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fellow

Admiral

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41

Freitag, 18. September 2015, 18:50

Die Niederländer haben keine Kernkraftwerke, …
Die Niederländer haben seit 1968 bis heute Kernkraftwerk(e) im Betrieb. Eines wurde stillgelegt, das altersschwache Borsele läuft bis heute.
Peter

Warns

Salzbuckel

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43

Freitag, 18. September 2015, 21:02

. einen Umstieg auf eine Motoryacht für die Bereisung Europas eher zu planen.
Grüße, Manfred
Pfui! Aus! Sitz! :nono: :acute: :stop:
Gruß
Wolfgang

www.sy-schwaelbchen.de

44

Samstag, 19. September 2015, 08:29

Es stellt sich doch die Frage, welche realistischen Alternativen wie zur Windkraft haben, Strom zu erzeugen. KKW sind zu gefährlich bzw. Entsorgung ungeklärt, Kohle zu schmutzig, Gas zu abhängig von Putin, Öl zu knapp, Sonne noch zu ineffektiv, Wasserkraft nur punktuell machbar. Bleibt z.Zt. nur Windkraft, als wachsender Energiespender.

Wie gesagt: eine Standortfrage. Mich stören die großen Mühlen nicht, solange sie nicht in Wohn- oder Naturschutzgebieten stehen.

Und das Trassenproblem muss dringend gelöst werden, damit Windräder nicht ab Bf 4 abgeschaltet werden.
Handbreit - Ralf

Bob 57

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45

Samstag, 19. September 2015, 10:33

Ist ja niedlich!
So sind se, die Holländer. Die natürlichen Ressourcen der Nachbarstaaten werden gnadenlos ausgebeutet (Stichwort Krabbenfischerei im deutschen Wattenmeer), da interessiert Naturschutz und Ökologie keine Seele. Aber wenns um die eigene Wurstpelle geht, da werden sie wach.

Man sollte jedem, der gegen die Anlage stimmt, ein AKW vor die Tür planen!
Gruß vom Bob

Tief und süß der Seemann pennt,
ist er von seiner Frau getrennt.

Bob 57

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46

Samstag, 19. September 2015, 10:41

Ich bin ein Fan der Windenergie! Sie ist sauber, stört nicht, nahezu emissionsfrei und kann, wenn eine bessere Technik vorliegt, Schritt für Schritt zurückgebaut werden, ohne Spuren zu hinterlassen.

Das Problem ist die Standortfrage. Windanlagen haben nichts in Wohn- oder Naturschutzgebieten verloren.

Im Fall IJsselmeer frage ich mich, warum man die Turbinen nicht entlang des Afsluitdijk baut. Da stört es niemand und von der Natur wird nichts weggenommen.

Pauschal dagegen bin ich definitiv nicht. Welche realistisch funktionierende Alternative haben wir zur Zeit?


Mooooment!
Warum nicht in NSG`s? Da stören Windparks am allerwenigsten!
Als sog. TÖB werde ich regelmäßig an Bewilligungsverfahren zum Bau von "Windmühlen" beteiligt. Mir ist, sieht man vom Schutz der Avifauna ab, kein Fall bekannt, wo Windmühlen irgndwie den Naturhaushalt hätten beeinträchtigen oder schädigen können.

Und gerade unter dem o.g. Aspekt (Fledermaus-Schutz, Greifvogel-Schutz usw.) bieten "ins Wasser gebaute" Windparks erhebliche Vorteile.
Gruß vom Bob

Tief und süß der Seemann pennt,
ist er von seiner Frau getrennt.

Hanser

Salzbuckel

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47

Samstag, 19. September 2015, 14:12

Nur das niederfrequente Brummen der Windräder und Maste führt dazu, dass Wale stranden und Flipper ausflippt ...
Aber stimmt schon, lieber Brummen im Naturschutzgebiet als neben meinem Haus :hopp:

meint garnicht politisch korrekt
Volker

Segelalex

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48

Samstag, 19. September 2015, 17:40

Das berühmteste Beispiel sind die 4 Windräder vor Medemblik die nun schon 20 und mehr Jahre dort stehen.

Jetzt ohne Flax, die Windräder sind prima Peilmarken bei Regatten oder generell beim Segeln.

Neben Medemblik steht das derzeit noch größte in NL. 180 Meter. Wer braucht da noch Seekarten?

