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foxausrhens

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61

Montag, 9. September 2019, 18:19

Der Verbrauch hängt vom Fahrgebiet und von der Motorisierung ab, mein Vater fährt oft wenn er 4 Wochen Urlaub macht den Rhein runter und dann ins ijsselmeer bzw die Randmeere und in der letzten Woche den Rhein wieder hoch nach Koblenz. Boot ist eine ca 11 Meter lange Linssen Vlet mit einer Motorisierung von ca 130 PS (1 Maschine Volvo Penta) dafür braucht er etwa 500 - 700Liter. Im ganzen Jahr verfährt er ca. 1000 Liter und er fährt viel mit diesem Boot. Heißt Rhein aufwärts hat man einen hohen Verbrauch bei Gewässern ohne Strömung hält das sich in Grenzen, Probleme wie Dieselpest kennt er allerdings nicht dafür ist der Spritaustausch in seinem 500 Liter Tank zu groß. :)

62

Montag, 9. September 2019, 19:59

Bevor es zu Entscheidungen kommt: Ausprobieren und chartern ! Haben wir ( auf Wunsch der Admiralin ) im Sommer in NL gemacht.....hat v.a. auf den friesländischen Kanälen Spaß gemacht. Im Wattenmeer in den Prielen natürlich unproblematisch - da kribbelst aber schon, wenn auf anderen Booten gesegelt wird. Spritverbrauch bei einem 70 ps Diesel überschaubar < 4 l/h. Verdrängerfahrt versteht sich. Gleiter oder Halbgleiter sind etwas komplett anderes.

Christian F

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63

Dienstag, 10. September 2019, 07:26

Ich denke, es kommt immer auf die Fahrweise an.
Eine Linssen Sturdy (10m) kommt durchaus mit 3-4 Liter aus, wenn man die nicht über die Wellenkämme prügelt.

Zum Thema "Altersgerecht" wäre mir aber auch die Aufteilung des Schiffes wichtig: So empfinde ich einen Einstieg in den Salon von der Seite als "Kletterei". Hier ist ein Einstieg "von oben" sicher bequemer. Auch würde ich auf einen Außenfahrtstand der nicht komplett eingehaust ist und einen brauchbaren Innenfahrstand achten.

nixxe

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64

Dienstag, 10. September 2019, 07:50

Puh. Wie gut, dass ich ein Meer mit Wind habe. Ich brauche max. 20 l Diesel pro Jahr, Klar, wenig PS. Aber so ein Kutter ---- Stützsegel, Klüver, geht doch auch. Als Rentner ist doch auch die Zeit da. Viel schwieriger als Segel zu setzen, finde ich Anlegemanöver in so manchen Häfen. Da ist es doch egal, ob Mobo oder Sebo.
Unite behind the science

65

Dienstag, 10. September 2019, 08:39

laut Wikipedia ist der spezifische Kraftstoffverbrauch eines LKW-Diesels ca. 200 g/kWh. Um einen 40' Verdränger in Marschfahrt zu fahren, wist Du kaum mehr als ca 20 kw benötigen. das macht dann also rund 4 kg oder 5l Diesel pro Stunde.

Ein LKW-Diesel = 200g/kWh; 2 LKW-Diesel = 400? Die Verbrauchserte eines großen 6-Zyl. Intercooler kann man leider nicht nach Dreisatz auf die Westentaschenmotoren (20 kW) runterrechnen. Die kleineren Bootsdiesel ohne Turbo und ohne viel Elektronik, die ja auch gewissse Vorzüge haben, eher ab 250, an die 280 oder ganz kleine sogar über 300 - jeweils bei Idealdrehzahlen. Dann ist die nächste Frage, was Marschfahrt ist? 5 kn bei Flaute? - Perfekt.

Ich denke, es kommt immer auf die Fahrweise an.

