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CDR

Offizier

Beiträge: 216

Wohnort: Schwarzenbek

Schiffsname: LAURA - Trauer; tiefe Trauer. Eigner hat verkauft

Bootstyp: Nissen 33

Heimathafen: Heiligenhafen

Rufzeichen: DF6737

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21

Dienstag, 4. September 2018, 22:24

OK, neben allen Tips zum Tiefwasserfahren auf dem Gieselaukanal :tatsch: -


Man sollte immer auch das Ende eines Törns planen bzw. berücksichtigen; wo Moral und Kräfte schwinden.

Geht man über Skagen in die Nordsee oder erleidet man das unerträglich lange (ca. 60 nm) Motoren durch den NOK, um Hamburg zu erreichen? Bei letzterem kann man einen Zwischenstopp über Nacht in der Gieselau (mündet bei km 40,66 in den NOK) einlegen, was die Tortour erfahrungsgemäß etwas erleichtert... ;) . (War ein ernstgemeinter Tipp).


Oh ja, da hast Du recht, durch den NOK jockeln nervt. Auch wenn die Frage vom TE ja mehr den schwedischen Teil seines Törns betraf: zwischen NOK und Skagen liegt noch der Limfjord . . .
Good judgement comes from experience.
Experience comes from bad judgement.

22

Dienstag, 4. September 2018, 23:02

Wow, kurz mal weg und schon geht's los... Danke!
Besonders viel Zeit haben wir leider auch nicht, 5 Tage erscheint mir aber etwas hart... es ist eine HR Mistral 33, nicht das schnellste (aber wohl eins der schönsten..) Schiffe unter der Sonne... Wir sind zu zweit und werden also nicht jede Nacht durchsegeln.

Und der NOK ist gesetzt, so nervig der auch ist... Der kann aber dann auch warten, zur Not liegt das Schiff noch ein paar Tage in Kiel.

Gruß Lutz

Orage

Kapitän

Beiträge: 709

Wohnort: Hannover

Schiffsname: Orage

Bootstyp: Bianca 111

Heimathafen: "Hamburg"

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23

Mittwoch, 5. September 2018, 00:17

Besonders viel Zeit haben wir leider auch nicht, 5 Tage erscheint mir aber etwas hart...

Stockholm - Kiel: 500 nm.

Nonstop Durchsegeln bei Schnitt 4-5 kn: ~5d (4-5 Mann-Crew mit [schwedischem] Wachsystem erforderlich).

2- Mann-Crew: ~8-10d, weil kein effektives Wachsystem möglich und Nachtschlaf im Hafen erforderlich.

Real: (2- Mann mit Polster): 10-14d bis Hamburg.
procul negotiis

24

Mittwoch, 5. September 2018, 06:48

Hallo Felix,
Was ist das von dir angesprochene schwedische Wachhsystem?
Der Begriff ist mir noch nichtbunter gekommen.
Danke
Lutz

frank_x

Lotse

Beiträge: 1 554

Bootstyp: Rommel 33 / Pogo 40

Heimathafen: Berlin

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25

Mittwoch, 5. September 2018, 08:16

Zu zweit kann man recht gut auch durchsegeln, habe ich auch schon allein tagelang gemacht - würde ich aber dafür auch nicht machen wollen sondern eher die 5 Tage in Schweden verbraten und das Schiff dann an einem weiteren WE von Rostock/Wismar/Fehmarn nach HH fahren. Da kommt man sonst kaum wieder hin ...

Besonders viel Zeit haben wir leider auch nicht, 5 Tage erscheint mir aber etwas hart...

Stockholm - Kiel: 500 nm.

Nonstop Durchsegeln bei Schnitt 4-5 kn: ~5d (4-5 Mann-Crew mit [schwedischem] Wachsystem erforderlich).

2- Mann-Crew: ~8-10d, weil kein effektives Wachsystem möglich und Nachtschlaf im Hafen erforderlich.

Real: (2- Mann mit Polster): 10-14d bis Hamburg.

