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21

Mittwoch, 10. Februar 2010, 08:49

RE: Hallo Klaus und Nico: bitte weiter posten

Zitat

Original von Heinrich-Der-Seefahrer
Las gerade in dem zugemachten trööt über die SChäden an Deim Boot, und fand den Vorschlag, die Lenzrohre in hochlegiertem Edelstahl einzubauen. Das ist kontraprodktiv, da der Rest vom Schiff dann Opferanode wird. Besonders an den schwarz-weiss-Schweisstellen, wo jene hochlegierten Lenzrohre eingebaut werden sollten. Dann haste tolle edelstahl-Lenzrohre, die überleben das Schiff, weil's rings um die Einschweißung im Rumpf wegkorrodiert ist.
Wollt ich nur mal als oller Chemiker loswerden, der zur Zeit mehr schweisst, als ihm lieb ist. Dann haste da die tollen Lenzrohre, die ragen immer noch über den Meeresboden diew 70 cm, und rings herum liegt die Rostbeule auf Grund. Will ja nicht schwarz malen, also lass das lieber mit Edelstal-Lenzrohren auf Deiner Wibo. Bau lieber Plastikrohre ein. Die halten auch mal einen Fost aus, ohne gleich zu platzen.



Joern,

kann ich aus der Praxis nicht so bestätigen. Mein Kahn liegt ja auch schon ne ganze Reihe von Jahren im Wasser. Ich habs so gemacht, Rumpf ST 42, Lenzrohre, Stutzen für Seeventile etc.aus 1.4571.

ST42 und 1.4571 liegen in der elektrochemischen Spannungsreihe dicht nebeneinander, das Gefälle ist gering. Korrosion bisher nicht der kleinste Fitzel.

Das alles war keine Erfindung von mir. Ich hab meinen Rumpf von einen Stahlbootsbauer bauen lassen, der damals schon 30 Jahre Erfahrung im seinem Bereich hatte. Er war Korrosionsfetischist.

Wichtig bei Stahlbooten ist zusätzlich, alle sonstigen Metallteile, die im Wasser eingebaut werden, sollten ebenfalls in der Spannungsreihe dicht beieinander liegen. Keine Messingventile, keine Schraube aus Manganbronze. Ventile aus 1.4571, Schraube aus Nickelaluminiumbronce.
Viel teurer ist es nicht und es hält - nachgewiesen - :D

Opferanode??? Ich hab immer noch meine ersten Zinkanoden dran, und so wie die sich bisher abgebaut haben, halten sie noch mindestens 5 Jahre. Daran sieht man, dass dar Spannungsgefüge passt. Mein Rumpf opfert nix.

Ja, in der Praxis sieht es manchmal doch anders aus als in der reinen Theorie 8)


Gruß Heinz

22

Mittwoch, 10. Februar 2010, 16:32

RE: Hallo Klaus und Nico: bitte weiter posten

kann ich aus der Praxis nicht so bestätigen. Mein Kahn liegt ja auch schon ne ganze Reihe von Jahren im Wasser. Ich habs so gemacht, Rumpf ST 42, Lenzrohre, Stutzen für Seeventile etc.aus 1.4571.

ST42 und 1.4571 liegen in der elektrochemischen Spannungsreihe dicht nebeneinander, das Gefälle ist gering. Korrosion bisher nicht der kleinste Fitzel.

Das alles war keine Erfindung von mir. Ich hab meinen Rumpf von einen Stahlbootsbauer bauen lassen, der damals schon 30 Jahre Erfahrung im seinem Bereich hatte. Er war Korrosionsfetischist.

Wichtig bei Stahlbooten ist zusätzlich, alle sonstigen Metallteile, die im Wasser eingebaut werden, sollten ebenfalls in der Spannungsreihe dicht beieinander liegen. Keine Messingventile, keine Schraube aus Manganbronze. Ventile aus 1.4571, Schraube aus Nickelaluminiumbronce.
Viel teurer ist es nicht und es hält - nachgewiesen - :D

Opferanode??? Ich hab immer noch meine ersten Zinkanoden dran, und so wie die sich bisher abgebaut haben, halten sie noch mindestens 5 Jahre. Daran sieht man, dass dar Spannungsgefüge passt. Mein Rumpf opfert nix.

