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kielius

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21

Dienstag, 24. März 2020, 10:49

meines Wissens der einzige deutsche offene Hafen, noch
Das stimmt so nicht ganz, denn die Kieler Häfen sind auch "offen", d.h. das Einlaufen von See ist zwar unerwünscht aber nicht verboten und wird auch nicht verhindert.
Aus dem Zusammentreffen von Vorbereitung und Gelegenheit entsteht das, was wir Glück nennen.
Anthony Robbins

Colin Archer Ketsch "Smilla" zu verkaufen: Marktplatz

mani74

Seebär

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22

Dienstag, 7. April 2020, 17:31

Aktuell ist der Stand in MV wie folgt:

Die Landesregierung hat die:

Verordnung der Landesregierung über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Mecklenburg-Vorpommern (SARS-CoV-2-Bekämpfungsverordnung – SARS-CoV-2-BekämpfV) vom 03.04.2020
Quelle

erlassen.

Darin heißt es im §1 (7):

Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Betriebe werden für den Publikumsverkehr geschlossen. Gleiches gilt für Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen und ähnliche Einrichtun-gen, Fahrschulen und die technische Prüfstelle im Bereich des Fahrerlaubniswesens, Messen, Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spielplätze (drinnen und draußen), Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Ein-richtungen, Prostitutionsgewerbe, Bordelle und ähnliche Einrich-tungen, den Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Sportboothäfen, Schwimm- und Spaßbäder, Fit-nessstudios und ähnliche Einrichtungen.

Dazu gibt es seit 07.04.2020 eine Auslegung der Wasserschutzpolizei, die aber noch der Zustimmung des Innenministeriums bedarf. Nach dieser Auslegung ist über Ostern überhaupt nichts erlaubt und sonst bis zum 19.04.2020 sehr wenig. Die Auslegung findet ihr im Anhang.
»mani74« hat folgende Datei angehängt:
Gruß

Mario

23

Dienstag, 7. April 2020, 17:48

Jetzt spürren die “Einheimischen” auch, wie es sich als deutscher Staatsbürger anfühlt, vom eigenen Grundstück/Haus und Schiff vertrieben zu werden. Wenn man nur noch mit geballter Faust in der Tasche und knirschenden Zähnen den Unsinn ertragen kann.

Geht mir seit Wochen so...

—-

Komme gerade von der Mülldeponie - konnte meinen Hänger voll Müll nicht entsorgen, weil ich keinen Gewerbeschein vorweise konnte...
DAS SIND DOCH KLUGE ENTSCHEIDUNGEN! Da vertraut man gerne und voll auf unsere weitsichtigen Politiker... es findet sich sicher wieder jemand, der auch dafür Beifall gibt.

24

Dienstag, 7. April 2020, 17:56

Wo gibt es denn noch Deponien, auf denen man „entsorgen“ kann. Bauschutt Deponieklasse 1? Seit 2005 muss eigentlich jeder Abfall vor der Ablagerung behandelt (inertisiert) werden.
Not on facebook.

JuBeste

Proviantmeister

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25

Dienstag, 7. April 2020, 18:03

Jetzt spürren die “Einheimischen” auch, wie es sich als deutscher Staatsbürger anfühlt, vom eigenen Grundstück/Haus und Schiff vertrieben zu werden. Wenn man nur noch mit geballter Faust in der Tasche und knirschenden Zähnen den Unsinn ertragen kann.

Geht mir seit Wochen so...

—-

Komme gerade von der Mülldeponie - konnte meinen Hänger voll Müll nicht entsorgen, weil ich keinen Gewerbeschein vorweise konnte...
DAS SIND DOCH KLUGE ENTSCHEIDUNGEN! Da vertraut man gerne und voll auf unsere weitsichtigen Politiker... es findet sich sicher wieder jemand, der auch dafür Beifall gibt.



Genau, ich finde es richtig. Aber die Welt ist ja wirklich voller Egoisten
Gruß

Jürgen

26

Dienstag, 7. April 2020, 18:04

Wo gibt es denn noch Deponien, auf denen man „entsorgen“ kann. Bauschutt Deponieklasse 1? Seit 2005 muss eigentlich jeder Abfall vor der Ablagerung behandelt (inertisiert) werden.


Ich fahre vorsortierten Hausmüll auf die städtische Deponie. Im “Kundenbereich” wird dann noch mal in Container getrennt. Das mache ich seit Jahren so. Wenn man zuvor die Trennung von Bauschutt etc macht, muß man auch nicht mehrfach über die Waage fahren.

Versucht man ungetrennten Müll zu entsorgen, wird es sehr teuer...

