Sie sind nicht angemeldet.

Werbung

Boote kaufen

Windstärken

Windstärkentabelle

Hallo Besucher, willkommen im Segeln-Forum! Hier kannst Du Dich registrieren, um unser Forum in seiner vollen Pracht genießen zu können! - Weitere Infos zur Registrierung - Login für Mitglieder -

  • »seastarFehmarn« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 166

Wohnort: Fehmarn

Bootstyp: Ufo31

Rufzeichen: DH 4094

  • Nachricht senden

1

Montag, 1. Juli 2019, 14:19

Dänische Südsee Mitte /Ende Juli?

Moin Segler-Gemeinde,

nun ist es noch zwei Wochen hin und der Urlaub rückt näher,
da wir 2017 einen wirklich tollen Segelurlaub in der dänischen Südsee verbrachten,
wollen die Kids dieses Jahr wieder dorthin. Nun lag mein Urlaub 2017 aber auf den letzten beiden AugustWochen
und die Häfen waren angenehm leer und das Wetter war trotzdem super. Durch die Ferien muss es dieses Jahr leider schon im Juli losgehen.
Da ich schon wilde Geschichten gehört habe, wie es dort zu geht, wenn man in der Ferienzeit der Dänen dort hinkommt, will ich lieber hier nochmal
die Profis fragen.
Sind in Marstal, Soby, Avernako o.ä. noch freie Boxen zu bekommen oder geht da dann wirklich nix mehr?
Starten ab Fehmarn - wenn ihr noch andere Vorschläge habt, freue ich mich natürlich über Tipps was man nicht verpassen sollte

Liebe Grüße

kassebat

Stowaway

Beiträge: 21 520

Wohnort: Mölln

Schiffsname: ERIS

Bootstyp: Gib'Sea 31

Heimathafen: Am Priwallhafen, Travemünde

Rufzeichen: DF7820

MMSI: 211629420

  • Nachricht senden

2

Montag, 1. Juli 2019, 14:24

Moin

in de Ferien sind die Häfen meistens recht voll.
Wenn man rechtzeitg reinkommt findet sich sicher auch eine freie Box.
Ansonsten findet sich eigentlich immer ein Platz im Päckchen.
Ich kann mich nicht daran erinnern mal aus einem Hafen wieder rausgefahren zu sein
Handbreit
Torsten
__________________________________________________________________________________________
Winston Churchill wurde zu seiner Goldenen Hochzeit gefragt, ob er je an Scheidung gedacht hätte.
Antwort: An Scheidung nicht, aber öfter an Mord !

3

Montag, 1. Juli 2019, 14:42

Kleines Schiff, kleine Sorgen, mit 31 Fuß und 3m Breite ist meist noch was zu machen.
Mit Kindern an Bord ist ja sowieso eher frühes Einlaufen angesagt.
Aber bei gewissen Hot-Spots wie Femö oder Lyö usw. also vor allem den kleinen Inseln, kann es sein das vormittags nur die „irgendwie“ festgemachten Boote in frei werdende Boxen nachrutschen.
Ein Freund ist, wer Dich für gutes Schwimmen lobt, nachdem Du beim segeln gekentert bist.

4

Montag, 1. Juli 2019, 15:12

Sind in Marstal, Soby, Avernako o.ä. noch freie Boxen zu bekommen oder geht da dann wirklich nix mehr?
Sagen wir so: Wenn man die Gesamtliegeplatzkapazität eines Hafens allein durch die verfügbare Zahl der eingerichteten Boxen definiert, dann kann und wird es vorkommen, dass Hotspot-Häfen bereits am frühen Nachmittag voll sind. Das Revier ist ja kleinräumig und die Tagesetappen können kurz sein - dies leistet einem frühzeitigen Einlaufen natürlich Vorschub.
Familien im Ferienmodus, die nicht mal so eben stressfrei um 8.00 ablegen und bis 13.00 wieder fest sind, haben dann häufig das Nachsehen.

Die Dänen sind weitestgehend nicht der Meinung, dass ihre Häfen voll sind, nur weil alle Boxen belegt sind. Wenn alle Boxen belegt sind, parkt man stattdessen kreativ. Längsseits oder mit Bug und vor Heckanker an Molen, Piers, Stegköpfen, nach Absprache (!) bis zum nächsten Morgen auch mal an Fischern, Oldtimern, Ausrüstungsplätzen oder gar nach deren letzten Tour am Liegeplatz der Fähre oder des Postbootes.
Oder gern auch mal längsseits, quer vor Heckpfählen, oder bei schlanken Booten als 2. in der Box.

Wir haben ein schlankes Boot und nehmen zuweilen eine Heckleine ab, gehen als 2. Boot in die Box, schieben uns nach links und rechts Platz frei und legen die Heckleine ggf. wieder auf - oder ersetzen sie durch unsere. Das geht im Prinzip in jedem Hafen. Wenn die, die dort bereits liegen, mitspielen... also vorher freundlich fragen.
Am Ende klappt es immer irgendwo.