Ich finde die Nimby-Aussagen schwierig. Wenn es aber bessere Alternativen gibt, sollten die gewählt werden. Andererseits: Irgendwann muss man auch mal sagen: So wirds gemacht statt immer weiter zu forschen. Natürlich sind in 20 Jahren die OSmoseanlagen großserienfähig, nur dann reden wir wohl nicht mehr über den Deich am IJsselmeer sondern über den in Mönchengladbach oder so. Irgendwo müssen wir anfangen, am Rotterdamsehoek lang stören die Dinger doch wirklich gar nicht. Da ist es eh hässlich. Und im Sommer war ich in Makkum am Strand und da hab ich mich gefragt, ob es mich stören würde. Und ehrlich: Nein, tut es nicht. Aber das ist persönliche Meinung. Ich kann also jeden verstehen, der konstruktiv eine andere Meinung vertritt. Ich gehöre da eben nicht zu.

Dennoch: Viel Erfolg!

Gruß

Alex
Schatz, es liegt nicht an dir, es liegt am Steg...

49

Samstag, 19. September 2015, 18:15

Zitat

Nur das niederfrequente Brummen der Windräder und Maste führt dazu, dass Wale stranden und Flipper ausflippt ...


Das war ein Problem beim Bau, imho nicht im Betrieb. War, weil dafür gibt es eine Technik mit Luftblasen...

Im NSG nicht weil da... wie der Name schon sagt...

Es bleiben aber mehr als genug Flächen übrig, z.B. längs der BAB, falls Platz.
Handbreit - Ralf

Klaus13

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50

Samstag, 19. September 2015, 19:57

Moin,

zunächst möchte finde ich erwähnen, auf welch' sachlichem Niveau hier diskutiert wird. Finde ich klasse.

Ich habe auch schon einiges hier gelernt, was ich zu den Windmühlen nicht wußte. Im Grundsatz geht es mir wie einigen hier: AKWs will ich auch nicht und Windräder sind nun mal kaum zu schlagen, wenn es um die Nicht-Schädigung der Natur geht. Trotzdem gibt es da natürlich den optischen Aspekt. Bekantermassen bin (war) ich ja öfter Gast in Albisheim (Wohnort CatRig). Die Gegend dort wäre eigentlich wunderschön. Grüne Täler, sanfte Hügel, dazwischen Dorfschaften. Wäre, wenn es nicht die äußerst massive Bebauung mit Windrädern gäbe. Egal wohin man sieht, das Auge findet in der eigentlich schönen Natur keine Ruhe mehr. Aber was zählt das schon? Auch ich benötige Energie.

Nachdenklich, Gruß Klaus
who fails to plan plans to fail

51

Samstag, 19. September 2015, 20:57

Auch ich benötige Energie.
Ich vermute wir alle,und zwar 24 Stunden am Tag. Dafür ist Windkraft schlecht geeignet. Im Jahr 2014 waren WKA mit einer Leistung von 37,8 GW installiert, produziert haben sie 51,45 TWh. Das klingt ganz gut, nur entspricht das einem Volllastanteil von lediglich 15,5 %.
Atomkraft- und Steinkohlekraftwerke hatten eine installierte Leistung von 38,24 GW, also praktisch gleichauf mit der Windkraft. Diese Kraftwerke haben 188,27 TWh produziert. In Deutschland müssten wir ungefähr das vierfache an WKA-Leistung installieren um Atomkraft und Steinkohle zu ersetzen. Wenn ab sofort nur noch 5 MW-Anlagen gebaut werden würden, bräuchten wir davon 7.600 Stück. Selbst offshore, mit ca. 40 % Volllaststunden, wären es noch 2.500 Stück. Aber auch dann sitzen wir im dunkeln, wenn es nur mit 2-3 Bft weht.
Daher muss für jedes Windkraft-GW ein Gas- oder Kohle-GW bereitgehalten werden. Welche Volkswirtschaft kann das finanzieren?
Mache die Dinge so einfach wie möglich, aber nicht einfacher.

52

Samstag, 19. September 2015, 21:14

Zitat

[Welche Volkswirtschaft kann das finanzieren?


Wie lautet deine Lösung?
Handbreit - Ralf

53

Samstag, 19. September 2015, 21:43

Wenn ich die Patentlösung hätte, könntet ihr mich jeden Abend in der Tagesschau bewundern. :)
Gas-und Dampfturbinenkraftwerke und AKW für die Grundlast. Den Ausbau der Windkraft in Schleswig-Holstein sofort stoppen, bis die notwendigen Netze bereit stehen.
Mache die Dinge so einfach wie möglich, aber nicht einfacher.

54

Samstag, 19. September 2015, 22:16

Welche Volkswirtschaft kann AKW finanzieren, wenn ehrlich alle Kosten kalkuliert würden. Ich denke, Windkraft ist derzeit die einzige Möglichkeit CO2 zu reduzieren und aus der zu teuren und gefährlichen Kernkraft auszusteigen. Dafür ist der Rohstoff Wind kostenlos und gibt kein Entsorgungsproblem. Auch nicht wenn WKAs abgebaut werden.

