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Smarty

Salzbuckel

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1

Mittwoch, 31. Juli 2019, 07:16

Wir wollen nach Oslo

Wir stehen in den Startlöchern. Jedes Wochenende war ich in den letzten Wochen am Boot und wir haben geplant, gebaut und gestaut. Es gab noch eine Änderung in der Crewzusammensetzung, aber nun kann es losgehen.

Wir wollen in ungefähr folgender Route ca. 900 bis 1000 Seemeilen in 4 Wochen zurücklegen. Aber Pläne sind ja nicht zum Einhalten da :)

Mönkebude – Stralsund – Harbolle (Smalandsfahrwasser) – Korsor – Samso – Anholt – Skagen – rüber an die Nordwestschwedische Küste und dann hoch in den Oslofjord bis nach Oslo.

Dort gibt es dann einen Crewtausch, einer steigt aus, ein anderer dazu.

In neuer Besetzung geht es dann zurück an der norwegischen/westschwedischen Küste runter, durch den Oresund, nach Rügen, Swinemünde und wieder ins Stettiner Haff.

Ambitioniert, zumal direkt für den Start jetzt am Freitag erst mal Westwind angesagt ist. Aber wir haben ja eine Amwindmaschine, die nach vorne geht :D


Vielleicht sieht man sich irgendwo unterwegs.

In meinem Blog www.kiehlboot.de werde ich versuchen regelmäßig zu berichten und schöne Fotos einzustellen. Bin gespannt, vielleicht wird's auch nur Rund Rügen 8o
mein Segelblog: www.kiehlboot.de

ex-express

Seebär

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2

Mittwoch, 31. Juli 2019, 07:22

Geh doch direkt von Anholt nach Varberg. Oder über Læsø nach Marstrand.

bluelayla

Seebär

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3

Mittwoch, 31. Juli 2019, 07:45

Wir haben dieses Jahr zum ersten Mal den norwegischen Hafen Skjaerhalden auf Hvaler angelaufen - total nett! Vielleicht eine Option als erster Stop in Norwegen, den man nicht unbedingt auf dem Schirm hat.

4

Mittwoch, 31. Juli 2019, 08:04

Alles Gute, TOI TOI TOI, Mast- und Schotbruch und gute Reise!

Habt Spaß, seid vorsichtig und kommt gesund wieder!


Freue mich für Euch

Gruß aus dem Sauerland.
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Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt.
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Möge keiner sagen, er hätte es nicht gewußt...

x-molich

Seebär

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5

Mittwoch, 31. Juli 2019, 09:26

Ich würde in Göteborg das Kulturkalasvom 06. bis 11. 2019 mitnehmen.
Wenn man von Anholt oder Läsö Richtung Göteborg fährt und will nicht rein, ist Vinga auch ein schöner Übernachtungsort.
Und auf dem Weg nach Oslo oder zurück:
Käringön
Marstrand
Smögen etc.
Grüße und gute Fahrt
Sascha
Umwege erhöhen die Ortskenntnis!

nixxe

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6

Mittwoch, 31. Juli 2019, 09:34

Coole Sache, Smarty.
Nimmst du deine Kinder mit?
Das ist ja schon ein geiler Törn......... :ok:
Unite behind the science

Smarty

Salzbuckel

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7

Mittwoch, 31. Juli 2019, 13:27

Danke für die netten Tipps :) Alles notiert!

@nixxe: nein, ich bin nach den Ferien mit zwei Freunden unterwegs. Die Kids sind nicht so große Segler, auf dem Wasser gibt's so wenig WLan :S
mein Segelblog: www.kiehlboot.de

nixxe

Ich bin 2 Øltanks

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8

Mittwoch, 31. Juli 2019, 14:05

alle Kids sind gleich! :D
Meine übernachten gerne auf dem Boot im Hafen - schaukeln tut gut.....
Unite behind the science

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9

Mittwoch, 31. Juli 2019, 14:42

Moin Smarty, wir wollen auch nach Oslo und haben im Moment noch ein wenig Vorsprung. :)
Am Montag starten wir in Varberg zur zweiten Etappe. Auf dem ersten Stück haben wir anstelle von Korsør vor Musholm geankert und sind auch über Samsø und Anholt dann aber direkt nach Varberg.
Vielleicht sieht man sich? Wir sind ja dank Marinetraffic leicht zu finden.
Gruß Robert

