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1

Montag, 24. Mai 2021, 20:45

Törnplanung: Heiligenhafen - Seeland / Fünen

Hallo,
wir haben für Anfang Juli zu siebt eine Sun Odyssey 449 gechartert und wollen für eine Woche von Heiligenhafen aus segeln. Ich skippere zum ersten Mal und mache Vorbereitung und Törnplanung.
Die Idee ist es durch den großen Belt hoch und dann je nach Wettervorhersage entweder um Fünen rum und den kleinen Belt wieder zurück oder die längere Strecke um Seeland rum und den Öresund zurück. Je nach Wetter rechnen wir auch damit, v.a. auf der längeren Strecke ein oder zwei Mal die Nacht durch zu segeln.
Haltet ihr diese Planung grundsätzlich realistisch? Was für kleine Häfen kann man auf der Route empfehlen?
Freue mich auch über jegliche andere Ideen und Kommentare!
Viele Grüße!

2

Montag, 24. Mai 2021, 21:06

Hallo @Horus:

Du hast uns nichts zu Deiner Crew und deren Erfahrung etc. gesagt. Das Revier kenne ich sehr gut und schätze es sehr. Ein paar allgemeine Tipps kann ich Dir schon mal geben:
- Plane die Dir zur Verfügung stehende Zeit realistisch ein. Samstag Bootsübernahme und Sicherheitseinweisung etc. dauern länger, als man vielleicht geplant hat. Vor der Rückgabe muss getankt werden, manchmal macht die Tanke Freitag abends zu und der Taucher kommt Samstag morgens früh ...
- Wir hatten schon Gäste, die gleich am ersten Tag einen sehr langen Schlag machen wollten. Aber die Mägen wollen sich erst einmal an die Wellen gewöhnen. Also mute Deiner Crew am Anfang nicht gleich große Strecken zu. Du möchtest ja vielleicht, dass sie noch mal mit Dir segeln.
- Das Wetter bestimmt die Route. Plane nicht zu konkret eine Route sondern mehrere Alternativen, also z. B. rund Fünen, Inselhopping in der Dänische Seesee, Besuch von Wismar etc.
- Rund Seeland ist zu heftig für eine Woche. Rund Fünen kann klappen und schön sein. Samsø ist ein schönes Ziel. Nehmt Euch nicht zu viel vor und schaut, was geht. Dann ist die Enttäuschung nicht so groß, wenn man in der einen Woche vielleicht nur einen oder zwei Tage überhaupt auslaufen kann (hatten wir auch schon) oder kaum Wind hat.

Ich wünsche Euch einen schönen Törn und viel Spaß beim Segeln.

Viele Grüße,

Florian
:segeln:

krusefix

Salzbuckel

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3

Montag, 24. Mai 2021, 21:10

Die Idee ist es durch den großen Belt hoch und dann je nach Wettervorhersage entweder um Fünen rum und den kleinen Belt wieder zurück oder die längere Strecke um Seeland rum und den Öresund zurück. Je nach Wetter rechnen wir auch damit, v.a. auf der längeren Strecke ein oder zwei Mal die Nacht durch zu segeln.


Ambitioniert, machbar. Wofür wollt ihr "kleinere" Häfen mit dem großen Boot? Ihr wollt doch Strecke machen und die Nächte durchsegeln, zum Ausschlafen ist doch die Marina letztlich egal.

Krusefix
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weist auch die Freiheit von sich.

HeikeS.

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4

Montag, 24. Mai 2021, 21:15

Lass das mal entspannt auf dich zukommen, beides ist je nach Wind machbar oder halt nicht. Törnführer gibt es online reichlich, musst halt den Törn passend zum Wind wählen.

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5

Montag, 24. Mai 2021, 21:15

Moin,

https://www.pc-ostsee.de/de/toernvorschlag-rund-seeland

https://www.pc-ostsee.de/de/toernvorschlag-rund-fuenen

die Vorschläge sind auf zwei Wochen ausgelegt, da muss dann halt jeder zweiter Hafen ausgelassen werden.

