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hakuna

Proviantmeister

  • »hakuna« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 418

Schiffsname: SHANIA

Bootstyp: Friendship 28

Heimathafen: Sloten Lemsterpoort

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1

Sonntag, 17. Dezember 2017, 17:02

Kündigung Liegeplatz

Hallo,

ich habe für die Saison 2018 einen Liegeplatz in einem neuen Hafen. Daher habe ich wie in den HISWA Bedingungen vorgesehen,
meinen jetzigen Liegeplatz Ende November per Mail gekündigt. Habe mir sogar die Mühe gemacht das auf Niederländisch zu tun.
Darin habe ich um eine Bestätigung über den Erhalt gebeten.
Nachdem ich keine Rückmeldung erhalten habe, habe ich letzte Woche nochmals eine Mail mit der Kündigung geschrieben. Diesmal
aber auf Deutsch und wiederum mit Bitte um eine Bestätigung. Leider ist da wieder nichts gekommen.

Jetzt bin ich ein wenig verunsichert.

Reicht im Zweifel der Nachweis das ich die Mail mit der Kündigung fristgerecht verschickt habe, oder sollte ich das ganz "Old School"
noch mal per Einschreiben mit Rückschein schicken?

Ach ja, ein Freund hat auch per Mail gekündigt und eine Rückmeldung erhalten. Die Mails gingen in allen Fällen an die gleiche Adresse.

Vielleicht weiß jemand, wie das in den Niederlanden gehandhabt wird.

Einen schönen Advent für Alle

Carsten

Klaus Helfrich

Salzbuckel

Beiträge: 3 679

Wohnort: Lübeck

Schiffsname: Tammina und Siebengestirn

Bootstyp: Motoryacht + Jolle Triss Giggen

Heimathafen: Schlutup

Rufzeichen: DJNW

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2

Sonntag, 17. Dezember 2017, 17:11

Zwar mag auch die Mail genügen - nur ein Anwalt könnte verbindliches sagen - aber ich würde auf jeden Fall noch einmal per Einschreiben mit Rückschein kündigen. da bist Du auf der sicheren Seite mit dem Nachweis, egal ob der Empfänger antwortet oder nicht, dies trifft zumindest auf Deutschland zu ...
Die Gieselau Schleuse auf dem Weg von und zur Eider ist wieder geöffnet und so soll das auch bleiben!

J.Cousteau

Proviantmeister

Beiträge: 513

Wohnort: München

Schiffsname: tbd

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3

Sonntag, 17. Dezember 2017, 17:17

Ich würde das Gespräch suchen. Kurz anrufen und um Bestätiging deiner Email bitten.
Das sollte in einigen Minuten geregelt sein.

Ansonsten hast du den Text ja schon verfasst. In DE und NL ausdrucken und per Einwurfeinschreiben versenden.
Kostet dich nur wenig Zeit, 3,40€ für Einschreiben europaweit und erspart im Zweifel viel Nerven.

Viel Erfolg,
jac
Die Voraussetzung für Wissen ist die Neugier.
(La condition pour le savoir est la curiosité.)

4

Sonntag, 17. Dezember 2017, 17:25

Wenns um Geld geht immer Post Einschreiben.

Yachtcoach

St. Lubentius des Forums

Beiträge: 5 945

Wohnort: mittendrin

Schiffsname: wechselt und daher auch nicht wie Frauennamen auf den Arm tötowiert

Bootstyp: Ja ...sagt man von mir....

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5

Sonntag, 17. Dezember 2017, 19:57

nich unbedingt... Fax gilt auch....und ist günstiger

ist sogar gerichtlich anerkannt.

aber Telefon , wenn da jemand da ist - es ist keine Saison mehr - hilft immer.

:rolleyes:
ja...der redet und schreibt auch ungefragt....wer wissen will was....liest da :


http://www.my-seaside.net/html/kolumne.html . ... -.....QUERULANT= https://blog650.wordpress.com ... - ......HORIZONTE = https://blog35215.wordpress.com ......-........http://www.wassersport-pool.info ..[/align]

Beiträge: 190

Wohnort: Düsseldorf

Schiffsname: Christine

Bootstyp: Degerö 31 DS

Heimathafen: Norddeich

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6

Sonntag, 17. Dezember 2017, 21:07

Lies das Kleingedruckte

Aus eigener Erfahrung rate ich Dir, genau die Regeln des Vertrags einzuhalten. Reicht da die E-Mail?

Mündlich zählt jedenfalls nicht.

