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Löhni

Salzbuckel

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1

Sonntag, 29. September 2019, 12:09

Yacht-Kenterungen auf der Schlei (gestern 28.09.2019)

Moin.
Habe gerade im NDR Radio die Meldung von der Kenterung zweier Segel-"Jachten" auf der Schlei gehört. Soll gestern gegen Mittag gewesen sein. Eines in der Missunger Enge, das andere kurz danach auf der großen Breite.

Hat einer von euch Schleiseglern was davon gehört? @nixxe:, @Turmpeter:, oder @Schleicher: vielleicht?


Der NDR spricht von "Durchkentern". :S (|
Auf der Großen Breite kann man ja nichtmal einen Laser Durchkentern, ohne den Mast zu verlieren.
Gruß,
Jan

Lieber Wasser unterm Kiel :segeln:, als Kiel unter Wasser :tit:

2

Sonntag, 29. September 2019, 12:25

Hallo,
auch im Web keine weiteren Informationen beim NDR:
Jan

3

Sonntag, 29. September 2019, 13:28

Am Mittag ging bei den Rettungskräften ein Notruf ein, eine Jacht sei durchgekentert und vier Menschen ins Wasser gefallen. Nur wenige Minuten später ging ein weiterer Notruf ein. Etwas westlich von Missunde, in der sogenannten großen Breite, sei ebenfalls eine Jacht mit zwei Personen durchgekentert.
Vermutlich ist der Unterschied zwischen Kentern und Durchkentern nicht sooo bekannt. Durchkentern mit einem Segelboot ist auf dem gesamten Ostseeseefjord Schlei der Schlei nur mit gelegtem Mast möglich. Gestern wurde es böig, ich schätze 6er können es gewesen sein. Den 20-30 Jollenseglern (wahrscheinlich von der Jugendherberge Borgwedel) hat es mit Sicherheit Spaß gemacht.
Mache die Dinge so einfach wie möglich, aber nicht einfacher.

Löhni

Salzbuckel

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4

Sonntag, 29. September 2019, 14:01

Aber "Jachten", oder das was der NDR dafür halten könnte gibt es in der Jugendherberge nicht.
Das Internat Louisenlund, gleich nebenan, hat allerdings Kutter und allerhand anderes kielloses Zeug am Steg liegen. Höchstwahrscheinlich waren die das.

... alles andere wäre zu diesem Zeitpunkt reine Spekulation. ;)
Gruß,
Jan

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just sail

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5

Sonntag, 29. September 2019, 15:27

Es sind im Rahmen des Blauen Bandes des SSC 2-3 Jollenkreuzer und eine Jolle rund um Missunde gekentert.
Ordentlich Wind mit sehr starken und heftig drehenden Böen hatte es zu der Zeit.
First 21.7, Etap 21i, aktuell Sunbeam 22.1

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »just sail« (30. September 2019, 11:36)


6

Sonntag, 29. September 2019, 16:03

@Löhni: Da hast du mich missverstanden, ich schrieb nicht, dass Boote von der Herberge gekentert sind, sondern, dass Jollen auf der großen Breite segelten.
@just sail: Danke für die Informationen.
Mache die Dinge so einfach wie möglich, aber nicht einfacher.

8

Montag, 30. September 2019, 14:22

Es gab Zeiten, da war Kentern einer Jolle kein Notfall, sondern dazugehörend. So mit wieder aufrichten usw....
Gruß
der Michael

:D

reinglas

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9

Montag, 30. September 2019, 14:49


Es gab Zeiten, da war Kentern einer Jolle kein Notfall, sondern dazugehörend. So mit wieder aufrichten usw....

Auch derzeit ist das Kentern und Wiederaufrichten einer Jolle ein "Betriebserlebnis" und kein Notfall. Wird in Kursen (manchmal) geübt. Aber ist denn ein Jollenkreuzer und eine Jolle gleich?

horstj

Lotse

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10

Montag, 30. September 2019, 14:58

Es gab Zeiten, da war Kentern einer Jolle kein Notfall, sondern dazugehörend. So mit wieder aufrichten usw....


naja, einen Jollenkreuzer und H-Jolle aufzurichten schaffen nicht viele. Und mit 60plus wirds sicher nicht leichter. Das sind ja keine 470er oder Korsaren mit großen Seitentanks.
Bootslog und Refitblog Jeanneau Microsail https://microsail.wordpress.com/

11

Montag, 30. September 2019, 15:25

Das war eine Regatta!!