=> von vereinzelten Ausnahmen abgesehen, kommt Ihr mit Eurem Boot sicherlich immer irgendwie unter.

Gruß + schönen Törn
Andreas

Sequoia

Matrose

Beiträge: 60

Wohnort: Bonn

Schiffsname: Fidelio

Bootstyp: Sailart 20

Heimathafen: Woudsend, NL

  • Nachricht senden

5

Montag, 1. Juli 2019, 16:22

Wir sind auch jetzt das dritte Jahr auf die NRW Ferien angewiesen und sind mit 2 Kindern (5 und 7) ab 13.7. 4 Wochen unterwegs. Die Jahre davor ausserhalb der Kernzeit war es merklich leerer, aber ich habe es auch in der Hauptsaison nicht als problematisch erlebt. Auch späteren Nachmittag geht irgendwas immer. Mit unserem Miniboot sowieso, aber auch grössere Schiffe erlebt man selten unverrichteter Dinge wieder wegfahrend.

Aus Vorsicht sind wir aber tatsächlich, wenn wir ein paar Meter mehr als den nächsten Inselsprung geplant hatten früh gestartet. Habe dabei einen Rhythmus für mich entdeckt, den ich sehr genossen habe. Früh morgens (z.T. schon gegen 6 wenn einen die Sonne weckt) einen Kaffee auf die Hand, Leinen los, Stille geniessen, ungestört Segeln. Zwei Stündchen später stecken die Kinder den Kopf aus dem Niedergang. Einer von uns schmiert Stullen. Um 12 Uhr schon 6 Stunden gesegelt, 30 Meilen geschafft. Dann kann Papa sich auch viel besser auf Spielplatz und Ziel entdecken einlassen. Das morgens nich richtig los kommen, aber die Zeit im Starthafen nicht wirklich zu geniessen, nachmittags so spät anzukommen, dass man beim Anlageschluck schon über Zeitplan für Abendessen und Kinder ins Bett nachdenken muss, fand ich immer unentspannt. Dabei bin ich wahrlich nicth der natürliche Frühaufsteher.

Wie alt sind denn deine Kinder? Vielleicht läuft man sich auf dem einen oder anderen Spielplatz ja über den Weg

Viel Spass und liebe Grüße

Mischa

Tamako

Leuchtturmwärter

Beiträge: 57 116

Wohnort: Tief im Südwesten der Republik

Schiffsname: TAMAKO

Bootstyp: Hanse 411

Heimathafen: Heiligenhafen - Ortmühle

Rufzeichen: DNQN

  • Nachricht senden

6

Dienstag, 2. Juli 2019, 13:38

….Die Dänen sind weitestgehend nicht der Meinung, dass ihre Häfen voll sind, nur weil alle Boxen belegt sind. Wenn alle Boxen belegt sind, parkt man stattdessen kreativ. Längsseits oder mit Bug und vor Heckanker an Molen, Piers, Stegköpfen, nach Absprache (!) bis zum nächsten Morgen auch mal an Fischern, Oldtimern, Ausrüstungsplätzen oder gar nach deren letzten Tour am Liegeplatz der Fähre oder des Postbootes.
Oder gern auch mal längsseits, quer vor Heckpfählen, oder bei schlanken Booten als 2. in der Box.....


@Quallenschubser: hat das schön zusammengefasst. Einfach an ein paar Pfählen mit dem Heck zum Pier, oder dem Bug in irgendeiner Lücke, oder...…… Wir sind mit unserem 4 m Breiten Boot auch in der Hochsaison noch nie aus einem Hafen umgekehrt weil kein Platz war
»Tamako« hat folgende Dateien angehängt:
  • IMG_4096.jpg (142,07 kB - 58 mal heruntergeladen - zuletzt: Gestern, 00:56)
  • IMG_4086.jpg (72,06 kB - 45 mal heruntergeladen - zuletzt: 10. Juli 2019, 09:06)
Mens sana in Campari Soda

7

Dienstag, 2. Juli 2019, 14:10

Moin,
Juli in der Dänischen Südsse heißt oft, es gibt zwei verschiedene Varianten:

1. früh ablegen und früh ankommen, ist nicht so meine erste Wahl, weil ich auch bei wenig Wind den Motor nicht anschmeißen möchte, nicht auf die Uhr sehen möchte, und auch mal einen langen Schlag machten möchte. Vor 10.00 komme ich meistens nicht los.

2. normal oder spät ablegen (10.00 bis 12.00) und spät ankommen (17.00 bis 19.00), mit einem breiten Boot in einem kleinen Hafen dürfte es mit einer freien Enzelbox nichts mehr werden. Alternative: großer Hafen statt kleiner Hafen, abends provisorisch festmachen und morgens in eine Box verholen oder noch später ankommen und über Nacht ankern.
Ich würde mir keinen Stress machen und es nehmen wie es kommt. Irgendwie kommt man immer unter.