Meggi

Moses

Beiträge: 4

Schiffsname: Whisper

Bootstyp: Winner 9.50

Heimathafen: Wendtorf

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7

Sonntag, 17. Dezember 2017, 22:39

immer per Einschreiben eine Kündigung abschicken und natürlich die Kündigungsfristen beachten. Ich habe gerade diese Woche einen Streit vor Gericht gewonnen, der sich über ein Jahr hinzog.

Neptun 25

Salzbuckel

Beiträge: 2 113

Wohnort: Unna NRW

Bootstyp: Neptun 25

Heimathafen: Steht daheim, wird bei Bedarf getrailert.

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8

Sonntag, 17. Dezember 2017, 22:46

In der Regel kann man alles per Mail bestellen/abschließen aber nicht wieder kündigen.

Willy
Neptun 25 KS in Gelb

9

Montag, 18. Dezember 2017, 09:09

@hakuna:
Ich würde erstmal in meinem Spam- oder Unbekannt-Ordner nachsehen. Wer weiß, vielleicht ist die Bestätigung da schon drin?

Gruß Martin

Beiträge: 1 567

Wohnort: OWL-zu weit weg vom Wasser

Schiffsname: Farewell

Bootstyp: Friendship 28

Rufzeichen: Gibt´s nur auf Anfrage

MMSI: die auch

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10

Montag, 18. Dezember 2017, 09:45

@hakuna:
Ich würde erstmal in meinem Spam- oder Unbekannt-Ordner nachsehen. Wer weiß, vielleicht ist die Bestätigung da schon drin?

Gruß Martin


Hi,
guter Hinweis, den ich noch ergänzen möchte. Je nach Provider und benutztem mail Programm werden auch schon mails beim Provider in entsprechende Unterordner verschoben und ggf. gar nicht vom mail Programm abgerufen.

Grüße

Andreas
Pfusch ist erst wenn man´s sieht ;)

Immer schön nach rechts blicken, von dort nähert sich die Gefahr! Lernt man schon beim Führerscheinkurs ;)

11

Montag, 18. Dezember 2017, 10:12

In der Regel kann man alles per Mail bestellen/abschließen aber nicht wieder kündigen.

Willy


:gooost:

Nur Fax und Einschreiben sind rechtlich einwandfrei....
„Unwissenheit erzeugt viel häufiger Selbstvertrauen als Wissen“,

MERGER

Kapitän

Beiträge: 690

Schiffsname: MERGER

Bootstyp: Bavaria 32

Heimathafen: Waldeck

Rufzeichen: auf Anfrage

MMSI: auf Anfrage

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12

Montag, 18. Dezember 2017, 10:40

In der Regel kann man alles per Mail bestellen/abschließen aber nicht wieder kündigen.

Willy


:gooost:

Nur Fax und Einschreiben sind rechtlich einwandfrei....
Und was macht man, wenn das Einschreiben mit "Annahme verweigert" zurückkommt, wie es mir passiert ist?
Schau mal rein bei merger & friends und SY MERGER. Da findest du Tipps und Tricks rund ums Boot.

Klaus Helfrich

Salzbuckel

Beiträge: 3 679

Wohnort: Lübeck

Schiffsname: Tammina und Siebengestirn

Bootstyp: Motoryacht + Jolle Triss Giggen

Heimathafen: Schlutup

Rufzeichen: DJNW

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13

Montag, 18. Dezember 2017, 11:07

Und was macht man, wenn das Einschreiben mit "Annahme verweigert" zurückkommt, wie es mir passiert ist?
Das gilt als zugestellt, genauso ist es, wenn der Empfänger nicht anwesend ist und trotz Benachrichtigung das Einschreiben nicht abholt...
Die Gieselau Schleuse auf dem Weg von und zur Eider ist wieder geöffnet und so soll das auch bleiben!

14

Montag, 18. Dezember 2017, 11:19

Und was macht man, wenn das Einschreiben mit "Annahme verweigert" zurückkommt, wie es mir passiert ist?
Das gilt als zugestellt, genauso ist es, wenn der Empfänger nicht anwesend ist und trotz Benachrichtigung das Einschreiben nicht abholt...

Selbst wenn das Einschreiben als zugestellt anerkannt würde, hätte die darin enthaltene Kündigung keine Wirkung. Der Empfänger hat ja nachweislich nie Kenntnis vom Inhalt des Einschreibens gehabt. Die einzige rechtssichere Gewissheit die Martin hat, ist die: "Die Kündigung ist nicht erfolgt.".

Gruß Ralf

curt55

Lotse

Beiträge: 1 872

Schiffsname: DoubleFun

Bootstyp: Malö 40

Heimathafen: Hooksiel, WSV

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15

Montag, 18. Dezember 2017, 11:27

Moin,

die einzige Möglichkeit, ein Schreiben in Deutschland rechtssicher zuzustellen, ist die Zustellung über einen Gerichtsvollzieher.
Wass soll denn das Einschreiben/Rückschein beweisen? Doch nur, dass ein (irgendein) Schreiben zugestellt wurde. Dass das eine Kündigung war, wird doch in keiner Weise bewiesen.

