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vlinder

Seebär

  • »vlinder« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 027

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1

Mittwoch, 3. Januar 2018, 14:25

hellevoetsluis boote umgekippt

soeben gesehen auf fb im winterlager boote gekantelt in Hellevoetsluis

2

Mittwoch, 3. Januar 2018, 19:33

sieht nicht gut aus :O

Video
ciao

Andreas

Marinero

Admiral

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Heimathafen: Marina Minde

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3

Donnerstag, 4. Januar 2018, 10:44

schmale Stative und stehende Masten :kez_08:



4

Donnerstag, 4. Januar 2018, 10:55

schmale Stative und stehende Masten :kez_08:

das habe ich beim betrachten der bilder auch gedacht. der Bock von dem "yellow"-boot ist doch viel zu klein, oder nicht?

Beiträge: 2 017

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5

Donnerstag, 4. Januar 2018, 11:05

Ich denke nicht, dass die Böcke zu schmal sind.
Das sind Standardböcke, wie sie Europaweit verwendet werden und die Breite wird von den Hafentravellern bestimmt und die werden auch in NL in den ülichen Größen von den wenigen gängigen Hersteller beschafft.

Entscheidend ist wie der Hafenbetreiber die Schiffe aufstellt - z.B. mit der Nase in (westlicher) Hauptwindrichtung, ggf. im Schutz von Deichen oder Gebäuden.
Bei mir im Hafen erhält das erste Schiffe in einer Reihe regelmäßig eine seitliche Abspannung von der Mastspitze zu einem verläßlichen Festpunkt.
Oft ist es auch erforderlich den Kiel seitl. zu fixieren, damit sich das Schiff bei Seitenwind nicht auf dem Bock verdreht.
Gruß

Martin

Der Segler mit Zeit hat immer den richtigen Wind :)

Meeresfee

Salzbuckel

Beiträge: 3 495

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6

Donnerstag, 4. Januar 2018, 11:13

Schmale Böcke, stehende Masten. Auch meine Meinung. Mindestens fahrlässig, so zu lagern. Carsten

7

Donnerstag, 4. Januar 2018, 11:15

Im Wasser zerquetscht, an Land ..... da fährts einem immer ordentlich ins Mark wenn man das sehen muss.

Bin gespannt wann die Versicherer auf die zunehmenden Wetter Kapriolen reagieren und entsprechende Forderungen aufstellen was die Sicherheit von Böcken, Abstände usw. anbelangt. Ist das mit dem "Umfallen" eigentlich schon immer so häufig wie in den wenigen Jahren in denen mich das nun interessiert? Oder entwickelt sich das mit dem Wetter?

Die Stellplätze der Boote sollten im Beton verankerte Befestigungspunkte haben zu denen die Boote "abgespannt" werden.

Marinero

Admiral

Beiträge: 944

Schiffsname: Lilla My

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8

Donnerstag, 4. Januar 2018, 11:23

Ich denke nicht, dass die Böcke zu schmal sind. Das sind Standardböcke, wie sie Europaweit verwendet werden und die Breite wird von den Hafentravellern bestimmt

Standard? Es gibt doch nicht von 30 - 50 Fuss eine Bock-Einheitsgröße.

Ich finde den der Yellow auch zu schmal.

Und mit dem stehenden Rigg.... mir ist das im Herbst wieder extrem aufgefallen, was das für ne Angriffsfläche ist. Einen Tag vorm Kranen haben wir den Spargel runter genommen. Danach lag das Boot trotz Seitenwind +/- 5 Bft. dermaßen ruhig in der Box, das fühlte sich ganz komisch an.

Hendrikt

Offizier

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Bootstyp: Ypton 22

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9

Donnerstag, 4. Januar 2018, 11:28

Zitat

Oft ist es auch erforderlich den Kiel seitl. zu fixieren, damit sich das Schiff bei Seitenwind nicht auf dem Bock verdreht.


Moin, nun bin ich kein Statiker oder so was, möchte aber anmerken das es in meinen Ohren ein wenig absonderlich klingt einen Kiel sichern zu müssen auf dem doch eigentlich das Hauptgewicht des Schiffes liegen sollte. Gegen das verdrehen oder kippen des Bootes sollten doch eigentlich die Seitenstützen wirken. Oder habe ich da was in den falschen Hals bekommen?

