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la paloma

Salzbuckel

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21

Freitag, 16. Oktober 2020, 11:36

Habt ihr Bilder von Eurer Bugleiter im Einsatz an der Schere. Mir stellt sich die gleiche Frage wie Klaus.
Gruß
Arne

Luckyfisch

Offizier

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22

Freitag, 16. Oktober 2020, 11:45

Da Claus ja seine Lösung schon gefunden hat, werfe ich noch mal die vom Voreigner verbaute Lösung bei mir ins Rennen, da ich vorher überhaupt nicht wusste dass sowas existiert.

ANCHORMATIC

Total geil. Vorwärts Richtung ziel fahren, Leichter Kick mit der Hacke gegen den Anker, Plopp, bisschen bremsen und einfahren, da hin wo man hin will, nach vorne Laufen, Leine um nen Baum, bisschen elektrisch einholen, fertig.
Habe ich zwar an Schären noch nicht ausprobiert aber in mehreren Situationen wo ich einhand mit Landleine ankern musste. Hintendran ein 15kg Bruce aus Edelstahl.

Klaus13

Coque au vin Meister

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23

Freitag, 16. Oktober 2020, 17:08

Auch ich bedanke mich für die Antworten auf meine reingegrätschte Frage. Eine Bugbeschlag mit einem Anker hätte ich. Da könnte man sicher irgendwie eine Bugleiter anklipsen. Also bei völlige Windstille kann ich mir das ev. vorstellen, aber die Aussicht auf dem Felsen zu stehen und das Boot davon treiben zu sehen, weil mir beim Überstieg die Vorleine aus der Hand fällt, ist auch nicht sooo prickelnd. Vermutlich wäre es einfacher, den Buganker zu werfen und das Schlauchboot zu benutzen.
Den Hund müsste ich ja auch von Bord bekommen, daran hatte ich noch gar nicht gedacht und @la paloma: vermutlich auch nicht, oder? ;)

Gruß Klaus
who fails to plan plans to fail

Maris-Blog

24

Freitag, 16. Oktober 2020, 17:11

Die meisten deutschen Schiffe ankern frei, nicht mit Heckanker und Bugleine. Ist meine Erfahrung. Wir haben halt nicht soviel Übung wie die Eingeborenen :D

Gruß Odysseus

cmingus

Proviantmeister

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25

Freitag, 16. Oktober 2020, 17:14

Also bei völlige Windstille kann ich mir das ev. vorstellen, aber die Aussicht auf dem Felsen zu stehen und das Boot davon treiben zu sehen, weil mir beim Überstieg die Vorleine aus der Hand fällt, ist auch nicht sooo prickelnd.
Habe mal den Tipp gelesen einen kleinen Klappdraggen an einer Leine an Land zu werfen. Soll sich gut in Felsspalten verharken und für eine erste Leinenverbindung ausreichen. Hab’s aber selbst noch nie getestet.

26

Freitag, 16. Oktober 2020, 17:25

... aber die Aussicht auf dem Felsen zu stehen und das Boot davon treiben zu sehen, weil mir beim Überstieg die Vorleine aus der Hand fällt, ist auch nicht sooo prickelnd.

Wir haben eine 20 m lange 8 mm-Leine für das Anlegen an der Schäre. Die werfen wir als erstes erst mal rüber auf den Felsen und grapschen sie uns, sobald wir auch dort sind. Die reicht erst mal bis zu den weitest entfernen Bäumen oder Sträuchern. Boot fest!
Und dann werden in aller Ruhe die beiden richtigen Vorleinen festgemacht. Für Felseisen und Hammer haben wir einen kleinen Rucksack, das Zeug ist also auch schon griffbereit an Land.

_Christian_

Salzbuckel

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27

Freitag, 16. Oktober 2020, 17:29

Auch wir haben einen steilen Steven und eine Båtsystem Bugplattform (mit integrierter Leiter).

Die Leiter haben wir in den letzten 7 Jahren exakt 0-mal benutzt (wie so vieles an Bord :)). Die Plattform ist klasse um auf eine Schäre zu hüpfen (oder auch gang profan auf einen Steg).

90 % der geeigneten Schären steigen recht steil an - da ist man mit der Plattform fast auf Felsniveau. Sanft ansteigende Schären laufen wir nicht an, da die meist unter Wasser auch sanft auflaufen ...

Mit Hund würde ich auch immer das Dinghy bevorzugen (wenn Hund > 5 kg).

