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cmingus

Offizier

Beiträge: 202

Bootstyp: Nadine 24

Heimathafen: Kiel

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21

Montag, 10. Juni 2019, 23:50

Ich auch. Heiligenhafen, die Häfen hier sind typische Ostseehäfen. Brücke und Pfähle, dazwischen anbinden. Wenn rot taboo, wenn grün frei. Wer über Nacht wegsegelt dreht auf grün und lässt Nachricht bei Hafenmeister, wann zurück. Der dreht rechtzeitig auf rot. Bei uns im Hafen klappt das. Komm ich wo an, wo schon alles voll, binde ich mich irgendwie wild an. Stegkopf. Päckchen, Mastenkran, irgendwas geht immer. Wir haben so zum B. auf Avernakö 2018 gelegen, es war voll ok und die Nebenlieger nette Leute.

Wobei man vielleicht sagen muss, dass dieses System das der westdeutschen Ostseeküste ist (und Dänemark natürlich auch). An der Küste von MeckPomm gibt es die rot/grün Schilder eher selten, statt dessen Gästeplätze oder man muss den Hafenmeister fragen. So zumindest meine Erfahrung auf dem Weg nach und rund Rügen.

Was rk betrifft: wenn damit nur rückwärts anlegen gemeint ist, also ohne Buganker: das machen doch viele. Wüsste auch nicht warum jemand dagegen etwas sagen sollte.

unregistriert

22

Dienstag, 11. Juni 2019, 08:08

Wenn ich segle, dann meist auf dem Boot eines Kumpels (Gelting). Anlegen entscheiden wir meist den Gegebenheiten des Hafens entsprechend. Idealerweise das Heck zum Sundowner. Oder je nach Steg, Dalben, Mauer usw. Ich finde es nicht so prickelnd wenn einem jeder in die Kajüte glotzen kann auch wenn ich natürlich wunderschön bin :-). Aber die ganzen Charterbooe mit Badeplattform wollen natürlich ebenerdig aus/einsteigen. Ist für den Pegel den sehr viele davon am Abend schieben vielleicht auch besser so.

Reservieren fände und finde ich vollkommen daneben. Päckchen wenns voll ist wird aber leider auch immer schwieriger. Und dann die ganzen Egoisten. Vielleicht geht das einfach mit der Entwicklung unserer Gesellschaft einher und der soziale Frieden ist dann auch in den Häfen nicht mehr lange sicher vor denen die man eigentlich in einem Hafen nie treffen will. Aber vielleicht gehören wir da auch dazu, wer weiß das schon.

jensstark

Salzbuckel

Beiträge: 8 459

Wohnort: Halstenbek

Schiffsname: Moi

Bootstyp: Dehler Optima 98GS

Heimathafen: Nestleweg 8, Kappeln

Rufzeichen: DB8094 / (DB9MOI)

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23

Dienstag, 11. Juni 2019, 08:19

genau dies ist der Service den ich suche, und bereit bin zu bezahlen.

Den braucht man in den meisten Ostseehäfen schlichtweg nicht.
Ich sehe das als Vorteil. Reiseländer, in denen man nicht ohne Begleitung nachts (oder gar tagsüber) das Hotel verlassen sollte, finde ich unschön.

Und: Man bezahlt das alles mit. Wenn der Obdachlose vor dem Tor Musto HPX vom Vorjahr trägt, ist man in gewissen Ecken irgendwo im mittleren Preissegment.

unregistriert

24

Dienstag, 11. Juni 2019, 08:51

OK, vielen lieben Dank.
Und das meine ich ernst!

Dass es einen! verbalen Ausrutscher eines! Users gab habe ich versucht zu überlesen.

Aber sonst eine prima Diskussion mit interessanten Standpunkten (die ich zT zwar nicht teile, aber verstehen kann).

Was das rückwärts anlegen angeht bin ich mittlerweile.überzeugt.
Scheint wahrlich kein Problem (mehr) zu sein.