Gruß Hendrik
Wir wollen mal nicht übertreiben, so ein Boot ist schließlich auch nur ein Mensch!

10

Donnerstag, 4. Januar 2018, 11:43

zum stehenden Rigg: Wie groß ist die Angriffsfäche eigentlich wirklich?

Oder anders gesagt: Macht nicht das eigentliche Hochbocken und die extreme Verlagerung des Schwer- und Drehpunktes mangels "Wasserbett", in dem der Rumpf mit seinem Auftrieb sonst zur Stabilisierung beiträgt, das überwiegende Gros der Windempfindlichkeit aus?

Und noch was: Dominoeffekt! Nur ein ausreichender Abstand zwischen den Yacht sorgt für Sicherheit. Was nützt einem ein breiter Bock, wenn der Nachbar einknickt und auf mich fällt und meinem Bock die Beine weghaut?
--------------------------
Ehrensenator im Bundesverband "Klare Worte statt gesülztes Gelaber" (BV KlaWo)

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11

Donnerstag, 4. Januar 2018, 11:45

Moin!

Zur Sicherung des Kiels gegen seitliches Verrutschen:
Durch die Windeinwirkung fangen die Boote an zu vibrieren, die Boote fangen quasi an, auf dem Kielbalken zu "hüpfen". Damit können die Boote bei Feuchtigkeit oder sogar Frost auf dem Kielbalken verrutschen.
Die Kräfte, die da seitlich auftreten sind recht gering, die man mit ein paar Holzleisten neben dem Kiel problemlos einfangen kann. Wenn der Kiel aber frei liegt, kann er wegrutschen.

Gruß
Jörg D

Squirrel

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12

Donnerstag, 4. Januar 2018, 11:47

zum stehenden Rigg: Wie groß ist die Angriffsfäche eigentlich wirklich?


Die Angriffsfläche ist nicht entscheidend. Nicht der statische Druck fällt das Boot, sondern die angeregte Schwingung; Das Rigg wirkt wie ein stehendes Pendel.
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

hans

Salzbuckel

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13

Donnerstag, 4. Januar 2018, 11:47

Die Diskusion über Lagerung mit stehendem Mast hatten wir schon mehrfach, zuletzt Dez. 2015 Winterlager (Stehender Mast) Rumpfstütze.
Tatsache ist: Bei genug Windkraft wird ein an Land im Gestell gelagertes Boot kippen und ein stehender Mast und/oder ein schmales Gestell erhöht die Kippgefahr enorm.

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MMSI: die auch

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14

Donnerstag, 4. Januar 2018, 11:52

Hi,

nun ja, eigentlich ist es unerheblich weil...passiert ist passiert.

Aber...die Boote werden schon gegen "verdrehen" im Bock gesichert. Meist mit Spanngurten. Kann man in den Niederlanden oft beobachten.
Nur...wann kippt ein Körper? Wenn ein vom Schwerpunkt lotrecht nach unten projizierter Punkt über die Standfläche hinaus gelangt. Dann kipp.
Blöderweise kann der Kiel nicht, wie im Wasser, dem durch Windangriff entstandenem Moment am Mast entgegenwirken, weil die Drehachse des Systems "Schiff" nicht wie im Wasser oberhalb des Kiels auf Höhe der Wasserlinie ist, sondern auf Land eben unterhalb des Kiels auf der Ebene des Bockfußes bzw. etwas seitlich versetzt durch die Bockbreite.

Will man die Bockbreite nicht ändern (Platzgründe) ist ein Abspannen der Boote (Mast - Boden) wohl die sinnigste Maßnahme.

Oder eben eine gute Versicherung ;(

Grüße

Andreas
Pfusch ist erst wenn man´s sieht ;)

Immer schön nach rechts blicken, von dort nähert sich die Gefahr! Lernt man schon beim Führerscheinkurs ;)

Hendrikt

Offizier

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15

Donnerstag, 4. Januar 2018, 11:56

Und wieder was dazugelernt.