Ja, in der Praxis sieht es manchmal doch anders aus als in der reinen Theorie 8)


Gruß Heinz[/quote]

Hallo Heinz
bin dabei meine Seeventile zu erneuern. Als Borddurchlass ist bei mir ein Rohr angeschweißt und am Ende das Gewinde für das Seeventil eingeschnitten. Darauf saß ein Messingventil. Das Ventil ist mit Hanf eingesetzt und ist
anstandslos abzuschrauben gewesen. Auch ist kein Rost zu sehen. Was du schreibst ist völlig nachvollziehbar.
Deshalb meine Frage. Was sind 1.4571 Ventile und wo kann man diese kaufen? Wenn ich jetzt schon alles erneuere
dann möchte ich es richtig machen.

Gruß Dirk

Squirrel

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23

Mittwoch, 10. Februar 2010, 16:50

RE: Hallo Klaus und Nico: bitte weiter posten

Zitat

Original von Taranga1
Deshalb meine Frage. Was sind 1.4571 Ventile und wo kann man diese kaufen? k


1.4571 ist eine Werkstoffnummer eines Edelstahls. Kaufen kannst Du die dort, wo man Dir Edelstahlfittings verkauft. Du solltest aber auf dieser Nummer bestehen, und nicht einfach nur 'Edelstahl' oder auch 'V4A' bestellen, die Nummer legt die Legierung präziser fest und diese Legierung ist für den Einsatz unter Wasser gut geeignet.
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

24

Mittwoch, 10. Februar 2010, 17:19

Hej Dirk,

Messingventile auf Stahl(Edelstahl?) - Gewindestutzen mit Hanfdichtung aufgeschraubt, da wird der Stahl nicht rosten, aber im Salzwasser entzinkt das Messing, das Material wird spröde und es kann zu Brüchen kommen.

Messing ist im Salzwasser völlig ungeeignet, ausschliesslich im Süsswasser ist es o.k.
Für GFK- oder Holzschiffe ist Rotguss (engl. Gunmetal) das richtige Material für Bordwanddurchlässe und Seeventile. Diese Legierung hat einen sehr hohen Kupferanteil und entzinkt nicht.
Beim Bootsausrüster liegen, wenn er Rotguss überhaupt hat, beide Sorten nebeneinander. Der Laie greift dann oft zum Preiswerteren und hat Messing gekauft.

Rotguss - hoher Kupferantei - geht aus Korrosionsschutzgründen bei Stahl- und Alubooten nicht. Bei Alu nimmt man da Kunststoff (Marelon) Ventile . Kann man bei Stahl auch machen. oder man nimmt V4A Ventile. Die Werkstoffnummer 1.4571 stellt einen Chrom-Nickel-Titan legierten Edelstahl dar, der sehr salzwasser- und säurebeständig ist. Preislich sind diese Ventile auch nicht teurer als Gute aus Marelon.

Achte darauf, dass Du Ventile ohne Totraum bekommst. Sie werden u.A. in der Lebensmittelindustrie, Bauereien etc. eingesetzt. Der Ventilkörper des Kugelhahnes ist komplett mit PFTE/Teflon ausgefüllt. Sie frieren nicht so schnell kaputt wie die Ventile, bei denen nur Teflonringe eingesetzt sind. Ich habe sie schon bei Bootsausrüstern gesehen. Deutlich billiger bekommt man sie im gut sortierten Sanitär- und Heizungsgrosshandel. Notfalls bestellen lassen.


Gruß Heinz

25

Mittwoch, 10. Februar 2010, 17:38

Danke euch beiden für die schnelle Antwort!

Meine Seeventile sind ganz grün geworden. Ist das das entzinken was du meinst?

Heinz, weißt du bei welchem Bootsausrüster man diese Ventile bestellen kann?

Gruß Dirk

Schoner

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26

Mittwoch, 10. Februar 2010, 18:06

Das ist zwar Oxidation aber kein Entzinken
Gruß


Volker


27

Mittwoch, 10. Februar 2010, 18:21

ich habe bei SVB einen Edelstahl Muffenkugelhahn gefunden mit der Bezeichnung 1.4401 V4A gefunden.
Kostet 94.90 € in meiner größe :rolleyes:
Was ist den mit einem Messinghahn der hartverchromt ist? Ist diesen Kombination mit Stahl in der Spannungsreihe
dichter zusammen als Messing und Stahl? Kann man solch einen hartverchromten Messinghahn weiterempfehlen?