Am Wochenende ist es meist sehr voll von privaten Anlieferern...

reinglas

Proviantmeister

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27

Dienstag, 7. April 2020, 18:37


Jetzt spürren die “Einheimischen” auch, wie es sich als deutscher Staatsbürger anfühlt, vom eigenen Grundstück/Haus und Schiff vertrieben zu werden. Wenn man nur noch mit geballter Faust in der Tasche und knirschenden Zähnen den Unsinn ertragen kann.
Geht mir seit Wochen so...
—-
Komme gerade von der Mülldeponie - konnte meinen Hänger voll Müll nicht entsorgen, weil ich keinen Gewerbeschein vorweise konnte...
DAS SIND DOCH KLUGE ENTSCHEIDUNGEN! Da vertraut man gerne und voll auf unsere weitsichtigen Politiker... es findet sich sicher wieder jemand, der auch dafür Beifall gibt.

Hallo "DerJacob",
Wo hast du den Müll her ? Du bist doch als Deutscher Staatsbürger von deinem Haus, Hof und Boot vertrieben. Hast du dir den Müll illegal verschafft ? Hier in Berlin gibt es einige Müllsammelstellen der BSR (Berliner Stadt Reinigung). Dort sind sehr lange Warteschlangen. Viele Bürger machen inzwischen das, was sie jahrelang schon immer tun wollten. Sie räumen Keller, Dachboden und/oder Garage auf. Die von dir zitierten weitsichtigen Politiker waren bei dir tasächlich weitsichtig und vermieden die Schlangenbildung der Aufräumer.
Der Gesellschaft (mir auch) ist es völlig egal, warum du die Verordnungen einhälst. Lass die zur Faust beballte Hand in der Hosentasche. Drohe mit Klage bei Gericht oder beim Verfassungsgericht. Aber halte die Bestimmungen ein.
Ich gab mit große Mühe, etwas Mitleid für dich zu empfinden. Es gelang mir jedoch nicht.
Gestern erfuhr ich, dass ein mir bekannter Feuerwehrmann seine zwei Kinder und seine Frau infiziert hat. Der Feuerwehrmann und seine zwei Kinder zeigen nur leichte Symtome. Seine Frau liegt auf einem Intensivbett und wird künstlich beatmet. Die Vier haben mein Mitgefühl - besonders seine Frau.
Verstehst du, was ich meine ? Du Verfolgter, Vertriebener und von weitsichtigen Politikern Verfolgter !

Reinhard
Des Menschen Stärke ist seine Unvollkommenheit.
Auch ich bin stark.

28

Dienstag, 7. April 2020, 19:14

Wegen “Corona” dürfen private Abfallentsorger keinen Müll mehr bei der Deponie anliefern. Ich dachte, das ging aus dem Kontext hervor.
Ich verwende “—-“ um thematisch nicht zusammen gehörige Aussagen zu trennen. Ich dachte, das ging aus dem Kontext hervor.

—-
@reinglas: ich erwarte keinen Beifall. Wenn du mit der gegenwärtigen politische Situation zufrieden bist, ok.
Ich nicht... insbesondere nicht im hier im Faden thematisierten Land M/V, das erscheint mir angesichts der realen Infektionsrate schlicht unangemessen.

pks

Salzbuckel

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29

Dienstag, 7. April 2020, 19:30

Wegen “Corona” dürfen private Abfallentsorger keinen Müll mehr bei der Deponie anliefern. Ich dachte, das ging aus dem Kontext hervor.

Ach Leute, haltet doch den Ball flach,

unsere Trennstelle hat auch eingeschränkt, Apell vom Landrat "haltet mal die Gartenabfälle im Moment bei Euch"

Entsorgung ist trotzdem möglich nach Terminabsprache

wo zum Teufel ist das Problem
Peter

derzeit denkt jeder nur an sich, ich glaube ich bin der Einzige der auch an mich denkt :O

DerRiemser

Matrose

Beiträge: 53

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Heimathafen: Riems

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30

Dienstag, 7. April 2020, 19:53

Zitat

Ich nicht... insbesondere nicht im hier im Faden thematisierten Land M/V, das erscheint mir angesichts der realen Infektionsrate schlicht unangemessen.
[img]https://maribu49.files.wordpress.com/2020/03/fb_img_1585671649339.jpg?w=474[/img]

Beiträge: 17

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Heimathafen: Stralsund

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31

Dienstag, 7. April 2020, 19:58

Schade. Bis jetzt sah das ja in MV so aus, dass man zumindest noch Tagestouren mit dem Schiff machen kann. Kleinen Schlag auf dem Sund und abends wieder im Hafen sein z.B. Das scheint jetzt nicht mehr zu gehen. Hoffen wir mal, dass sich das im April noch etwas entspannt.

reinglas

Proviantmeister

Beiträge: 548

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Heimathafen: Berlin, Havel

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32

Dienstag, 7. April 2020, 20:02


Wegen “Corona” dürfen private Abfallentsorger keinen Müll mehr bei der Deponie anliefern. Ich dachte, das ging aus dem Kontext hervor.
Ich verwende “—-“ um thematisch nicht zusammen gehörige Aussagen zu trennen. Ich dachte, das ging aus dem Kontext hervor.