Jörg

Meeresfee

Salzbuckel

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6

Montag, 24. Mai 2021, 21:28

Im Urlaubsmodus brauchen wir für Fynrundt immer 14 Tage, dann sieht man auch wo man ist, hat Gelegenheit, Starkwindtage in Ruhe im Hafen zu verbringen und eine Kreuzetappe macht auch noch Spass. In nur einer Woche ginge ich in etwa so. Samstag Boot übernehmen, kurzer Schlag nach Burg. Sonntag Nysted oder Gedser, Montag Stubbeköbing Di. Karrebeksminde, Mittwoch Vejrö oder Kragenäs, Do. Langö, Freitag Heiligenhafen. Die Etappen dieser Tour sind handig, ein Hafentag wegen Starkwind ist drin. Das Revier ist navigatorisch interessant und insgesamt geschützt. C.

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7

Montag, 24. Mai 2021, 21:46

Mit dem großen Klopper kann ich einen zwischenstop in Bogense auf Fünen (Norden) empfehlen. Da bekommt ihr problemlos Platz und der Hafen hat alles um mal einen Tag pause zu machen und Energie zu tanken.

- Strand 5m vom Hafen entfernt
- Eisdielen, einen Grill, Restaurants direkt im Hafen, Grillplätze, Einkaufen gleich ums Eck
- moderne neue Sanitär und Duschräume, jeder bekommt sein eigenes Bad
- Waschmaschinen/Trockner

Vielleicht ideal nach einem Nachttörn den Großen Belt hoch, um Fyns Hoved rum, Aebelø um dann nach einem erholsamen Tag gemütlich durch den malerischen kleinen Belt zu segeln. Das macht Nachts eher weniger Spaß.

Südfünen finde ich grenzwertig mit dem Boot. Klar, alles machbar aber da gurkt man auch meist nur durch irgendwelche Fahrrinnen.
/Marco

Blog, Live-Track, Fotos und Bootsinfos: sailing-serenity.eu
"There is no place, I can be, since i've found Serenity"

Meeresfee

Salzbuckel

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8

Montag, 24. Mai 2021, 21:57

Nein, nicht Grosser Belt bei Nacht auf Chartertörn mit Unerfahrenen, die viele Scheine haben, aber wenig Seebeine. Die Beltbrücke Westdurchfahrt wird wegen der 16 m Höhe nicht gehen. Der grosse Bogen bei Nacht mit Meldepflicht über Funk und mit dem dort sehr regen Container Schiffsverkehr ist nicht so einfach. Tausend Lichter,was ist nun was, alles blinkt blitzt etc. Ich bleibe dabei, Fynrund ist für sechs Tage, und mehr sind es de facto nicht zu eng.

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9

Dienstag, 25. Mai 2021, 00:59

Erster Törn als Skipper? 2 Nachtfahrten? Und in einer Charter-Woche (= max. 5,5 Tage) komplett rum??? Klingt nach Richard Kimble... :D :D :D

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10

Dienstag, 25. Mai 2021, 07:46

Moin @Horus: ,
für die max 5,5 Tage halte ich beides für sehr ambitioniert.
Wenn der Wind passt: H'hafen - Bagenkop - Nyborg - Omø - Lundeborg - Marstal - H'hafen.
Wie fit ist deine Crew? Und muss es die Meilenklopperei um jeden Preis sein?
Ich würde mir in ' alle Richtungen ' nette Häfen anschauen und den Kurs windentsprechend spontan stecken. Gegenangebolze oder Kachelei ist für evtl. Segelanfänger ziemlich mies.
Viel Spass und handbreit,
K.

Lucky

Salzbuckel

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Bootstyp: Shark 24 / Ohlson 8:8 / Bianca 360, jetzt: Etap 20

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11

Dienstag, 25. Mai 2021, 09:49

Auch wenn es mir wirklich leid tut, ich würde mich in den Chor der Kritiker einreihen. Wir haben selbst zu Beginn unserer Dickschiff-Zeit regelmäßig auf Fehmarn gechartert und große Pläne gehabt. die 500sm pro Woche haben wir meist auch geschafft, aber gerade "die erste Nacht" ist wirklich (!) hart. Man sitzt den halben Tag im Auto, hat meist eine gewisse Aufregung (neues Schiff, endlich Urlaub etc...) und vielleicht auch noch schlecht gegessen (McD auf der Autobahn...) das sind keine guten Vorraussetzungen direkt in den Abend zu starten. Nachdem wir das 2-3x gemacht haben und jedes (!) Mal dann doch in Bagenkop gelandet sind haben wir uns gesagt: Den ersten Tag ruhig angehen lassen, vielleicht für 1-2h kurz rausfahren, Schiff kennen lernen und dann am nächsten Tag ausgeruht starten.