Gruß Dirk

Squirrel

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28

Mittwoch, 10. Februar 2010, 18:24

Deswegen sollst Du ja zum Fachhandel gehen, und damit ist nicht der Bootsausrüster gemeint. Und ja, sie sind etwas teurer, aber die Qualität ist es wert. Die Verchromung ist jedenfalls im Salzwasser kein dauerhafter Korrosionsschutz.
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

29

Mittwoch, 10. Februar 2010, 20:03

Zitat

Original von Squirrel
Deswegen sollst Du ja zum Fachhandel gehen, und damit ist nicht der Bootsausrüster gemeint. Und ja, sie sind etwas teurer, aber die Qualität ist es wert. Die Verchromung ist jedenfalls im Salzwasser kein dauerhafter Korrosionsschutz.


So dann mal wieder ne Laienfrage:
Im Baumarkt kostet son Messingabsperrhahn ca. 10 Euro.
Wenn ich jetzt überwiegend im IM fahre was jetzt Brackwasser ist ,wie hoch ist dann die Lebenserwartung eines solchen Sperrhahns ?(
es grüßt
der rollef


wer später bremst, iss länger schnell

30

Mittwoch, 10. Februar 2010, 20:27

Zitat

Original von rollef
So dann mal wieder ne Laienfrage:
Im Baumarkt kostet son Messingabsperrhahn ca. 10 Euro.
Wenn ich jetzt überwiegend im IM fahre was jetzt Brackwasser ist ,wie hoch ist dann die Lebenserwartung eines solchen Sperrhahns ?(


Aus dem Baumarkt ?( ?( ?( Seeventile ?( ?( ?(

Rolf, es wird Dir niemand sagen können, wie die Lebenserwartung von einen derartigen Kugelhahn ist. Müsstest schon eine genaue Wasseranalyse vorab einholen :D. Für jedes einzelne Revier.

Ein Messingkugelhahn, 1 1/4 Zoll, hartverchromt, bei SVB kostet so 17,50 Tacken. Der gleiche Hahn in Rotguss kostet im Sanitär-/Heizungsfachhandel im Netz 19,50 Tacken.

Frag mal in Köln im Fachhandel nach.

Für ein GFK-Boot ist Rotguss der optimale Werkstoff. Am Besten in der totraumfreien Ausführung. Kostet auch nicht viel mehr.

Nö, aus Messing sind bei mir nur die Türklinken im Salon :O


Gruß Heinz

31

Mittwoch, 10. Februar 2010, 20:52

Zitat

Original von meri

Zitat

Original von rollef
So dann mal wieder ne Laienfrage:
Im Baumarkt kostet son Messingabsperrhahn ca. 10 Euro.
Wenn ich jetzt überwiegend im IM fahre was jetzt Brackwasser ist ,wie hoch ist dann die Lebenserwartung eines solchen Sperrhahns ?(


Aus dem Baumarkt ?( ?( ?( Seeventile ?( ?( ?(

Rolf, es wird Dir niemand sagen können, wie die Lebenserwartung von einen derartigen Kugelhahn ist. Müsstest schon eine genaue Wasseranalyse vorab einholen :D. Für jedes einzelne Revier.

Ein Messingkugelhahn, 1 1/4 Zoll, hartverchromt, bei SVB kostet so 17,50 Tacken. Der gleiche Hahn in Rotguss kostet im Sanitär-/Heizungsfachhandel im Netz 19,50 Tacken.

Frag mal in Köln im Fachhandel nach.

Für ein GFK-Boot ist Rotguss der optimale Werkstoff. Am Besten in der totraumfreien Ausführung. Kostet auch nicht viel mehr.

Nö, aus Messing sind bei mir nur die Türklinken im Salon :O


Gruß Heinz

Upps :O hatte gerade 90 Tacken gelesen....deshalb meine Frage ....hab ja als Charterer da nich so den PLan :D :D
es grüßt
der rollef