—-
@reinglas: ich erwarte keinen Beifall. Wenn du mit der gegenwärtigen politische Situation zufrieden bist, ok.
Ich nicht... insbesondere nicht im hier im Faden thematisierten Land M/V, das erscheint mir angesichts der realen Infektionsrate schlicht unangemessen.

Lieber "DerJacob",
höre bitte auf mit dem Rumeiern.
In deinem # 23 schreibst du: "Komme gerade von der Mülldeponie - konnte meinen Hänger voll Müll nicht entsorgen, weil ich keinen Gewerbeschein vorweise konnte... DAS SIND DOCH KLUGE ENTSCHEIDUNGEN! Da vertraut man gerne und voll auf unsere weitsichtigen Politiker... es findet sich sicher wieder jemand, der auch dafür Beifall gibt."
Ich gab diesen "WEITSICHTIGEN POLITIKERN" Beifall - du nicht.
Schreibe also bitte nicht etwas von Kontex. Schreibe lieber Klartext.
Natürlich finde auch ich bei unseren Politikern viel zum Mäkeln. Die vielgepriesene Begegnungs-App ist so ein Fall. Es ist aber nicht die Zeit zum Mäkeln. Wir sollten körperlich auseinander rücken und mental umsomehr zusammenrücken.
Lese bitte meine Signatur und bedenke, dass Politiker auch Menschen sind.
Wir stecken in einer Katastrophe. Du bist dabei, einer Gesellschaft beim Fallen die Höhe des Sturzes zu erklären. Kein Fallender möchte das hören.
Schreibe auf, was du hättest alles besser gemacht. Das nächste Virus kommt. Ich weiß nicht wann. Es kommt aber. Arbeite mit, dass das Nächste uns nicht so unvorbereitet trifft, wie derzeit.

Reinhard
Des Menschen Stärke ist seine Unvollkommenheit.
Auch ich bin stark.

Cirrus

Proviantmeister

Beiträge: 266

Schiffsname: Cirrus

Bootstyp: Hanse 342

Heimathafen: Greifswald

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33

Mittwoch, 8. April 2020, 07:02

DAS SIND DOCH KLUGE ENTSCHEIDUNGEN! Da vertraut man gerne und voll auf unsere weitsichtigen Politiker... es findet sich sicher wieder jemand, der auch dafür Beifall gibt."


Die klugen Entscheidungen sehen so aus, dass in Meck-Pomm alle Inseln und Orte am Wasser (einschließlich der Seenplatte) über Ostern auch für Bewohner des Landes gesperrt sind. Die weitläufigen Strände und Wälder, die wirklich den Abstand ermöglichen würde, der nötig ist um Infektionen zu vermeiden bleiben menschenleer. Dafür dürfen sich alle Bewohner z.B. von Rostock in Warnemünde drängeln oder müssen in ihren Stadtvierteln bleiben. In Greifswald hat der Hafermeister alle Häfen für den Publikumverkehr gesperrt, so dass, wenn die Menschen sich an das Verbot halten sollten, die beliebsten Spazierwege nicht mehr betreten werden dürfen.

Solche Verbote sind vom Sinn her für mich nicht mehr nachvollziehbar. Die Infektionsgefahr wird so erhöht und nicht gesenkt.
In Sonntagsreden ist oft vom "mündigen Bürger" die Rede. Nur wenn es ernst wird setzen die gewählten Volksvertreter auf Verbote.
Kluge Entscheidungen sehen für mich anders aus. So wird die Zustimmung zu notwendigen Kontaktverboten stark abnehmen und das verstehe ich.
Gruß
Cirrus

Lars M

Salzbuckel

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Wohnort: Hamburg

Bootstyp: Orion - Sommerfeldschale

Heimathafen: Lübeck

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34

Mittwoch, 8. April 2020, 08:28

DAS SIND DOCH KLUGE ENTSCHEIDUNGEN! Da vertraut man gerne und voll auf unsere weitsichtigen Politiker... es findet sich sicher wieder jemand, der auch dafür Beifall gibt."