... und ein bisschen auf das Baujahr des Motors. Ein Opel E-Commodore 2.5 und ein Clio tce 120 haben etwa gleich viel PS und erreichen eine relativ ähnliche Höchstgeschwindigkeit, sind sogar vom Leergewicht relativ ähnlich. Trotzdem verbraucht der Commodore locker das doppelte und das liegt nicht alleine an den Kubikmetern vom umbautem Raum. Ähnlich ist es bei Bootsmotoren. Ein älterer (!) Diesel, der in einem angemessenen, nicht zu großen Boot steckt, tut sich übers Jahr, also mal bei Flaute, mal bei Wind und Welle einen Liter pro 10 PS und Stunde rein. Man fährt dann etwa 80%. Neue wurden schon genannt.
Ob ein Boot gleitet oder verdrängt, spielt erstmal keine Rolle. Natürlich wird ein Boot, das mit 100 PS ins Gleiten kommt kleiner und leichter sein, als eins, das mit 100 PS bei Windstille 10 kn erreicht. 80% sind in beiden Fällen 80%

Vor dem Hintergrund wäre noch mal die in diesem Thread weiter vorn angesprochene Saga, z.B. eine 27er hervorzuheben, die mit wenig PS gut vorwärts kommt und sicher in Rauhwasser fährt. Es gibt welche mit 70 PS und welche mit 20 PS. 50 sollten reichlich genug sein um ohne Dauervollgas auf direktem Weg vom Niederrhein ins Mittelmeer zu kommen. Entsprechend sparsam sind die Boote. Wie bei vielen dieser Boote, auch Fjord, wird im Cockpit gekocht, über dem entweder die Sonne scheint oder ein Verdeck aufgeklappt ist. Cuperus in Woudsend macht auch gefütterte Verdecke, unter denen es sich besser heizen lässt.

Chris

Christian F

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66

Dienstag, 10. September 2019, 14:38


Ich denke, es kommt immer auf die Fahrweise an.

... und ein bisschen auf das Baujahr des Motors.

Natürlich. Das wollte ich keinesfalls unterschlagen.

Obwohl man sich ab und zu wundert: Unser OM621 Baujahr 1967 verbraucht bei angemessener Marschfahrt von ~5 Kn geschätzte 1,5 l Diesel.

ugies

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67

Dienstag, 10. September 2019, 16:55

Obwohl man sich ab und zu wundert: Unser OM621 Baujahr 1967 verbraucht bei angemessener Marschfahrt von ~5 Kn geschätzte 1,5 l Diesel.

Wir sind mit dem TAMD 40 mit 0,6 l/sm hingekommen. Liter pro Seemeile ist bei den Motorbootfahrern gängiger als Liter pro Stunde. Bei ca. 6 kn entspricht das dann etwa 3,6 l/h. Unser Motor konnte das Boot aber durchaus auf zweistellige Werte beschleunigen. Der Wert für l/sm stieg dann auf ca. 1,5. l/sm Das sind bei 12 kn dann schon 18 l/h.
Oder habe ich mich da irgendwo verrechnet?
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »ugies« (10. September 2019, 17:41)


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68

Dienstag, 10. September 2019, 20:51

Ich kann Uwes und anderer Segler Überlegungen und Tendenzen zum Wechsel auf ein Mobo sehr gut verstehen und nachvollziehen. So gern wie ich segele und so sehr wie ich mein Boot schätze, es ist mir völlig klar, dass der Tag kommt, an dem mir das Segeln zu anstrengend werden wird. Wenn ich Glück habe, kommt es dann zum Mobo ...

Vor diesem Hintergrund würde mich auch sehr interessieren, wie hoch die Betriebskosten im Vergleich zu einem Segler so sind. Einerseits höhere Stundenverbräuche. Dazu natürlich aber auch die Tatsache, dass ausschließlich mit Maschine gefahren wird. Andererseits keine Riggkosten mehr, keine Rücklagen für - sagen wir - alle 10-15 Jahre neue Segel.

Vielleicht kann man ja mal Erfahrungsberichte von denen bekommen, die den Umstieg bereits hinter sich haben. Gibt's hier ja auch. Oder mal ein Mobo-Forum anzapfen.

