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1

Freitag, 16. Oktober 2020, 00:03

passender Heckanker (bzw. Ankergeschirr) für schwed. Schären

....ich hätte mal eine Frage an die erfahrenen Schärensegler in Sachen Ankern.......und zwar für das Manöver Bug an die Schäre. Was könnt Ihr da als Anker - Typ/Gewicht - empfehlen für ein Boot um 3,5 t? Ich liebäugle der Bequemlichkeit wegen mit einer dauerhaft am Heckkorb gefahrenen Rolle/Haspel mit Gurtband anstelle einer Ankerleine....Kettenvorlauf aus Eurer Sicht erforderlich?
Ich freue mich auf Denkanstösse...
Fair winds
Claus

2

Freitag, 16. Oktober 2020, 00:12

Ich habe immer sehr gut mit einem 10 kg Bruce ohne Kettenvorlauf an das Gurtband der Ankarolina geschäkelt gelegen. (Dehler 36 CWS)
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Stander kommt per Brief gegen offene Rechnung. Überweisen und gut. :)

Do ut des!

3

Freitag, 16. Oktober 2020, 00:21

Danke. Das klingt gut. Die Dehler 36 CWS wiegt so um t....?!?

4

Freitag, 16. Oktober 2020, 00:22

Ca 6t ... und auch ein Reitgewicht habe ich nie vermisst.
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Do ut des!

5

Freitag, 16. Oktober 2020, 00:35

.....dann komm ich ja ggf. mit 7,5 kg hin......

6

Freitag, 16. Oktober 2020, 00:38

Das denke ich auch. Mit dem Bug an den Stein geht man immer so, das man im Windschatten der Schäre liegt. Und über Nacht fiert man die Vorleinen, so dass man etwas weiter weg kommt.
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ex-express

Salzbuckel

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8

Freitag, 16. Oktober 2020, 06:33

7,5kg M-Anker in der Halterung von Haase am Heckkorb. Dazu eine Ankarolina (wie Uwe auch empfahl). Ich würde aber noch über 3m Ankerkette nachdenken. Hält die Leine etwas mehr am Boden und die Leine wird nicht durch Felskanten zerschnitten.

Brynja

Salzbuckel

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9

Freitag, 16. Oktober 2020, 07:12

Ich habe immer sehr gut mit einem 10 kg Bruce ohne Kettenvorlauf an das Gurtband der Ankarolina geschäkelt gelegen. (Dehler 36 CWS)

Das scheint in Schweden quasi der Standard zu sein.Wir haben dieses Jahr bewußt darauf geachtet, weil es für uns auch ansteht. In Schweden und Dänemark findet man zu dem Thema Ausrüstung, die ich bei uns noch nie gesehen habe zu volkstümlichen Preisen.

svensk.tiger

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10

Freitag, 16. Oktober 2020, 10:19

10 kg M-Anker mit Bleileine an Ankergalgen, Lewmar S2000 Unterdeck Heckankerwinsch mit Funkfernbedienung.





Galgen und Lewmar in Schweden gekauft (online), wird beides hier nicht angeboten.


So hatte ich das dort gesehen und war gleich angefixt:

Grußß Svenning

11

Freitag, 16. Oktober 2020, 10:26

Ich hatte solch ein Krangeschraddel an der 36 CWS serienmäßig. Ich habe das abgebaut, weil es in der Praxis zu hampelig war und gerade beim Abklappvorgang mit Hilfe des Ankern Macken im Gelcoat produzierte.

Viel besser war es den Anker, 10 kg ist ja nun wirklich leicht, rechtseitig persönlich über die Kante zu heben und das Gutband auf der KHeckklampe so zu belegen, dass er frei von der Bordwand im Wasser hing. Im richtigen Moment dann einfach lösen und gut.

Wenn man das nicht kann oder will muss man sich die schwedische Lösung ansehen. Dort sieht man sehr häufig Boote mit Ankerwinde in der Achterpiek. Die Leine, oder oft auch Gurtband kommt durch einen Durchlass im Spiegel. Die Ausllösunf des Ankers, der dann schon nahe der Wasserline ist, erfolgt elektrisch mit Fernbedienung.

Uwe
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Do ut des!

12

Freitag, 16. Oktober 2020, 10:32

10kg M Anker, Ankarolina und Galgen, der bei uns gut funktioniert :) Dehler 35cws, 5t

Gruß Odysseus

mikegolf

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13

Freitag, 16. Oktober 2020, 10:48

10 kg M Anker mit 10 m Kette und 30 m Leine. Ich habe allerdings nur einen Anker an Bord der als Bug- sowie auch als Heckanker benutzt wird. Bei Bedarf wird ein 10 kg Anker Reitgewicht benutzt. Meine Duetta wiegt 4,1 Tonnen. Heckanker Halterung: siehe Foto. Kostet bei Compass 115 € Ich habe sie allerdings ändern lassen unter anderem 200mm länger

