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beeblebrox

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1

Dienstag, 12. Juni 2018, 19:12

Anfang Juli: Jemand Interesse an Einhand-Flottille nach Kopenhagen?

Moin zusammen,

ich überführe unsere forty-two Anfang Juli nach Kopenhagen - jemand Lust sich als Einhand-Flottille anzuschliessen? Start wäre Kieler Bucht, Treffen ja irgendwo auf der Strecke möglich - Nachtfahrten/Hafen/Ankern je nach Absprache/Plan. Bin da flexibel. Auch die Route an sich : Entweder innen rum (Bögestrom) oder aussen (Gedser). Oder oben.

Vielleicht ergibt sich hier ja etwas - auch zwei Boote sind eine Flottille :-)

Lutz
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beeblebrox

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2

Dienstag, 26. Juni 2018, 09:32

So, für den unwahrscheinlichen Fall das jemand auch Anfang nächster Woche gen Seeland startet: Passage Planning ist nun durch:

- Start Wendtorf Sonntag Nacht
- Tag1: Gedser
- Tag2: Klintholm
- Tag3: Flakfortet
- Tag4: Kopenhagen

Wetterbedingungen sind so lala, könnte mit den Etmalen aber trotzdem klappen.

Lutz
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beeblebrox

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3

Freitag, 6. Juli 2018, 21:45

So, um den begonnenen Thread auch wieder zum Ende zu führen:

Es wurde also eine Einboot-Einhand-Flotille :-) Hatte ich auch mit gerechnet, aber auch für so einen Versuch kann ein Forum ja hilfreich sein.

Tag 1: Bin dann also letzten Montag los - da bis Gedser 12-14 Stunden geplant waren ziemlich früh. Leinen los um 04:00 in Wendtorf:
index.php?page=Attachment&attachmentID=223573


Bis Fehmarn eigentlich ereignislos - 3/4er Wind aus NW, später etwas rechtdrehend. Warum auch immer hatte ich mich für den Weg durch den Belt entschieden - musste dann aber aufgrund heftiger See und Wind gegenan kreuzen - ca 1.5 h verloren, da ich dann noch am Windpark zwischen Rödeby und Gedser aussen rum musste.

Um ca 17:30 dann Anleger in Gedser. Da es "draussen" ziemlich ruppig zuging habe ich Leinen/Fender klarmachen auf den Vorhafen geschoben. Hat aber nicht geklappt, alle Mann wurden am Ruder verlangt :-) Also etwas hektisch beim Einfahren in die Box - aber schlussendlich geglückt. Merkregel #1: Klarmachen von Leinen/Fendern spätestens das 2.Mal wenn Du dran denkst...
Gedser war dann schöner als gedacht/gelesen.

index.php?page=Attachment&attachmentID=223574

Tag 2:; Kurzer Schlag nach Klintholm. Sehr nettes Segeln, 16kts Halbwind - da lief sie...
Klintholm auch schön. Netten Einhandsegler aus Warnemünde der ins Päckchen kam (ich war auch der einzige mit Fendern an der freien Seite). Nett.Jeder der alleine in einen Hafen einfährt freut sich über so etwas...
index.php?page=Attachment&attachmentID=223576


Tag 3: Flakfort. Warum auch immer ich den ausgesucht habe. (Fehler Nummer 2 auf dem Törn). Hatte ich irgendwo gelesen, gemütlich, urig, nur noch kurzer Schlag bis Kopenhagen um dann früh dort zu sein... Ansteuerung war zugestellt mit Stellnetzen, im Schritttempo durch... Dann Anleger - auflandig an den Felssteg. Statt Poller/Klampen nur Ringe - und keine Ahnung wie ich da alleine rankomme. Hätte ein fach wieder rausfahren sollen. Trotzdem stur probiert, => Macke im GelCoat. Super.
index.php?page=Attachment&attachmentID=223577


Tag 4: Ohne Dusche (erst geöffnet wenn Hafenmeister gegen 08:30 auf der Insel erscheint) los gen Kopenhagen.Statt wie geplant zu Nordatlanten Brygge (Innenhafenbrücke öffnete erst gegen 18:15, so ein kurzes Telefonat mit Port Control) wurde es dann der Amaliehavn. Super schön. Zwar mit Liveauftritten und Musikbeschallung, aber sehr zentral, sehr nett.
index.php?page=Attachment&attachmentID=223578


Dann Nachmittags die Familie die mit Zug anreiste empfangen. Und nun gehts gemeinsam langsam zurück nach Wendtorf.

Fazit: Es war mein erster längerer Einhand-Törn. Schon witzig mit was man sich beschäftigt auf einem langen Schlag... Taklinge erneuert, geputzt, stundenlange Trimmübungen, ... Aber auch Adrenalin-Momente - gerade bei mehr See mit Autopilot mal kurz in den Salon oder so - war da nicht ein Piepsen? - und schon die Kursänderung weil er sich verabschiedete... Also hektisch nach oben zurück. Merkregel #2 : Gehe Pullern wenn Du das erste Mal dran denkst :-)
Ich würde es sofort wieder machen - aber eher noch längere Strecken und dann bevorzugt Ankern statt Häfen.

Lutz
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4

Freitag, 6. Juli 2018, 22:31

Trotzdem stur probiert, => Macke im GelCoat. Super.

Das ist keine Macke, das ist eine Erfolgskerbe. ;)

just sail

ex-beneteau

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5

Freitag, 6. Juli 2018, 22:58

Schön, dass Du es mit uns teilst. Danke
First 21.7, Etap 21i, aktuell Sunbeam 22.1

6

Freitag, 6. Juli 2018, 23:15

Merkregel #2 : Gehe Pullern wenn Du das erste Mal dran denkst
:thumb: :D


Schönen Rücktörn!

Gruß
Andreas

excos48

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7

Samstag, 7. Juli 2018, 20:31

Zitat

Aber auch Adrenalin-Momente - gerade bei mehr See mit Autopilot mal kurz in den Salon oder so - war da nicht ein Piepsen? - und schon die Kursänderung weil er sich verabschiedete... Also hektisch nach oben zurück. ....

Sehr schön beschrieben der Törn :)
Gerade allein und auf langen Strecken vergibt man sich ja nichts an Zeit, mal kurz die Genua wegzudrehen, einen AP-tauglicheren Kurs einzuschlagen und dann in Ruhe das "Geschäft" zu erledigen. Ähnlich mit Kaffee/Suppe kochen, oder Würstchen braten. Beidrehen kann man auch mal probieren.
Ich habe den AP immer auf hohem Gain/Rudder und damit kommt er auch bei >2m See von schräg achtern noch einigermaßen gut klar.

Wir haben ein vergleichbares Arrangement im Juni gemacht, ich alleine Wendtorf-Göteborg in 39 Stunden (excl 7 Std schlafen auf Anholt), die Familie kam mit der Stena-Line nach. Spontane Idee an einem Freitagabend, Sonntag bin ich losgefahren :D 10 Tage in den Schären, dann wieder nach Hause (allerdings zweihand in 4 Tagen über Jütland)

Das schöne bei "ungünstigen" Entscheidungen einhand... (zB warum eigentlich durch den Belt?) ist, man braucht sich vor niemandem außer sich selbst zu rechtfertigen. Besonders bei Dingen, die man sehenden Auges trotzdem macht und sich hinterher fragt, wieso eigentlich. :S

Gruss
Jan

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