Smarty

Salzbuckel

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10

Mittwoch, 31. Juli 2019, 14:50

@nixxe: ja leider, segeln will nur mein Großer, der fast 15 ist. Aber nur bei starkem Wind und möglichst Regatta, sonst ist es ihm zu öde (| Sosnt ist die X-95 für die Kids Badeboot oder Motorboot, wenn überhaupt ;(

@space@cadet: Wir wollen möglichst auf dem Hinweg viel schnelle Strecke machen, damit wir fix oben sind und mehr Zeit in Norwegen haben. Dann auf dem Rückweg durch die Schären bummeln. So jedenfalls der Plan... vielleicht sieht man sich wirklich :)
mein Segelblog: www.kiehlboot.de

Spi40

Salzbuckel

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11

Samstag, 3. August 2019, 20:44

Seit ihr schon losgesegelt. Ich dachte hier gibt es täglich Hinweise, wie es Euch ergangen ist. :buchlesen:
Gruß Torsten

kis
keep it simple

Fahrtenskipper

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12

Dienstag, 6. August 2019, 13:29

Tolle Bilder, interessanter Törn! Drück' Euch die Daumen :thumb:

Fahrtenskipper

Proviantmeister

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13

Sonntag, 1. September 2019, 15:23

Tja, da hat mein Daumendrücken am Ende doch nicht ganz gereicht. Schade, dass euer ereignisreicher Törn so zu Ende geht. Ich hoffe, die Reparatur des Motors wird nicht allzu teuer.

Handbreit!

_Christian_

Salzbuckel

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14

Sonntag, 1. September 2019, 17:34

Habe eben mal Deinen gesamten Reisebericht gelesen. Großartiger Törn, tolle Bilder und eine eindrucksvolle Liebeserklärung an die X99.

Hat Spaß gemacht zu lesen.

Christian
Lieber Cobb als Cup :frech:

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15

Sonntag, 1. September 2019, 19:23

Ich wünsche Euch alles Gute für die Fahrt, die Handbreit Wasser unter dem Kiel und gute Winde, die Euch von Ort zu Ort und an Eure Ziele tragen.

Und: Die X ist doch ein tolles Schiff, das mit allen Winden und Seen was anfangen kann...

N.
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16

Sonntag, 1. September 2019, 22:36



Und: Die X ist doch ein tolles Schiff, das mit allen Winden und Seen was anfangen kann...



Na ja....: Stephan ist ja sowieso immer ganz schwer verliebt in sein jehweiliges Schiff, aber dieses Boot hat durchaus das Potential für ein schnelles Fahrtenschiff, mit dem sich drei Erwachsene auch mal länger als zwei Wochen rumtreiben können und dabei ordentlich Strecke machen, ohne sich dabei dauerhaft zu fühlen wie mit 16 beim ersten Mal Camping.
Der nächste größere Törn stände sowieso erst wieder in zwei Jahren an und bis dahin könnte man noch das ein oder andere verbessern, was z.B. insbesondere die Schlechtwettereigenschaften des Bootes verbessern würde. Dazu dann noch ein bisschen bessere Vorbereitung, vernünftiges Stauraum-Management und das beheben einiger technischer Schwachstellen und der nächste längere Törn könnte deutlich mehr Entspannungspotential haben.
Schön, interessant und positiv anspruchsvoll war´s diesmal aber auch so....

Gruß, Norbert

17

Montag, 2. September 2019, 07:17

Welchen Schaden hat es am Mast gegeben? Ich habe es im Blog nicht gefunden.
Jan

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18

Montag, 2. September 2019, 07:48

Danke für den Bericht! Wir waren ja zur gleichen Zeit im gleichen Gebiet unterwegs, und so habe ich Vieles wiedererkannt. Das gilt leider auch für die Wetterlage, die uns auch dazu bewogen hat, das Ziel Oslo aufzugeben. Für uns war Thønsberg im Oslofjord (eine sehr schöne Stadt, die allein eine Reise wert ist) der Umkehrpunkt.
Die Freude am schnellen Boot kann ich gut nachvollziehen - gute Segelboote sind eben auch gute Fahrtensegelboote. :P
Gruß
Robert

19

Montag, 2. September 2019, 08:52

gute Segelboote sind eben auch gute Fahrtensegelboote. :P

Aber der Umkehrschluß ist nicht obligat.
Der Weg ist das Ziel.
Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt.
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Jede Sucht mit einem ersten Mal.