Im Binnenland richtet die Besatzung des Begleitboots/Sicherungsboots des Veranstalters den Havaristen wieder auf. Das geht völlig geräuschlos und schafft es noch nicht einmal in die Nachrichten der Lokalpresse.
Bernd
Ob ich "in" bin oder "reich" war mir früher völlig gleich. Wie gesagt - das war einmal,
heute ist es mir egal. (nach Frantz Wittkamp)


Löhni

Salzbuckel

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12

Montag, 30. September 2019, 16:36

Na, dachte ich es mir doch. Da wurde mal wieder eine Jacht mit einer Jolle verwechselt. Unnötige Panikmache aus völliger Unwissenheit heraus. :rolleyes:

Bei meiner Frau führte die Nachricht zu einem mulmigen Gefühl und einem vorwurfsvollen Blick: "Du sagst doch immer, dass unser Boot nicht kentern kann...."

Meine Beteuerung, dass dies auf der Ostsee, und speziell in der Schlei tatsächlich ausgeschlossen ist, solange wir den Kiel nicht verlieren, wurde mit Stirnrunzeln quittiert. :D ;)
Gruß,
Jan

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Olaf_P32

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13

Montag, 30. September 2019, 16:46

Im Binnenland richtet die Besatzung des Begleitboots/Sicherungsboots des Veranstalters den Havaristen wieder auf.

Aber auch nur wenn der Veranstalter ein eigenes Sicherungsboot hat. Vielleicht war das DGzRS Boot ja als Sicherungsboot gechartert.
Ein Leben ohne Boot ist möglich, aber ist es auch lebenswert ?
:wickie:

Marinero

Salzbuckel

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14

Montag, 30. September 2019, 17:01

"Du sagst doch immer, dass unser Boot nicht kentern kann...."

Ist ja auch falsch formuliert. Natürlich kann das Boot kentern. Kann jedes Boot. Nur die einen richten sich wieder auf und die anderen nicht.

15

Montag, 30. September 2019, 17:20

schafft es noch nicht einmal in die Nachrichten der Lokalpresse.
Da bei uns sonst nicht viel passiert, wird darüber berichtet.
Alle gerettet, Boote geborgen, die Frauen und Männer von der DGzRS und Feuerwehr bekommen eine Spende und etwas gegen Hunger und Durst, Ende gut, alles gut!
Mache die Dinge so einfach wie möglich, aber nicht einfacher.

reinglas

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16

Montag, 30. September 2019, 17:48

Wann ist ein Boot gekentert?

"Du sagst doch immer, dass unser Boot nicht kentern kann...."[/quote]
Ist ja auch falsch formuliert. Natürlich kann das Boot kentern. Kann jedes Boot. Nur die einen richten sich wieder auf und die anderen nicht.


Es gibt kentersichere Boote. Meins ist mal vor vielen Jahren duch die "Yacht" getestet wurden. Die Mastspitze wurde auf die Wasseroberfläche gelegt. Die aufrichtende Kraft wurde an der Mastspitze gemessen. Viele andere Boote sich auch kentersicher. Gekentert ist man doch erst, wenn sich das Boot nicht wieder von allein aufrichtet, also die "stabile Seitenlage" erreicht hat. Durchgekentert ist man, wenn der Mast senkrecht in Richtung Grund zeigt oder die Mastspitze den Grund berührt. Oder ist der Begriff "Kenterung" anders definiert?

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »reinglas« (30. September 2019, 18:03) aus folgendem Grund: unvollständig zu früh abgesandt


PushingTin

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17

Montag, 30. September 2019, 19:07

Zitat von »Marinero«



Ist ja auch falsch formuliert. Natürlich kann das Boot kentern. Kann jedes Boot. Nur die einen richten sich wieder auf und die anderen nicht.

Es gibt kentersichere Boote. Meins ist mal vor vielen Jahren duch die "Yacht" getestet wurden. Die Mastspitze wurde auf die Wasseroberfläche gelegt. Die aufrichtende Kraft wurde an der Mastspitze gemessen. Viele andere Boote sich auch kentersicher. Gekentert ist man doch erst, wenn sich das Boot nicht wieder von allein aufrichtet, also die "stabile Seitenlage" erreicht hat. Durchgekentert ist man, wenn der Mast senkrecht in Richtung Grund zeigt oder die Mastspitze den Grund berührt. Oder ist der Begriff "Kenterung" anders definiert?


Gekentert ist man meines Erachtens, wenn es kein der Krängungsrichtung entgegen wirkendes aufrichtendes Moment mehr gibt.