Reservierungen sind mE, zumindest für mich, ein wichtiges Kriterium.
Dieses rin inne Gasse, raus ausse Gasse gerödel mag ich nicht!

Nicht dass ich es nicht beherrschen würde; ich (emp)finde es nur extrem nervig. Denn da kommt einer von hinten, überholt gar im Hafen, geht in die "richtige" Gasse - - - und ergattert die letzte freie passende Box. Passend für mich. Nicht zwingend für ihn.

Päckchen geht für mich garnicht! Mache ich nicht! Weder aktiv noch passiv.
Ich will meine Ruhe und Privatsphäre.

Die Erkenntnis dieses Thread?

Ich werde mir in absehbarer Zeit mal ne schöne Yacht chartern. Irgendwas um die 40 Fuß, am liebsten Eignerversion.

Und dann mal sehen was es so gibt.

Um Rügen und Umgebung drumherum.


Nochmals mein Dank @all (ausser... "abartig"...)
Edit
Sorry für die merkwürdige Formatierung. Ich schreib vom Smartphone.

25

Dienstag, 11. Juni 2019, 09:21

Also ich segele nun seit 12 Jahren als Skipper, vorher als Mitsegler. Bevorzugtes Revier Rügen, Bodden, Haff, Schweden, Bornholm... Mir ist es ZWEI MAL passiert, dass ich keinen Liegeplatz bekam und ausweichen musste. Laut Logbuch des Cäptns also 2 von 119 Anlegern in 47 verschiedenen Häfen. Einmal Lange Ort (das kennt aber jeder hier im Forum aus dem Hochsommer) und einmal Barhöft... Letzteres "zwang" mich zum Ankern auf der Reede vor Barhöft, die ist eh viel schöner als der Hafen.

Hafenkino gibt es eher wenn einer deppert anlegt, egal ob vorwärts oder rückwärts. Der Rest ist egal... Reservierungen sind eher unüblich, aber wie oben beschrieben erschließt sich zumindest mir nicht der Sinn da eigentlich immer was frei ist.

Bornholm extra: Im Hochsommer immer Paketbauen... machste zum Beispiel nach Christiansoe dann bauste eben mal 6-8-er Päckchen, ist auch ein Erlebnis.

Zum Thema Könner oder Nichtkönner: Im Regelfall ist der Charterer sicher unerfahrener als der Eigner, und gerade in NO-Rügen zeigt sich das häufig in Form der Mola-Boote... (besonders beliebt für Hafenkino: Lohme bei Westwind)... Wenn ich allerdings mal in mein Log schaue: 22 verschiedene Boote gechartert von Leisure 23 bis Bavaria 51, 12 verschiedene Typen von Moody bis Beneteau, immer neue Häfen und Konstellationen bei An- und Ablegen und beim Segeln, so denke ich, das ist kein zu unterschätzender Erfahrungswert und hat auch was für sich... Mein Favorit ist übrigens meine letzte Charter geworden, ne Gib Sea 352... Top Segler im Vergleich zu einigen neueren Booten und innen schiffig und gemütlich...

By the way: Im September geht es aufs Mittelmeer nach Elba. Mal sehen wie mein Vergleich zur Ostsee ausfallen wird...
M.B.

26

Dienstag, 11. Juni 2019, 09:31

Segeln im Norden ist anders. Mehr Sport, auch Breitensport. Weniger Exklusivferien.
Vereine, Kameradschaft, alle sind gleich, auf dem Wasser fragt keiner nach dem Job. Absondern und Sonderbehandlung erzeugen Unverständnis.
Den Passus mit den 24/7 Marineros und den bewachten Marinas habe ich erst überlesen, dann an Scherz gedacht, jetzt ratlos: Paralleluniversum oder einer von uns ist im falschen Film.

Gruß
Andreas
So ist das. Danke für den Beitrag! Kann grad nicht bewerten..