Gruß, Manfred
Rüm Hart Blog: KLICK
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segler66

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69

Dienstag, 10. September 2019, 21:23

Auch ich habe mit meiner Frau schon solche Gedankengänge für später Diskutiert. Allerdings hoffentlich erst in 15 Jahren oder später.
Es ist sicherlich reizvoll Brücken einfach so zu passieren ( Ich glaube in den Niederlanden ist 2,5m da ideal, bitte korrigieren wenn es nicht stimmt)

Auch sind wir oft in Ostfriesland unterwegs, da geht mit Motorboot halt mehr.


Ich finde es nicht Verwerflich vom Segeln auf Motorboot umzusteigen wenn man ein Gewisses Alter erreicht hat....Aber nicht mehr Segel hochziehen zu können kann schon weh tun..hab da mit schon mit Umsteigern gesprochen.

Wenn es so kommt, sitzt ein Segler am Steuer und kein Motorbootfahrer welcher gerne den Kurs direkt am Bug vorbei eines Seglers wählt :-)

Es ist Deine Entscheidung und dein Leben, nur Du weisst am besten was gut für Euch ist und ihr den besten Erhohlungswert findet !
https://www.youtube.com/watch?v=qtsr6_GYV1w

Meine Contest hat einen ähnlichen Riss wie die Hallberg 29

ugies

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70

Dienstag, 10. September 2019, 21:27

Das sind bei 12 kn dann schon 18 l/h.

In der Stunde hat man dann aber eben auch 12 sm zurück gelegt. Bei 20 kn fährt man in einer Stunde das, was Otto Normalsegler höchstens an einem ganzen Segeltag in der Dänischen Südsee zurücklegt.

Die Betriebskosten bei einem Motorfahrzeug halten sich meiner bescheidenen Meinung und meiner eigenen Erfahrung nach auf oder vielleicht sogar unter dem Niveau eines entsprechenden Seglers. Die Gründe hast Du genannt, Manfred: Keine teuren Segel alle 6 Jahre, keine Aufwendungen fürs Rigg, bei gleichem oder gar besseren Raumangebot kann das Motorfahrzeug deutlich kleiner sein. Und schließlich: Die richtig weiten Reisen hat man in jüngeren Jahren unter Segel gemacht. Später im Leben lässt man es etwas ruhiger angehen. Die Strecken werden kürzer, die Liegezeiten länger.

Uwe
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Klaus13

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71

Dienstag, 10. September 2019, 21:37

Moin,

interssanter Trööt hier. Da Greggi in meinem Heimathafen liegt, hatte ich schon Gelegenheit zum Meinungsaustausch. In seinem Fall haben er und seine Frau sicher die richtige Entscheidung getroffen. Ganz allgemein habe ich auch lange gedacht, nach dem Segeln fahre ich noch MoBo. Seit kurzem sehe ich das anders. Mein aktuelles Segelboot vermittelt mir Segelspaß wie nie zuvor. Wenn ich das mal aufgeben muss und das wird nicht erst mit 75 sein, werde ich mich mit einem MoBo nicht mehr anfreunden, sondern andere Wege suchen, mein Alter sinnvoll zu gestalten. Das ist zumindest Stand heute. :D

Gruß Klaus
who fails to plan plans to fail

Maris-Blog

72

Dienstag, 10. September 2019, 21:38

wir waren am Wochenende in Lelystad (Hiswa te water) und haben uns umgeschaut.
Es ist beschlossen, wir werden auf ein Motorboot umsteigen. Es gibt kein Druck, aber ab dem nächsten Jahr werden wir wohl anfangen unser Segelboot zu verkaufen.
Wahrscheinlich wird es eine Vlet und die Binnenreviere werden uns bis zum Schluß wohl genug bieten können.
Morgen segeln wir aber erstmal ein paar Tage.