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20

Dienstag, 3. September 2019, 13:49

Norbert, hättest Du weniger geschnarcht, hätte Alex mehr Schlaf bekommen :D

Ja, das Boot ist echt schnell, Topspeed beim Glitschen lag bei GPS gemessenen 12.2 Knoten, oft über 10 Knoten. Wir haben echt Strecke machen können. Bin erst wieder am ankommen, dann fasse ich das nochmal in Ruhe zusammen.
Wir brauchen allerdings tatsächlich eine andere Aufteilung von Reff 1 und Reff 2. Reff 1 ist zu wenig, wenn gerefft werden muss, ging es fast nahtlos ins Reff 2. Dann brauchen wir quasi ein Reff 3, wobei ich aber nur 2 Reffs haben möchte. Also da muss ich mir nochmal Gedanken machen.

Am Mast ist vorne im Profil über der Decksdurchführung ein Riss entstanden bei sehr viel Wind. Das muss noch geklärt werden. Wir konnten aber mit etwas Sorgfalt den Törn noch 2,5 Wochen zu Ende segeln.
Motor ist grad beim Checkup. Der ist auf Bornholm ausgefallen und wir sind zurück nur unter Segeln.

Insgesamt ein Megatörn. 955 Meilen etwa. Mönkebude, Neuhof, Stubbeköbing, Korsör, Samsö, Bönnerup, Vesterö/Laesö, Skagen, Ellös auf Orust, Malmön, durch den Sotekanalen nach Hamburgsund. Da wir dermaßen eingeweht waren und echt knackige Touren hatten, die Wind- und Wetterlage nicht stabil berechenbar war, haben wir in Hamburgsund entschieden, dass wir hier, kurz vor der norwegischen Grenze umdrehen. Eventuell hätte dann das Zeitfenster zurück nicht mehr gereicht oder wäre brutal anstrengend geworden. Also Crewwechsel statt Oslo nach Göteborg umgeplant und wieder zurück nach Ellös. Hier dann entschieden, hinten durch die Schären zu fahren und haben uns für rund Orust entschieden. Genial, ein Traum! Weiter ging es dann über Almösund nach Marstand, Göteborg - Crewwechsel Norbert gegen Klaus. Dann wollten wir noch etwas in dem Schärengarten vor Göteborg bleiben und haben Öckerö sowie Sandvik auf Styrsö besucht. Hier haben wir dann überlegt, dass wir nochmal nach Laesö rüber wollen und uns diesmal für Österby entschieden.
Dann ging es weiter in einem irren Ritt nach Anholt, und weiter nach Gilleleje, Falsterbokanal, Ystad, Hammerhus/Bornholm, Erbseninseln, Snogebaek - hier haben wir uns massiv verschätzt, der Hafen war kaum größer, als unser Boot :rolleyes: wir wollten dann rückwärts wieder raus, aber stecken fest im Schlick. Letztlich haben wir mit viel Motorkraft und helfenden Touristen, die uns mit Leinen wieder raus gezogen haben dann doch Nexö angelaufen. Hier ging dann beim Gaswegnehmen beim Anleger der Motor aus und startete nicht wieder. Auch ein Monteur vor Ort konnte uns nicht auf die Schnelle helfen. Also sind wir dann unter Segeln ausgelaufen, haben südlich vor Bornholm stundenlang in einer Flaute gesteckt, waren dann letztlich morgens vor Swinemünde. Dort ankerten wir uns haben eine Yacht um Einschlepphilfe in die Marina gebeten, da weder Wind vorhanden war und außerdem uns Swinemünde Traffic Control das Segeln im Dunkeln im Hafen untersagt hatte. Hier baten wir dann um Schlepphilfe durch die Kaiserfahrt, segelten übers Haff nach Mönkebude und baten dort auch um Einschlepphilfe, da in der engen Einfahrt der Wind voll gegenan stand.
Diese letzte Etappe von 105 Seemeilen hat uns 26,5 Stunden wachsein und jede Menge Improvisation abgefordert. Aber es war insgesamt ein unglaublich intensiver Törn mit irren Erlebnissen. Der Rest regelt sich schon. Verschleiß gibt's ja immer.
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