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41

Donnerstag, 26. November 2020, 16:03

Na ja, wenn es um Unfälle im Sportbootbereich geht ist der Trend seit Jahren Rückgängi (BSU Jahresberichte), gefühlt mag das anders sein.
Nee, ist schon richtig. Aber nicht (amtliche) Unfälle und Hilfeleistungen verwechseln ;)

Trend: Unfälle runter, Hilfeleistungen rauf.

Zunächst mal, der "Unfall": Das sind eben nicht die Bagatellen, die ich oben beschrieb (Quelle: BSU 2019).

"Der Begriff „Seeunfall“ ist durch § 1a des SUG definiert als jedes Ereignis, das wenigstens eine der nachstehenden Folgen hat:
  • den Tod oder die schwere Verletzung eines Menschen, verursacht durch den oder im Zusammenhang mit dem Betrieb eines Schiffes,
  • das Verschwinden eines Menschen von Bord eines Schiffes, verursacht durch den oder im Zusammenhang mit dem Betrieb eines Schiffes,
  • den Verlust, vermutlichen Verlust oder die Aufgabe eines Schiffes,
  • einen erheblichen Sachschaden an einem Schiff,
  • das Aufgrundlaufen oder den Schiffbruch eines Schiffes oder die Beteiligung eines
    Schiffes an einer Kollision,
  • einen durch den oder im Zusammenhang mit dem Betrieb eines Schiffes verursachten
    erheblichen Sachschaden,
  • einen Umweltschaden als Folge einer durch den oder im Zusammenhang mit dem
    Betrieb eines Schiffes oder mehrerer Schiffe verursachten Beschädigung eines Schiffes oder mehrerer Schiffe
    sowie jedes durch den oder im Zusammenhang mit dem Betrieb eines Schiffes verursachte Ereignis, durch das ein Schiff oder ein Mensch in Gefahr gerät oder als dessen Folge ein schwerer Schaden an einem Schiff, einem meerestechnischen Bauwerk oder der Umwelt verursacht werden könnte (sog. Vorkommnis, § 1b SUG)."

Unfälle mit Sportbooten 2015: 92. Dto. 2019: 69 (Jahresbericht BSU 2019):

Hilfeleistungen für Wasserfahrzeuge 2015: 981 und 2019: 1.621 (Jahresberichte DGzRS, Sportboote sind darin enthalten, aber auch andere Fahrzeuge)

So ganz grob: 20 Spobo-Unfälle weniger, 600 Hilfeleistungen mehr (nur der DGzRS - gibt ja auch noch andere Akteure).
Am Auffälligwerden durch zunehmende Hilflosigkeit ist auch statistisch tendenziell etwas dran - und nicht nur "gefühlt".


Gruß
Andreas

Beiträge: 1 583

Wohnort: Lübeck

Schiffsname: Berzerk

Bootstyp: Spirit 28

Heimathafen: Teerhofinsel

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42

Donnerstag, 26. November 2020, 16:48


Ich glaube wir müssen hier NICHT über die Integrität der DGzRS diskutieren, Ich möchte DEN SEHEN, der bei Wassereinbruch auch über die Helfer der DGzRS und deren Arbeit zu diskutieren beginnt.
Schließlich kommt auch niemand auf die Idee über die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr zu diskutieren, und es steht jedem frei, selbst bei den Kameraden der DGzRS anzuheuern und es besser zu machen ...
es wird durch die Moderation JEDE Diskussion über die DGzRS unterbunden ...
in diesem Sinne ... :prost: auf euch, Kameraden der DGzRS

C488 als Mod


Sorry, ich wollte mit meinem Post keine Diskussion über die DGzRS auslösen - mir ging es eher um die Aufklärung von Seenotfällen. Eine Diskussion über die Integrität einer Institution, gerade einer NGO, sollte aber immer erlaubt sein. Keine Organisation, die mit Spendengeldern arbeitet, darf einen Freibrief bekommen - das hat schon oft genug nix Gutes bewirkt. Ich erwarte bei der DGzRS keinerlei Probleme diesbezüglich, aber wer spendet (und das machen hier im Forum wohl fast Alle), darf auch Fragen stellen.

p.s. ich habe an der Hochschule Bremen direkt neben der DGzRS studiert und durfte mir das dort anschauen bzw. auch mich sportlich mit denen vergleichen. Ich habe vollstes Vertrauen zu allen Mitarbeitern der DGzRS und habe im letzten Jahr selbst eine Überführung einer Segelyacht mit einem Jungmann gemacht - war schon eine tolle Erfahrung für mich zu sehen, wie die Mädels und Jungs denken und handeln.
Fragt Fritzchen seinen Vater: „Papa,
ist der Stille Ozean den ganzen Tag still?“
:ueberlegen: darauf der Vater: :kopfkratz: „Kannst du mich nichts besseres fragen?“ Sohn: „Ok, woran ist dann das Tote Meer eigentlich gestorben?“ ?(


43

Donnerstag, 26. November 2020, 19:35

ilfeleistungen für Wasserfahrzeuge 2015: 981 und 2019: 1.621 (Jahresberichte DGzRS, Sportboote sind darin enthalten, aber auch andere Fahrzeuge)

Du kannst nicht willkürlich einfach zwei Jahre vergleichen und das dann als Trend darstellen.

Hilfeleistungen DGzRS aus Jahrbücher

2012: 1017

2013: 967

2014: 981

2015: 941

2016: 1003

2017: 890

2018: 1012

2019: 1014
Ich seh da keinen Trend

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