Und 2 Bf: Der Strommarkt ist keine Insel. Es gibt seit Jahren eine europäische Strombörse an der Überkapazitäten gehandelt werden. Irgendwo in Europa weht immer Wind. Und es stehen schnell einsetzbare Kapazitäten bereit.

Fest steht, wir können nicht einfach so weitermachen wie bisher.
Handbreit - Ralf

OdinSail

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55

Samstag, 19. September 2015, 23:24

Auch ich benötige Energie.
Ich vermute wir alle,und zwar 24 Stunden am Tag. Dafür ist Windkraft schlecht geeignet. Im Jahr 2014 waren WKA mit einer Leistung von 37,8 GW installiert, produziert haben sie 51,45 TWh. Das klingt ganz gut, nur entspricht das einem Volllastanteil von lediglich 15,5 %.
Atomkraft- und Steinkohlekraftwerke hatten eine installierte Leistung von 38,24 GW, also praktisch gleichauf mit der Windkraft. Diese Kraftwerke haben 188,27 TWh produziert. In Deutschland müssten wir ungefähr das vierfache an WKA-Leistung installieren um Atomkraft und Steinkohle zu ersetzen. Wenn ab sofort nur noch 5 MW-Anlagen gebaut werden würden, bräuchten wir davon 7.600 Stück. Selbst offshore, mit ca. 40 % Volllaststunden, wären es noch 2.500 Stück. Aber auch dann sitzen wir im dunkeln, wenn es nur mit 2-3 Bft weht.
Daher muss für jedes Windkraft-GW ein Gas- oder Kohle-GW bereitgehalten werden. Welche Volkswirtschaft kann das finanzieren?

Stimmt, die Windkraftanlagen haben nur 15,5 % der Zeit Strom erzeugt, aber mit 0 % Brennstoffkosten in der Zeit.

Die AKW und fossilen Kraftwerke haben demnach in 20 % der Zeit gearbeitet, aber auch in den 1.752 Std. wo sie in Betrieb waren viel Brennstoff verbraucht, der Kosten von xx ,xx € verursacht hat. Ganz abgesehen von den Kosten die AKW usw. verursachen im Standby-Betrieb.

... also ich kann nichts Schlechtes an Windkraftanlagen finden.


.
Mast- und Schotbruch
Ludger
---------------------------------------------------------------------------------------------
Der beste Weg, einen Freund zu haben, ist der, selbst einer zu sein.

56

Sonntag, 20. September 2015, 00:19

Stimmt, die Windkraftanlagen haben nur 15,5 % der Zeit Strom erzeugt, aber mit 0 % Brennstoffkosten in der Zeit.

Die AKW und fossilen Kraftwerke haben demnach in 20 % der Zeit gearbeitet, ...
Ich schrieb von 15,5 % Volllaststunden bei WKA, AKW und Steinkohlekraftwerke kommen auf über 56 % Volllaststunden. Wie kommst du auf 20 %?
... also ich kann nichts Schlechtes an Windkraftanlagen finden.
Ich auch nicht, wenn ich Anteile an einem Windpark hätte und der sich sehr, sehr weit von meinem Wohnort befinden würde.
Fest steht, wir können nicht einfach so weitermachen wie bisher.
Da stimme ich dir zu, wenn du den Ausbau der Windkraft meinst.
Irgendwo in Europa weht immer Wind. Und es stehen schnell einsetzbare Kapazitäten bereit.
Warum nicht Photovoltaik? Irgendwo scheint immer die Sonne! Wofür braucht es da "schnell einsatzbare Kapazitäten"? Die braucht auch die Windkraft nicht, der Ernergiewendeminister des echten Nordens wird die Windenergie "verstetigen" (|. Da muss er noch ein bißchen dran arbeiten, ich stand heute mit dem Boot bei 0 Bft genauso dämlich in der Gegend herum, wie die WKA.X(
Mache die Dinge so einfach wie möglich, aber nicht einfacher.

57

Sonntag, 20. September 2015, 08:32

Der Punkt ist doch, wir haben ein globales Problem namens Klimaerwärmung, das vom CO2 Gehalt der Luft verursacht wird, Resultat einer übermäßigen Verbrennung fossiler Brennstoffe. Gleichzeitig ist der weltweite Energiebedarf steigend.

Daher ist handeln angesagt. Ein guter vorläufiger Schritt ist Windenergie. Vielleicht sind andere Technologien irgendwann soweit, die Aufgaben zu übernehmen. Derzeit eben nicht. Ich will lieber Windräder vor der Türe als ein AKW. Windenergie stört m.E. am geringsten bei gleichzeitig sauberster Energie und kostenlosem Rohstoffeinsatz. Die Infrastruktur muss aufgebaut werden. Das kostet, verglichen mit AKW sind das allerdings Peanuts. Die Betriebskosten herkömmlicher Kraftwerke, insbesondere von AKW sind gigantisch. Die von WKA extrem gering.

