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Windstärken

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1

Mittwoch, 16. Mai 2018, 17:43

Kiel nach Auflaufen auf Sandbank abgebrochen Sigma 362

http://segelreporter.com/panorama/unglue…-362-in-noeten/

https://www.clubracer.be/2018/5/15/video…e-zeilers-gered

edit: Zeebrugge liegt natürlich in Belgien, und nicht in den Niederlanden. Bei Bedarf bitte verschieben

Mussi1975

Salzbuckel

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2

Mittwoch, 16. Mai 2018, 18:17

Der Gusskiel gilt als Rostanfällig... Was geht mir die Presse-Zunft auf den Sack.
LG und immer eine handbreit Wasser unterm Kiel!

Maik

Bruk

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3

Mittwoch, 16. Mai 2018, 18:37

Was mich bereits vorfällig nervt, ist die erneut nun einsetzende Rechtfertigungsdebatte: "Kann passieren, kommt nur marginal vor, lässt sich konstruktiv kinderleicht verhindern, bloß keine Langkielerromantik."

Da sich sowas gefühlt im Monatstakt wiederholt, richte ich mich mal auf weitere 7 Debatten für 2018 ein. Bier sollte gekühlt bereit stehen. Und die Notfalltropfen für die Nacht. ;(

Gruß
Klaus (Kurzkielphobiegefährdet)

4

Mittwoch, 16. Mai 2018, 18:53

Ich hab auch zweimal überlegt, ob ich das hier posten soll.
Da in diesem Fall ja von keinem Konstruktionsfehler ausgegangen werden kann hielt ich es dennoch interessant.

Die Bilder auf der belgischen Seite zeigen ja auch welch Kräfte da durch den Rumpf gehen.

columbus488

Schief-made

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5

Mittwoch, 16. Mai 2018, 18:55

Was geht mir die Presse-Zunft auf den Sack.

das gibt dem Wort "Schrottpresse" doch erst eine echte Bedeutung :D
WM 1990 in Italien – Weltmeister Deutschland
Der Spruch der Fußball-WM: „Fußball ist ein einfaches Spiel: 22 Männer jagen 90 Minuten lang einem Ball nach und am Ende gewinnen immer die Deutschen“
Gary Lineker

6

Mittwoch, 16. Mai 2018, 19:09

Ich hab auch zweimal überlegt, ob ich das hier posten soll.

Ich finde diesen Bericht interresant..mein Boot ist ebenfalls Baujahr 1980.. und habe bisher die Kielbolzensanierung immer vor sich geschoben..
Was war hier die eigentliche Ursache für den Kielabriss ?
Mein Ballastkiel hat bereits mehrfach problemlos eine Sandbank gestreift.. allerdings ohne schlagenden und pulsierenden Wellengang...
„Unwissenheit erzeugt viel häufiger Selbstvertrauen als Wissen“,

columbus488

Schief-made

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7

Mittwoch, 16. Mai 2018, 19:30

ich hab schon Steinen eine Beule verpasst... aber vertrau meinem Kiel immer noch

aber mal ernsthaft.... warum reißt der Bootskörper so extrem auf, wenn das Boot "nur" auf eine Sandbank aufgelaufen ist.... da fehlt mir der Zusammenhang....irgendwie....
WM 1990 in Italien – Weltmeister Deutschland
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Gary Lineker

8

Mittwoch, 16. Mai 2018, 19:35

Was mich bereits vorfällig nervt, ist die erneut nun einsetzende Rechtfertigungsdebatte: "Kann passieren, kommt nur marginal vor, lässt sich konstruktiv kinderleicht verhindern, bloß keine Langkielerromantik."


Zu Langkielers Zeiten sind die Schiffe im Sturm aus dem Ruder gelaufen, quergeschlagen und abgesoffen.

janpiet

Seebär

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9

Mittwoch, 16. Mai 2018, 19:38

Mein Gott schon wieder so eine Hiobsbotschaft aus meinem Heimatrevier, wie oft bin ich dort hergesegelt, aber unmittelbar vor Zeebrugge liegen eigentlich keine problematischen Sandbänke!? Wie nah an der Küste waren die denn bitte? War wahrscheinlich eher in der Mündung der Oostetschelde

janpiet

Seebär

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10

Mittwoch, 16. Mai 2018, 19:55

ich hab schon Steinen eine Beule verpasst... aber vertrau meinem Kiel immer noch

aber mal ernsthaft.... warum reißt der Bootskörper so extrem auf, wenn das Boot "nur" auf eine Sandbank aufgelaufen ist.... da fehlt mir der Zusammenhang....irgendwie....
Bei N7 ist dort im Brandungsbereich die Hölle los. Ich glaube, da zerlegt es jedes Boot recht schnell

dolphin24

Offizier

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11

Mittwoch, 16. Mai 2018, 20:02

Ich hab auch zweimal überlegt, ob ich das hier posten soll.
Da in diesem Fall ja von keinem Konstruktionsfehler ausgegangen werden kann hielt ich es dennoch interessant.