Die klugen Entscheidungen sehen so aus, dass in Meck-Pomm alle Inseln und Orte am Wasser (einschließlich der Seenplatte) über Ostern auch für Bewohner des Landes gesperrt sind. Die weitläufigen Strände und Wälder, die wirklich den Abstand ermöglichen würde, der nötig ist um Infektionen zu vermeiden bleiben menschenleer. Dafür dürfen sich alle Bewohner z.B. von Rostock in Warnemünde drängeln oder müssen in ihren Stadtvierteln bleiben. In Greifswald hat der Hafermeister alle Häfen für den Publikumverkehr gesperrt, so dass, wenn die Menschen sich an das Verbot halten sollten, die beliebsten Spazierwege nicht mehr betreten werden dürfen.

Solche Verbote sind vom Sinn her für mich nicht mehr nachvollziehbar. Die Infektionsgefahr wird so erhöht und nicht gesenkt.
In Sonntagsreden ist oft vom "mündigen Bürger" die Rede. Nur wenn es ernst wird setzen die gewählten Volksvertreter auf Verbote.
Kluge Entscheidungen sehen für mich anders aus. So wird die Zustimmung zu notwendigen Kontaktverboten stark abnehmen und das verstehe ich.


Sehe ich genau so...

frank_x

Salzbuckel

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Heimathafen: Rostock

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35

Mittwoch, 8. April 2020, 09:11

DAS SIND DOCH KLUGE ENTSCHEIDUNGEN! Da vertraut man gerne und voll auf unsere weitsichtigen Politiker... es findet sich sicher wieder jemand, der auch dafür Beifall gibt."


Die klugen Entscheidungen sehen so aus, dass in Meck-Pomm alle Inseln und Orte am Wasser (einschließlich der Seenplatte) über Ostern auch für Bewohner des Landes gesperrt sind. Die weitläufigen Strände und Wälder, die wirklich den Abstand ermöglichen würde, der nötig ist um Infektionen zu vermeiden bleiben menschenleer. Dafür dürfen sich alle Bewohner z.B. von Rostock in Warnemünde drängeln oder müssen in ihren Stadtvierteln bleiben. In Greifswald hat der Hafermeister alle Häfen für den Publikumverkehr gesperrt, so dass, wenn die Menschen sich an das Verbot halten sollten, die beliebsten Spazierwege nicht mehr betreten werden dürfen.

Solche Verbote sind vom Sinn her für mich nicht mehr nachvollziehbar. Die Infektionsgefahr wird so erhöht und nicht gesenkt.
In Sonntagsreden ist oft vom "mündigen Bürger" die Rede. Nur wenn es ernst wird setzen die gewählten Volksvertreter auf Verbote.
Kluge Entscheidungen sehen für mich anders aus. So wird die Zustimmung zu notwendigen Kontaktverboten stark abnehmen und das verstehe ich.


Sehe ich genau so...



Als ich das gestern gelesen hatte, habe ich mit dem Kopf schütteln müssen. Aber es reiht sich ein in die ebenfalls schrägen Anordnungen z.B. in Paris, wo man die Parks und Uferwege zumacht um dann sogar das Joggen/Radfahren zu verbieten, da sich zu viele Menschen auf den Gehwegen drängen.

Es wäre deshalb an der Zeit, wenn man nicht mehr alles verbieten würde, sondern Regeln aufstellt, unter denen etwas erlaubt werden kann … Am Oster-WE (Freitag->Montag) wird es in MVP auch auf dem Wasser sehr leer - da dürfen noch nicht mal mehr Boote die kurze Fahrt vom Winterlager zum Heimatsteg machen. Ich will nicht wissen, wer sich das ausgedacht hat … Mit dem notwendigen Kontaktvermeidungsgebot hat das - in meinen Augen - jedenfalls nicht mehr zu tun.

Berlin geht da einen etwas anderen Weg - die wollen nur die Vereine "zu halten" - wegen nicht durchsetzbaren Kontrollmöglichkeiten … ebenfalls schräg, wenn man davon ausgeht, dass wir in einer Demokratie der mündigen Bürger leben …

JuBeste

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36

Mittwoch, 8. April 2020, 09:23

dass wir in einer Demokratie der mündigen Bürger leben



...und das ist eben leider die Fehleinschätzung, die in einer derartigen Situation nicht funktioniert.
Berlin wird dies am WE erleben. Wenn das Wetter schön sein sollte, wird es überall knallvoll werden.