Sander 850

Seebär

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27

Dienstag, 11. Juni 2019, 09:53

Rein in die Gasse, raus aus der Gasse? Wofür?

Man macht in der Regel am dafür vorgesehenen Anmeldesteg fest, geht zum Hafenmeister und fragt nach wo man den hin kann.

Alternative: Man macht irgendwo fest und einer bleibt an Bord und der andere fragt nach wo Platz ist. Wenn dann der Liegeplatzinhaber kommt, dann macht man ihm eben Platz.

Oder man nutzt Funk bzw. sein Mobiltelefon um zu fragen wo was frei ist.

Meist steht dann der Hafenmeister schon parat und weist einen ein.

Wenn entsprechende rot grüne Schilder vorhanden sind, ist es natürlich noch einfacher.

Ansonsten brauchen die meisten Segler nicht viel. Saubere Sanitäranlagen und ein Hafenmeister der hin und wieder mal über die Stege geht und schaut ob alle Leine noch fest sind.

Reservieren in der Hauptsaison wäre meiner Meinung nach ne schöne Sache. Das Problem - aber nur in der Hauptsaison - ist tatsächlich, dass man in der dänischen Südsee teils ab 13 Uhr keinen Platz mehr bekommt.

Da fände ich es besser wenn man den Platz vorab bezahlen würde und der dann frei gehalten wird. Unverbindliche Reservierungen sehe ich kritisch.

unregistriert

28

Dienstag, 11. Juni 2019, 10:09

Natürlich! bei online Buchungen vorher, per KK, bezahlen.
Und ein Zeitlimit, von mir aus 1900 oder 2000, danach ist der Platz weg. Es sei denn man hat angerufen/a gefunkt und Bescheid gesagt.

Rot/Grün ist ja ganz schön.

Aber woher soll ich wissen in welcher Gasse welcher - passende! - Platz frei ist, ohne rein/rausfahren?
Also ohne Reservierung. Mit ist ja klar und einfach.


Und ggf ein Crewmitglieder absetzen und den Hafenmeister kontaktieren; aber wie ich hier lesen/lernen durfte, gibt es in vielen Hafen nichtmal mehr Hafenmeister...
Edit
Ich habe hier gelesen dass "ein Segler" nur ein sauberes Klo brauche, sonst nix.

OK.

Nur. Ich würde mich auch als "Segler" bezeichnen (und mit über 26 Tsm mE auch zu recht) und erwarte - und bezahle! - dass ich Service erhalte.

Segeln ist für mich Freizeit. Kostbare Freizeit!

Und diese will ich nicht mit Kompromissen vergeuden, sondern in allen Facetten und mit allen Sinnen genießen.

Dazu gehören ua saubere Häfen, Service, gute Restaurants, schöne interessante Städte, vielfältiges kulturelles Angebot, gute Bars, geschmackvolle Menschen.

Nicht mehr.

Aber auch nicht weniger.

Aber wie gesagt - dies gilt NUR für mich! Und meine allernächsten Mitmenschen.

Kann/Soll jeder anders sehen!

Ist für mich aber ursächlich verbunden mit "Segeln".

he geiht

Salzbuckel

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29

Dienstag, 11. Juni 2019, 10:18

Moin,
bei einigen Beiträgen frage ich mich
wollt Ihr Urlaub machenoder einen Fahrplan einhalten.
Einen Platz suchen bedeutet manchmal einige Manöver zu fahren
was machts wir haben Urlaub und Zeit.
Gruß Uwe

HERR Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.
Psalm 90 Vers 12

30

Dienstag, 11. Juni 2019, 10:28

Das liest sich so, dass ich richtig Lust kriege, mal Ostsee zu segeln.

Grüße, Chris

unregistriert

31

Dienstag, 11. Juni 2019, 10:38

Zitat

...Ausserdem würden mich Tipps und Hinweise sehr freuen zu Häfen an der (dt.) Ostsee, die in etwa den typischen Mittelmeer-Standard versprechen.
Also wie zB ua Grömitz, Arcona, Hohe Düne, Kröslin; also modern, stylisch, mit gutem touristischen Angebot....


