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21

Donnerstag, 4. Januar 2018, 12:12

Ich denke nicht, dass die Böcke zu schmal sind. Das sind Standardböcke, wie sie Europaweit verwendet werden und die Breite wird von den Hafentravellern bestimmt

Standard? Es gibt doch nicht von 30 - 50 Fuss eine Bock-Einheitsgröße.
.


Doch, zumindest sind die in NL häufig verwendeten Gestelle in einer Einheitsbreite. Die wird von dem fahrbaren Hydraulikheber bestimmt, zwischen dessen Stempel sie passen müssen. Bis zu welcher max. Länge die Gestelle geeignet sind, weiß ich nicht. Bei uns steht von 25-45 ft. alles darauf. Zugegeben sieht das bei sehr breiten Booten gelgentlich abenteuerlich aus. Die bekommen meist noch zusätzliche Stützen unter den Rumpf gestellt, die vom eigentlichen Gestell unabgängig sind.


Gruß Klaus


Das ist in vielen Shipyards aber anders! In unserem Winterlager haben die Böcke - je nach Schiffsgröße - noch seitliche Ausleger die den Bock deutlich verbreitern! Dazu wird das Schiff noch verspannt.
Ist eigentlich eine solide Lösung
»Segelvolker« hat folgende Datei angehängt:
  • easy.jpg (20,36 kB - 557 mal heruntergeladen - zuletzt: 16. Januar 2018, 16:49)

Hendrikt

Offizier

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22

Donnerstag, 4. Januar 2018, 12:32

Zitat

Winterlager mit stehendem Mast
Wer bei uns im Hafen (Ostsee) partout mit stehendem Mast überwintern will, dem installiert die Werft gern eine zusätzliche Abstützung. Damit ist die Gefahr soweit gebannt, und die Einsparung gleich wieder ausgegeben. Und das ist gut so!


Ich bin der Meinung bei uns in der Gegend rund um den Greifswalder Bodden in den Preislisten der Marinas ab und an einen Preisaufschlag für kranen mit stehendem Mast gesehen zu haben. Ob da dann noch extra gesichert wird weiß ich allerdings nicht.
Wir wollen mal nicht übertreiben, so ein Boot ist schließlich auch nur ein Mensch!

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23

Donnerstag, 4. Januar 2018, 12:46

@ segelvolker

Genau, der Gurt verhindert das Verdrehen des Bootes im Gestell/Bock.

Wobei die o. gezeigten Ausleger zwar die Stützweite am Rumpf verbreitern, aber nicht auf dem Boden aufstehen.
Eine Verbesserung gegen Umkippen des gesamten Bootes mit Bock ist da überhaupt nicht gegeben.
Da war das Beispiel von Klaus schon besser.

Nachtrag: Ein seitlich angeströmter durchschnittlicher Mast von 17 m Länge eines 12m Bootes erzeugt eine Windlast bei Bft 10 von ca. 2,5 to (!) im Mastschwerpunkt, also auf relativ großer Höhe, selbst wenn man dem Mast bei seitlicher Anströmung noch einen relativ guten cw-Wert unterstellt.
Damit wirkt ein erhebliches Drehmoment auf das Schiff bzw. den Bock, dieses wird zusätzlich erhöht durch dynamische Effekte durch Böen.
Von geringen Seitenkräften/Drehmomenten durch den Mast würde ich da nicht reden wollen.
Gruß

Martin

Der Segler mit Zeit hat immer den richtigen Wind :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Heaven Can Wait« (4. Januar 2018, 15:16)


Squirrel

nuts about boats

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24

Donnerstag, 4. Januar 2018, 12:52

Wobei die o. gezeigten Ausleger zwar die Stützweite am Rumpf verbreitern, aber nicht auf dem Boden aufstehen.
Eine Verbesserung gegen Umkippen des gesamten Bootes mit Bock ist da überhaupt nicht gegeben.


Eine Verbesserung ließe sich aber mit ein paar Pallen unter den Auslegern zumindest leicht erreichen.

Damit wirkt ein erhebliches Drehmoment auf das Schiff bzw. den Bock, dieses wird zusätzlich erhöht durch dynamische Effekte durch Böen.


Für den dynamischen Effekt braucht es keine Böen, er entsteht auch bei konstanter Anströmung durch Wirbelschleppenblidung, wie beidiesem klassischen Brückeneinsturz.
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

Beiträge: 1 858

Wohnort: Essen-Cuxhaven-Den Oever

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25

Donnerstag, 4. Januar 2018, 12:57

Für den dynamischen Effekt braucht es keine Böen, er entsteht auch bei konstanter Anströmung durch Wirbelschleppenblidung, wie beidiesem klassischen Brückeneinsturz.