Im fiktiven Szenario einer nur durch Wind, also bei glattem Wasser, erzeugten Krängung dürfte folgendes gelten:
Bei einem Krängungswinkel, der die Mastspitze das Wasser berühren lässt, ist ein weitergehender Krängungsimpuls dann nur noch durch den Luftwiderstand des Rumpfes gegeben. Der dürfte, je nach Konstruktion im Einzelfall, so niedrig sein dass das Kielboot sich wieder aufrichtet. Bei kleinen Schiffen sollte das bei bis circa 120-130° der Fall sein - So gesehen sind viele Kielyachten wohl kentersicher.

Im wahren Leben allerdings spielt die Welle mit, und spätestens jetzt hat Marinero recht: jedes Schiff kann kentern.

Ich gehe davon aus, dass nur die allerwenigsten Segelyachten ohne äußeren Impuls von alleine wieder hoch kommen: auch durchgekentert sind die Schiffe stabil, es braucht dann den erneuten Schubser einer Welle gegen den Kiel um sich wieder aufzurichten.

Die einzigen mir bekannten Konstruktionen, die sich reproduzierbar aus dem durchgekenterten Zustand wieder aufrichten, sind Seenotkreuzer. Die brauchen dafür aber den Auftrieb des dann unter Wasser befindlichen Aufbaus um das hinzubekommen.

So etwas wie eine stabile Seitenlage kann es wohl nur dann geben, wenn an der Mastspitze zum Beispiel ein Auftriebskörper befestigt ist. Sonst wird, egal in welche Richtung, der Zustand „Mast auf der Wasseroberfläche“ nicht lange anhalten.
Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
Albert Einstein

Und immer an die Musing denken! :acute:
Nov. 2015: Ich habe meine Profilinformationen up-gedatet.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »PushingTin« (30. September 2019, 20:25)


reinglas

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18

Montag, 30. September 2019, 20:13

Kenterung

Danke Pushing Tin. Ich musste dazulernen. Ich tat es aber gern.

Löhni

Salzbuckel

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19

Montag, 30. September 2019, 20:35

Meine Beteuerung, dass dies auf der Ostsee, und speziell in der Schlei tatsächlich ausgeschlossen ist, solange wir den Kiel nicht verlieren, wurde mit Stirnrunzeln quittiert.

Im wahren Leben allerdings spielt die Welle mit, und spätestens jetzt hat Marinero recht: jedes Schiff kann kentern.


Und genau darauf bezog sich meine Einschränkung auf Ostsee und Schlei.
Wellenhöhen, die ausreichen würden, eine 10m-(Kiel)Yacht soweit durch zu kentern, dass sie sich nicht wieder aufrichtet, können auf der Ostsee aufgrund der geringen Wassertiefe und des fehlenden Fetsh im Prinzip nicht auftreten. Zumindest nicht hier in der westlichen Ostsee. Und schon gar nicht bei den Wetterbedingungen vom letzten Wochenende.

Edit: Hier ist eine ganz nett bebilderte und gut erklärte Seite zu Seegang auf der westlichen Ostsee.
Gruß,
Jan

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Louise70

Daniel Düsensegler

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20

Mittwoch, 2. Oktober 2019, 06:36


Bei meiner Frau führte die Nachricht zu einem mulmigen Gefühl und einem vorwurfsvollen Blick: "Du sagst doch immer, dass unser Boot nicht kentern kann...."
Meine Beteuerung, dass dies auf der Ostsee, und speziell in der Schlei tatsächlich ausgeschlossen ist, solange wir den Kiel nicht verlieren, wurde mit Stirnrunzeln quittiert. :D ;)


Jan, da hast Du in der Segel-Sozialisierung Deiner Frau einen Fehler begangen. :P
Als meine anfing, auf dem Boot mitzufahren, sagte ich Ihr, daß Boote manchmal ziemlich schräg liegen können, aber nie entgültig umkippen. Und um Ihr zu zeigen, was so die Grenze dessen ist, was höchstens auf Sie zukommen kann, habe ich dann mal bei 7bf ungerefft das Ding ordentlich auf die Backe geworfen, absichtlich.
Als wir am Steg wieder ankamen und meine Frau Beistand suchte bei meinem alten Skipper, der dort stand und grinste, sagte der nur: War doch garnichts los, der Mast war ja noch nicht im Wasser! Völlig normal..
Seit dieser Zeit sind 30° oder so überhaupt kein Problem mehr.. :D
Gruß Niels
Mit Zirren kann man irren, aber nicht jeder Irre ist eine Zirre (|

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