Nach meiner Erfahrung sind bei gutem Wetter an den Wochenenden die kleinen Inselhäfen (z.B. Lyö, Avernakö, Drejö, Aerosköping usw.) oft sehr voll (zu voll) und die Stadthäfen relativ leer (Faaborg, Svendborg, Kerteminde, Middelfart). Bei schlechtem Wetter umgekehrt.
Viele Gruesse
Tiekay

Vodies

Proviantmeister

Beiträge: 370

Wohnort: Rosenheim

Bootstyp: Sunbeam 25KS

Heimathafen: Urfahrn (Chiemsee)

  • Nachricht senden

8

Dienstag, 2. Juli 2019, 15:27

Wir sind ab Anfang August ab Flensburg unterwegs mit unserer Sunbeam 25. Wie ich das jetzt lese sollte dann die Nachfrage geringer sein, oder?
Franz
Viele Gruesse aus Rosenheim

9

Dienstag, 2. Juli 2019, 15:30

Nimm einfach ein weiteres Verlängerungskabel und einen T-Verteiler für die Steckdose mit. Und dann ab ins Getümmel..
Ein Mensch ohne Träume ist wie ein Schiff ohne Segel..

Beiträge: 820

Wohnort: Flensburg

Schiffsname: Maxi

Bootstyp: Phantom 30

Heimathafen: Damp

  • Nachricht senden

10

Sonntag, 7. Juli 2019, 18:29

Unser absolutes Lieblingsziel mit den Kindern ist die Insel Omö, östlich von Langeland.
Guter Absprunghafen mit einem kleinen kindgerechten Schlag dorthin ist Lundeborg oder Lohals/Langeland.
Die Insel ist klein und schnuckelig, kleiner Kaufmann, Spielplatz, Fahrräder am Hafen, top Sanitäranlagen und eine Badetreppe direkt vom Steg mit schönem Sandboden ohne Steine.
Wir segeln jetzt schon das dritte Mal dorthin, unser Heimathafen ist Damp.
"Du wirst die Welt niemals richtig genießen, bis nicht das Meer durch deine Adern fließt, dich der Himmel zudeckt und die Sterne Dich krönen. (Thomas Traherne)


11

Sonntag, 7. Juli 2019, 18:39

Unser absolutes Lieblingsziel mit den Kindern ist die Insel Omö, östlich von Langeland.
Guter Absprunghafen mit einem kleinen kindgerechten Schlag dorthin ist Lundeborg oder Lohals/Langeland.
Die Insel ist klein und schnuckelig, kleiner Kaufmann, Spielplatz, Fahrräder am Hafen, top Sanitäranlagen und eine Badetreppe direkt vom Steg mit schönem Sandboden ohne Steine.
Wir segeln jetzt schon das dritte Mal dorthin, unser Heimathafen ist Damp.
Volle Zustimmung. Omø mögen wir ebenfalls gerne.
Die Boxengassen sind bei Starkwind etwas grenzwertig. Die Boxen sind für Boot >10m zu kurz, so dass diese in die Gasse hineinragen. Die Gasse selbst ist eng.
Das mittler Becken kann bei nördlichen Winden etwas Schwell bieten....
Jan

Marinero

Salzbuckel

Beiträge: 2 746

Schiffsname: Lilla My

Bootstyp: Omega 42

Heimathafen: Aabenraa Sejl Club

Rufzeichen: DF5010

MMSI: 211391180

  • Nachricht senden

12

Montag, 8. Juli 2019, 17:25

Omø mögen wir ebenfalls gerne.
Die Boxengassen sind bei Starkwind etwas grenzwertig. Die Boxen sind für Boot >10m zu kurz, so dass diese in die Gasse hineinragen. Die Gasse selbst ist eng.
Das mittler Becken kann bei nördlichen Winden etwas Schwell bieten....

ja ja :rolleyes:

Omø
Die Gasse zwischen den Achterpfählen ist vielleicht 11 - 12 m breit. Die Boxen 10 m lang. Trotzdem liegen mehrere 42 / 43 Fuss-Schiffe in diesen Boxen, ragen mit dem Heck 2 - 3 m in den Gang hinein. Was soll das? Warum gehen die nicht nebenan in den leeren Fischerhafen?
Beim morgendlichen Ablegen konnte man dann gepflegtes Achterpfahl-Billard beobachten

Zur Zeit ist neben Ihnen 1 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

1 Besucher

Ähnliche Themen

Counter:

Gezählt seit: 4. Februar 2014, 08:39, nur eingeloggte Mitglieder
 Zugriffe:   Hits heute: 38   Hits gestern: 2 353   Hits Tagesrekord: 5 374   Hits gesamt: 4 658 787   Hits pro Tag: 2 343,89 
 Seitenaufrufe:   Klicks heute: 157   Klicks gestern: 14 630   Klicks Tagesrekord: 154 353   Klicks gesamt: 37 031 354   Klicks pro Tag: 18 630,87 

Kontrollzentrum

Sailsquare

Handbuch für den Segelurlaub