Die Bilder auf der belgischen Seite zeigen ja auch welch Kräfte da durch den Rumpf gehen.
Weil der Rumpf Risse aufweist, regelrecht deformiert ist, muß von einer schweren Havarie ausgegangen werden.
Dass dabei der Kiel "abbricht" ist ein Teil der Zerstörung durch die Havarie.

Herje, ich sehe mich schon täglich meine Kielbolzen überprüfen, irgendwann habe ich dann eine "Kielphobie"

12

Mittwoch, 16. Mai 2018, 20:08

Mein Gott schon wieder so eine Hiobsbotschaft aus meinem Heimatrevier, wie oft bin ich dort hergesegelt, aber unmittelbar vor Zeebrugge liegen eigentlich keine problematischen Sandbänke!? Wie nah an der Küste waren die denn bitte? War wahrscheinlich eher in der Mündung der Oostetschelde

Steht doch im Artikel. Der Unfall ist 0,7 Meilen vor der nordöstlichen Hafenmole Zeebrugge passiert. Da der Unfall morgens 10:30 passiert ist, war das ca. 2h nach Niedrigwasser.
Dort sind ca. 3-6m Kartentiefe, wenn man allzu dicht unter Land unterwegs ist. Bei 1,9m TG, 7Bft auflandigem Wind und Welle kann das schon eng werden.


ich hab schon Steinen eine Beule verpasst... aber vertrau meinem Kiel immer noch

aber mal ernsthaft.... warum reißt der Bootskörper so extrem auf, wenn das Boot "nur" auf eine Sandbank aufgelaufen ist.... da fehlt mir der Zusammenhang....irgendwie....

Das Boot ist ja nicht nur aufgelaufen, sondern dürfte durch die Wellen kräftig angehoben und aufgesetzt worden sein. Bei der kleinen Auflagefläche des Kiels kommt der Bruch schnell.
Die Kielbolzen kann man getrost in Ruhe lassen, die sind nicht für die Havarie verantwortlich.

Gruß Ralf

PS: Ortsangabe habe ich korrigiert, habe mich vertippt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Planke« (16. Mai 2018, 20:21) aus folgendem Grund: Tippfehler: Falsche Ortsangabe korrigiert.


Bruk

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13

Mittwoch, 16. Mai 2018, 20:18

Was mich bereits vorfällig nervt, ist die erneut nun einsetzende Rechtfertigungsdebatte: "Kann passieren, kommt nur marginal vor, lässt sich konstruktiv kinderleicht verhindern, bloß keine Langkielerromantik."


Zu Langkielers Zeiten sind die Schiffe im Sturm aus dem Ruder gelaufen, quergeschlagen und abgesoffen.


Absolut richtig! Die Meere sind voll mit abgesoffenen Langkielern. Instabil, ständig aus dem Ruder laufend, notorisch querschlagend, sind sie noch heute eine ständige Gefahr auf allen Meeren.
Bekannte Beispiele:
Germania 5+6: Quergeschlagen, vollgelaufen, abgesoffen. Bei schwerer See vor Stollergrund.

Rubin: Von See überrollt auf Großer Breite der Schlei.

Ingorata: Quergeschlagen vor Keldsnor, durchgekentert, abgesoffen.

Meine Marieholm: Jedes Jahr schlägt das Dingen quer, läuft aus dem Ruder, ist notorisch grundgierig. Ca. alle 2 Jahre säuft sie dabei ab und muss geborgen werden. Dann geht's weiter wie bisher.
Ich liebe das lebensgefährliche Langkielersegeln sehr. Seit über 40 Jahren (nix dazu gelernt). :O

Gut, dass heute Abend Bier und Korn in erreichbarer Nähe sind! :bottledrink:

Morituri te salutant! (Die Gemeinschaft todesmutiger Langkieler-Eigner) :Kaleun_Crying:

Den nassen Tod vor Augen grüßt mit salzigen Augen

ein Langkielopfer in spe

txg

Salzbuckel

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14

Mittwoch, 16. Mai 2018, 20:34

@Bruk:

Dein Langkielerwahn ist hier doch völlig off topic.

Wenn ich im englischen Kanal bei 7Bft auflandigem Wind und entsprechendem Seegang auflaufe ist jedes GFK-Boot massiv gefährdet, völlig egal ob da ein langer oder ein kurzer oder garkein Kiel unten dran hängt.