Gruß Hendrik
Wir wollen mal nicht übertreiben, so ein Boot ist schließlich auch nur ein Mensch!

Klaus13

Coque au vin Meister

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Heimathafen: Schokkerhaven

Rufzeichen: DJKI2

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16

Donnerstag, 4. Januar 2018, 11:58

Ich denke nicht, dass die Böcke zu schmal sind. Das sind Standardböcke, wie sie Europaweit verwendet werden und die Breite wird von den Hafentravellern bestimmt

Standard? Es gibt doch nicht von 30 - 50 Fuss eine Bock-Einheitsgröße.
.


Doch, zumindest sind die in NL häufig verwendeten Gestelle in einer Einheitsbreite. Die wird von dem fahrbaren Hydraulikheber bestimmt, zwischen dessen Stempel sie passen müssen. Bis zu welcher max. Länge die Gestelle geeignet sind, weiß ich nicht. Bei uns steht von 25-45 ft. alles darauf. Zugegeben sieht das bei sehr breiten Booten gelgentlich abenteuerlich aus. Die bekommen meist noch zusätzliche Stützen unter den Rumpf gestellt, die vom eigentlichen Gestell unabgängig sind.

Im übrigen werden da schon mal ein paar Berechnungen angestellt worden sein, bevor diese Gestelle gebaut worden sind. Der Vorfall in Hellevoetsluis zeigt aber, dass man die dynamischen Kräfte offenbar nur recht schwer in den Griff bekommt. Mein Eindruck ist auch, dass wir in den letzten Jahren mindestens einen schweren Sturm hatten, der die Eigner der draußen gelagerten Boote schlecht schlafen ließ.

Gruß Klaus
»Klaus13« hat folgende Datei angehängt:
who fails to plan plans to fail

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17

Donnerstag, 4. Januar 2018, 12:00

Gegen das verdrehen oder kippen des Bootes sollten doch eigentlich die Seitenstützen wirken.


Genau, und damit ist statisch gesehen die Lagerstütze der Drehpunkt, um die sich das Boot im Lagerbock drehen kann/könnte/wird.
Somit müssen im Gleichgewicht stehen das Drehmoment des vom Wind seitlich angestömten Mastes und das Drehmoment das der mit dem Bootsgewicht aufstehenden Kiel an der Kielsohle seitlich ertragen kann.

Moderne leicht gebaute Schiffe mit hohen Masten können hier schnell in den Dreh- bzw. Kippbereich kommen.
Daher werden die Nasen vorzugsweise in Hauptwindrichtung gestellt (nach hinten oder vorn kippen Boote nämlich selten)
Gruß

Martin

Der Segler mit Zeit hat immer den richtigen Wind :)

18

Donnerstag, 4. Januar 2018, 12:06

Bei den sich häufenden Stürmen und verbundenen Schäden können wir jedenfalls bald eine Erhöhung der Kaskopolicen erwarten. Vermutlich werden von den Versicherungen irgendwann auch die Regeln einer sachgemäßen Lagerung in die Versicherungsbedingungen eingepflegt.
Das Argument es seien Europaweit genormte Böcke und der Travellergröße geschuldet kann ja wohl kein Argument sein.

Gruß Odysseus

Hendrikt

Offizier

Beiträge: 445

Wohnort: Greifswald

Bootstyp: Ypton 22

Heimathafen: Wolgast

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19

Donnerstag, 4. Januar 2018, 12:07

Dann will ich einen stählernen Lankieler mit Mastlegevorrichtung!
Wir wollen mal nicht übertreiben, so ein Boot ist schließlich auch nur ein Mensch!

NC35

Bootsmann

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Bootstyp: Nauticat 35

Heimathafen: Lübeck

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20

Donnerstag, 4. Januar 2018, 12:11

Winterlager mit stehendem Mast

Wer bei uns im Hafen (Ostsee) partout mit stehendem Mast überwintern will, dem installiert die Werft gern eine zusätzliche Abstützung. Damit ist die Gefahr soweit gebannt, und die Einsparung gleich wieder ausgegeben. Und das ist gut so!

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