Die Idee "rund XY" fanden wir auch immer toll, wir sind meist Richtung Bornholm aufgebrochen. Aber auch hier muss man sagen: Man muss dann eben auf jeden Fall egal bei welchem Wetter auch wieder zurück. Das kann gut gehen, kann aber auch sehr stressig werden. Mit ein Grund, warum 2 Wochen Urlaub meist wesentlich mehr bringen als eine (klar, muss operativ auch umsetzbar sein).

Mal unabhängig davon: Kommt man derzeit ohne Probleme überhaupt nach DK rein?

12

Dienstag, 25. Mai 2021, 12:09

Wenn der Wind passt: H'hafen - Bagenkop - Nyborg - Omø - Lundeborg - Marstal - H'hafen.

Mit 40Ft. ist Omø schon reichlich kuschelig. Die Boxen sind schon für unsere 32ft. zu kurz; das Heck steht je nach Platz schon in die sehr schmalen Boxengassen. Uns ist hier schon mal ein Schwede mit seiner HR ins Heck gefahren.
Es gibt wenige Längsplätze neben dem Fähranleger und im alten Fischereihafen. In der Saison sehr sehr eng für >40Ft.

Lundeborg kann sich mit Päckchenliegen ausgehen, ist aber auch nicht nicht gerade der Paradehafen für die Fraktion >40Ft.
Nach der Einfahrt gleich an Backbord ist ein wenig Platz für Päckchen längsseits oder auch gegenüber am Runden Pier.
Backbord nach der Tankstelle ist alles zu klein, kurz und flach.
Der alte Fischereihafen vor dem Packhaus hat auch ein paar Liegeplätze für größere Boote, erfordert aber auch ein paar gute Manövrierkünste.
Jan

P.S.: Einreise zur Zeit nur mit Quarantäne - es sei denn, man hat seinen ständigen Wohnsitz in SH (von fertig geimpften einmal abgesehen)

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »janni« (25. Mai 2021, 12:29)


Trödler

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13

Dienstag, 25. Mai 2021, 12:58

Solche "Rund um Xxxx"-Törns in einer Woche haben es etwas in sich. Die Wetterlage muss stabil sein und sie bestimmt auch ob es im oder gegen den Uhrzeigersinn herum geht. Um ein Zeitpolster bei Wetterverschlechterungen zu haben, empfiehlt es sich, die größten Distanzen gleich zu Beginn zurückzulegen. Also zu dem Zeitpunkt, zu dem viele von der Anreise erschöpft sind, aufgeregt und noch nicht ans Boot gewöhnt und noch keine Seebeine haben.
,
So eine Törnplanung wäre vielleicht passend für ein eingespieltes Team erfahrener Segler/-innen. Für Unerfahrene (Erstes Mal Skipper) würde ich raten das Ganze wesentlich entspannter anzugehen. Hauptziel sollte imho sein: Alle Mitsegler sind nach dem Törn zufrieden und freuen sich auf einen nächsten Törn mit dem frisch gebackenen Skipper. Zum Ausloten der eigenen Grenzen taugt ein erster eigenverantwortlicher Törn eher nicht.

Mast- und Schotbruch!
Karl
Die besten Seemänner stehen an Land.

_Christian_

Salzbuckel

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14

Dienstag, 25. Mai 2021, 13:21

Hallo,

ich stimme @janni: und @Trödler: voll zu. Törns sind immer dann besonders entspannt, wenn man jeden Tag neu (nach Wetter- und Windlage) entscheidet, wo es hingehen soll. Insbesondere Jannis Hinweis zu "geeigneten" Häfen bei >40' erachte ich als Spass- und Entspannungsfördernd. Nicht jeder Hafen - besonders in diesem Revier - ist für Boote > 40' einfach zu besuchen. Insbesondere nicht bei jeder Windrichtung.