Richtig, macht die Konstellation Schiff auf Bock auf nicht stabiler.
Gruß

Martin

Der Segler mit Zeit hat immer den richtigen Wind :)

Klaus13

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26

Donnerstag, 4. Januar 2018, 15:09



Das ist in vielen Shipyards aber anders! In unserem Winterlager haben die Böcke - je nach Schiffsgröße - noch seitliche Ausleger die den Bock deutlich verbreitern! Dazu wird das Schiff noch verspannt.
Ist eigentlich eine solide Lösung


Wenn ich das richtig sehe, ist das der Standardbock, oder? Die Ausleger gibt es bei uns für größere Boote auch, aber das änder ja nichts an der Grundfläche, mit der das Ding am Boden steht, der Bock wird davon nicht breiter, nur die Auflageflächen am Rumpf greifen weiter oben an.

Gruß Klaus
who fails to plan plans to fail

27

Donnerstag, 4. Januar 2018, 16:48

............... aber das änder ja nichts an der Grundfläche, mit der das Ding am Boden steht, der Bock wird davon nicht breiter, nur die Auflageflächen am Rumpf greifen weiter oben an.



Genau. Und je breiter ein Blumentopf oben ist, umso kippeliger wird er unten.

Schoner

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28

Donnerstag, 4. Januar 2018, 18:16

ich weiß schon,warum ich die Crazy im Wasser liegen lasse und sie erst im Frühjahr zum Unterwasseranstrich raushole. Boote gehören ins Wasser ;)
Gruß

Volker

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Marinero

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29

Donnerstag, 4. Januar 2018, 18:21

solange keine Arche vorbeikommt.............. :O

Yachtcoach

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30

Donnerstag, 4. Januar 2018, 18:21

Hab mich eigentlich immer gefragt, warum die Boote mit Alumast, den nicht im Winter demontieren, checken und ins Gestell legen ?
Zu bequem ?

Aber wenns geht, noch oben aufm Deich in den Wind stellen ?
Wenn Sturm angesagt ist, es dem Hafenmeister überlassen, wie und ob der die 200 - 300 Boote gut festbindet ? ;(

Da lag ich diverse male drunten im Wasser, den Mast an Land aufgepallt, hervorragend.
Bei den 10 to wackelte auch nicht so viel, wenn ich mal an Land stand (ohne Mast !) und es wehte etwas heftiger.

und ja... die meisten holländischen Häfen haben ähnliche Konstruktionen.
Da sollen die Germanen mal nicht so von oben herab .... denn ich kann mich noch an Zeiten erinnern,
da waren die holländischen Stahlböcke das Non-plus-Urltra gegen das Dachlatten-Gestänge, was man in vielen deutschen Häfen sah....

wenn die Pötte in vorherschender Windrichtung hinter dem Deich bzw. Halle geschützt stehen,
sind die Stahlböcke i.d.R. auch ausreichend.
Wer mehr brauch, kann mehr haben...

:rolleyes:
ja...der redet und schreibt auch ungefragt....wer wissen will was....liest da :


http://www.my-seaside.net/html/kolumne.html . ... -.....QUERULANT= https://blog650.wordpress.com ... - ......HORIZONTE = https://blog35215.wordpress.com ......-........http://www.wassersport-pool.info ..[/align]

Schoner

Crazy-Ijsselmeer-Skipper

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31

Donnerstag, 4. Januar 2018, 18:56

solange keine Arche vorbeikommt.............. :O
da müsste die Arche aber mächtig Anlauf nehmen, um durch die Einfahrt zu kommen ;)
Gruß

Volker

Blog http://schoner.twoday.net

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Heimathafen: Urk

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32

Donnerstag, 4. Januar 2018, 20:15

Naja wenn der Hafen groß genug ist liegt sie vielleicht schon drin und bei einigen 100m2 Fläche beschleunigt die Recht schnell.
Selbst als Bojenlieger möchte ich nicht so ein Ding auf mich zukommen sehen.


Gesendet von meinem S60 mit Tapatalk
Gruß Pierre
Morgen zeige ich euch wie Mann mit wenigen Handgriffen :D alles nur noch schlimmer macht! :O

Bengta

Salzbuckel

Beiträge: 2 288

Schiffsname: Zwergl

Bootstyp: Altena Trawler

Heimathafen: Hamburg

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33

Donnerstag, 4. Januar 2018, 23:17

Ich sag ja immer Boote gehören ins Wasser und nicht an Land auch im Winter. :P
Michael :baden:


Geschwindigkeit ist keine Hexerei ! Aber wer hexen kann ist schneller

Für Rechtschreibfehler entschuldige ich mich schon mal vorab und bitte die dadurch entstandene Verwirrung zu verzeihen ;(

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