26

Mittwoch, 5. September 2018, 08:41

Hallo Frank,
Dachte ich auch. Alleine habe ich das noch nicht gemacht, aber zu zweit hat das bisher gut geklappt...
der vorherige Post klang so als ob es da schwedische Bestimmungen für eine mindest Crew-Stärke bei Nachtfahrten gäbe, da kann ich aber auf die schnelle auch nichts ergoogeln.

Gruß
Lutz

34fuss

Kapitän

Beiträge: 593

Schiffsname: GOTLAND

Bootstyp: HR 34

Heimathafen: Lubmin

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27

Mittwoch, 5. September 2018, 08:45

Bei wenig Zeit würde ich die Route dicht an die schwedische Ostküste legen. Von Norden bis etwa Oskarshamn gibt es einen inneren Schärenweg den man notfalls auch gegen S6 motoren kann. Bei passendem Wetter kommt man draußen schneller voran, zumal die Tage im Sept. schon kurz sind und man nicht wirklich bei Dunkelheit in den Schären fahren möchte.
Weiter durch den Kalmarsund, Hanöbucht queren, Ystadt. Hier kann man nach Wetterlage entscheiden - an der schwedischen Südküste bleiben oder runter nach D.
Bornholm/Erbseninseln wirklich nur bei sicherer O-Lage, bei W-SW fährst ohnehin wieder zurück nach Schweden.

Wenn es ums Vorankommen geht hat sich Ausnutzen von passendem Wind und Nachtfahrt bewährt, auch wenn der Schlag < 24 Std. bleibt.

Vielleicht vor Fahrtantritt ne Liste mit Ausrüstern auf dem Weg erstellen. Neues Boot, Überraschung? Ich kenne da nur den in Kalmar.

Viel Spaß
Jürgen

28

Mittwoch, 5. September 2018, 09:22

Hallo Jürgen
Ja, Kalmar ist eingeplant für eventuelle Überraschungen..und auch ansonsten war das grob der Plan. Bei günstiger Wetterlage über Visby und dann in den Kalmarsund, bei sehr günstiger Wetterlage und keinem Ausrüster-Bedarf, könnte man sogar dort aussen rum. Letztendlich gilt ja eh "All planning is guessing" und zur Not findet man eine Lösung für jede Situation..

Gruß
Lutz

excos48

Seebär

Beiträge: 1 334

Wohnort: Kiel

Bootstyp: HR34

Heimathafen: Wendtorf

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29

Mittwoch, 5. September 2018, 09:49

Stockholm - Kiel: 500 nm.
Nonstop Durchsegeln bei Schnitt 4-5 kn: ~5d (4-5 Mann-Crew mit [schwedischem] Wachsystem erforderlich).
2- Mann-Crew: ~8-10d, weil kein effektives Wachsystem möglich und Nachtschlaf im Hafen erforderlich.
Real: (2- Mann mit Polster): 10-14d bis Hamburg.

Naja, das scheint mir aber etwas theoretisch ;)
Mit 2 Personen kann man jedes beliebige Wachsystem ausprobieren. Bei uns ist die klassische 6-Stunden-Wache bewährt, da hat man jeweils um 12 und 6 Chance gemeinsam die Mahlzeiten zu kochen und einzunehmen und anschließend locker 5 Stunden frei. Also 10 Stunden Schlaf/ Ruhe pro Tag. Dieses Schichtsystem kann man wochenlang durchhalten. Das setzt allerdings voraus, dass jede Wache einhand gesegelt werden kann.

Das Schwedische System (2x 6 Stunden nachts, 3x4 Stunden tagsüber, je nach Laune umgekehrt) rotiert und man kann sich nicht effektiv erholen, weil die Schlafzeiten nie dieselben sind. Das ist eher was für Besatzungsgrößen, wo man 2 oder mehr Leute pro Wache hat.

So eine 500-600sm Überführung ist kein Hexenwerk, allerdings auch kein Urlaub. Selbst wenn man 12-14 Stunden am Tag ohne explizites Wachsystem fährt kommt man sehr gut voran. Warum wertvolle Zeit im Urlaubsmodus und Sightseeing verschwenden?
Mehr als eine Woche würde ich für diese Strecke von Stockholm nicht veranschlagen.
Das wichtigste ist wohl, eben KEINEN PLAN zu machen, sondern drauflos fahren. Solange der Wind passt und die Bedingungen gut sind.... durchziehen. Wenns mal ungemütlich wird, irgendwo rechts abbiegen und anhalten.