Hättest du dir die verlinkten Fotos angeschaut hättest du auch gesehen dass die Sigma nicht nur ihren Kiel verloren hat sondern auch ein massiver Riss durch Rumpf und Deck entstanden ist.

columbus488

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15

Mittwoch, 16. Mai 2018, 20:49

Das Boot ist ja nicht nur aufgelaufen, sondern dürfte durch die Wellen kräftig angehoben und aufgesetzt worden sein. Bei der kleinen Auflagefläche des Kiels kommt der Bruch schnell.
Die Kielbolzen kann man getrost in Ruhe lassen, die sind nicht für die Havarie verantwortlich.

das klingt für mich eher nach dem Grund der Risse. Aber da bin ich zu wenig Statiker :S
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Orage

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16

Mittwoch, 16. Mai 2018, 21:05

Wenn ich im englischen Kanal bei 7Bft auflandigem Wind und entsprechendem Seegang auflaufe ist jedes GFK-Boot massiv gefährdet, völlig egal ob da ein langer oder ein kurzer oder garkein Kiel unten dran hängt.

Ganz meine Meinung.

So etwas überlebt, wenn überhaupt, nur ein Stahlboot, z. B. dieses:

http://www.yacht.de/yachten_jollen/neue_…se/a113658.html
Handbreit, Felix

17

Mittwoch, 16. Mai 2018, 21:07

Meine Marieholm: Jedes Jahr schlägt das Dingen quer, läuft aus dem Ruder, ist notorisch grundgierig. Ca. alle 2 Jahre säuft sie dabei ab und muss geborgen werden. Dann geht's weiter wie bisher.
Ich liebe das lebensgefährliche Langkielersegeln sehr. Seit über 40 Jahren (nix dazu gelernt). :O

Mit den Kurzkielern ist es auch nicht besser. Denen fällt alle zwei Jahre der Kiel ab.

norbaer

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18

Mittwoch, 16. Mai 2018, 21:15

Also Männers der RUmpf ist nicht gebrochen beim Segeln und der Kiel ist auch nicht beim Segeln abgebrochen.

Die Crew hat warum auch immer (Seekrank, nicht aufgepasst, what ever) das Ding auf den Schit gesegelt. Wer die Ecke vor den Hafenmolen Zeebrügge bei solche einem Wetter kennt, weiß dass dagegen jede Ijsselmeer Welle und Ostseehack Kindergeburtstag ist. Sehr konvus durch Strömung und den riesigen Molen.

Die kamen von Nieuwpoort wahrscheinlich Richtung Breskens oder Vlissingen unterwegs. Das bedeutet die mussten aufkreuzen bei Nordwind. In dieses Richtung fährt man nicht gegen den Strom also hatte die auch noch Wind gegen Strom. Der Strom ist dort an den Hafenmolen die 2 Seemeilen in Meer reinragen noch mal verstärkt.

Man segelt beim Aufkreuzen dort immer bis dicht unter Land. Wassertiefen kleiner 5 m sind bei Queren der Sandbänke vor der Belgischen Küste normal.
Man wird auch dort zwischen dem Fahrwasser und der Küste auf einen wenigen Meilen breiten Streifen zusammengedrängt.
Dort fahren weit mehr Schiffe als nach Hamburg, das ist der Anlauf nach Antwerpen, Vlissingen und Zeebrügge. (Antwerpen ist mittlerweile größer als Hamburg!)

So, wenn man nun den Schlag in Richtung Land zu sehr ausreizt sitzt man auf. Dann kommen noch 1,5 - 2m Welle hinzu und dann zerlegt es jedes Schiff auch eine Marieholm.

Hat also nix mit Kurz oder Langkiel zu tun sondern mit Fehleinschätzung der eigenen Fähigkeiten. Bei 7 Beaufort dort aufkreuzen ist kein Ponyhof. Dauert auch gut 5-6 Stunden von Nieuwport bis Breskens.

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19

Mittwoch, 16. Mai 2018, 21:21

Eben. Lass die paar Tonnen mal alle 7 Sekunden aus 2 Metern höhe auf den harten Sand fallen, da fällt einfach alles ab, nicht nur der Kiel. Das überlebt kein Schiff welches von den Wellen getragen werden kann, egal ob Langkieler, Kurzkieler, GarkeinKieler, Holzboot, Stahlboot oder Superboot.

Klaus Helfrich

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20

Mittwoch, 16. Mai 2018, 21:24

Fazit:
Segelyachten werden zum Segeln gebaut und nicht zum Auflaufen .....
Die Gieselau Schleuse auf dem Weg von und zur Eider ist wieder geöffnet und so soll das auch bleiben!

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