Christian

P.S. Immer , wenn wir uns nicht stabil auf Lee verlassen können gehen wir zum Schlafen von der Schäre weg - an den «Swingancor». Wir schlafen einfach ruhiger und wenn der Grill verpackt ist, bringt das Liegen an der Schäre keinen Lustgewinn mehr.

Hier im Norden machen das viele so: Tagsausflug an der Schäre - schlafen vor Anker.

Christian
Lieber Cobb als Cup :frech:

28

Freitag, 16. Oktober 2020, 18:44

Mal meine 5c dazu...

An der schwedischen Westküste ankern wir fast nur.
Leider gibt es extrem wenig Plätze wo man mit 1,85m Tg an einen Stein fahren kann um mit Heckanker vernünftig von Bord zu kommen. Entweder ist der Stein zu steil, und ein alter Mann kommt da nicht mehr hoch und zu glatt ist es auch oft. Oder aber der Stein ist flach, sodass man nicht mehr sicher zurück an Bord kommt (Bugleiter erforderlich)
index.php?page=Attachment&attachmentID=249197
Beispiel der Stein in der Dyvik auf Ötterön. Komm ich heute nicht mehr hoch. Beispiel ohne Bild: Nordseite von Marstrand Söholmen (Bucht) Grund zu flach Steine zu flach- kommst nicht von Bord.

Meinen Heckanker Flach 10 kg mit 5kg Reitgewicht, den ich an dem Heckkorb hatte, lasse ich inzwischen im Keller. Ich ankere nur noch frei und fahre mit dem Schlauchi an Land.
Mein Rat: auf jedes Geraffel von Heckkran und Bugleiter zu verzichten sondern sich lieber von einem Kollegen einen kleinen passenden Anker für die erste Fahrt in die Schären mal leihen und eigene Erfahrung machen. Oder eben bei Bedarf den Buganker mal abschäckeln und an eine 20m Leine als Heckanker nehmen. Dann Erfahrung sammeln und danach erst das Boot aufrüsten.

la paloma

Salzbuckel

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29

Freitag, 16. Oktober 2020, 19:54

@Klaus13:
Ja, auch für mich liest es sich so, dass ich mir die Heckankerausrüstung sparen kann und lieber vor Anker gehe und ausboote. Ich brauche auch keine Grundberührung und auf ausrutschen etc. verzichte ich auch. Ich erfreue mich meiner E-Ankerwinsch und rüste noch nen Kettenzähler nach.
Der liegt quasi schon unterm Weihnachtsbaum ;)
Gruß
Arne

30

Freitag, 16. Oktober 2020, 20:17

Habe mal den Tipp gelesen einen kleinen Klappdraggen an einer Leine an Land zu werfen. Soll sich gut in Felsspalten verharken und für eine erste Leinenverbindung ausreichen. Hab’s aber selbst noch nie getestet.


Da an den "guten Stellen" ohnehin normalerweise schon Boote liegen, ist es der Normalfall, dass Menschen an Land Leinen annehmen. Das gilt vor allem dann, wenn da jemand offensichtlich allein auf einem Boot ist.

Es gibt auch sehr viele Stellen, an denen man weder geeignete Bäume suchen, noch Schärenanker (Felsnägel) einschlagen muss. An diesen Stellen sind schon Ringe einbetoniert. Das ist dann fast so einfach wie das Anlegen in einer Marina. Eine Bugleiter halte ich für die o.a. angefragte Art des Anlegens für unverzichtbar. Und unser damaliger Kreuzer hatte einen Tiefgang von 1,85 m. Es gab nie ein Problem einen passenden Platz an einem Felsen zu finden. Und es war immer einfach Karin mit Hilfe der Bugleiter an Land zu bringen, damit die Leinenverbindung hergestellt wurde.

@Klaus13:
Da unsere Bugleiter für den derzeitigen Kreuzer nicht passt, und der auch wegen der für diesen Zweck unglücklichen Bugform für derlei Manöver an Schären nicht so richtig gut geeignet ist, bin ich bereit meine Leiter mal für eine Saison zu verleihen. Man hängt sie übrigens nicht am Anker, sondern sehr viel besser um Bugkorb ein.
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Stander kommt per Brief gegen offene Rechnung. Überweisen und gut. :)

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Klaus13

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31

Freitag, 16. Oktober 2020, 20:18

Ich erfreue mich meiner E-Ankerwinsch und rüste noch nen Kettenzähler nach.


Ok, dann sind wir da wohl in der Einschätzung gleich. Die E-Winsch habe ich auch und in diesem Jahr unerwartet viel genutzt. Ich habe früher im IM nie geankert, aber wg. Corona.....