Krusefix

73

Dienstag, 10. September 2019, 21:48

Wir werden, wenn es soweit ist, die beiden Dieselmaschinen entfernen und dann zwei Elektromotoren, ca. je 12 PS, einbauen.
Wir warten damit aber noch ab, inwieweit sich die in der Entwicklung befindenden Feststoffbatterien dann bewehren.

Bruk

Admiral

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74

Dienstag, 10. September 2019, 23:48

Wer über genügend Barreserven verfügt, würde vielleicht mit einer Targa 44 glücklich werden. Von Sönderborg nach Göteborg in 7 Stunden. 770 l Diesel, schnell davor, schnell davon.

Nicht billig, aber preiswert!

75

Mittwoch, 11. September 2019, 07:35

Ich sehe das wie Klaus. Segelspaß...
Schot dicht, das Boot neigt sich etwas zur Seite, fährt los, und die Endorphine fließen.
Bei uns im Revier steigt ein älterer Herr (80) gerade von Regatta-Ixylon auf O-Jolle um.
Zum Fahrtensegeln hat er nen Jollenkreuzer. Damit segelt er bis Dänemark und Schweden.
Es geht also. Und wenn mir der Kahn zum Fahrtensegeln zu eng wird, kommt was kleineres her, als Daysailer.

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76

Mittwoch, 11. September 2019, 08:43

Ich hätte nicht gedacht, dass dieses Thema doch noch einmal soviel Fahr aufnimmt. Schön zu wissen, dass ich mit meinen Gedanken nicht ganz alleine dastehe. Ich habe nun nach meiner Schulter-OP Ende 2017 in den letzten 2 Jahren recht wenig gesegelt.
Vor allem im ersten Jahr nach der OP hatte ich immer wieder Schmerzen nach Belastung des Schultergelenk. Neuste Untersuchungen bei einem anderen guten Facharzt haben nun auch ergeben, dass mein neues Gelenk nicht optimal eingesetzt wurde. Aber es gibt einige gute Therapien, die auch ganz gut anschlagen. Nun kommt ja auch die psychologische Kompenente dazu, aus Vorsichtig wird dann schnell Ängstlich. Daher bin ich in den letzten Wochen wieder ein paarmal Einhand unterwegs gewesen. Es klappte alles sehr gut, und das Zutrauen kommt zurück.

Und wenn ich ganz ehrlich bin ... wiederstrebt mir eigentlich der Umstieg auf ein Motorboot. Vielleicht dauert es einfach ein wenig, bis man sich selbst eingesteht, dass man nur noch bei moderaten Winden segeln geht.

VG Uwe

foxausrhens

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77

Mittwoch, 11. September 2019, 08:56

Ein Motorboot aller holländischer Verdränger kann im Alter schon Sinn machen, mein Vater war aufgrund seiner körperlichen Beeinträchtigung immer Mobo Fahrer und nur ab und zu bei diversen Chartertörns dabei, seit einem Jahr habe ich wieder ein Segelboot und er war noch nicht mit ,da er es wahrscheinlich auch aufgrund der in den letzten Jahren sich verschlechterten Gesundheit in seinen Beinen nicht schafft. Jedoch mit seinem Boot ist er immer noch sicher und gut unterwegs, einfach weil mehr Platz auf dem Gangbord, sowie innen und weil natürlich das An und Ablegen mit einem 10 Tonnen schweren Stahlverdränger der mit Bug und Heckstrahl ausgestattete ist viel sanfter von statten geht. Auch die Revierwahl lässt sich einfacher ändern, weniger IJsselmeer und mehr Randmeere oder französische Kanäle. Die Betriebskosten sind vergleichbar mit einem gleich großen Segelboot, bei ihm da er in einem Vereinshafen in Koblenz liegt sogar einiges günstiger. Der verbrauchte Diesel im Jahr ist nicht ganz äquivalent zum Verschleiß der Segel aber dafür fallen so Sachen wie Riggwartung etc. weg. Und die Ausgaben für Seekarten, Rettungmittel fallen auch weg da sich das Fahrrevier ändert zum Segelboot. Und genau da liegt der Knackpunkt man muss wissen, das wenn man aus gesundheitlichen Gründen umsteigt ,dass man auch auf Dauer in ein Binnenrevier wechselt, welches auch immer, Seereviere machen mit einem Mobo einfach keinen Spass.