Gruss
excos48

PS Visby sollte aber nicht angesteuert werden, da verschenkt man wertvollen Raum nach Westen. Das Seegebiet kann bei manchen Umständen tendenziell sehr wenig Spaß machen, da ist der Weg bei gutem Wind und wenig Welle dicht an der Küste wirklich besser, wie 34fuss schon geschrieben hat.

30

Mittwoch, 5. September 2018, 10:09

Die Route über Visby hat mir jemand empfohlen, der meinte, dass die Küste bei Ostwind sehr rauh werden kann und es dann weiter draussen angenehmer sei.. generell würde ich aber auch lieber an der Küste bleiben.

Eine andere Frage: Was ist denn das schwedische Pendant zu AWN/Compass/SVB? Ich brauche noch etwas Kram und überlege dort irgenwo zu bestellen..

Gruß
Lutz

Orage

Kapitän

Beiträge: 709

Wohnort: Hannover

Schiffsname: Orage

Bootstyp: Bianca 111

Heimathafen: "Hamburg"

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31

Mittwoch, 5. September 2018, 10:23

Umgekehrt: AWN und SVB liefern günstig nach Schweden. Lieferdaresse: z. B. Hafenmeister oder Voreigner.

(Das schwedische Wachsystem wurde ja oben erklärt; natürlich geht das schlecht mit 2 Personen, wie ich oben andeutete).

BTW: Glückwunsch zur Mistral, ganz großartiges Boot, kann alles, außer schnell :) .
procul negotiis

32

Mittwoch, 5. September 2018, 10:30

Eine andere Frage: Was ist denn das schwedische Pendant zu AWN/Compass/SVB? Ich brauche noch etwas Kram und überlege dort irgenwo zu bestellen..
https://www.seasea.se
Gruss

STOB
---------------------------------
Etiam si omnes ego non!

Käpt'n Flint

Steuermann

Beiträge: 371

Wohnort: Stockholm

Bootstyp: IF-Båt / Gaffelketsch

Rufzeichen: SF4698

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34

Mittwoch, 5. September 2018, 11:59

In Stockholm gibt es Hjertmanns (Bromma), Erlandsons Brygga (zwischen Flughafen und Stadt, auch öffentlich gut zu erreichen) und in der Stadt Captains. Wenn es spezieller sein soll auch noch Benns (Richtung Osten, die sind auch richtig gut, aber öffentlich schwerer zu erreichen). Ich persönlich würde alle davon seasea vorziehen, aber das ist Geschmackssache ;) Versenden tun sie alle. Hjertmanns und Erlandsons gibt es öfter in Schweden, evtl. auch an deiner Route...

Hamnguiden 7 und 8 sind sehr empfehlenswert. Gibts auch online incl. Dänemark, falls du die nur für die Überfahrt brauchst und es dich danach nicht so schnell wieder in diese Gewässer treibt.
Ab Anfang September hat aber verdammt viel in den Häfen zu, gerade Cafes, Restaurants und kleine Läden, dafür spart man mangels Personal/Automat ab und an die Liegegebühren. Besser schon in Sthlm ordentlich verproviantieren, auch im Hinblick auf die schönen Buchten ;)

Viele Grüße aus Stockholm!
Err is human - Arr is pirate!

35

Mittwoch, 5. September 2018, 14:18

In 5 Tagen ist das nur unter glücklichsten Umständen zu schaffen. Ich drücke die Daumen!
Not on facebook.

36

Mittwoch, 5. September 2018, 14:58

Moin nochmals,

weiterer Ausrüster auf der Route: Ystad, direkt am Hafen.

Mein Visby-Tipp war als Luxus-Abstecher bei guten Bedingungen und nicht als Törnvereinfachung gemeint (aber das war wohl auch jemand anders, recht steile These, finde ich übrigens).
Motto: "wann kommt man da schon mal wieder hin".