wer später bremst, iss länger schnell

32

Mittwoch, 10. Februar 2010, 21:06

90 Tacken wollte SVB für nen Hahn aus 1.4401 Edelstahl haben. Im Fachhandel billiger.
Rotguss - GFK Boot - Optimal :D

Beiträge: 3 027

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33

Mittwoch, 10. Februar 2010, 22:55

RE: Hallo Klaus und Nico: bitte weiter posten

Zitat

Original von meri

Zitat

Original von Heinrich-Der-Seefahrer
Las gerade in dem zugemachten trööt über die SChäden an Deim Boot, und fand den Vorschlag, die Lenzrohre in hochlegiertem Edelstahl einzubauen. Das ist kontraprodktiv, da der Rest vom Schiff dann Opferanode wird. Besonders an den schwarz-weiss-Schweisstellen, wo jene hochlegierten Lenzrohre eingebaut werden sollten. Dann haste tolle edelstahl-Lenzrohre, die überleben das Schiff, weil's rings um die Einschweißung im Rumpf wegkorrodiert ist.
Wollt ich nur mal als oller Chemiker loswerden, der zur Zeit mehr schweisst, als ihm lieb ist. Dann haste da die tollen Lenzrohre, die ragen immer noch über den Meeresboden diew 70 cm, und rings herum liegt die Rostbeule auf Grund. Will ja nicht schwarz malen, also lass das lieber mit Edelstal-Lenzrohren auf Deiner Wibo. Bau lieber Plastikrohre ein. Die halten auch mal einen Fost aus, ohne gleich zu platzen.



Joern,

kann ich aus der Praxis nicht so bestätigen. Mein Kahn liegt ja auch schon ne ganze Reihe von Jahren im Wasser. Ich habs so gemacht, Rumpf ST 42, Lenzrohre, Stutzen für Seeventile etc.aus 1.4571.

ST42 und 1.4571 liegen in der elektrochemischen Spannungsreihe dicht nebeneinander, das Gefälle ist gering. Korrosion bisher nicht der kleinste Fitzel.

Das alles war keine Erfindung von mir. Ich hab meinen Rumpf von einen Stahlbootsbauer bauen lassen, der damals schon 30 Jahre Erfahrung im seinem Bereich hatte. Er war Korrosionsfetischist.

Wichtig bei Stahlbooten ist zusätzlich, alle sonstigen Metallteile, die im Wasser eingebaut werden, sollten ebenfalls in der Spannungsreihe dicht beieinander liegen. Keine Messingventile, keine Schraube aus Manganbronze. Ventile aus 1.4571, Schraube aus Nickelaluminiumbronce.
Viel teurer ist es nicht und es hält - nachgewiesen - :D

Opferanode??? Ich hab immer noch meine ersten Zinkanoden dran, und so wie die sich bisher abgebaut haben, halten sie noch mindestens 5 Jahre. Daran sieht man, dass dar Spannungsgefüge passt. Mein Rumpf opfert nix.

Ja, in der Praxis sieht es manchmal doch anders aus als in der reinen Theorie 8)


Gruß Heinz



Denke dass solches hält, liegt allein an sorgfältiger Pflege des Unterwasserschiffs...

Joerrn

34

Mittwoch, 10. Februar 2010, 23:15

RE: Hallo Klaus und Nico: bitte weiter posten

Zitat

Original von Heinrich-Der-Seefahrer
Denke dass solches hält, liegt allein an sorgfältiger Pflege des Unterwasserschiffs...
Joerrn


Ich hab vor 15 Jahren nur einmal einen vernünftigen Anstrichaufbau aufgebracht. Danach nur alle 2 Jahre Antifouling, das bringt ja nichts in Sachen Korrosionsschutz. Sonst nichts.

Ich glaub kaum, dass man mit Plastikrohre als Lenzrohre bei einem Metallschiff eine
CE - Zertifizierung bekommt. Elektrochemisch wohl richtig, der Germanische Lloyd wirds technisch anders sehen. Bei verzinkten Stahlrohren haben wir eine gute 'Opferanode' und die Zinkschicht ist schnell weg. Korrosionsschutz in den Rohren ist kaum möglich.


Gruß Heinz

baringa

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Rufzeichen: DF4959

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35

Donnerstag, 11. Februar 2010, 00:48

Zitat

Original von Nangijala
Und das Eis hat auch nen Vorteil! Ich kann mein Boot polieren während es im Wasser liegt... Mal gucken was die Politur zu den Temperaturen sagt :-)


So hab ich das noch gar nicht gesehen. Aber guter Ansatz, statt sich zu ärgern was gutes dran finden. Glückwunsch (keine Ironie!)
--
Gruß, Christoph
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baringa

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36

Donnerstag, 11. Februar 2010, 00:52

Zitat

Original von meri
Für ein GFK-Boot ist Rotguss der optimale Werkstoff. Am Besten in der totraumfreien Ausführung. Kostet auch nicht viel mehr.
Nö, aus Messing sind bei mir nur die Türklinken im Salon :O
Gruß Heinz


Hallo Heinz,

wenn mein Kahn im Frühjahr noch schwimmt (nach Nicos Erfahrungen mach ich mir da auch Sorgen), bekommt der neue Durchlässe und Seeventile. Für ein Stahlboot empfiehlt sich dann nach Deiner Meinung nach was? Messing? Rotguss?