PS. Es ist die gleiche Heckanker Halterung wie bei Svensk.tiger. Anstelle des Haltebügels wird bei mir eine Rolle angebracht.
»mikegolf« hat folgende Datei angehängt:

Klaus13

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14

Freitag, 16. Oktober 2020, 10:53

Moin,
mal eine Erweiterung der Frage, weil mich das Thema auch interessiert: Einhand und mit einem senkrechten Steven, wie ihn mein Boot hat, kann man das Schärenmanöver aber eigentlich vergessen, oder? Oder ginge es, man macht sich vorne ein Polster an den Bug (Bugfender), wie ich ihn beim An- bzw Ablegen mit Seitenwind an Fingerstegen nutze.
Gruß Klaus
who fails to plan plans to fail

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mikegolf

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15

Freitag, 16. Oktober 2020, 10:58

@Klaus 13: Lösung: Bugsprit mit Leiter. Habe ich mir gerade gekauft. Kommt im nächsten Jahr ( hoffentlich) zum Einsatz.
»mikegolf« hat folgende Datei angehängt:

Marinero

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16

Freitag, 16. Oktober 2020, 10:59

Klaus, dann muss das Polster (Bugfender) aber auf Höhe der Wasserlinie sitzen. Du dengelst ja wenn ganz unten an.

Was helfen würde wäre ne Bugleiter, die möglichst weit vom Steven absteht.


:-)
»Marinero« hat folgende Datei angehängt:

17

Freitag, 16. Oktober 2020, 11:01

Noch was zu den Gurtbandrollen: ich hatte diese: https://www.svb.de/de/ankergurtbandrollen.html ( die Acrylgeschichte von Ankarolina gefiel mir nicht), das Gurtband ist nicht UV-stabil! Nach 2 (!) Saisons zerbröselte der Gurt und ließ sich mit einem leichten Ruck zerreißen. Ersetzt habe ich es mit dem Ankarolina Gurt, den mir Uwe besorgt hat. Zusätzlich habe ich mir einen Segeltuchschutz genäht

Gruß Odysseus

18

Freitag, 16. Oktober 2020, 11:14

7,5kg M-Anker in der Halterung von Haase am Heckkorb. Dazu eine Ankarolina (wie Uwe auch empfahl). Ich würde aber noch über 3m Ankerkette nachdenken. Hält die Leine etwas mehr am Boden und die Leine wird nicht durch Felskanten zerschnitten.
+1
10kg M-Anker an Gurtbandrolle 50 (!)m, Haase Halterung (top!)

Ich würde keine Kette nutzen, das macht die Sache unhandlich.
Wir werfen den Anker mit angezogener Rollenbremse - und „vergessen“ ihn, kümmern uns nur noch um Schiff und Felsen. Wenn wir vorne klar sind , durchsetzen, fertig. Da wir recht weit vor dem Felsen den Anker platzieren, die lange Version.

Ich setze dann häufig ein altes COMPASS Reitgewicht auf das Gurtband. Jedoch nur in der Absicht, das Band möglichst rasch auf den Boden zu bekommen, damit dort keiner reinfährt...

—-
@Klaus13:

Hast du einen Buganker? -mit Loch? - daran können wir eine Leiter befestigen (Geschenkt bekommen), das sollte ein Absteigen erleichtern.
In der Regel „ankert“ man am Felsen in totaler Abdeckung, bei ruhigem Wetter. Da gelingt auch ein Einhand Manöver. Insbesondere an den verzeichneten tiefen Schärenliegepläzen sollte das kein Problem sein, weil man nicht erst zwischen Felsen herumsuchen muss... ich würde da auch allein anlegen.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »derJakob« (16. Oktober 2020, 11:25)


19

Freitag, 16. Oktober 2020, 11:26

Nee, Polster geht nicht, weil die Felsufer zu unterschiedlich sind. Lieber eine Bugleiter, die so um die 50 - 70 cm nach vorne auskragt. Das reicht.

20

Freitag, 16. Oktober 2020, 11:32

Vielen Dank für die weiteren Antworten.

Eine wie auch immer geartete Ankerhalterung am Hek kommt für mich gar nicht in Betracht.....dies aus optischen Gründen....und soooo oft oder gar regelmäßig wird der Heckanker auch gar nicht genutzt werden.

Aus glecher Erwägung werde ich wohl auch auf so ne Gurtbandrolle verzichten.

Hab mit nen 7,5 kg M-Anker bestellt.

Daran wird dann bei Bedarf eine ohnehin vorhandene 50 m lange Leine mittels Schäkel befestigt......das sollte für meine Zwecke ausreichend sein.

Ne Kette "fürs Gewicht" wird m.E. nicht erforderlich sein, da ja zur Schäre hin - zumindest in der Tendenz - der Grund eher ansteigen wird.

Die Frage mit einem Kettenvorlauf war eher in Hinblick auf ein mögliches Scheuern der Ankerleine an Gestein o.Ä. gemeint - das scheint ja kein Problem zu sein.......

Fair wind

Claus

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SY Kira« (16. Oktober 2020, 11:49)


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