Es gibt einige Häfen im Revier, die für Boote >40' gestaltet wurden (z.B. Faaborg, Assens, Bogense, Marstal, Bagenkop, Æresokøbing, Spodsbjerg, Gedser, ...) andere Häfen würde ich aber als eher anstrengend erachten (z.B. Lundeborg, Skarø, Avernakkø,
Bjørnø, Strynø, ...) Hier tut man sich mit einem >40' Boot keinen Gefallen - und auch den anderen Gästen eher nicht (ausser man kommt um 13:00 Uhr rein und schnappt sich einen der ganz wenigen Plätze für diese Bootsgrösse).

Ich würde Statt "rund-X" lieber "kreutz-und-quer" vor Heiligenhafen machen und jeden Morgen einen Hafen raussuchen, der guten Schutz bei vorherrschender Windrichtung bietet und über ausreichend Liegeplätze für grosse Boote verfügt.

Eine derartige Abfrage wird hier bestimmt flux beantwortet.

Einen schönen Törn.

Christian
Lieber Cobb als Cup :frech:

15

Dienstag, 25. Mai 2021, 13:26

Moin,
der erste Törn als Skipper, dann wird die Crew sicher auch nicht mehr als Du einbringen können? :rolleyes:

Lasst es bei Fünen. Rund Seeland geht technisch in einer Woche (Als Rund-Regatta nonstop etwa 2-3 Tage), aber das ist weitgehend spaßfrei und führt zudem nur etappenweise über einigermaßen einfachen offenen Seeraum, der Rest ist nachts eine Herausforderung für die Konzentration und nichts für Newbies. Lauter interessante PLätze fliegen an Euch vorüber, weil Ihr permanent unter Zeitdruck steht... Zum Meilenmachen lieber Anholt und retour oder Bornholm und retour, wenn Ihr denn so drauf seid.

Mit Tipps zu Fyn Rundt halte ich mich zurück, weil Ihr noch ein anderes Problem habt: Ihr segelt in der High Season mit einem übergroßen Bettentransporter in einem überaus belebten, in diesem Jahr sicher sehr belebtem Revier. Macht das nächste Mal lieber zwei kleinere Boote daraus oder segelt in der Nebensaison.
Also entweder reservieren oder lieber Häfen aus der 2. oder 3. Reihe. Und ja, das ist doof, ohne Frage.
Aber Euer Setup ist auch maximal ungünstig, anders kann man es nicht nennen. Verteilt Euch das nächste Mal lieber auf zwei kleinere Boote oder wählt die Nebensaison.
Vermutlich einigermaßen problemlose Häfen:

Spodsbjerg, Nyborg, Kerteminde, Korsör dürften passen (Platz und nicht überlaufen); ganz Samsø, Tunø und Ebeltoft werden Krampf, Aarhus geht wieder, Bogense ist auch ok, Assens und Middelfart ebenso. 1-2 Abstecher in die Fjorde gehen auch, da abseits der Main-Routen.
Statt Nachttouren-Üben könnte auch Ankern-Üben das Programm ergänzen. Allerdings benötigt Ihr für einen Landgang eine regelrechte Fähre, um die Crew zu transportieren... wenn das Boot denn überhaupt ein Dhingy hat.

Gruß und guten Törn
Andreas

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16

Dienstag, 25. Mai 2021, 13:30

Ich würde deine Idee nicht einfach so verwerfen. Ich würds versuchen. Eine Woche rund Fünen ist absolut machbar wenns Wetter passt. Das sind maximal 250 Seemeilen und wenn ihr am ersten Tag gut Strecke macht seid ihr dann schon den großen Belt komplett hoch. Ihr habt auf dem Boot eh alles, ich glaub kaum dass ihr hier wie viele in jedem Gurkenhafen die Falträder auspackt und da 2 Tage lang um die Insel fahrt auf der Suche nach dem teuersten Hotdog.

In 7 Tagen ist es halt Segelurlaub und kein Strandhopping. Kurze Pausen kann man auch überall machen, an jeder Ecke liegen die DT Bojen rum an denen man kurz festmachen kann um zu grillen, trinken oder ins Wasser zu springen.

2 Hafentage, zwei halbe Tage Gammeln an den Dansk Tursejler Bojen, dann lässt sich der Rest ganz gemütlich mit der Durchschnittsgeschwindigkeit von 3.5 -4 Knoten absegeln.

