicher Versandung ab sind die Wasserstände in der Ostsee gut vorhersehbar, wenn man sich den aktuellen Wasserstand besorgt (auch bei fcoo oder ähnlichen Quellen). Deine Sorge wegen des Tiefgangs kann ich nachvollziehen, wenn ich mir vorstelle, dort das erste Mal unterwegs zu sein. Objektiv problematisch ist es aber nicht, nicht mal die Einfahrt in die Dyvig. Die Untiefen sind gut betonnt, ihr habt einen Plotter an Bord und seid fünf Leute. Da kann eigentlich kaum etwas schief gehen.
Zu Segel- vs. Motorstunden: Auch durch den Alsensund (was die engste Passage ist) kann man fast immer segeln, auch wenn es auf der Karte eng aussieht. Segeln dort ist wunderschön, man hört Vögel zwitschern und das Boot gluckert nur leise.

Löhni

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34

Mittwoch, 16. Mai 2018, 08:08

Also sooo furchtbar "Käse" ist 3 nun auch wieder nicht. Mal ein paar Stunden offenes Wasser zu segeln bereitet vielen Seglern ja durchaus auch Spaß. Immer nur Förden, Sunde und enge Fahrwasser zu segeln unterscheidet sich evtl. wenig(er) vom heimischen (Binnen)revier.
Für uns Kieler ist es außerdem völlig normal und wird selten als "Käse" empfunden, den Törn mit einem Schlag über die offene Kieler Bucht zu starten und/oder zu beenden. Wird tausendfach gemacht - jeden Sommer!

Ich würde allerdings, wie schon weiter oben geschrieben, auf keinen Fall zweimal nach Maasholm gehen. Der Rückweg könnte z.B. mit einem etwas längeren Schlag auch von Strande/Laboe (oder wenn es unbedingt sein soll Schilksee) nach Marstal oder Søby gehen
Gruß,
Jan

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35

Mittwoch, 16. Mai 2018, 10:46

:gooost:
Aus dem Zusammentreffen von Vorbereitung und Gelegenheit entsteht das, was wir Glück nennen.
Anthony Robbins

36

Mittwoch, 16. Mai 2018, 11:20

Also sooo furchtbar "Käse" ist 3 nun auch wieder nicht. Mal ein paar Stunden offenes Wasser zu segeln bereitet vielen Seglern ja durchaus auch Spaß. Immer nur Förden, Sunde und enge Fahrwasser zu segeln unterscheidet sich evtl. wenig(er) vom heimischen (Binnen)revier.
Für uns Kieler ist es außerdem völlig normal und wird selten als "Käse" empfunden, den Törn mit einem Schlag über die offene Kieler Bucht zu starten und/oder zu beenden. Wird tausendfach gemacht - jeden Sommer!

Ich würde allerdings, wie schon weiter oben geschrieben, auf keinen Fall zweimal nach Maasholm gehen. Der Rückweg könnte z.B. mit einem etwas längeren Schlag auch von Strande/Laboe (oder wenn es unbedingt sein soll Schilksee) nach Marstal oder Søby gehen
Das offene Wasser hat der TE in meinen Augen in der Flensburger Außenförde und über den kleinen Belt. Mit unseren 32 Füsschen haben wir dort schon reichlich Spaß gehabt.
Jan

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37

Mittwoch, 16. Mai 2018, 11:38

Für uns Kieler ist es außerdem völlig normal und wird selten als "Käse" empfunden, den Törn mit einem Schlag über die offene Kieler Bucht zu starten und/oder zu beenden. Wird tausendfach gemacht - jeden Sommer!

Vielleicht ist es gerade deswg. für manche - weil es schon tausendmal gemacht wurde - "Käse"?

Irgendwann ist man abgestumpft und empfindet solche Strecken nur noch als Zubringer bis zur Ankunft im eigentlich angepeilten Revier.

Wir haben 20 Jahre in Arnis gelegen. Die Fahrt bis Schleimünde ist irgendwann so spannend wie die mit dem Auto nach Süderbrarup. Und dann immer diese nervige Brücke. Und immer Wind von vorne. :|

Wenn wir jetzt mal in die Schlei fahren, dann freiwillig. Und plötzlich sieht man vieles mit ganz anderen Augen.



Vor dem Hintergrund könnte der IgorLis jede Strecke fahren, alles ist neu und spannend. :)

kielius

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Mittwoch, 16. Mai 2018, 11:44

Vor dem Hintergrund könnte der IgorLis jede Strecke fahren, alles ist neu und spannend. :)
:thumb:
Aus dem Zusammentreffen von Vorbereitung und Gelegenheit entsteht das, was wir Glück nennen.
Anthony Robbins

cmingus

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39

Mittwoch, 16. Mai 2018, 13:06

Falls es möglich ist, bitte ich um Ihre ausführliche Meinung für die Route 3. Wieso die Route schlecht ist?

Ich habe zu dieser Route noch kein Gefühl, aber muss bald mit Crew diskutieren und feste Argumente an Tisch legen.



Meine gegen Argumente:

- Bei herrschendem Wind SW, fast immer gegen Wind in eine Richtung und fast vor dem Wind zurück, was anscheinend schon fordert bestimmtes Können

- Langweilig immer gleiche Richtung
- weniger geschützt, als die Route 1, und Route 2


Meine dafür Argument:

- weniger untiefe Stellen, als die Route 1, und Route 2

- nach meine Vorstellung weniger mit dem Motor, mehr mit dem Segel, als die Route 1, und Route 2



Ob ich richtig mit meine Argumente bin?


Vielen Dank.
Wann wollt ihr denn genau los? Kommendes WE? Dann könnte man die Route anhand der aktuellen Windprognose diskutieren. Wir kommen ja langsam in ein Zeitfenster wo die Prognosen brauchbar werden.

IgorLis

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40

Mittwoch, 16. Mai 2018, 14:15

Vielen Dank für die Antworten.





Wir haben am 26 Mai (weniger als zwei Wochen)
Schiffübernahme. Am 27 Mai wollen wir los fahren und am 1 Juni müssen wir in
Flensburg wieder ankommen. Selbstverständlich sind alle drei Routen nur eine grobe
Planung. Es könnte sein, dass in der Wirklichkeit entsteht eine Kombination aus
allen Routen. Gerade Ihre Meinungen ersetzten fehlende Erfahrung, ortsgebundene Kenntnisse und vernünftige
Argumente. Für jede Hilfe sind wir immer dankbar.

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