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1

Montag, 15. Juli 2019, 21:37

Steine!

Hallo,
für alle Schwedenfahrer die es noch nicht kennen (Info aus Yacht-Online).
Im letzten Jahr gab es deutlich mehr Grundberührungen. Eine schwedische Organisation hat eine „Hit“-Liste der 60 „beliebtesten“ Steine in schwedischen Gewässern aufgestellt. Die Liste kann man online oder als Plotterdatei nutzen Hier der Link. eniro.se Steine
Ich habe mir mal ein paar Punkte angeschaut, dabei fällt auf, dass solche Steine manchmal nur ca. 50 m von einer Fahrwassertonne entfernt liegen. Ersetzt der Plotter bei einigen jetzt komplett den Ausguck? Oder war da Nebel, oder lag das Tablet falsch herum?
Ein Freund ist, wer Dich für gutes Schwimmen lobt, nachdem Du beim segeln gekentert bist.

Lille Oe

Seebär

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Rufzeichen: DH 2503

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2

Montag, 15. Juli 2019, 22:01

moin

tolle Liste !?
Ich hab keinen Lieblingsstein . In 8 Jahren zweimal geküsst und es ist jedesmal glimpflich abgegangen . Ein mulmiges Gefühl bleibt und wir fahren
nur noch in Buchten zum ankern, die genau im Hammguiden beschrieben sind.
Wer eine Tonne falsch nimmt , hat selber Schuld und das kommt nicht so selten vor in der Seglerwelt . Ein zweiter Hinweis ist : don't follow the locals !
Wer nicht schon mal seine Markierung gesetzt hat, war noch nicht wirklich in den Schären . So sagt man in Schweden !
Und wenn man mal durch die Winterlager geht weil man ziemlich früh unterwegs ist und noch viele Schweden im Winterschlaf sind, kann so einige Dellen und Schäden an den Kielen besichtigen . Das ist schon beachtlich was man da zu sehen bekommt. Wer mal seine Karten für Schweden korrigiert, dem fällt auf , das es mal die ein oder andere Tonne ist die verändert wird und viele neue Steine nachzutragen sind.

In Estland wandern sie Steine sogar und verändern ihre Position, wenn es bis zum Grund durchfriert und das Eis in Bewegung kommt. Zwischen Saarema und dem Festland soll das häufig vorkommen . Schwer vorstellbar , aber das ist wohl so.

handbreit

Frank

3

Montag, 15. Juli 2019, 22:06

Alles im Westen... hier bei uns nebenbei ist nichts eingetragen, liegen gerade in Svanevik-Karlshamn zum bunkern...

4

Montag, 15. Juli 2019, 22:40

Sorry, habe ich vergessen, ja die Karte gibt es bis jetzt nur für die Westküste.
Ein Freund ist, wer Dich für gutes Schwimmen lobt, nachdem Du beim segeln gekentert bist.

5

Dienstag, 16. Juli 2019, 00:29

Tja, kommt wohl bei den Besten vor, dass sie mal nen Stein finden; vorgestern nen Holländer als Stegnachbarn gehabt, der einen älteren single handed Schweden vom Stein gezogen hat. In der Marina, wo ich mein Boot gekauft hatte, durfte ich bewundern, was für eine Delle am Eisenkiel entsteht, wenn man den mit 8 KN Fahrt findet (und der Besitzer kennt das Revier seit über 10 Jahren sagte er mir). Ich selber durfte beim langsamen Rantasten an eine Schäre auch schonmal Hallo sagen (war aber absolut nichts passiert; am Kiel nicht mal was zu sehen).

Ansonsten ist Ausguck so ne Sache; bei leichtem Regen und Wind/Welle mal gar nicht immer so leicht zu sehen. Bei 15-30 Knoten einhand macht es gleich nochmal mehr Spaß. Ist auf jeden Fall intensiver als einfach nur Kurs gen Gotland und alle 30 mins Ausguck halten nach anderen Schiffen. Bei mir dreht sich das Bild aufm IPad aber zum Glück. :)

Spi40

Salzbuckel

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6

Dienstag, 16. Juli 2019, 07:45

Danke für die Karte!
Wäre jetzt interessant zu wissen, welchen Tiefgang die betroffenen Yachten hatten beim Steinschlag und welchen Pegelstand das Wasser hatte. Die meisten gekennzeichnetten Stellen sind ja lt. Karte wirklich eindeutig nicht befahrbar.
Gruß Torsten

kis
keep it simple

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7

Dienstag, 16. Juli 2019, 08:31

Interessante Übersicht, vielen Dank dafür. Eine analoge Darstellung für die Oststeite würde mich auch interessieren.

Wir haben letztes Jahr, während unseres längeren Aufenthaltes erfolgreich alle Hindernisse umfahren können. Ich sehe das aber wie Frank. Die „Chance“ einen Stein zu treffen ist in dem Revier schon groß.

Was man meines Erachtens nach nicht unterschätzen darf, neben der Gefahr von Schäden am Schiff, ist die Gefahr durch die abrupte Geschwindigkeitsverzögerung. Trifft man wirklich mit mehreren Knoten einen Stein frontal und kommt direkt zum Stehen fliegt die Crew gnadenlos durchs Schiff. Das gibt schnell unangenehme Verletzungen.

Was wir im Revier immer beachtet haben: Stellt man fest, dass man sich seiner eigenen Position nicht absolut sicher ist, sofort die Fahrt aus dem Schiff. Bloß nicht auf Verdacht den Anderen folgen oder, vermeintlich vage, Annahmen treffen. Da geht garantiert schief.

Grüße, Oliver

Marinero

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8

Dienstag, 16. Juli 2019, 11:42

Hm. :ueberlegen: Die Karte ist wohl wirklich mehr für die Einheimischen (oder die, die auf Nervenkitzel stehen) gedacht.

Da ich bislang immer strebermäßig auf der gestrichelten Linie gefahren bin und im Zweifelsfall lieber motort habe als wild aufzukreuzen, wäre ich nie auf einen dieser Steine gebrummt.

9

Dienstag, 16. Juli 2019, 12:43

Moin steggano,

danke für das Teilen dieser Initiative!


Die Westküste ist dieses Jahr nicht meine Seite, daher nur kurz reingeschaut, aber auch gleich die Stirn gerunzelt:
Eine Hits liegen in seeschifftiefem Wasser (einmal >9m) und die unterlegte Karte zeigt dort nichts - außer seeschifftiefem Wasser.
Entweder stimmt etwas mit der Kartengrundlage nicht oder mit den hinterlegten Positionen für die Hits ?(
Wenn das "User"meldungen sind, dürften die auch kaum verprobt sein?
Also RUMS, Schreck, freigekommen und nachträglich die Position oberflächlich festgehalten/rekonstruiert?



Naja.
Noch unentdeckte Steine neben vielbefahrenen Fahrwassern in vermeintlich ausreichend tiefem Wasser dürfte es eigentlich kaum geben.


Gruß
Andreas

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