Der TO sucht ja offensichtlich das, was die meisten Ostsee-Segler eher meiden.
Zum Glück sind diese Häfen in der Ostsee nicht so häufig anzutreffen.
Die meisten gehen lieber in die kleinen, beschaulichen Häfen, auch wenn es bedeutet mal keine Platz zu bekommen, oder im Päckchen zu liegen.

Die großen Marinas haben in meinen Augen keinen Charm und sind leider auch oft von Partybooten bevölkert und die Nachbarlieger verschanzen sich lieber an Bord,
als mal eben beim Anlegen zu helfen. Das habe ich in kleine Häfen noch nie erlebt, auf Avernakø stand sogar schon jemand am Stegkopf und mich zu der freien Nacchbarbox dirigiert.

Außerdem ist mir aufgefallen, dass in den Marinas die Schilde meistens nicht auf grün gedreht werden, obwohl die Plätze freibleiben, und der Hafenmeister oft auch nicht weiß wann der
Liegplatzinhaber zurückkommt. Dann nützen auch alle Reservierungen und Anrufe nichts.

32

Dienstag, 11. Juni 2019, 10:39

@Alegría Yacht: du solltest im MM bleiben, an der Ostsee werden deine Vorstellungen nicht erfüllt. Oder nur in einigen wenigen Häfen. Schon gar nicht um Rügen.

Gruß Odysseus

Sander 850

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33

Dienstag, 11. Juni 2019, 10:49

Moin,
bei einigen Beiträgen frage ich mich
wollt Ihr Urlaub machen oder einen Fahrplan einhalten.
Einen Platz suchen bedeutet manchmal einige Manöver zu fahren
was machts wir haben Urlaub und Zeit.


Kommt halt immer drauf an. Die erfahrene Männer Segelcrew ankert halt wenn um 13 Uhr der Hafen schon komplett belegt ist und hat Spass dran.

Aber wer 1-2 kleine Kinder an Bord hat, der weiß, dass die "Auslauf" brauchen. Wenn den ganzen oder auch nur halben Tag gesegelt wurde, dann müssen die Kinder einfach raus aus dem Boot. Wenn es dann nicht geht, dann beginnt der Streß.

Ich würde z.B. gerne vorab einen Liegeplatz auf Texel bezahlen der für mich dann bis 18 Uhr frei gehalten wird. Auf gut Glück rüber fahren und dann in einem Gezeitenrevier mit Familie ankern - muss nicht sein. Der Nachwuchs wird ungemütlich weil er nicht laufen kann, das wiederum lässt die Frau ebenfalls unlustig werden als Skipper dann ne Nacht alleine Ankerwacher schieben und dann komplett übermüdet zurück segeln - nicht ganz meine Vorstellung von entspanntem Urlaub.

Gilt natürlich in erster Linie für die Nordsee. Da muss man sich aufgrund der Gezeiten Fahrpläne machen und sollte die auch einhalten.

In der Ostsee kann man teils reservieren.

https://www.dockspot.com/

"gute Restaurants, schöne interessante Städte, vielfältiges kulturelles Angebot, gute Bars, geschmackvolle Menschen. "

Haben aber nicht unbedingt was mit dem Hafen selbst zu tun.

Wir reden über die Ostsee. Auf den kleineren Inseln gibt es da ein Dorf mit unter 100 Einwohnern. Da gibt's nur Sand, Wiese und Wind.

Jeder Jeck ist anders. Mir reichen Sand, Wiese und Wind.

Legere Kleidung, ne Flasche Wein im Cockpit, vielleicht noch den Grill anwerfen und abends noch ne Runde schwimmen gehen ist Unterhaltung genug.

Kultur, Restaurants, andere Menschen - brauche ich nicht. Gilt aber auch nur für mich.