Gruß Klaus
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Klaus13

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32

Freitag, 16. Oktober 2020, 20:21


Da unsere Bugleiter für den derzeitigen Kreuzer nicht passt, und der auch wegen der für diesen Zweck unglücklichen Bugform für derlei Manöver an Schären nicht so richtig gut geeignet ist, bin ich bereit meine Leiter mal für eine Saison zu verleihen. Man hängt sie übrigens nicht am Anker, sondern sehr viel besser um Bugkorb ein.


Moin Uwe,
danke für das Angebot, das sollten wir mal in Ruhe persönlich besprechen, wenn wir noch eine Gelegenheit dazu finden. Mein Bugkorb ist geteilt, also vorne offen. Vermutlich schon ein KO-Kriterium?

Gruß Klaus
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Maris-Blog

33

Freitag, 16. Oktober 2020, 20:23

Mein Bugkorb ist geteilt, also vorne offen
solange er nicht so ein neumodernes Modell ist, dass erst 50 cm hinter der Bugspitze anfängt, nein, das ist kein Problem. Die Dehler 36 CWS hatte ja auch den "skandinavischen", geteilten Bugkorb.
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34

Freitag, 16. Oktober 2020, 20:47

... hier mal ein paar Bilder. Es gibt bestimmt noch sehr viel mehr, aber ...
Unsere Bugleiter haben wir übrigens an einer einsamen Stelle aus dem Wasser gefischt. Einige Tage vorher hat Karin, die kann so etwas immer ganz prima, mit mehreren Nachbarliegern an einem Felsen Kontakt aufgenommen und dabei dann diverse Leitermodelle auspobieren dürfen. Wir hatten uns danach für unseren Kreuzer für genau das Modell entschieden, das ich dann später mit einem beherzten Tauchgang aus der Tiefe geborgen habe.
»ugies« hat folgende Dateien angehängt:
  • Bugleiter 1.JPG (187,77 kB - 41 mal heruntergeladen - zuletzt: 22. Oktober 2020, 10:56)
  • Bugleiter 2.JPG (199,4 kB - 42 mal heruntergeladen - zuletzt: 19. Oktober 2020, 17:05)
  • Schäre 1.JPG (142,57 kB - 39 mal heruntergeladen - zuletzt: 19. Oktober 2020, 17:05)
  • Schäre 2.JPG (292,05 kB - 36 mal heruntergeladen - zuletzt: 22. Oktober 2020, 10:56)
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35

Freitag, 16. Oktober 2020, 21:14

Hab mir Bugkorbbilder von der Winner 9 angekuckt. Dat ward nix. :( Du hast das gleiche Problem wie wir, nur noch mehr. :P
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cmingus

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36

Freitag, 16. Oktober 2020, 22:28

Vielleicht einfach einen Treppenfender vorne rantüddeln?

37

Samstag, 17. Oktober 2020, 06:34

Vielleicht einfach einen Treppenfender vorne rantüddeln?
Das geht durchaus, haben wir auch schon gemacht. Ist aber deutlich wackeliger und schlechter als mit der Bugleiter.
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38

Samstag, 17. Oktober 2020, 07:28

Letztes Jahr habe ich mir bei EBay eine Gurtbandrolle gekauft, aber irgendwie habe ich trotzdem immer die alte Bleileine an den Heckanker getüddelt und die Rolle hängt ungenutzt am Heckkorb. Alte Gewohnheiten wird man so schnell nicht los.
Da ich in der Regel einhand unterwegs bin habe ich am Bug eine Edelstahlleiste bis zur Wasserlinie montiert, dann gibts nicht gleich Macken wenn ich mal sachte gegen den Felsen dotze. Mit 170cm TG klappt das eigentlich recht gut.
Wie lange Beine haben eigentlich Möwen?

39

Samstag, 17. Oktober 2020, 09:02

Ich habe meine alte noch schwedische Plastik-Ankerolina schon vor Jahren entsorgt. Schnell einrollen ging auch nicht, ich mußte immer etwas nachführen. Das dauerte viel zu lange, also erstmal alles lose ins Cockpit. Ich habe nun eine 30 m lange Squergeflecht PA-Leine in einen Eimer gestopft. Die läuft problemlos aus und kann auch schon beim schnellen Einholen in den Eimer gestopft werden. Eine Leine ist viel komforbaler zu händeln als ein Gurt.
Gruß
Manfred

mikegolf

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40

Samstag, 17. Oktober 2020, 10:27

Dem kann ich nur beipflichten. Gerade wenn man einhand segelt lässt sich die Leine viel besser händeln. Ich habe eine Holzkiste gebaut in der die Kette und Leine untergebracht sind.

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