Danke für einen Tip
--
Gruß, Christoph
SY Baringa - Startseite

37

Donnerstag, 11. Februar 2010, 08:51

Zitat

Original von baringa
Für ein Stahlboot empfiehlt sich dann nach Deiner Meinung nach was? Messing? Rotguss?
Danke für einen Tip


Hej Christoph,

für ein Stahlboot Edelstahlventile aus Wst.Nr.: 1.4571 (ist im Salzwasser korrosionsbeständiger als 1.4401) oder Marelon (glasfaserverstärkter Kunststoff) Beides etwa gleich teuer. Bei Alu ist Marelon ein Muss, bei Stahl geht Beides.

Messing bei ausschließlich Süsswasser, Rotguss bei Salzwasser für GFK- und Holzboote.

Dein Boot schwimmt schon noch, bei Nico waren es ja die Lenzrohre und nicht die Ventile und der Winter war extrem.


Gruß Heinz

38

Donnerstag, 11. Februar 2010, 10:06

RE: Hallo Klaus und Nico: bitte weiter posten

Zitat

Original von meri

Zitat

Original von hansfreiburg
Beispiel: Letztens ist ein Boot abgesoffen über Winter, weil die Persenning verrutscht war, Blätter von Bäumen die Cockpitabläufe verstopft hat und das Wasser von der Plicht in das Schiff lief...
Das hätte ich nie für möglich gehalten...


Ist einem Bekannten sogar an Land passiert. Boot stand fast ein Jahr am Mittelmeer an Land, er war nicht häufig da. Laub verstopfte die Plichtabläufe und in Boot stand ein 3/4 m Wasser. Einrichtung und Motor waren hin.

Tipp, wenn Boot an Land und man kann nicht ab und zu mal nachschauen: Loggeber rausziehen. Wasser läuft zwar ggf. ins Boot, kann aber durch die Öffnung für den Loggeber wieder ablaufen.


Gruß Heinz


hat noch einen anderen positiven Nebeneffekt: durch die Öffnung wird der Luftaustausch gefördert - mache schon seit Jahren so

und damit zurück zum Thema :tongue:
ciao

Andreas

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Heimathafen: KOLOBRZEG

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39

Donnerstag, 11. Februar 2010, 11:03

Zitat

Original von meri

Zitat

Original von baringa
Für ein Stahlboot empfiehlt sich dann nach Deiner Meinung nach was? Messing? Rotguss?
Danke für einen Tip


Hej Christoph,

für ein Stahlboot Edelstahlventile aus Wst.Nr.: 1.4571 (ist im Salzwasser korrosionsbeständiger als 1.4401) oder Marelon (glasfaserverstärkter Kunststoff) Beides etwa gleich teuer. Bei Alu ist Marelon ein Muss, bei Stahl geht Beides.

Messing bei ausschließlich Süsswasser, Rotguss bei Salzwasser für GFK- und Holzboote.

Dein Boot schwimmt schon noch, bei Nico waren es ja die Lenzrohre und nicht die Ventile und der Winter war extrem.


Gruß Heinz


Beim GfK-Boot oder Holzboot solle es doch eigentlich egal sein, welcher Werkstoff, hauptsache Korrosionsbeständig. Also in Salzwasser der - obwohl noch sehr Lochfraßkorrosions-empfindliche gängige "V4A", also meistens 1.4571 (Wirksumme nur 24, eigentlich nur geeignet für mildes Aussenklima, nicht für Salzwasser), oder besser einen anderen Stahl möglichst der Wirksumme größer 30 (Wirksumme=%Cr + 3,3*%Mo + 30*%N)" (z.Bsp die Niob/Molybdänlegierungen: 1.4522, 1.4529, 1.4547, 1.4565, - jene zugelassen für Anwendung in chloridreichen Wässern, z.Bsp Sole, oder 1.4439, 1.4539, die sich in Laboruntersuchungen als resistent gegenüber Spannungsrisskorrosion sowie Lochfraßkorrosion zeigten).

Aber gibt es einen speziellen Grund, warum Du für ein GFK-Boot ein teueres Bronzeventil (=Rotguss) empfiehlst? Bronzen sind spröde und hart, Stähle zähelastischer.

Joern

Squirrel

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40

Donnerstag, 11. Februar 2010, 13:11

So - das Gesabbel ist jetzt aus diesem Trööt verbannt. Auf neue unziemliche Beiträge wird ohne Warnung geschossen :schiessen:
Alles klar?
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

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