Löhni

Salzbuckel

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34

Dienstag, 11. Juni 2019, 11:02

Rein in die Gasse, raus aus der Gasse? Wofür?

Man macht in der Regel am dafür vorgesehenen Anmeldesteg fest, geht zum Hafenmeister und fragt nach wo man den hin kann.

???
Kann es sein, dass Du das gerade mit den Niederlanden verwechselst?
Ich segle seit 17 Jahren als Skipper und Eigner auf der Ostsee (D,DK,S) und habe hier inzwischen wohl in knapp 100 verschiedenen Häfen fest gemacht. Aber ich habe hier noch nie einen dedizierten "Anmeldesteg" gesehen (geschweige denn genutzt). Im Hochsommer in vollen Häfen wird man schon mal vom Hafenmeister mit dem Schlauchboot oder per Handzeichen zu einem freien Platz gelotst oder macht kurz "irgendwo" fest und bekommt dann vom Hafenmeister einen besseren Platz empfohlen.
Gruß,
Jan

Lieber Wasser unterm Kiel :segeln:, als Kiel unter Wasser :tit:

Sander 850

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35

Dienstag, 11. Juni 2019, 11:06

Muss ja nicht Anmeldesteg heißen. Der Kern meiner Aussage war dass man nicht jede Gasse rauf und runter fahren muss sondern erst mal da fest macht wo es passt und dann fragt wo ein Liegeplatz frei ist.

nixxe

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36

Dienstag, 11. Juni 2019, 11:28

Segeln im Norden ist anders. Mehr Sport, auch Breitensport. Weniger Exklusivferien.
Vereine, Kameradschaft, alle sind gleich, auf dem Wasser fragt keiner nach dem Job. Absondern und Sonderbehandlung erzeugen Unverständnis.
Den Passus mit den 24/7 Marineros und den bewachten Marinas habe ich erst überlesen, dann an Scherz gedacht, jetzt ratlos: Paralleluniversum oder einer von uns ist im falschen Film.

Gruß
Andreas


Jou.
Was fürn Service bracuche ich denn im Hafen???? (|
3 Dinge braucht man:
Möglichkeiten zum Schnacken mit den Boxennachbarn.
Möglichkeiten zum Krebseangeln für Kinder.
Möglichkeiten, Bier zu besorgen.

evtl. fehlen LILA Boxen. (so rein als Frauenparkplatz..... :O )

jensstark

Salzbuckel

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37

Dienstag, 11. Juni 2019, 12:08

evtl. fehlen LILA Boxen. (so rein als Frauenparkplatz..... )

Ich habe mal einem Verantwortlichen eines Einkaufszentrums die Frage gestellt, ob denn das Parkhaus ein häufiger Tatort von Vergewaltigungen sei.
Auf die Frage nach dem Warum antwortete ich: "Na ja, wegen der auffallend hohen Zahl an Frauenparkplätzen..."

War dann auch wieder nicht richtig. :D

nixxe

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38

Dienstag, 11. Juni 2019, 12:27

Nei-en. Die sollen nur besser beleuchtet und mit plüschigen Fendern und Einparkhilfen ausgestattet sein. Und nicht so weit weg vom Klo. / Waschraum / Waschmaschine / Kiosk / dem leckeren Hafenmeister.
:whistle2:

39

Dienstag, 11. Juni 2019, 12:50

Dazu gehören ua saubere Häfen, Service, gute Restaurants, schöne interessante Städte, vielfältiges kulturelles Angebot, gute Bars, geschmackvolle Menschen.
Nimm einen Revierführer für Ankerbuchten und ein Dinghy mit, für alle Fälle....