Die Lösung liegt m.E. auch nicht in der Vervielfachung der WKA sondern in der schrittweisen Optimierung der bestehenden Systeme. Moderne WKA erzeugen wesentlich mehr als ältere abgeschriebene Mühlen.

Wir können heute noch nicht auf konventionelle Energieträger verzichten. Das erkläre Ziel ist, unsere Energiegewinnung Schritt für Schritt umzubauen. Wir sind auf dem Weg, aber längst nicht angekommen. U.a. weil sehr lange an Atomtechnik und fossiler Energie festgehalten wurde. Wir könnten heute viel weiter sein.

Lass uns WKAs längs der Autobahnen und Bahnstrecken bauen. Da will eh niemand wohnen und sie stören nicht.

Vielleicht wird irgendwann die Solartechnik so effektiv, dass man damit unsere Aufgaben lösen kann. Die WKA lassen sich problemlos abbauen und hinterlassen keine verstrahlte Umgebung.

Nachhaltigkeit ist gefragt, nicht das Festklammern an alten Gewohnheiten.
Handbreit - Ralf

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58

Sonntag, 20. September 2015, 10:48

Qall: @mods:
der TE bat lediglich, die Petition zu unterstützen, es wäre schön, wenn dieser Trööt dafür freibleiben würde und evtl. geneigte Foristen unbeeinflusst ihre Wahl treffen können, dass Thema Windkraft ist hier schon oft und kontrovers disktiert worden, es wäre doch daher gut, dafür einen eigenen Trööt aufzumachen....
;)
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
Alexander Freiherr von Humboldt

Hanser

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59

Sonntag, 20. September 2015, 12:20

Ich versteht Käptn Blaubärs Punkt so, dass er lediglich seriös von herkömmlicher Technik auf windige Technik + Netzausbau umsteigen will. Damit hat er recht:

Auch wenn die Kerntechnik im Rückbau so teuer sein könnte, dass es den Unternehmen an die Substanz geht, so ist es schlicht unvernünftig, unsere sicheren Kraftwerke ohne Not vorzeitig abzuschalten. Laßt die Dinger doch noch solange CO2-neutral weiterlaufen, wie sie mal eine Genehmigung dafür hatten. Dann sparen wir sogar die Milliarden an Schadenersatz, die wir sonst vermutlich irgendwann zu zahlen hätten und der Ausbau der alternativen Energieversorgung könnte seriös sukzessive erfolgen. Die jetzige Situation, dass da ein Haufen Windmühlen rumstehen und mangels Netzausbau nicht laufen, ist doch einem entwickelten Land nicht würdig.

Zum Thema Petition gegen Windpark im IM: Ich vermute mal, dass da irgendwelche Leute die Kosten/Nutzen-Relation abgeschätzt haben. Günstigere Bau- und Betriebskosten bei Standort IM (im Vergleich zu vielleicht Offshorelösung) versus ein paar abgeschreckte Wassersporttouristen weniger. Dafür kostet der Windstrom dann vielleicht einen halben Cent weniger. Wir in D merken bei einigen Industriezweigen heute schon, wie stromintensive Produktionen samt Arbeitsplätzen ins Ausland verlagert werden, deshalb würde ich so eine wichtige Entscheidung in den Niederlanden auch nicht als deutscher IM-Tourist per Abstimmung beeinflussen wollen.

Heute ist in der Sonntags-FAZ gerade ein Artikel über die (bereits gelaufene) Volksabstimmung in Frankfurt zur innerstädtischen Pferderennbahn: Das "Stimmvieh" glaubte an Steuerverschwendung, grüne Lunge der Stadt und und und. Tatsächlich stand hinter der ganzen Meinungsmache ein Pferderennsportliebhaber und ein Pferdezüchter. Bei Petitionen und Volksabstimmungen gilt es also sich selber intensiv mit Pro und Contra auseinanderzusetzen, sonst liegt schnell mal schief.

Volker

60

Sonntag, 20. September 2015, 12:40

Qall: @mods:
der TE bat lediglich, die Petition zu unterstützen, es wäre schön, wenn dieser Trööt dafür freibleiben würde und evtl. geneigte Foristen unbeeinflusst ihre Wahl treffen können, dass Thema Windkraft ist hier schon oft und kontrovers disktiert worden, es wäre doch daher gut, dafür einen eigenen Trööt aufzumachen....
;)


Wer bitte kann unbeeinflusst eine Wahl treffen??
Wenn jetzt schon eine sachliche Diskussion als pöse Beeinflussung gewertet wird,
sieht es für Demokratie und Meinungsfreiheit zappenduster aus.
Da hilft auch ein eigener Trööt nicht weiter.

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