Jeder entscheidet sicher für sich allein, aber wenn 10000 für sich allein das gleiche entscheiden wird es eben voll.

Bei uns am See gibt es sogar ein Betretensverbot, Zufahrt gesperrt - letztes Wochende mussten diverse Anzeigen gegen die mündigen Demokraten geshcrieben werden, die dort trotzdem Party machten.
Gruß

Jürgen

Löhni

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37

Mittwoch, 8. April 2020, 09:29

Ich finde diese Maßnahmen auch etwas übertrieben, aber vom Prinzip her richtig, da nicht jedes kleine Detail bedacht und erst recht nicht in der Verordnung niedergeschrieben werden kann, belässt man es bei pauschalen "Bewegungseinschränkungen". Jeder soll da bleiben, wo er wohnt, bzw. in einem Radius, den man zu Fuß, oder mit dem Fahrrad bewältigen kann. Wo ist das Problem? Es soll halt verhindert werden, dass ganz Norddeutschland sich am Osterwochenende auf den Promenaden an der Ostsee drängt.
Problematischer finde ich da tatsächlich die Auswüchse meines Bundeslandes mit der konsequenten Abschottung zu Hamburg. Wo es bis gestern nicht erlaubt war, die paar Hundert Meter zu Fuß oder mit dem Fahrrad von Rissen nach Wedel, oder von Bergedorf nach Wentorf zu kommen, wohl aber die 150km von Norderstedt nach Glücksburg an die Ostsee.
Gruß,
Jan

Lieber Wasser unterm Kiel :segeln:, als Kiel unter Wasser :tit:

Der Beitrag von »frank_x« (Mittwoch, 8. April 2020, 09:35) wurde vom Autor selbst gelöscht (Mittwoch, 8. April 2020, 18:26).

39

Mittwoch, 8. April 2020, 09:38

Nochmal: DER STAAT HAT KEINEN ERZIEHUNGSAUFTRAG

Wenn der Staat ein Durchsetzungsproblem hat, dann muss er dieses lösen. Das gilt insbesondere auch außerhalb von "Corona", ich denke da an unsere "Gäste" und z.Bsp. das Clanunwesen.

Noch immer gelten INDIVIDUELLE (!!) Bürgerrechte.
Diese einzuschränken bedarf einer INDIVIDUELLEN Begründung.

Das was die norddeutschen Küstenländer da treiben ist OHNE MASS UND BODEN. WILLKÜR!
Bei Infektionszahlen im Promillebereich muss man sich auch fragen, welche Effekte will man denn damit erreichen? Die angeführte Begründung der nicht vorhandenen medizinischen Kapazitäten ist angesichts der Statistiken schlicht ein Witz! Da fehlt jede RECHTSGÜTERABWÄGUNG.

Ich kann nur hoffen, dass die ersten Verwaltungsgerichtsentscheidungen kommen. Es kann nicht sein, dass ich als Staatsbürger verantwortlich arbeite, Steuern zahle,

ABER VON DER REGIERUNG WIE EIN UNMÜNDIGES KIND BEHANDELT WERDE.

Aufschrei bitte jetzt...

Klaus13

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40

Mittwoch, 8. April 2020, 09:42


Problematischer finde ich da tatsächlich die Auswüchse meines Bundeslandes mit der konsequenten Abschottung zu Hamburg.


Das finde ich tatsächlich auch etwas eigenartig, obwohl eine Lockerung für die Hamburger direkte Auswirkungen auf mein Dorf hätte. Unser Außendeich ist nämlich nach den Haseldorfer Marschen ein sehr beliebtes Ausflugsziel. Aber das fällt wohl unter die oben erwähnten kleinen Ungenauigkeiten, man kann eben nicht alles im Detail regeln. Das gilt eben auch in MV.

Ansonsten haben wir es aber doch fast geschafft. Der 19.4. rückt schnell näher und ich kann sehr gut nachvollziehen, dass man vor Ostern kein Wort darüber verlauten lässt, welche Änderungen/ev. Lockerungen uns nach Ostern erwarten. Was glaubt ihr, machen die mündigen Bürger, wenn man ihnen heute schon mitteilen würden, was sie ab dem 19. ev. alles wieder dürfen? Die Reaktion vieler wäre doch: "Ach, dann können wir ja heute schon los, auf die paar Tage kommt es doch nicht an." Mein Vertrauen in manche Mitmenschen ist da schon begrenzt.

Für mich ist das bisher alles gut gelaufen. Mein Hoffnung ist, dass die Ausdauer in 10 Tagen irgendwie belohnt wird.

Gruß Klaus
who fails to plan plans to fail

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