Das ist auch der Grund warum meine Frau und ich uns auch noch ein Segelboot gekauft haben obwohl wir das Mobo meines Vaters umfangreich nutzen könnten, ich bin auf dem Teil mehr oder weniger groß geworden , finde es auch nicht schlecht es gibt mir und meiner Frau aber nicht die Entspannung die sich bei uns beiden direkt einstellt wenn der Diesel aus ist und der Wind uns durchs Wasser schiebt.

Wenn man das nicht braucht oder darauf verzichten kann, ist ein Mobo eine wirklich tolle Sache.

Das bezog sich alles auf einen Verdränger, wenn man einen Gleiter will und nur mit so einem macht es auf Dauer auf einem Seerevier Sinn, es sei denn wir reden über richtig groß, dann sind die Betriebskosten ein großes Thema, ich kenne einige die deswegen Liegeschiffe haben. Da gibts nämlich dann schon Größenordnungen von 50 bis 100 Liter die Stunde, bei Gleitern um 35 bis 40 Fuss.

Ich würde an deiner Stelle erst mal eine Linssen Vlet chartern und erst dann entscheiden ob man so eine will, welche auch klasse sind nur leider selten zu bekommen sind Valk Vlet die sind dann nicht Multiknickspannt sonder Rundspannt gebaut.

Viel Erfolg bei der Findung :good2:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »foxausrhens« (11. September 2019, 11:41)


nixxe

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78

Mittwoch, 11. September 2019, 09:49

Aber ihr habt doch alle einen Partner / eine Partnerin! Da kann doch der / die andere???

Einhand und einsam ist das ein größeres Problem. Ich würde aber niemals meinen Mast hergeben. Es gibt auch Boote, die einfacher zu fahren sind als ne Monsun. Selbstwendefock und Rollsegel..... und sonst muss eben mal das Bordpersonal ran. (das bestimmt nicht nur Sexualballast ist.)
Unite behind the science

79

Mittwoch, 11. September 2019, 11:27

Vor diesem Hintergrund würde mich auch sehr interessieren, wie hoch die Betriebskosten im Vergleich zu einem Segler so sind.

Wie angetönt, fährt man insgesamt weniger und die Fahrt selbst ist nicht so sehr das Ziel wie ein netter Liegeplatz. Im Gegensatz zum Segler hat man ohne Nabelschnur ans Land länger und öfter volle Batterien. Der Verbrauch eines modernen 40-PS-Motors ohne viel Elektronik wird so sein, dass bei ein bis 2 h motoren am Tag der Verbrauch der Heizung bei kaltem Wetter höher ist als der des Motors. Ölwechsel bei einem 40-PS- gegenüber einem 25-PS-Motor dürfte ähnlich sein. Die Raumkonzepte unterscheiden sich etwas zu denen von Segelbooten und man sollte das Boot als ganzes betrachten. Dann wird ein Mobo mit ähnlich viel Lebensraum einen Tacken kleiner ausfallen als ein vergleichbares Segelboot.
Um das auf etwas festere Füße zu stelllen, hier ein paar prinzipielle Gedanken zu den´m Thema: bootstechnik.de/.../Verbrauch von Motorbooten

Chris


Um das Thema als Segelthema zu retten, könnte man ja annehmen, es hinge eine Mirror-Jolle an einer Davids.

foxausrhens

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80

Mittwoch, 11. September 2019, 11:46

40 PS sind aber für einen Verdränger in der 35 Fußklasse ein bisschen wenig, das Boot ist dann nur noch in NL verkaufbar weil du mit so einer Motorisierung auf dem Rhein keinen Spaß mehr hast.

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