Rund Fünen bekommt ihr auch unterwegs unheimlich viel zu sehen, unbewohnte Inseln die man mal erkunden kann, den malerischen kleinen Belt, Steilküsten, ne Weltklasse Ankerbucht bei Assens wo ihr mim Bug quasi fast an den Strand ran könnt etc.

Ist halt Segelurlaub aufm Boot. Plan das ruhig so. Ich glaub das kann geil werden :-) Kompliziert ist da navigatorisch eigentlich nichts und die meisten Ecken sind gut geschütztes Revier.
/Marco

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Marinero

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17

Dienstag, 25. Mai 2021, 13:43

Vielleicht mal relativieren. Ich komme mit 42 Fuss in sehr viele dieser Häfen (bzw. auch in deren Boxen).

Das Problem der gecharterten SUN ODYSSEY 449 ist wohl mehr die Breite.

SUN ODYSSEY 449
Länge ü. a.: 13.76 m
Rumpflänge: 12.99 m
Rumpfbreite: 4.24 m

Aber wie man immer wieder in vielen der genannten Häfen beobachten kann, sind die Charterer da ziemlich schmerzfrei.


Und wer auf Omø mit mehr als 10 m nicht in den Fischereihafen fährt ist ein Hirni. Die fahren sich da jeden Morgen und jeden Abend die Klotten kaputt, das ist so unnötig.
»Marinero« hat folgende Datei angehängt:
  • Omø.jpg (442,72 kB - 21 mal heruntergeladen - zuletzt: Gestern, 11:41)

Beiträge: 1 837

Schiffsname: Merci

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Heimathafen: Flensburg

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18

Dienstag, 25. Mai 2021, 14:10

Moin,

Statt Ebeltoft kann auch Oer Maritim angelaufen werden. Da findet sich immer ein Platz und das Schleusen ist dann auch mal eine Abwechslung.
Zu den Tursejler Bojen: Es gibt zwei verschiedene. Einmal mit "DT" und einmal mit "DS" gekennzeichnet. Die mit "DT" dürfen von jedem benutzt
werden, die mit "DS" nur von Mitgliedern der Dansk Sejlunion und der Dansk Tursejler foreningen.

Jörg

Kokopelli

Kap Hornier

Beiträge: 12 074

Schiffsname: Ich bin Mitsegler

Bootstyp: Keins

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19

Dienstag, 25. Mai 2021, 17:53

Mein Vorschlag: ihr kommt ohne festen Plan in Heiligenhafen an, übernehmt euer Boot in aller Ruhe und fragt die Leute in der Charterstation nach einem Törnvorschlag unter Berücksichtigung des Wetters, dass in eurer Woche zu erwarten ist. Man wird euch dann eine Empfehlung geben bei der ihr auch Spaß haben werdet und viel zu sehen bekommt. Und der erste Schlag wird ein kleinerer sein.
Ich wünsche euch einen tollen Urlaub.
Gruß, Klaus

20

Dienstag, 25. Mai 2021, 19:04

Hallo!
Vielen Dank für die vielen Antworten und guten Hinweise, ich bin sehr beeindruckt ob der Resonanz! Ich werde das die nächsten Tage sichten, mir die Tipps zu den Häfen notieren und noch weiter recherchieren.
Mit der Planung rund um Seeland habt ihr wohl recht, das ist zu ambitioniert und wenn man dann ganz im Norden ist und zurück muss wirds stressig - haste makes waste - und mit Motor zurück machts auch keinen Spaß.
Uns geht auf jeden Fall primär ums Segeln und nicht darum Städte zu besichtigen. Deshalb auch meine Frage nach kleineren Häfen, ankommen, sich die Beine kurz vertreten und sich zwischen zwei Restaurants oder aufm Boot kochen entscheiden und nicht in die Großstadt abtauchen.

Zur Crew. Zwei Segler mit SKS und ~1000nm auf Yachten, ein alter Seebär mit vielen, vielen Meilen und Skippererfahrung, eine Seglerin mit ein wenig Yachterfahrung und zwei mit Jollen-Erfahrung. Warum macht der Alte nicht den Skipper? Nun, irgendwann muss mal der Sohn ran und der Vater kann sich zurück lehnen. :D
Ich nehme auf jeden Fall mit, spontan zu bleiben, auf die Stimmung und das Wetter zu reagieren, weniger eine Tour planen als ein Auswahl an Zielen zu haben...
Vielen Dank Euch!

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