LG, Curt W.

Beiträge: 1 567

Wohnort: OWL-zu weit weg vom Wasser

Schiffsname: Farewell

Bootstyp: Friendship 28

Rufzeichen: Gibt´s nur auf Anfrage

MMSI: die auch

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16

Montag, 18. Dezember 2017, 11:32

Hi,

der Verweis auf deutsche Rechtslagen und Gepflogenheiten ist unangebracht.
Der TE hat seinen Liegeplatz (den er kündigen will) in den Niederlanden zu HISWA-Bedingungen abgeschlossen.

Grüße

Andreas
Pfusch ist erst wenn man´s sieht ;)

Immer schön nach rechts blicken, von dort nähert sich die Gefahr! Lernt man schon beim Führerscheinkurs ;)

zooom

Lotse

Beiträge: 1 870

Schiffsname: NANA

Bootstyp: Gib Sea 312

Heimathafen: Mythilene / Lesbos

Rufzeichen: DH6616

MMSI: 211352760

Im Marktplatz: 2

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17

Montag, 18. Dezember 2017, 11:41

Nun, dieser Hinweis hilft vielleicht auch anderen Mietern des Unternehmens. In D gilt, daß auch die Nennung einer Mailadresse oder Faxnummer bedeutet, daß man dorthin rechtlich verbindliche Dinge schicken kann.
Interessant wäre es, die Sache weiter zu verfolgen, um zu wissen, wie das ausgegangen ist, dann können andere Mieter ihre Konsequenzen draus ziehen.
Ist aber ungewöhnlich, daß man sich dort tot stellt, wahrscheinlich ist es nur untergegangen.
Gruß Thomas

Dieses Jahr bekennender Alt 68iger

18

Montag, 18. Dezember 2017, 11:42

@hakuna: ruf einfach an und gut ist.

Gruß Odysseus

Henning

Salzbuckel

Beiträge: 3 336

Wohnort: Hattstedt

Schiffsname: Fjordsang

Bootstyp: kurzes Patscheboot mit Kinderrigg

Heimathafen: Bordelumsiel

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19

Montag, 18. Dezember 2017, 11:44

In der Regel kann man alles per Mail bestellen/abschließen aber nicht wieder kündigen.

Willy


:gooost:

Nur Fax und Einschreiben sind rechtlich einwandfrei....

Email mit Lesebestätigung verschicken, reicht laut Aussage eines befreundeten Juristen.
Versteckt den Rum! :sparrow:


"Das Dumme an Zitaten aus dem Internet ist, dass man nie weiß, ob sie wahr sind."
(Leonardo da Vinci)

da darf man auch schon mal ein bisschen ein mulmiges Gefühl haben während der Nordfriese noch draußen Uno spielt :-)

fellow

Admiral

Beiträge: 866

Wohnort: Bergisches Land

Schiffsname: fellow2

Bootstyp: Dehler 32

Heimathafen: Monnickendam

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20

Montag, 18. Dezember 2017, 11:46

Aus eigener Erfahrung rate ich Dir, genau die Regeln des Vertrags einzuhalten. Reicht da die E-Mail?

Mündlich zählt jedenfalls nicht.

Ich zitiere mal aus den deutschsprachigen HISWA-Mietbedingungen für Liegeplätze in NL:

Zitat

HISWA-MIETBEDINGUNGEN FÜR LIEGE, LANDLIEGE- UND ABSTELLPLÄTZE
für Wasserfahrzeuge und ähnliche Gegenstände



ARTIKEL 7 - DAUER UND VERLÄNGERUNG DES MIETVERTRAGES


1. Ein Mietvertrag wird für einen Zeitraum von einem Jahr
abgeschlossen, und zwar vom 1. April eines Kalenderjahres
bis zum 1. April des folgenden Kalenderjahres
,
sofern die Parteien nichts anderes vereinbart haben.

2. Ein Mietvertrag, der für ein Jahr bzw. für die Sommer oder
die Wintersaison gilt, versteht sich vorbehaltlich
der Regelung in Absatz 3 als stillschweigend um denselben
Zeitraum und zu denselben Bedingungen verlängert,
wenn der Vertrag nicht spätestens drei Monate
vor Beginn des neuen Mietzeitraums schriftlich oder per
E-Mail
von einer der Parteien gekündigt worden ist.

Hervorhebung durch mich.
Peter

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