Ich habe genau so eine Überführung im September in knapp 2 Wochen gemacht und wir hatten uns zuvor ein paar Must Haves gesetzt, jeweils wenn die Gelegenheit es zulässt:

1. Gotland
2. Blå Jungfrun im Kalmar-Sund
3. Tante Ella Konditori in Sandvig.
4. Zwei Nächte an irgendeiner Schäre, nicht im Hafen.

5.: stressfrei.

Es hat fast alles geklappt; nur bei Tante Ella hatten wir von Utklippan kommend die Kaffeezeit verfehlt.

Wo war der Puffer? Ganz einfach, am Ende des Törns.
Wäre es supergut gegangen, wäre es zu Hause in HH gewesen. Note 1.
Kiel wäre auch sehr gut, Note 2.
In Bahnschlagweite zu HH Note 3. Es wurde Gedser, wo wir einwehten. Immerhin direkt an der Fähre nach HRO, Note 3-.
Das hatten wir verdaddelt; es hätte mit mehr Voraussicht von vornherein auch Warnemünde werden können.

Das Schiff wurde dann später nach Hause gesegelt.

Wenn so etwas möglich ist, geht die Angelegenheit entspannt und ein Kompromiss aus Ferientörn und Überführung ist ohne Weiteres möglich.
Wenn eine Westlage die zügige Weiterfahrt verbaut, kann man von Bornholm oder der schwedischen Südküste bereits an einem Tag nach Rügen/Stralsund rüberrutschen, in den RE nach HH steigen und den Kahn für eine oder zwei Wochen liegenlassen.

Gruß
Andreas

37

Mittwoch, 5. September 2018, 15:04

Danke für die Infos, Käpt'n Flint!

Viel Zeithaben wir nicht, daher wird das nichts mit Urlaub..
Ich rechne eher mit 7 Tagen, wenn es gut läuft. Und zur Not bleibt das Schiff noch mal eine Woche irgendwo und dann hänge ich noch ein langes Wochenende dran.. Gedser wird es hoffentlich nicht...
Gruß Lutz

Beiträge: 1 632

Wohnort: Pinneberg bei Hamburg

Schiffsname: Lekker

Bootstyp: Dehler 35 SV

Heimathafen: Fahrensodde

Rufzeichen: DA2049

MMSI: 211683610

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38

Mittwoch, 5. September 2018, 15:10

In 5 Tagen ist das nur unter glücklichsten Umständen zu schaffen. Ich drücke die Daumen!

...und ich schlage vor, sich über eine Alternative Gedanken zu machen. In 5 Tagen würde ich die Aktion nicht mal machen wenn ich Geld dafür bekäme. Angesichts der vorgerückten Jahreszeit erscheinen mir 3 Wochen realistischer.

frank_x

Lotse

Beiträge: 1 554

Bootstyp: Rommel 33 / Pogo 40

Heimathafen: Berlin

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39

Mittwoch, 5. September 2018, 15:18

Machbar ist das ohne Zweifel - VMG 100sm in 24h sollte eigentlich kein Problem sein und wenn nicht mehr Zeit da ist, dann kann man das auch durchsegeln. Wir sind auch im Frühjahr die Strecke Lelystad => Rostock in 4 Tagen praktisch durchgefahren - war nicht als Urlaub geplant und ging leider nicht anders. Und es war mit Nachttemperaturen um die 5 Grad noch viel kälter als jetzt ...

40

Mittwoch, 5. September 2018, 15:25

Machbar ist das ohne Zweifel - VMG 100sm in 24h sollte eigentlich kein Problem sein und wenn nicht mehr Zeit da ist, dann kann man das auch durchsegeln. Wir sind auch im Frühjahr die Strecke Lelystad => Rostock in 4 Tagen praktisch durchgefahren - war nicht als Urlaub geplant und ging leider nicht anders. Und es war mit Nachttemperaturen um die 5 Grad noch viel kälter als jetzt ...


Wenn das mit der Pogo 40 war, dann lässt sich das nicht so ohne weiteres auf die Mistral übertragen ;)

3 Wochen werden es auf keinen Fall, dann eher ein Winterlager in Schweden oder ein LKW-Transport.. So viel Urlaub habe ich leider nicht mehr.

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