Jetzt im Ernst, ich habe es glaube ich, nicht ausreichend deutlich geschrieben. Es geht auch nicht um unterschiedliche Meinungen, die wir (natürlich) einander lassen.
Von einigen (gleichwohl zunehmenden) touristisch-kommerziell organisierten Hotspots*) abgesehen, gibt es viele kommunale, Vereins- und Fischereihäfen, in denen man mit Teilen Deiner Erwartungen nicht viel anfangen kann.
Beispiel Längsseitsliegen: Es ist Dir unbenommen, darauf zu verzichten, indem Du Dich nirgendwo längsseits legst.
Heikel wird es, wenn Du selbst nicht bereit bist, Längsseitslieger zu dulden. So etwas ist in vielen Häfen überhaupt nicht gern gesehen.
Konflikte sind je nachdem wie ernst Du es damit treibst vorprogrammiert und in nicht wenigen Häfen kann es Dir passieren, dass der Hafenmeister - sofern vorhanden - ein deutliches Wort mit Dir spricht, denn ER bestimmt wer wo liegt und wem Längsseitslieger nicht passen, darf sich wahlweise an das äußere Ende des Päckchens verholen oder vor dem Hafen ankern.
Sagen wir so: Die Organisation vieler Häfen lässt erkennen, dass der "Regelfall" die individuelle Box ist. Wird es in der Hauptsaison voll oder sind einige Boote zu groß, stehen zuweilen ergänzende Längsseitsplätze an Molen oder Kais (befristet) zur Verfügung. Es ist Common Sense, dass die dort liegenden Päckchenbildung in Kauf nehmen.
Die logische Konsequenz wäre, andernfalls den Hafen zu verlassen.
Ebenso ist üblich, vor dem Längsseitsgehen freundlich anzufragen. Solange keine zwingenden Gründe erkennbar sind, abzusagen (z. B. das Päckchen versperrt eine Durchfahrt), ist eine freundliche Einladung als Reaktion ebenso üblich. Möchte man frühzeitig oder unabhängig von anderen ablegen oder niemanden über Deck lassen (Kleinkinder im Vorschiff), bietet man einen Platztausch an.

Verweigert man Päckchen kategorisch, nutzt man nur Plätze, an denen dies nicht möglich ist.
Soweit ausreichend deutlich?

Nichts für ungut.
Grüße
Andreas

*) Z. B. Beispiele: Hohe Düne in Warnemünde, Marinas der IM Jaich-Gruppe

40

Dienstag, 11. Juni 2019, 12:53

Ich finde den Service in den Mittelmeerhäfen, insbesondere denjenigen der Balearen, gut.

Manchmal sind die Häfen ziemlich unübersichtlich und eng, weil mit Schwimmstegen das Maximum an Liegeplätzen aus dem Hafenbecken herausgeholt wird. Da erleichtert es die Sache, wenn der Marineo einen bereits am Hafeneingang erwartet und zum Liegeplatz lotst. Gegen Hilfe beim Anlegen habe ich auch nichts einzuwenden. Mir bricht kein Zacken aus der seglerischen Krone, wenn ein anderer die Leinen übernimmt/übergibt.

Im Stundentakt gereinigte und 24/7 geöffnete moderne Sanitäranlagen finde ich gut und bezahle das gerne mit einem höheren Hafengeld mit.

Die Reservierungsmöglichkeit ist keine Pflicht, sondern eine manchmal nützliche Option. Da ich immer in der Nachsaison unterwegs bin, komme ich in 99% der Fälle ohne Reservierung aus. Wenn ich aber weiß, dass an einem Donnerstag Nachmittag ein Großteil der Charterflotten versucht, einen Liegeplatz in Arenal zu bekommen, ist es gut, wenn man wegen der Reservierung weiß, dort auf jeden Fall noch anlegen zu können. Wer nicht reservieren will, muss es ja auch nicht.

Bäckerei, ordentlich sortierter Supermarkt, Restaurants oder das Schwimmbad des Club Nautico im Hafen, sind ja auch nur ein Angebot ohne Benutzungszwang. Meistens ist es außerhalb schöner/spannender. Bei knappem Zeitplan oder wenn wir schlicht zu träge sind, ist es aber auch schön, alle Einrichtungen im Hafen zu haben.

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